Archiv
X Box One: Das Auge isst mit
Heute hat Microsoft seine neue X Box vorgestellt.
Punkt.
Eigentlich reicht das schon. Mehr Worte darüber zu verlieren, wäre Energieverschwendung.
Okay, okay, fangen wir doch beim Namen an. Wie Carsten Hard alias Technikfaultier in einem seiner Faultiers Fünf Videos bereits feststellte, konnte die neue X Box unmöglich X Box 720 heißen, auch wenn die Gerüchte sich um diesen Namen rankten. Der geneigte Spieler könne hierbei auf die Idee kommen, die neue Box wäre nur HD-fähig (720p) und könne kein Full-HD (1080p) bringen.
Die kreativen Köpfe in Redmond hatten dann wohl doch noch eine mehr oder weniger, eher weniger als mehr zündende Idee: X-Box One.
Punkt.
Reicht, oder?
Ich meine, heute ist alles ONE. Das will schon keiner mehr hören. Google fing damals mit dem Nexus One an. HTC setze mit einigen ONEs die Krone auf und kommt dann noch auf die grandiose Idee, sein neues Flaggschiff einfach ONE zu nennen und sämtliche Buchstaben zur Volksverwirrung einfach fortzulassen.
X-Box ONE also.
Da dürfen wir uns jetzt schon fragen, wie in 7 Jahren der Nachfolger heißen wird. Aber konzentrieren wir uns doch mal auf die neue Konsole.
Das Design … *hüstel* … welches Design eigentlich. Da hat der Commodore C64, auch liebevoll als Brotkasten betitelt, eine schönere Form besessen als das, was Redmond uns jetzt auftischen will. Falko Löffler hat es bei Facebook auf den richtigen Nenner gebracht: Die X-Box ONE sieht aus, wie mein erster Grundig Betamax Videorekorder … wenn ich denn mal einen besessen hätte. Nein, mein ITT-Videorekorder von 1988 hatte da noch wirklich eine schnittige Form. Aber die X-Box ONE?
Bitteschön, seht selbst hier.
Jut. Kann passieren. Betriebsunfall. Designkarten für Toaster und Spielekonsole vertauscht. Wie sieht es mit dem Innenleben aus?
Blu-ray statt DVD. Soweit so gut. Bisher hat Microsoft aber immer Probleme mit dem Lärmschutz gehabt. Ein Spiel auf einer XBOX von DVD zu spielen bedeutet fast auf den Spieleton zu verzichten, da der Geräuschpegel des optischen Laufwerks getrost in Sachen Dezibelzahl mit einem startenden Airbus A380 mithalten kann. Gerade bei Spielen, die man mehrere Stunden am Stück zockt, wie etwa kniffeligen Abenteuerspielen wird es auf Dauer unzumutbar. Am besten installiert man Spiele daher auf die Festplatte. Da allerdings keine Komprimierung stattfindet, nehmen die Spiele vollen Speicherplatz auf dem Harddrive ein, so kostet ein Spiel etwa 6 – 8 GByte und ruckzuck ist eine Festplatte voll.
Microsoft schafft hier mit 500 GB Abhilfe, das klingt zunächst viel, aber wenn die Spiele der nächsten Generation auf Blu-ray erscheinen, ist es durchaus möglich, dass sie 12 – 20 GB an Speicherplatz vereinnahmen.
Unter der Haube werkelt ein 8-Kern-AMD-Prozessor. Mit 8 GB Arbeitsspeicher. Die XBox 360 hatte noch einen 3fach-Kernprozessor und nur 512 MB RAM an Bord.
Zugegeben, ich hab schon mit der Playstation 4 geliebäugelt und werde vermutlich das System auch wechseln. Die ganzen multimedialen Fähigkeiten der neuen XBOX jucken mich nicht die Bohne. Ich brauche weder Internet, noch TV noch Skype über eine Spielekonsole, denn schließlich hängt ein kompletter Wohnzimmer-PC an meinem Flatscreen. Die Spielekonsole soll nur eines können: Auf ihr Spiele spielen.
Live Update: Dies und jenes
Mal ein bisschen kreuz und quer:
Gestern kam ich nach einer zweitägigen Tagungs aus dem schönen Rheinstädtchen Eltville spätabends nach Hause und musste feststellen, dass irgendwelche Idioten mein Namensschild vom Briefkasten geknibbelt haben. Da sich in den zwei Tagen auch keine Post angesammelt hat, gehe ich davon aus, der Zusteller hat alles wieder mitgenommen. Super.
Heute erhielt ich “Punktepost” von Payback mit meinem Punktestand vom 08.04.2013. Hallo? Spart euch doch die Schneckenpost, ich sehe meinen aktuellen Punktestand online und nicht mit 1 1/2 Monaten Verspätung.
Dieses Jahr sieht es wirklich sehr mau aus mit meinem Lesestand. Ich habe bis dato ein Buch gelesen und vom zweiten noch knapp 100 Seiten übrig. Und das im Mai. Ich verzichte aus Zeitgründen auf weitere Buchbesprechungen und liste unter der Rubrik “Mein Nachttisch” demnächst nur noch die Bücher auf, die ich lese. Sinnvoller wäre es sicherlich eine Rubrik “Mein Nachtisch” einzuführen. Die wäre fülliger
Insgesamt könnte es besser mit der Schreibereit laufen. Mein Hauptberuf lässt momentan nicht viel mehr zu und durch längere Pausen beginne ich Dinge durcheinander zu werfen und mich zu verzetteln. Da muss im dritten Eileen-Hannigan-Roman von meiner Seite aus noch dringend nachgebessert werden, ehe ich den ins Lektorat geben kann.
Und sonst: Der neue Google Play Store ist noch immer nicht auf meinem Nexus 4 angekommen. Das MBP 13,3″ Retina ist zum Verlieben schön und gut. Vampire Diaries 1. Staffel fast zu Ende gesehen, besser als erwartet und vor allen Dingen wesentlich besser als der Stephanie Meyer Schwachsinn. Iron Man 3 hätte besser sein können und kommt mir nur 7/10 Punkten bei mir weg. Dafür haut G.I. Joe 2 mit 10/10 Punkten rein (11/10 Punkten habe ich dem ersten Film gegeben; das reichte beim zweiten nicht ganz, denn hier fehlt eindeutig das Paris-Szenario).
Soweit von hier. Zurück ins Studio.
Microsoft ist gaga
Vor einiger Zeit hat Microsoft seinen Hotmail-Service auf Outlook umgestellt. Die Mailanwendung “Hotmail” für Android blieb jedoch bestehen, nur die Mailadresse änderte sich von @hotmail.com auf @outlook.com.
Nun hat Microsoft es wohl geschafft, endlich eine Outlook-App zu programmieren und in den PlayStore zu stellen. Ich wundere mich, eigentlich gar nicht, aber dennoch wundere ich mich, dass ich seit ein paar Tagen keine Outlook-Mail mehr bekommen habe.
Auf Verdacht habe ich gerade mal die App “Hotmail” angetippt und siehe da, statt des bekannten Posteingangs erwartet mich (Trommelwirbel) eine Mitteilung, dass Hotmail ein Upgrade auf Outlook erfährt.
Super! Und warum bitteschön gibts dafür keine App-Benachrichtigung, keine Mailbenachrichtigung?
Und noch besser, jetzt kommt’s: Das Upgrade muss manuell installiert werden, sprich, die man wechselt in den Play Store, lädt sich Outlook herunter, startet es und richtet es komplett neu ein. Und Hotmail? Nun, die App lässt sich nicht mehr nutzen, bleibt aber als Programmleiche in eurem System bestehen, wenn ihr sie nicht manuell aus dem Anwendungsmanager deinstalliert.
Liebes Microsoft, ich verstehe ja, dass ihr nach 38 Jahren keinen Bock mehr auf Computer, Software und Programmierarbeiten habt, aber könnt ihr dann nicht wenigstens Schuhe verkaufen? Oder Rheumadecken? Oder mit dem Rosenzüchten anfangen und mich einfach in Ruhe lassen?
Danke!
Amazon: Manchmal muss man ein wenig nachhelfen
Die Amazon-Datenbank hat zuweilen einen Schlag weg und Automatismus funktioniert nicht immer so intelligent, wie er sollte.
Am Donnerstag wurde das Objekt meiner Begierde, ein neues MacBook Pro noch als “auf Lager” gelistet, am Freitag war es erst in 1 – 2 Monaten lieferbar. Da Amazon den günstigsten Preis für das Gerät hat, habe ich dort bestellt, wohl wissend, dass ich zwar emotional ein “Must Have” bei der Bestellung produzierte, rein von der Notwendigkeit her aber keine schnelle Lieferung erforderlich ist, da das Mac Book Air noch seine Dienste tut.
Laut Bestellstatus sollte die Lieferung zwischen dem 01. Juni und dem 20 Juni erfolgen. Das Must-Have-Gefühl wurde mit jedem verstreichenden Tag seit Freitag drängender.
Gestern war das Gerät plötzlich wieder als “auf Lager” gelistet. Von Amazon kam jedoch weder eine Mail mit der erfreulichen Nachricht, dass man früher liefern könne, noch änderte sich was am Bestellstatus. Auch heute Morgen waren die Dinge unverändert, das MBP aber weiterhin als “auf Lager” gelistet.
Gut, wenn es nicht automatisch geht, gibts eben einen Anschubser. Ich bestellte das MBP ein zweites Mal und erhielt den 08. Mai als Liefertermin. Die ursprüngliche Bestellung habe ich storniert. Nun ist das MBP auf dem Weg zu mir und trifft bereits morgen ein.
Von wegen 01 – 20. Juni. Pfffft.
Reaper-Drohnen für Deutschland! Hallo? Geht es noch?
Zur Einleitung ein Dialog aus Das A-Team – Der Film:
Howling Mad Murdock: “Ladies und Gentlemen wir erwarten leichte Turbulenzen. Aber keine Sorge, durch Turbulenzen ist bisher noch kein Flugzeug abgestürzt. Oh-oh, wir haben zwei Reaper-Drohnen auf dem Schirm und dadurch stürzen Flugzeuge andauernd ab.”
Gut, die Sache ist etwas überspitzt. Ferngesteuerte Drohnen verfügen in der Regel nicht über Bordkanonen mit denen sie auf Flugzeuge schießen. Dafür aber über Luft-Bodenbewaffnung, wie beispielsweise Hellfire-Raketen.
Unsere Regierung beabsichtigt Reaper-Drohnen von den Amerikanern zu kaufen.
Halllooohoooo? Geht es doch? Bei wem ist da gerade eine Sicherung durchgebrannt? Bitte WAS wollt ihr mit den Drohnen? Und wer bitteschön hat genehmigt dafür MEIN Geld auszugeben? Wisst ihr eigentlich da in Berlin was so eine Drohne kostet?
10 Millionen Dollar. ZEHN MILLIONEN U.S. DOLLAR!
Und dabei geht es nur um den reinen Kaufpreis. Laufende Kosten, Personalschulungen, Einrichtung einer Kommandozentrale von wo aus die Drohnen gesteuert werden. Das kommt alles noch dazu.
Und wofür? Liebe Bundesregierung wofür brauchen wir Drohnen? Wir haben die Wehrpflicht abgeschafft, angeblich nur eine Verteidigungsarmee und wir haben unser Personal in NATO-AWACS sitzen. Also noch einmal, wofür brauchen wir die Drohnen und wer zur Hölle genehmigt das auch noch?
Gerade die Reaper-Drohnen dienen nicht allein der Luftaufklärung, sondern können genauso gut als Offensivwaffen zur Bekämpfung von Bodenzielen eingesetzt werden. Da wir im deutschen Luftraum und auf deutschem Grund keine “feindlichen Bodenziele” besitzen ist die Anschaffung dieser Drohnen eine reine Volksverspottung. Das Geld kann man sinnvoller anlegen und damit meine ich nicht, es in den Rachen bankrotter Nachbarländer zu stopfen, sondern lieber erst einmal vor der eigenen Türe zur kehren.
Reaper-Drohnen werden übrigens auch in meinem zweiten Eileen-Hannigan-Roman GEHEIMCODE MISTY HAZARD mitspielen:
„Gwen!“, rief Eileen ins Mikrofon. Sie rutschte mehr, als dass sie den Hügel hinunterlief. „Hast du je Gunship auf einer Videokonsole gezockt?“
„Bitte was?“
„Nichts für ungut.“ Eileen erreichte den Boden und die befestigte Straße. Sie sah zu beiden Seiten. Rechts war frei. Von links näherte sich ein alter Lastwagen, dem sie allerdings keine Beachtung schenkte. „Heute wäre ein guter Tag, um meinen Rekord zu brechen, Süße. Die Reaper-Drohne ist doch bewaffnet, oder?“
„Ja. Mit vier Hellfire-Raketen. Warum?“
Eileen rannte über die Straße. Dahinter lagen noch etwa zweihundert Meter Fels- und Sandwüste, ehe das Terrain in den Palmenhain überging.
„Sei mein Racheengel, Gwen. Knack die Panzer.“
„Eileen, du …“ Ein tiefes Einatmen war zu hören. „Okay, ich versuch’s. Ich will aber auch zwölf Wochen Urlaub.“
„Du kriegst alles, was du willst, wenn du diese Panzer erledigst.“
Die drei rannten über das Felsgelände weiter Richtung Süden. Das Areal war hügelig, bot aber dennoch kaum Deckung. Weiter vorn kamen die Palmen in Sicht, denen die Stadt Palmyra ihren Namen verdankte. Die Ruinen hörten knapp davor auf. Eileen konnte einige künstliche Wege erkennen. Sie hoffte, dass sie Professor Hardy dort fanden, sonst erfuhr der Ausdruck Spaziergang im Park eine neue Dimension des Grauens.
10:51 Uhr
Gwendolyn Stylez ballte beide Hände zu Fäusten und ließ ihre Blicke über drei Bildschirme gleichzeitig schweifen. Sie drehte den Kopf nach rechts wo zwei Stühle weiter der Kommunikationsoffizier der Blue Ridge saß und sie verdutzt anstarrte.
„Was ist Gunship?“, fragte Gwen.
Der junge Mann zuckte die Achseln.
Gwen stieß die Luft aus und schüttelte den Kopf. Dann faltete sie die Hände ineinander und bog die Finger durch, bis es einmal laut knackte. Anschließend ließ sie die Finger über die beiden Tastaturen fliegen, die sich vor ihr auf dem Pult befanden.
Gunship. Du hast eine Macke, Eileen. Und genau deswegen mag ich dich.
„Creech Air Force Base, hier ist die U.S.S. Blue Ridge, Chief Warrant Officer Gwendolyn Stylez im Auftrag von Admiral Ewan Henderson. Ich übermittle Ihnen einen Dringlichkeitsbefehl für die Übernahme von einer Reaper-Drohne mit der Kennung QX-9-Alpha-7, Operationsgebiet östlicher Mittelmeerraum.“
Aus ihrem Kopfhörer drang ein Schrei. „Sie wollen was tun?“
„Hören Sie, Mister …“
„Hier ist Lieutenant-Colonel O’Hara, Chief. Sie werden auf keinen Fall, ich wiederhole, auf keinen Fall eine meiner Reaper…“ Der Wortschwall wurde unterbrochen. Offenbar hatte jemand den übertragenen Befehl von Henderson erhalten.
Gwen blickte auf die Bildschirme. Die Drohne befand sich bereits wieder auf dem Rückzug. Sie musste rasch die Kontrolle bekommen, wenn sie Eileen und die anderen dort herauspauken wollte.
„Chief Stylez?“ O’Hara. Seine Stimme klang gepresst, als würde er jedes Wort mühsam hervorstoßen. Das kostete ihn offenbar Überwindung. „Wir übertragen einen sequentiellen Code für die Übernahme von Reaper-Drohne QX-9-Alpha-7. Sie haben zehn Minuten Kontrolle, danach wird automatisch wieder nach Creech zurückgegeben.“
Gwen schmunzelte. „Verstanden, Sir.“ Es empfiehlt sich immer, einen Admiral im Haus zu haben.
Gwens Finger jagten über die Tastatur.
„Ma’am?“ Das war der Kommunikationsoffizier. „Wie wollen Sie das Ding eigentlich steuern, ich meine …“
Gwen nahm weder die Blicke von den Bildschirmen noch die Finger von der Tastatur, während sie antwortete. „Ich verbinde das Leitsystem der Drohne mit dem der ferngelenkten Bordwaffen.“ Aus der Konsole neben dem Pult fuhr eine Art Joystick heraus.
„Aber das System ist nicht so präzise, wie …“
„Vertrauen Sie mir.“ Gwen umfasste den Joystick. Auf einem der drei Bildschirme wechselte das Bild in die Ich-Perspektive auf die Drohnenkamera.
Gwen hatte die Kontrolle.
Für zehn Minuten.
„Scheiß was auf Gunship.“
iPad Mini für fast lau?
Normalerweise mache ich ja keine Werbung außer für mich selbst, aber keine Sorge nachfolgendes Angebot ist für mich absolut unprofitabel, ich bekomme keine Tantiemen dafür.
DIE WELT hat derzeit noch bis Ende des Monats (oder war es bis Ende Mai?) ein Angebot laufen, bei dem ihr ein iPad Mini (16 GB, Wi-Fi only) für fast umsonst abstauben könnt.
Ihr zahlt 24 Monate lang 14,99 Euro, erhaltet DIE WELT DIGITAL komplett (Normalpreis 12,99 Euro) und zusätzlich das iPad Mini. Umgerechnet bekommt ihr das iPad Mini also für 48 Euro fast geschenkt.
Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings auch: DIE WELT sichert sich durch eine Finanzierung ab, was bei diesem Kleckerbetrag schon lächerlich ist. Wählt ihr die Variante mit der monatlichen Zahlung von 14,99 müsst ihr eine Finanzierung mit der Santander Consumer Bank abschließen. Wollt ihr nach 24 Monaten DIE WELT weiter beziehen, zahlt ihr ab dann nur noch den regulären Preis von EUR 12,99 (es sei denn, der Preis verändert sich in den nächsten 2 Jahren).
Die Finanzierung umgehen könnt ihr freilich auch, indem ihr 24 x 14,99 = EUR 359,76 auf einmal bezahlt. Dann könnt ihr selbst rechnen: Das iPad Mini (Wert: 329 Euro) und für 30,76 (statt 311,76) DIE WELT zwei Jahre obendrauf. Oder DIE WELT für zwei Jahre im Voraus bezahlt (311,76) und für 48 Ocken das iPad Mini dazu.
Egal wie ihr es dreht und wendet, die Rechnung geht in jedem Fall auf, wenn ihr eine Zeitung abonnieren wollt, euch DIE WELT zusagt oder ihr vielleicht genau in diesem Moment schon Abonnenten der WELT seid. Ja, richtig, einfach altes Abo kündigen (monatlich kündbar) und neues mit dem iPad Mini abschließen.
Für 6 Euro mehr monatlich bekommt man übrigens auch ein iPad 4, aber da wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen und nicht päpstlicher sein als der Papst.
Zum Angebot geht es hier.
HTC One Akku: Na geht doch!
35 Stunden durchgehalten. Das sind zwei volle Arbeitstage. Und ich bin nicht zimperlich mit dem HTC One umgegangen.
2 Stunden Musikwiedergabe mit gleichzeitigem Bluetooth-Stream zum Autoradio.
Knapp 2 Stunden Telefonate. Ständige WLAN-Verbindung tagsüber. Knapp 50 Fotos mit und ohne Blitz geschossen und diese via WLAN zur Cloud hochgeladen, plus Instant Upload zu Google. Software-Update heruntergeladen und installiert. Blinkfeed nach Nachrichten durchstöbert, einige What’s App Messages und einige E-Mails versendet. E-Mails gecheckt. Videos aus dem Blinkfeed-Stream geschaut. Pou gefüttert. Ach ja, ist so einiges zusammengekommen.
Erstes Software-Update zum HTC One
Das ging fix. Zum einen beruhigend, zum anderen mit Skepsis betrachtet. Denn die Tatsache, dass ein Update so schnell herauskommt, zeigt oft, dass ein unfertiges Produkt auf den Markt geworfen wird.
HTC hat für das neue Flaggschiff HTC One heute ein Update herausgebracht, das vor allen Dingen mehr Stabilität verspricht, bessere Zoe-Unterstützung (na, die Dame würde ich gerne mal kennenlernen, aber von Zoe hab ich bisher noch nicht viel gesehen), einen Bug in den Kameraeinstellungen ausgemerzt und die Beats-Audio-Boxen sollen ein noch besseres Klangerlebnis vermitteln (noch besser?!).
Nun, mal schauen. Ich hab heute massig fotografiert, ohne Blitz in von Sonnenlicht erhellten Innenräumen. Ich muss sagen, die Kamera leistet eine hervorragende Arbeit. Trotz fehlendem Bildstabilisator sind die Aufnahmen wesentlich besser gelungen, als auf dem Nexus 4 (auf dem sich oft ein Rauschen in die Bilder mischt, die Frontkamera geht so gar nicht, die Fotos erinnern an Webcam-Pix Mitte der 2000er) und mich beschleicht auch das Gefühl, dass sie zumindest bei Full-HD auf einem 22″ Schirm besser aussehen, als meine Fotos vom Galaxy S 3.
Das hat aber jetzt nichts mit dem Update zu tun
Neueröffnung in Dortmund: Mr Chicken
Heute mal als Restaurant-Tester unterwegs.
Bereits im Okotber 2012 machte Mr. Chicken Werbung für die Neueröffnung eines Lokals in Dortmund. Das sollte am 01. Dezember geschehen, doch das Gebäude, an dem ich jeden Tag zur Arbeit vorbeifahre, blieb leer und unberührt.
In den letzten beiden Wochen kam jedoch Bewegung in die Bude und seit vorgestern ist der Laden eröffnet. Ich muss gestehen, ich hab von Mr Chicken bisher nie etwas gehört. Im Impressum der Webseite erfährt man, dass es sich um ein Franchise-Unternehmen handelt, das offenbar fest in türkischer Hand ist. Und so gestaltet sich dann auch die Produktpalette.
Mr Chicken bietet alles, was mit Hühnchen zu tun hat … allerdings nicht wie KFC. Es gibt Chickenburger und Chicken-Filetburger und auch Chicken Nuggets. Das war es aber auch schon. Die Hauptgerichte stellen die Grillmenüs dar, denn dort gib es vom Spieß Hähnchenfleisch à la Döner. Ob es ein Döner-Burger ist, eine Lahmacun oder ein Chicken Wrap. Alles möglich. Und für die weniger Geflügelliebhaber gibt es auch zwei Burger mit Rind: Einen Chiliburger und einen Premium Hamburger (der in etwa einem Hamburger Royal TS entspricht, aber wesentlich saftiger aussieht).
Ich entschied mich für den Chicken-Filet-Burger im Maxi Menü mit großer Pommes und großem Getränk (das übrigens an einer Station selbst gezapft wird und daher nachfüllbar ist!). 6,75 Euro war dann auch ein scharfer Preis, orientiert sich demnach auch an Burger King und McDonald’s.
Fangen wir mit dem Positiven an: Die Inneneinrichtung des Ladens sieht mit Holztischen und kunstvoll arrangierten Sitzecken einladend aus. Die Pommes schmecken hervorragend, der Chicken Filet Burger ist ein Gedicht.
Nun zu den Verbesserungsvorschlägen: Zunächst einmal müsst ihr auf konventionelle Limonade verzichten. Weder Coca Cola noch Pepsi Cola sind an Bord. Hier wird ein türkisches Pendant angeboten, dessen Namen ich mir leider nicht merken konnte. Schmeckte nicht unbedingt schlecht, hatte einen Nachgeschmack wie Sinalco oder Freeway Cola.
Wenn da mal Andrang ist, sind die hoffnungslos überfordert. Drei Bedienungen für 3 Bereiche (Döner, Burger, Mr Café), aber fünf Kassen. Wer am Tresen auf sein Essen warten muss, versperrt anderen meist den Weg. Gerade die Getränkestation hätte direkt am Tresen nichts zu suchen gehabt. Andere machen es vor: Bei den seltenen McDonald’s Filialen wo es einen Free Refill gibt (z.B. in Kamen) oder bei KFC werden die Leute mit ihrem Tablett und dem leeren Becher vom Tresen weggelotst zur Getränkestation, die sich meist ein paar Meter vom Verkaufstresen entfernt befindet.
Absolut tödlich bei Mr Chicken in Dortmund ist der Drive-Thru. Denn die Verkehrsführung geht VOR DEM EINGANG her. Das heißt, direkt neben dem Eingang, ja, wirklich direkt daneben, befindet sich der Schalter der Essensausgabe. Jeder, der sein Essen im Auto bestellt muss höllisch auf kreuzende Fußgänger aufpassen. So was hab ich noch nicht erlebt!
Nun denn, da der Laden in unmittelbarer Lage zu meiner Firma aufgemacht hat, gehe ich davon aus, die eine oder andere Mittagspause oder abends auf dem Weg nach Hause mal einen Stopp bei Mr Chicken einzulegen, um beim nächsten Mal etwas vom Grill zu probieren.
Magnetverriegelung beim iPad: Ein Hidden Feature
Da staunte ich gestern nicht schlecht, als ich das iPad Mini in die Hand nahm und in den Einstellungen herumgrabbelte. Im Gegensatz zu meinem iPad 2 fand ich in den Einstellungen keine Option “iPad-Hülle verriegeln/entsperren”.
Auf der Apple-Seite wird jedoch ein Smart-Cover angeboten, das mit magnetischer Verriegelung arbeitet. Warum fehlt die Option. Eine Google-Anfrage brachte neben den üblichen undurchdachten Antworten allerdings eine Vermutung zutage, die dann auch tatsächlich der Wahrheit entspricht. In einem Forum äußerte jemand den Verdacht, dass die Funktion beim erstmaligen Kontakt mit Magneten aktiviert wird und so lange verborgen bleibt.
Getestet hab ich das gestern mit einem Kühlschrank-Magneten. Erfolglos. Beim iPad 2 klappte es. Zumindest das Display schaltete sich ein und wieder aus. Die Option in den allgemeinen Einstellungen hab es ja schon, da ich von Anfang an eine Magnethülle verwendet habe.
Heute lag das TRUST Smart Case in der Packstation. Apple bietet für das iPad Mini nur ein Smart Cover (nur den Deckel) an, der die Metallrückseite des iPads aber schutzlos lässt. Für das große iPad gibt es von Apple ein Smart CASE, das Tablet rundherum schützt. Die Firma Trust hat das Pendant für das iPad Mini im Programm, das übrigens dem original Apple in nichts nachsteht.
Sofort nach einlegen des iPad Mini ins Smart Case und zuklappen des Deckels, wurde der Bildschirm ab- und nach Öffnen des Deckels wieder angeschaltet. Ein Blick in die Einstellungen und schwupps, tatsächlich taucht nun im Menü “Sperre” als letzter Punkt die Verriegelungsoption nebst Erläuterung auf.
Wer sich also beim Kauf eines iPads über dieses versteckte Feature wundert: Activate by first contact sozusagen
By the way: Vier Menüpunkte darunter seht ihr eine Option namens Multitasking-Bedienung. Ich empfehle euch, diese zu aktivieren und anschließend bei jeder Gelegenheit zu vermeiden, den HOME-Button zu drücken. Der ist dann nur noch notwendig, wenn ihr Apps löscht oder Ordner befüllt und mit Namen verseht, um aus den “wackelnden App-Icons” wieder in den Normalmodus zu gelangen. Um zum Homescreen aus jeder App zurückzukehren legt ihr einfach alle fünf Finger auf das Display und zieht sie zur Bildschirmmitte zusammen. Schon habt ihr wieder den Homescreen im Blick.
Der HOME-Button ist bekanntlich der Schwachpunkt des iPads- und iPhones. Um ihn zu schonen ein sinnvolles Feature, das beim iPhone beispielsweise nicht existiert.






