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Archiv für die Kategorie ‘Bücher’

Live Update: Dies und jenes

Mal ein bisschen kreuz und quer:

Gestern kam ich nach einer zweitägigen Tagungs aus dem schönen Rheinstädtchen Eltville spätabends nach Hause und musste feststellen, dass irgendwelche Idioten mein Namensschild vom Briefkasten geknibbelt haben. Da sich in den zwei Tagen auch keine Post angesammelt hat, gehe ich davon aus, der Zusteller hat alles wieder mitgenommen. Super.

Heute erhielt ich “Punktepost” von Payback mit meinem Punktestand vom 08.04.2013. Hallo? Spart euch doch die Schneckenpost, ich sehe meinen aktuellen Punktestand online und nicht mit 1 1/2 Monaten Verspätung.

Dieses Jahr sieht es wirklich sehr mau aus mit meinem Lesestand. Ich habe bis dato ein Buch gelesen und vom zweiten noch knapp 100 Seiten übrig. Und das im Mai. Ich verzichte aus Zeitgründen auf weitere Buchbesprechungen und liste unter der Rubrik “Mein Nachttisch” demnächst nur noch die Bücher auf, die ich lese. Sinnvoller wäre es sicherlich eine Rubrik “Mein Nachtisch” einzuführen. Die wäre fülliger ;-)

Insgesamt könnte es besser mit der Schreibereit laufen. Mein Hauptberuf lässt momentan nicht viel mehr zu und durch längere Pausen beginne ich Dinge durcheinander zu werfen und mich zu verzetteln. Da muss im dritten Eileen-Hannigan-Roman von meiner Seite aus noch dringend nachgebessert werden, ehe ich den ins Lektorat geben kann.

Und sonst: Der neue Google Play Store ist noch immer nicht auf meinem Nexus 4 angekommen. Das MBP 13,3″ Retina ist zum Verlieben schön und gut. Vampire Diaries 1. Staffel fast zu Ende gesehen, besser als erwartet und vor allen Dingen wesentlich besser als der Stephanie Meyer Schwachsinn. Iron Man 3 hätte besser sein können und kommt mir nur 7/10 Punkten bei mir weg. Dafür haut G.I. Joe 2 mit 10/10 Punkten rein (11/10 Punkten habe ich dem ersten Film gegeben; das reichte beim zweiten nicht ganz, denn hier fehlt eindeutig das Paris-Szenario).

Soweit von hier. Zurück ins Studio.

iPad Mini für fast lau?

Normalerweise mache ich ja keine Werbung außer für mich selbst, aber keine Sorge nachfolgendes Angebot ist für mich absolut unprofitabel, ich bekomme keine Tantiemen dafür.

DIE WELT hat derzeit noch bis Ende des Monats (oder war es bis Ende Mai?) ein Angebot laufen, bei dem ihr ein iPad Mini (16 GB, Wi-Fi only) für fast umsonst abstauben könnt.

Ihr zahlt 24 Monate lang 14,99 Euro, erhaltet DIE WELT DIGITAL komplett (Normalpreis 12,99 Euro) und zusätzlich das iPad Mini. Umgerechnet bekommt ihr das iPad Mini also für 48 Euro fast geschenkt.

Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings auch: DIE WELT sichert sich durch eine Finanzierung ab, was bei diesem Kleckerbetrag schon lächerlich ist. Wählt ihr die Variante mit der monatlichen Zahlung von 14,99 müsst ihr eine Finanzierung mit der Santander Consumer Bank abschließen. Wollt ihr nach 24 Monaten DIE WELT weiter beziehen, zahlt ihr ab dann nur noch den regulären Preis von EUR 12,99 (es sei denn, der Preis verändert sich in den nächsten 2 Jahren).

Die Finanzierung umgehen könnt ihr freilich auch, indem ihr 24 x 14,99 = EUR 359,76 auf einmal bezahlt. Dann könnt ihr selbst rechnen: Das iPad Mini (Wert: 329 Euro) und für 30,76 (statt 311,76) DIE WELT zwei Jahre obendrauf. Oder DIE WELT für zwei Jahre im Voraus bezahlt (311,76) und für 48 Ocken das iPad Mini dazu.

Egal wie ihr es dreht und wendet, die Rechnung geht in jedem Fall auf, wenn ihr eine Zeitung abonnieren wollt, euch DIE WELT zusagt oder ihr vielleicht genau in diesem Moment schon Abonnenten der WELT seid. Ja, richtig, einfach altes Abo kündigen (monatlich kündbar) und neues mit dem iPad Mini abschließen.

Für 6 Euro mehr monatlich bekommt man übrigens auch ein iPad 4, aber da wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen und nicht päpstlicher sein als der Papst.

Zum Angebot geht es hier.

Und noch etwas zum Dort.con

Einen Teil des RETTUNGSKREUZER-IKARUS-Programmpunkts hat Florian Breitsameter auf Video mitgeschnitten.

Das will ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Kategorien:Bücher, Literatur, Romane

Kurzes Gastspiel beim Dort.con 2013

13. März 2013 1 Kommentar

Fritz-Henßler-Haus. Dortmund. Windig. Regen. Von Frisur keine Spur.

Nach endloser Parkplatzsuche in der Dortmunder City und reichlich Verspätung hetzen Joshua und ich zur Veranstaltung. Kurzer Anruf bei Dirk van den Boom, der steht schon mit scharrenden Hufen vor der Tür des Veranstaltungsraumes. Eine Viertelstunde vor Beginn des Programmpunktes treffen wir Dirky dann auch. Und, oh Überraschung, nur weiß ich auch, was er mit “Thorpa kommt auch” meinte – Thorsten Pankau, live und in Farbe und bunt. Eine Erstbegegnung mit dem Mitbegründer der ultimativen Science Fiction Serie

RETTUNGSKREUZER IKARUS

Auch Achim Hiltrop ist da und eröffnet mir, dass er (genau wie ich) kaum noch zum Schreiben kommt und bald ohnehin für einige Jährchen in sonnigere Gefilde entschwindet, getreu dem Motto: Arbeiten, wo andere Urlaub machen.

Traditionsgemäß habe ich auch die alte Con-Weste mit Namensschild und Schriftzug RETTUNGSKREUZER IKARUS TEAM im Gepäck. Man weiß nie, wofür es gut ist.

15 Uhr. Der Raum ist stickig und kann kaum gelüftet werden. Die Winterjacke ist schon beim Eintreten gefallen, nun werden die Ärmel hochgekrempelt. Dirk van den Boom rührt draußen im Foyer die Werbetrommel wie ein Marktschreier auf dem Fischmarkt. Das kann er! Doch, doch, das hat er drauf. Und rasch füllt sich der Raum mit “älteren, dickeren Herren” und einer jungen Dame.

Die Angst, wir würden mit uns selbst reden, ist unbegründet. Wir finden tatsächlich genügend Zuhörer, die kräftig dabei helfen, die stickige Luft noch weiter anzuheizen.

Der Punkt: 50 Jahr… äh, 50 Ausgabe RETTUNGSKREUZER IKARUS. Eine Serie angelehnt an so herzergreifende SF-Reihen wie “Das Krankenhaus am Rande des Asteroidenfelds” oder “Die Schwarze Loch Klinik” – nein, RETTUNGSKREUZER IKARUS ist viel mehr, als nur eine Ambulanz im Weltraum. Weit mehr!

Und damit das 50bändige Jubiläum dieses Jahr auch gebührend gefeiert werden kann, erscheint noch ein Sonderband mit Kurzgeschichten rund um das IKARUS-Universum. Bevor ich aber riskiere, von Irene Salzmann einen auf den Deckel zu bekommen, sehe ich nun zu, dass ich meine Story für den Sonderband, die seit Juli vorkorrigiert auf meinem Schreibtisch liegt, aufpoliere …

50 Bände RETTUNGSKREUZER IKARUS, dazu drei Hörspiele, Sammelbände, Ebooks, Neuauflagen und viele spannende Geschichten, die Perry Rhodan einfach nur blass aussehen lassen.

Na, werdet ihr da nicht schwach? Das Kindle-E-Book von Band 1 kostet nur schlappe 99 Cent. Da lohnt es sich doch, einen Blick zu riskieren. Aber Vorsicht! IKARUS bedeutet Suchtgefahr!

Kobo Glo Sleep Cover vs. Amazon Kindle Paperwhite Hülle

28. November 2012 1 Kommentar

Man braucht sie ja doch, die Schutzhülle für den E-Ink-Reader. Allein, wenn man mit dem Gerät unterwegs ist.

Offen gestanden sieht meine Hülle für den Kindle 4 auch entsprechend aus. Das Gerät liegt in meinem Business-Rucksack, wird hin und her geschüttelt und geschrappt und bekommt so einiges mit. Dementsprechend beginnen sich langsam auch die Nähe an der Lederhülle zu lösen und im Kunststoff ist eine kleine Macke zu sehen. Dafür ist der Kindle selbst frei von Gebrauchsspuren, das lob ich mir.

Originalzubehör ist oft überteuert, aber im Idealfall auch das einzig Wahre, das ich meinem Gerät zumute. In vielen Fällen bieten Drittanbieter Hüllen mit Gummibandüberzeug oder Einfassrahmen an. Beides nicht mein Fall. Ich hätte da gerne etwas Passgenaues, eben wie Amazon es für den Kindle und Kobo für den Glo anbietet.

Die Lederhülle für den Paperwhite passt nun auch wie angegossen und ist umschlagbar, fasst das Gerät schön ein, schützte das Display und hat als Clou einen Magneten eingebaut. Statt den Kindle Paperwhite umständlich einschalten zu müssen, reicht es, den Coverdeckel zu öffnen. Der PW springt sofort an und ist startklar. Für 34,99 Euro sicherlich kein Schnapp, aber nützlich.

Heute kam die bisher kaum zu kriegende Hülle für den Kobo Glo an. Originalzubehör, ein sogenanntes Sleep Cover, ihr ahnt schon, auch hier mit Magnetverschluss, der dafür sorgt, dass das Gerät anspringt, sobald man den Deckel öffnet. Der Preis liegt hier bei 40 Euro, ich habe ein letztes Exemplar bei Avides via Amazon ergattert.

Nun kommt’s: Das Material ist kein Leder, nicht mal Kunstleder, sondern irgend ein superglatter Plastikoberflächenrotz, der kaum Grip bietet. Zugehalten wird das Cover nicht über den Magneten, sondern mit einem Gummiband, das man über die Hülle zieht (siehe Original-Amazon-Hülle für den Kindle Keyboard). Die Plastikhalterungen fassen den Glo innen zwar korrekt ein, aber die Hülle an sich ist einen Titsch zu groß geraden. Das Umschlagen des Deckels auf den Rücken der Hülle ist zwar möglich, hinterlässt jedoch beim Buchrücken eine Luftwölbung, sodass das Gerät beim Legen auf eine flache Oberfläche leicht zur Seite gekippt liegt. Die Handlichkeit bleibt dabei auf der Strecke.

Dabei wird auch schnell klar, warum man den Gummizug benötigt. Einmal komplett umgeschlagen ist der Deckel bereits dermaßen ausgeleiert, dass er nur mit einem Magneten gehalten gar nicht mehr schließen will, sondern widerspenstig wieder in eine aufgeklappte Stellung schnellt. Ohne das Gummiband ist kein Schließen mehr möglich.

Zwar funktioniert das Aufwecken des Gerätes aus dem Ruhemodus, doch seltsamerweise jucken die Energieeinstellungen das Sleep Cover nicht. Ich habe 10 Minuten eingestellt, ehe der Glo sich in den Ruhemodus begeben soll. Das tut er auch, wenn ich das Gerät manuell einschalte. Wird es über das Sleep Cover geweckt, verfällt es bereits nach 1 Minute schon wieder in den Schnarchzustand.

Holy shit! So gut der E-Reader an sich ist und so gut er in der Beleuchtung den Kindle Paperwhite aussticht, umso erbärmlicher ist hier das Originalzubehör geraten. Sorry, Kobo, aber daran müsst ihr noch arbeiten.

Was gibt es Neues von … Rettungskreuzer Ikarus?

Kategorien:Bücher, Literatur, Romane

Hands on des Kobo Glo – E-Ink mit Touchscreen und Lichtgitter

3. November 2012 4 Kommentare

Am 22. November erscheint in Deutschland der neue E-Reader von Amazon, der Kindle Paperwhite.

Statt revolutionärer E-Ink-Technologie wird ein papierweißes Blatt jedoch nicht durch ein neuartiges Display erreicht, sondern schlicht und einfach, doch eine Beleuchtungsvariante. Das gleiche Prinzip verwendet das Konkurrenzprodukt aus Kanada, der Kobo Glo.

Die Spezifikationen des Kobo Glo und des Kindle Paperwhite sind vergleichbar. Beides 6″ Geräte mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln. Die Auflösung, das nehme ich gleich vorweg, ist aber kein Kauf- oder Umstiegsgrund, wenn man bereits ein E-Ink Gerät mit Pearl-Display und 800 x 600 sein eigen nennt, denn sie macht sich im Schriftbild so gut wie nicht bemerkbar. Einzig Schwarzweiß-Zeichnungen oder Coverbilder sind schärfer und feiner abgebildet, als auf den Geräten mit niedriger Auflösung.

Für den Kobo Glo kann man ein Kobo-Konto einrichten, um direkt im Kobo Shop Bücher zu kaufen. Muss man aber nicht. Ich verwende das Gerät, da ich noch über 20 ungelesene Epub-Bücher habe. Durch den Kindle mit 6″ Display verwöhnt, ist es eine Qual die Epubs auf meinem alten 5″ Sony Reader zu lesen. Da macht ein 6″ Display einfach viel mehr Spaß. Die Anschaffung des Glo ist günstiger, als die Bücher noch einmal für den Amazon Kindle nachzukaufen. Wer keine Bücher über Kobo kaufen will, kann dies bei dem Epub-Händler seines Vertrauens (Libri, BOL, Thalia, Beam Books etc) tun und die Bücher per Adobe Digital Editions auf den Glo übertragen.

Kommen wir zum Gerät selbst. Wie schon der Kobo Touch verwendet auch der Glo ein Touchdisplay, das ähnlich wie das des Sony Readers reagiert. Verwendet wird hier die Infrarotgittertechnologie (im Gegensatz zum Kindle PW; hier setzt Amazon auf ein kapazitives Display). Da Kobo keine Glasschicht über dem Display nutzt (bei Infrarot nicht notwendig) fühlt sich die Oberfläche des Displays nicht glasglatt sondern leicht angeraut an. Der Touchscreen reagiert flott und zügig.

Mit komplett abgeschaltetem Licht liest es sich auf dem Glo wie auf einem herkömmlichen Kindle. Es stehen 11 Schriftarten zur Verfügung, deren Buchstaben- und Zeilenabstandgröße stufenlos zoombar ist. Ebenso lassen sich die Ränder des Displays justieren, ein Block- oder Flattersatz erzwingen, je nachdem wie man es gerne hat. Analog zum Kindle kann man Sammlungen auf dem Gerät anlegen. Hier werden sie Regale genannt. Für mich immer ganz praktisch, da ich gerne Bücher in die Kategorien “Ungelesen”, “Nachttisch” und “Gelesen” verschiebe.

Der Kobo-Shop ist direkt im Gerät integriert und bei eingeschaltetem WLAN anwählbar.

Kommen wir nun zum Glo(w)-Effekt. Wie beim Amazon-Pendant Paperwhite verwendet auch der Glo eine Lichtgittertechnologie, bei der durch LEDs emittiertes Licht gleichmäßig über das Display verteilt wird und so einen Effekt hervorruft, der an Tageslicht erinnern soll. Soll, wohlgemerkt, denn dass hier Leuchten im Spiel sind merkt man sehr wohl. Im Gegensatz zu einer externen Leselampe reagieren die Augen auch ganz anders auf das Lichtnetz. Es ist zunächst ungewohnt auf das Lichtdisplay zu sehen. Auch wenn das Licht nicht aus dem Hintergrund des Bildschirms (wie beim LCD) kommt, sondern sich von außen darüber legt, hat man das Gefühl, der Bildschirm leuchtet den Betrachter an.

Ob dieser Effekt die Augen ebenso ermüdet wie ein LCD, wird der Praxistest zeigen.

Sehr nervig beim Kobo Glo ist die Lichtsteuerung. Im Gegensatz zum Paperwhite lässt sich mittels Hardbutton das Licht komplett abschalten. Pluspunkt für den Glo. Aber: Bei aktiviertem Licht wird permanent ein schwarzer Balken im unteren Bildschirmrand eingeblendet, über den man die Lichtsteuerung aufrufen kann. Der Balken kaschiert wohl die Lichthöfe, die beim Paperwhite bemängelt wurden, aber beim Lesen stört mich dieser Balken mit dem Glühlampensymbol. Wie alle übrigen Steuerelemente hätte man ihn einfach ausblenden und bei Bedarf einblenden lassen können.

Der Glo liegt als Gleichgewicht gut in der Hand. Rückseite und Seitenränder fühlen sich leicht gummiert an, sind allerdings zumindest in schwarzer Farbe hochgradig fingerfettempfindlich. Möglicherweise verschafft ein Gerät in Weiß hier Abhilfe, aber Achtung, nur die Rückseite des Gerätes ist dann weiß. Die Front ist weiterhin in schwarzem Rahmen gehalten.

Der Kobo Glo wartet mit einigen Einstellmöglichkeiten auf, die über das simple Aktiveren oder Deaktivieren von WLAN oder Licht hinausgehen. So lässt sich bestimmen, wann das Licht bei Inaktivität ausgehen soll, wann sich das Gerät in den Ruhemodus (Standby) legen oder komplett herunterfahren soll. Auch lässt sich das aktuelle Buchcover (so fern der Verlag es für nötig hält, das Cover mit ins Ebook einzubinden) als “Bildschirmschoner” aktivieren, sodass bei ausgeschaltetem Gerät oder im Standby statt eines leeren Schirms das Cover auf dem Display abgebildet wird.

Kobo bietet wie Amazon als Zubehör ein Sleepcover ein. Auch diese Einstellung lässt sich einrichten. Verwendet man das Sleepcover wacht der Glo bei öffnen des Coverdeckels automatisch aus dem Standby auf und versetzt sich in den Standby sobald man den Deckel schließt. Analog zu den Magnetcovern, die man bereits von Tablets wie iPad, Nexus 7 und Kindle Fire kennt.

Kaufempfehlung für den Glo? Wer oft im Dämmerlicht oder im Bett liest und durch eine externe Beleuchtung niemanden stören will, der mag die integrierte Beleuchtung zu schätzen wissen. Wer darauf verzichten kann, ist aber auch mit dem günstigeren Kobo Touch (99 Euro) gut bedient. Wer sich lieber Sony anvertraut, kann auch hier zugreifen, denn Ebooks.de (vormals Libri.de) bietet den brandneuen Sony PRS T2 für den gleichen Preis wie den Kobo Touch an. Der Sony Reader verfügt zusätzlich über Blätterhardwaretasten, allerdings hat Sony seit den letzten drei E-Reader-Generationen nicht begriffen, an welcher Stelle des Gerätes Blättertasten untergebracht sein müssen. Statt seitlich am Rand befinden sie sich im unteren Gerätebereich auf der Front, sodass einhändiges Lesen unmöglich wird.

Wer komplett auf Epub verzichtet und sich lieber Amazon anvertraut ist hier mit dem Kindle für 79 Euro bestens bedient. Die Displaytechnologie E-Ink hat sich nicht nennenswert verbessert (was auch für den Paperwhite) gilt und für 79 Euro ist der Kindle ein echter Schnapp (vor allem vor dem Hintergrund, dass vor zwei Jahren E-Ink Geräte von Sony noch 299 Euro gekostet haben!).

Fröhliches E-Reading :)

Amazons leere Versprechen – vorerst keine Zeitschriften auf dem Kindle Fire

Mit einem Versprechen hat Amazon seine Käufer gefoppt: Warb und wirbt man doch vollmundig mit großartigen Zeitschriften und Magazinen, die zum Start des Kindle Fire auch in Deutschland erhältlich sein werden.

“Zeitschriften in strahlender HD-Qualität”, schreibt Amazon und, ich zitiere weiter:

“Lesen Sie Ihre Lieblingszeitschriften so, wie man sie lesen sollte, mit glänzenden, mehrfarbigen Layouts, HD-Fotos und wunderschön detaillierten Abbildungen. Unser Angebot enthält auch beliebte Zeitschriften wie VogueConde Nast TravellerGQDer Spiegel und House&Garden. Die Liste der erhältlichen Zeitschriften finden Sie im neuen Amazon App-Shop auf Ihrem Kindle Fire HD.”

Leider befindet sich auf dem Kindle Fire weder eine Liste mit erhältlichen Zeitschriften, noch erhältliche Zeitschriften noch irgendeine App oder ein Regal zum Darstellen oder Anzeigen von Zeitschriften. Selbst die Auswahl “Bücher” und der damit verbundene Shop lassen auf dem Kindle Fire nicht einmal den Zugang zu bereits bestehenden Magazinen, wie beispielsweise FOCUS zu.

Wie kommt’s? Klappte es nicht zeitig mit den Verträgen und Lizenzen oder den Umsetzungen?

Amazon selbst hat auf meine Nachfrage nur mit einer lapidaren Standardantwort reagiert:

 

“Der Kindle Fire und der Kindle Fire HD unterstützen in der deutschen Version derzeit keine gesonderte Bibliothek für Kindle-Abonnements und -Zeitschriften.”

Tja, dann eben nicht. Wer sich auf Magazine gefreut hat, schaut zunächst einmal in die Röhre.

Rüge an den Bastei-Lübbe-Verlag

Wenn ein elektronisches Buch 7,49 Euro kostet (was immerhin DM 14,65 sind, falls das jemandem noch etwas sagt), dann sollte man auch eine gewisse Qualität erwarten.

Die Setzer von Bastei Lübbe scheinen das nicht unbedingt so zu sehen und betrachten Ebooks vielleicht nur als Restverwertung oder Ramsch, denn nur so lässt sich erklären, warum die Ebook-Version von KILL ZONE von Jack Coughlin dermaßen verhunzt wurde, dass ein Lesen nicht wirklich Spaß macht.

Das Buch kommt in viel zu kleiner Schrift daher, sodass man die Standardeinstellungen hochsetzen muss. Das ist aber für gewöhnlich schon wieder ein Tacken zu viel. Zu wenig Text auf der Seite, zu große Buchstaben. Erschwerend kommt hinzu, dass hier offenbar das übersetzte Manuskript, statt das redigierte Skript für den Upload ins Ebook-Format freigegeben wurde, denn der Text befindet sich im Flattersatz.

Und wie das aussieht, sehr ihr auf der Fotografie unten. Dafür 7,49 Euro. Für dieses lieblose Hingeschludere? In Schulnoten bewertet ist das eine glatte sechs.

Meine Beobachtung bezieht sich auf die Kindle-Version im AZW-Format. Ob sich die Epub-Version davon unterscheidet, vermag ich nicht zu sagen. Am Kindle selbst liegt es jedenfalls nicht, denn auch die Darstellung in Kinde Apps zeigt den gleichen Buchstabenmüll.

Amazon: Erste Lieferengpässe beim Kindle Paperwhite

Wer mit dem Gedanken spielt, einen Kindle Paperwhite unter den Gabentisch zu legen, der sollte sich sputen!

Wegen der bisherigen hohen Nachfrage, gerät Amazon für die Vorbestellungen zum 22. November bereits jetzt in Liefernot. Für alle, die nun den Paperwhite bestellen, wird bereits der 10. Dezember als Versandtermin genannt.

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