Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Musik’

Für mich entdeckt: Spotify

16. April 2012 1 Kommentar

Es ist nicht so, dass ich alles mitmachen muss, was neu ist, auch wenn es oft den Anschein hat. Ich schaue mir die Sachen an, prüfe, betrachte sie kritisch, lasse sie manchmal links liegen und komme dann irgendwann doch auf den Trichter etwas zu benutzen. Wenn ich das also hier kundtue, haben Produkte gleich welcher Art bereits einen langen Abwägeweg der Pro und Cons und Brauchichdasüberhaupt hinter sich.

So geschehen bei Evernote und Dropbox. Beide Programme liefen zunächst in der Free-Version bei mir und ich nutzte sie nur sporadisch. Bis ich immer mehr Dinge fand, die ich verwalten konnte. Heute bin ich Evernote Premium Nutzer und habe 50 GB Cloudspace bei Dropbox gebucht, von denen ich immerhin schon 15 GB permanent nutze.

Genauso ging es mir mit Spotify. Als die Meldung durchs Netz geisterte, dass der schwedische Dienst nun auch seine Pforten in Deutschland öffnete, las ich das nur mit halbem Interesse. Musik hören. Na und? Als das Gerede über Spotify nicht nachließ, schaute ich mir die Webseite an und dachte darüber nach, was für Vorteile mir dieser Dienst bringen könnte. Nun muss ich erwähnen, dass ich schon seit mindestens 2005 keine CD mehr gekauft habe und Alben oder Singles ausschließlich im mp3-Format (bzw. MPEG) bei Apple iTunes und heute bei Amazon kaufe.

Auf Booklets lege ich keinen Wert. Mangels Pinch-to-zoom kann ich die kleingedruckte, farbige Schrift darin auch nicht lesen (man wird halt älter). Jewel Cases gehen bei mir ständig kaputt, CDs verstapel oder verlege ich und verliere sie aus den Augen und aus dem Sinn. Und wenn man sich dann erinnert, dass man mal eine CD XY besaß, dann findet man sie nicht wieder. Ich habe lieber meine komplette Musik an einem Ort, wo ich sie jederzeit abrufen kann, entweder nach Alben, einzelnen Stücken oder neu arrangiert zu einer Playlist.

Was kann mir also Spotify bieten. Die Lösung war greifbar nahe, als ich mir die Funktionen des Dienstes näher anschaute. Dass weder der kostenlose Zugang (beschränkt auf 10 Stunden Musik im Monat, inkl. Werbeunterbrechung und nur auf dem PC nutzbar) als auch der Ultimate Account (4,99 im Monat, grenzenlos Musik, aber auf den Desktop PC beschränkt) in Frage kamen, war mir klar. Mich interessierte hier eher der Premium-Zugang für 9,99 Euro im Monat. Für einen knappen 10er im Monat soviel Musik hören, wie nur geht. Kauft man im Monat 2 CDs hat man den Beitrag schon wieder raus. Und bei Spotify geht es nicht darum, nur zwei CDs im Monat zu kaufen, sondern man kann wahllos aus über 16 Mio. Songs wählen, jede Musikrichtung inklusive.

Der Clou noch dazu: Die Musik lässt sich in Playlists arrangieren, diese lassen sich offline nutzen (von Vorteil, wenn man unterwegs Musik hört) und die iTunes Musikbibliothek fügt sich nahtlos in die Spotify-Anwendung ein.

Das hat mich völlig überzeugt. Einzelne Musik käuflich zu erwerben gehört für mich daher der Vergangenheit an. Ich entrichte meine monatliche Gebühr und habe meine eigene Musikflat, wohlgemerkt wo immer ich mich auch aufhalte, denn mein Smartphone nutzt den Dienst ebenfalls und hat die komplette Bibliothek verfügbar, entweder als Online-Stream oder als vorher heruntergeladene Offline-Playlist.

Die mobile Musik wird mit 160 Kbit/sec gestreamt, völlig ausreichend fürs Hören über ein Autoradio oder über In-Ear-Kopfhörer. Die Desktop-Variante streamt mit 320 Kbit/sec, also in CD-Qualität, das ist mehr, als Apple und Amazon im Downloadbereich (= 256 kbit/sec) bieten!

Leider versagt die Android-App derzeit noch unter Ice Cream Sandwich. Unter Gingerbread läuft sie tadellos. Und wer keinen Windows-PC nutzt wird auch bei Linux und MacOS fündig.

Der Premium-Zugang lässt sich zwei Tage kostenlos testen, wenn man sich anschließend mit Zahlungsdaten anmeldet, kann man noch weitere 30 Tage kostenfrei Musik unter Premium-Bedingungen hören. Erst danach wird die Zahlung der 9,99 Euro fällig, falls nicht vorher gekündigt wird.

Einziger Pferdefuß in Deutschland ist, dass man über ein Facebook-Konto verfügen muss, um Spotify zu nutzen. Das war in anderen Ländern, in denen Spotify bisher lief, nicht der Fall. Facebook ist vor dem Deutschlandstart jedoch eine Partnerschaft mit Spotify eingegangen, sodass die Registrierung via FB nun unumgänglich ist. Wem das nichts ausmacht, der sollte einfach mal reinhören und zumindest die 48 Stunden Premium nutzen, die zu nichts verpflichten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Carrie Underwood für Eileen

Da stieß ich bei Spotify (dazu in einem anderen Artikel mehr) über die neue Single von Carrie Underwood mit dem Titel “Good Girl”.

Die gute Carrie bringt ja eher New Country Sachen heraus und ihr Debütalbum von 2005 “Some Hearts” war eher ein seichter Countrymix.

Good Girl geht dafür aber schon etwas rockiger ab, zwar sind Countryklänge noch bemerkbar und sicherlich wird man in Nashville dem Song nicht ganz abgeneigt sein, aber die rockigen Klänge scheinen auch meiner Eileen zu gefallen. Als Gwendolyn Stylez (die übrigens frappierende äußerliche Ähnlichkeit mit Carrie Underwood hat, obwohl diese nicht Pate für Gwen gestanden hat) den Song auflegte, war Eileen genauso begeistert wie ich und lässt die Scheibe momentan rauf und runter spielen, während sie in ihrem brandneuen Lamborghini mit offenem Dach über die Route 66 brettert.

Den Lamborghini wird sie rasch wieder loswerden müssen, denn für Eileen und Gwen gilt immer noch, nichts lange behalten, nie länger als zwei Tage an einem Ort aufhalten. Aber der Song von Carrie bleibt.

Hier für euch, Good Girl:

Kategorien:Musik, Romane

Kurz und vielleicht bündig

Was gibt’s Neues?

Die Zivilisation hat mich wieder. Urlaub vorbei, ich fühl mich erholt und zu neuen Schandtaten bereit.

Romane:

In der Kategorie war ich in den letzten beiden Wochen etwas faul. Zumindest habe ich mir das aus dem Lektorat gekommene Manuskript zu »Kalte Spuren« vorgenommen und die 613 Seiten noch einmal durchgeackert. Damit bin ich gestern noch fertig geworden und habe das “beinahe finale” Skript zum Verlag geschickt. Da der Verleger auch noch mal einen Blick drüber werfen will, kann sich hier und dort noch eine Änderung ergeben. Gesetzt und gedruckt wird der Roman allerdings nicht 613 Seiten, sondern knapp 400 Seiten haben.

In der Planung für 2012 stehen noch einige Sachen, die ich an dieser Stelle ruhig schon einmal bekannt geben werde, obwohl ich dazu sicherlich noch ausführlicher in Dirk van den Booms Videoblog Stellung zu nehmen werde, doch dazu später mehr. Während ich weiter an »Überrannt« arbeite, beginne ich jetzt direkt auch mit DUST 4 »Scardeens Erben«. Exakt dreimal, seit die Tinte unter dem DUST-Vertrag trocken ist, habe ich überlegt, ob ich statt einer Fortsetzung nicht mal was ganz Irres mache: Einen Relaunch. DUST so, wie ich es heute schreiben würde. Nee, kommt, lasst die Tomaten und Eier stecken, es war nur so ein Gedanke, den ich laut ausgesprochen habe …

Unter den Nägeln brennt mir auch der dritte Eileen Hannigan Roman. Immerhin ist der Prolog dazu mit seinen  46 Seiten schon geschrieben und bei der Überarbeitung zu »Kalte Spuren« merkte ich mehr als einmal überdeutlich, wie es in meinen Fingern und Gedanken zuckte und ich Lust verspürte »Die Generäle« weiterzuschreiben.

Natürlich soll auch der Folgeroman zu meinem Kindle-Experiment nicht fehlen, also werde ich voraussichtlich irgendwann ab Jahresmitte oder im Herbst mit dem zweiten Vigilante-Roman beginnen. Ich bezweifle allerdings, dass dieser noch 2012 im Kindleshop erscheinen wird, dazu müssen erst einmal vor vorgenannten Skripte fertig werden.

Oben erwähnter Dirk van den Boom plant sein Videoblog auszubauen und auch Gastvideozenten (und schwupps, haben wir mal eben einen Neologismus aus dem Ärmel geschossen) zu Wort kommen zu lassen. Hier werde ich sicherlich das eine oder andere Wort nicht nur über »Kalte Spuren«, sondern auch die Fortsetzungen und anderen oben genannten Romane verlieren. Gleicher Dirk van den Boom nötigt mich derzeit, eine RETTUNGSKREUZER IKARUS-Trilogie zu verfassen. Puh … wann?

Musik:

In den letzten Jahren hab ich Musik genommen, wie sie kam und nicht irgendwem oder irgendetwas in der Richtung vorweg gefiebert. Aktuell bin ich wieder auf der Suche nach schmissigen Soundtracks, die meine Schreibarbeit ordentlich untermalen. Dabei bin ich auf den Score zu den beiden Videospielen ACE COMBAT: Fires of Liberation sowie das neue ACE COMBAT: ASSAULT HORIZON gestoßen. Das ist ordentliche, melodiöse Actionschreibmusik. Dennoch freue ich mich dieser Tage auf die Veröffentlichung eines neuen Albums, nämlich von der amerikanischen Künstlerin Lana del Rey, die bei mir bisher mit ihrem Song Videogames punktete und auch mit der aktuellen scheibe Born to Die auf sich aufmerksam macht. Das gleichnamige Album erscheint am 27. Januar. Klarer Fall, dass ich an dem Tag den Amazon mp3 Store aufsuchen werde.

Technik:

Am 10.01. beginnt in Las Vegas die Consumer Electronic Show und stellt das  Technik- und Gadget-Highlight schlechthin da. Als Geek verfolge ich natürlich gespannt die Nachrichten von Sascha Pallenberg und seinem Netbooknews.de-Team, die direkt vor Ort berichten werden. Interessanterweise wird ein Gadget der Star des amerikanischen Show werden, das hierzulande bereits fast ein alter Hut ist: Das Samsung Galaxy Note. Der Superphone-Tablet-Hybrid ist für den amerikanischen Markt noch gar nicht erschienen, hat weltweit in Asien und Europa allerdings schon mit über 1 Mio. Verkäufe seit Erscheinen im Oktober 2011 massiv abgeräumt. Sogenanntes Cross Financing (neudeutsch für: alten Plunder verkaufen und in neuen investieren) machte es mir möglich mir das Note noch vor Weihnachten zuzulegen (wenn ich mich dafür auch von einem anderen Gerät trennen musste).

Ansonsten erwarte ich persönlich von der diesjährigen CES nicht so viel. Letztes Jahr war noch jedermann gespannt, welche Tablet PCs den Markt beherrschen werden. Heute geht es in die nächste Runde um die Quadcore Tabs, doch der Markt scheint weiterhin sehr überschaubar zu sein. Zwar redet die Presse ständig von einer Tablet-Flut, doch in Wahrheit gibt es nur wenige brauchbare Vertreter in dieser Kategorie (um sie mal beim Namen zu nennen, sind das die Tablets von ASUS, Acer, Samsung, Motorola, Toshiba, Sony und dann fällt mir schon lange Zeit nichts mehr ein, ehe ich irgendwann bei Lenovo, Huwei und Archos lande).

Warum das so ist, darüber wurde oft genug spekuliert und die wahrscheinlichste Annahme ist vermutlich die, dass Produkte wie das Apple iPad oder auch das neue Kindle Fire von Amazon einfach auf Konsum ausgelegt sind, statt den potenziellen Käufern nur zu sagen, wie toll und besser alles ist. Sowohl bei Apple, als auch bei Amazon steckt eine marktorientierte Plattform hinter den Geräten, die eindeutig darauf hinweist: Wenn du mein Tablet kaufst, dann kannst du damit Lesen, Spielen, Filme gucken, Musik hören und du kriegst all das, was du willst bei mir. Wen interessiert da noch, dass man lebendig animierte Hintergründe, Informationswidgets und frei gestaltbare Homescreens haben kann?

Beispielhaft war dafür die heutige Aussage meiner netten Kollegin, die ich jetzt vermutlich zur Weißglut treiben werde und die mir morgen im Büro eins über den Schädel zwirbeln wird:

“Ich komme mit dem Galaxy nicht klar!”

“Warum denn nicht?”, fragte ich.

“Ich hab doch ein iiiiiiiPhoooooone.”

Nun, das erklärt alles :-)

Film

Dazu war zumindest der Urlaub gut, mal wieder die heimische Videothek etwas abarbeiten. Gesehen habe ich drei Filme mit C (Columbiana für den ich gerne 8/10 Punkte gebe; Contagion der höchstens 5/10 Punkten bekommt und Cat Run, dem man nur mit Augenzudrücken und Bonuspunkten für nackte Haut vielleicht noch 3/10 geben könnte) und einen mit P wie Priest, der ordentliche 7/10 Punkte bekommt, obwohl ich ja gar nicht so sehr der Monsterfan bin. Aber Paul Bettany und Karl Urban sehe ich immer gerne.

Verschiedenes

Ist stets die umfangreichste Kategorie, wenn es nach Walter Slowotski geht, aber heute gibt’s hierzu nicht viel zu erwähnen. Einen Tipp habe ich für alle, die noch alten Plunder sammeln und mal endlich ihren Dachboden oder Keller entrümpeln wollen – und dabei noch Kohle kriegen können. Die Firma Momox kauft gebrauchte CDs, DVDs, Blu-rays, Computer- und Videospiele und auch Bücher an. Alles was einen EAN-Code besitzt und nicht als Mangel- oder Restposten gekennzeichnet ist und noch in ordentlichem Zustand ist, kann dort zu barer Münze gemacht werden. Mit Dank an Dirk van den Boom und Oliver Naujoks für diesen mehr als wertvollen Hinweis.

Light a Fire – Amazon Kindle Fire und neue E-Reader

Gestern ließ Amazon die Bombe platzen und veröffentlichte drei Tage vor Apples iPhone 5 Vorstellung die Keynote zum neuen Tablet Kindle Fire.

Bombe? Gut, im Vorfeld gab es zwar schon Spekulationen, doch alle davon haben sich nicht bewahrheitet.

Zunächst einmal das Display: Ein qualitativ hochwertiges IPS Display aus stoß- und kratzfestem Gorillaglas

Der Speicher: Statt 6 nun doch 8 GB interner Speicher

Der Kern: Statt eines Single Cores nun doch ein DualCore Prozessor

Aber damit ist mit den Überraschungen schon ein Ende in Sicht.

Das 7″ Tablet, das mit Android 2.2 Froyo arbeitet hat von Amazon eine deftige UI spendiert bekommen, die es a) nicht mehr an Android erinnern lässt und b) tatsächlich in einer Beziehung zu Apple konkurrenzfähig ist: Als Datenkäfig. Genau wie das iPad scheint Amazon eher in einem geschlossenen System operieren zu wollen. Nur Zugriff auf den eigenen App Store, keine externen Speichermöglichkeiten wie einen MicroSD-Slot oder einen USB Port. Zwar gibt es dafür Cloudspeicher satt, aber wer hat schon immer eine Internetverbindung parat?

Der Kindle Fire ist ohnehin nur WLAN fähig. Eine 3 oder 4G Version wird es zumindest nicht im 7″ Format geben. Kameras jeglicher Art sucht man ebenfalls vergeblich. Mir scheint, der Nook Color von Barnes & Nobles war hier Vorlage, nur mit dem feinen Unterschied, dass man nicht nur Bücher auf dem Gerät lesen kann.

Amazon preist das Gerät zum Lesen, Musik hören, Filme sehen und spielen an. Also ein reiner Entertainer. Warum sollte man sich das Amazon Kindle Fire Tablet kaufen? Einziges Kaufargument gegenüber anderen Tablets mit gleichem Formfaktor ist bisher nur der Preis: 199 Dollar kostet der kleine Droide. Derzeit in USA, wo es am 15.11.2011 erscheinen wird.

Ob wir in Deutschland mit einer 1:1 Umrechnung Dollar in Euro rechnen dürfen, ist m.E. fraglich, denn gleichzeitig mit dem Fire erscheinen auch drei neue Kindle E-Reader Versionen. Während die günstigste Variante für 79 Dollar daher kommt, soll sie in Deutschland 99 Euro kosten, doch dazu gleich mehr.

Die begrenzten Möglichkeiten des Kindle Fire schreien förmlich nach einem Custom Hack mit Zugriff auf den Android Market und Android 3.2 als Betriebssystem. Machbar dürfte das angesichts des Motors unter der Haube sein.

Ein iPad Konkurrent? Jain. Bedingt durch das wesentlich kleinere Display kann man nicht von echter Konkurrenz sprechen. Beim Lesen und Musikhören geht das noch in Ordnung, aber will man sich ernsthaft Filme oder TV Serien auf einem 7″er anschauen? Für mich ist da 10″ eher noch eine vertretbare Größe, wenn man im Urlaub ist und nichts größeres zur Hand hat. Vielleicht macht es das für nächstes Jahr angekündigte 10″ Tablet von Amazon besser.

 

Doch im Lichte des Fires sollten auch die neuen Kindle E-Reader nicht zu kurz kommen.

Für USA sind gleich drei neue Geräte angekündigt, für Deutschland bisher nur eines, dafür aber mit deutscher Benutzerführung.

Der neue Kindle erscheint wie der alte mit Pearl-E-Ink Display. Ob es eine Kontrastverbesserung zum bisherigen Gerät gibt, bleibt abzuwarten. Zwar ist der neue Kindle mit einem 6″ Display ausgestattet, doch insgesamt bringt er nicht mehr die Maße eines 7″ Tablets mit sich, denn die unten angebaute Tastatur ist völlig verschwunden und wird durch wenige Knöpfe ersetzt. Dadurch wird der Kindle nicht nur schlanker, sondern auch wesentlich leichter. Statt 240 Gramm bringt er nun nur noch 170 Gramm auf die Waage.

Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, fällt der Preis für ein state-of-the-art Produkt unter die magische 100 Euro Grenze, denn der neue Kindle soll für 99 Euro über die virtuelle Ladentheke gehen. Wohlgemerkt kostet diese Variante in den Statten nur 79 US Dollar!

Da die Tastatur fehlt, ist davon auszugehen, dass bei Bedarf (um beispielsweise W-LAN Passwort einzugeben oder Ordner anzulegen) eine Displaytastatur wie beim Sony Reader hochgefahren wird, die dann über Steuerkreuz und Tasten bedient werden kann.

Zum Start des neuen Kindle hat Amazon den “alten” Kindle 3, der jetzt salopp Kindle Keyboard genannt wird, ebenfalls im Preis gesenkt. Statt 139 Euro nur noch 119 Euro.

Bei der Preisoffensive sehe ich bald Tausende mehr Interessierte einen Kindle in Deutschland kaufen. Mir kommt das nicht ungelegen ;-)

 

Sehen wir noch einmal über den Teich. Dort bringt Amazon noch zwei weitere Geräte neben dem neuen Kindle heraus. Der Kindle Touch mit WiFi und 3G.

Trotz Touchdisplay wird die WiFi Variante für nur 99 Dollar verkauft. Allerdings bleibt hier abzuwarten, welche berührungssensitive Technologie verwendet wird. Wir erinnern uns: Ein kapazitives Display tut es bei einem E-Ink-Lesegerät nicht, wie wir schmerzhaft beim Sony Reader Touch erfahren mussten. Starkes Spiegeln und fettige Fingerabdrücke sind das Resultat. Sony hat in der neuen Touch Edition auf eine innovative Technologie zurückgegriffen, die ein Infrarotfeld über das Display legt und anhand eines Koordinatengitters die mutmaßliche Berührung berechnet. Damit lässt sich der Sony Reader auch mit Handschuh oder normalem Plastikstift bedienen.

Ob Amazon aus den Sony Fehlern gelernt hat, werden die ersten Tests nach Veröffentlichung zeigen.

 

Kurz & Bündig

Mal ein paar Tagebucheinträge von Dingen, die mich bewegen, mir so im Kopf herumschwirren oder einfach willkürlich aus der Luft gegriffen sind ;-)

Technik / Musik

Mein Auto besitzt zur Wiedergabe von akkustischen Tönen etwas, das man als steinzeitlich-rudimentäres Radio bezeichnen könnte. Da mein Auto seine besten Tage schon gesehen hat, sollte das wertvollste an und in ihm nicht ein neues HighEnd-Radio sein. Mir reicht die Musikwiedergabe vom iPod. Was tun, wenn das Radio keinen Line-in besitzt? Das gibt es mehrere Möglichkeiten. Ein externer Lautsprecher ist eigentlich zu leise. Eine Adapterkassette hört sich gut an, doch ich besorgte mir auf Anraten einiger Spießgesellen einen FM Transmitter. Der überlagert auf Kurzstrecken die Radiofrequenz und fungiert als Sender von Radiosendungen, in diesem Fall aus der Quelle des iPods. Die Idee klang gut, die Ausführung ist miserabel. Durch die extrem kurze Reichweite zur Antenne gibt es Störgeräusche, ein beständiges Hintergrundbrummen und ohnehin ist die Qualität nicht besser als eine Radiosendung. Hinzu kam, dass das von mir gekaufte Gerät immer wieder den Betrieb aufgab. Einfach so. Ohne Vorwarnung. Während der Fahrt.

Nun hab ich mir die Referenz Adapterkassette von Sony zugelegt – ein Unterschied wie Tag und Nacht. Klarer, kräftiger Sound, der jetzt aus den Lautsprecherboxen tönt.

Film THOR

Das Technikmagazin SFT  gibt einen  Minuspunkt für THOR, weil er zu wenig Bezug zur nordischen Mythologie hätte. Dass der Film eine Comicverfilmung ist, wisst ihr aber schon, oder?! Manche Redakteure denken offenbar nicht mehr nach. In der gleichen Ausgabe wird die Blu-ray Box von Star Wars als zu teuer bewertet. Bezogen auf den Gesamtpreis ist das natürlich richtig, aber rechnet man das auf den Preis pro Film, kommt man eigentlich auf eine moderate Summe, die andere Blu-rays auch kosten. Auch Taschenrechner scheinen die Redakteure nicht zu besitzen.

Spiel Battlefield 3

Ebenfalls in der September-Ausgabe der SFT wird ein Vergleich der Egoshooter Call of Duty: Modern Warfare 3 und Battlefield 3 auf einer Doppelseite geboten. Gar keine Frage, welches Spiel hier besser abschneiden wird. Call of Duty bietet von jeher im interessanten Multiplayerbereich eher kleine und überschaubare Karten, während die Battlefield-Reihe schon beinahe auf unendliche Weiten setzt. Allein in Battlefield Bad Company 2 ist die Harvest Karte gut einen ganzen Kilometer Wegstrecke lang. Wer da das Pech hat zu Fuß zu gehen, weil gerade kein Fahrzeug zur Verfügung steht, dann gute Nacht, Johanna.

Wie bereits die beiden Bad Company Shooter setzt auch Battlefield 3 auf eine völlig zerstörbare Umgebung, was den Realismus des Spiels bis an die Spitze des Möglichen treibt. Wer das einmal gespielt hat, will gar keinen anderen Shooter mehr zur Hand nehmen, bei dem Gebäude wie Felsen in der Brandung stehen bleiben, wenn Mörserfeuer in ihnen einschlägt. Warum auch?

Bleiben wir gleich bei Battlefield 3. Das Spiel erscheint am 28.10.2011. Gerade sah ich auf Facebook, wie jemand bereits die Coverhülle in die Kamera hielt – Schnappatmung! Die Hülle entpuppte sich jedoch nur als leerer Dummy aus einer Pre-Order Bestellung. Nun, ich habe auch pre-ordered. Da ist Amazon mein Freund, damit das Spiel pünktlich in meiner Konsole liegt.

Technik Tablets

Wo wir gerade bei Amazon sind. Da hieß es jüngst das Acer Iconia A100 Tablet wäre ab dem 17.09. lieferbar. Daraus wurde nichts. Nachdem der Termin um eine Woche verschoben wurde heißt es jetzt lieferbar in 1 bis 2 Monaten und Amazon benachrichtige mich, dass ich mein A100 erst zwischen dem 19.10. und 01.11. bekommen würde. Hmpf.

Vielleicht schiebt Amazon das auch absichtlich etwas hinaus, denn am kommenden Mittwoch, den 28.09. hat man zur großen Pressekonferenz geladen. Jeder kann sich denken, was nun kommt. Das Amazon Kindle Tablet und der neue Kindle Reader werden vorgestellt. Keine Frage.

Lesestoff Neonostalgie

Am 30.09.2011 erscheint Perry Rhodan. Was? Kennt ihr schon? Nee, eben nicht. Denn jetzt kommt Perry Rhodan Neo, eine völlig neue und unabhängige Taschenheftreihe, die Neugierige und Neuleser die Abenteuer von Major Rhodan neu erleben lässt. Diesmal zeitgemäß, denn die Handlung setzt im Jahr 2036 ein. Adé Lochstreifenlesegerät. Ich bin auf jeden Fall dabei und werde mich auf die Kindle Edition stürzen.

 

Kurz & Bündig

 

… ist übrigens eine Anwaltskanzlei, die Klaas Kurz und ich zur Etablierung eines Running Gags gegründet haben. Nur mal kurz und bündig am Rande … ;-)

 

The Amazonpire strikes back

This summer … ?

Die Gerüchteküche brodelt. Während zwar niemand was Genaues weiß, aber Stellengesuche für Marketingexperten für den Kindle Deutschland Vertrieb von Amazon.de ausgeschrieben wurden, brodelt die Gerüchteküche, dass Amazon.com einen gewaltigen Schritt weiter geht und Apple den Kampf in Bezug auf das iPad ansagt.

Ein Tablet von Amazon? Günstig, wie das Kindle-Preismodell, mit einem App Store, dem Zugang zu frischer Musik und Videos. Das könnte tatsächlich was werden.

Von dem Versandriesen wird sicherlich noch einiges zu erwarten sein. Ein anderes Gerücht geht um, dass der Kindle 3 eventuell an Prime Kunden gratis oder gegen einen symbolischen Obulus abgegeben werden könnte. Denn nicht mit dem Kindle, der offensichtlich unter Herstellerpreis verkauft wird, verdient Amazon das große Geld, sondern mit dem Verkauf seiner Kindlebooks.

Was macht eigentlich Lena?

Tja, was macht unser Grand-Prix-Schnuckelchen eigentlich?

Ich bin zwar nicht der Meinung, dass sie singen könnte oder eine schöne Stimme hat, das kann meine Schwester und Dirk van den Booms Schwester wesentlich besser. Aber dennoch ist es ziemlich beachtlich, dass Lena nach dem Grand Prix nicht nur nicht Geschichte ist, sondern auch noch durchstartet. Kommenden Montag wird sie mit sage und schreibe fünf (!) Songs in die Top 100 einsteigen. Unbelievable.

Gleich mit Platz 2 “Taken by a stranger”. Platz 15 “Push Forward”, Platz 53 “Maybe”, Platz 55 “A million and one” und Platz 58 “Mama told me”.

Alle fünf Lieder stammen aus dem Album “Good News”, das sich derzeit auf Platz 1 der deutschen Albencharts befindet.

Ich finde das erschreckend, aber das hat schon meine Anerkennung verdient, daher einen herzlichen Glückwunsch von mir, Lena. Wer hat schon fünf Neueinsteigersongs in einer Woche in den Top 100?

Anmerken muss ich dazu allerdings, dass sich die Spielregeln für “meistverkaufte Singles” geändert haben, seit es mp3-Downloads gibt. Früher wurden Songs nach ihrem Verkaufserfolg bewertet, heute können einzelne Songs aus Alben gekauft werden, sodass hier die Einzelverkäufe bewertet werden. Fünf der vorgenannten Lieder gibt es derzeit nicht als Single-Auskopplungen, sondern lediglich als mp3-Downloads.

Kategorien:Musik

Was sonst noch erwähnenswert ist – Roxette sind wieder da!

12. Februar 2011 2 Kommentare

Nach sage und schreibe 10 Jahren haben sich Per Gessle und Marie Fredriksson wieder zusammen getan und ihr 8. Studioalbum in ihrer 25jährigen gemeinsamen Musikkarriere aufgenommen.

»Charm School« kommt mit 12 brandfrischen Songs von denen derzeit »She’s got nothing on (but the radio)« in den deutschen Charts auf Platz 18 eingestiegen ist.

Ich freu mich, nach so langer Zeit endlich wieder Neues von dem Gesangsduo hören zu können. Da werden Erinnerungen wach …

Kategorien:Musik

Wie vertreibt man einen Ohrwurm


Ich hab den Fehler gemacht, mir Starship Troopers 3 – Marauder anzuschauen. Das ist nicht weiter wild, den Film finde ich ja ganz gut, aber noch besser finde ich in dieser Verballhornung von Propaganda-Maschinen den Auftritt des militärischen Oberbefehlshabers der irdischen Streitkräfte als Sänger, der auf diese Weise versucht, seinen Bürgern näher zu sein und sie zum Kämpfen zu animieren.

"Join the Infantry" und "Uncle Sam wants you" auf musikalisch-festivale Weise näher gebracht.

Leider geht mir der Song "A good day to die" von Skymarshall Omar Anoke nicht mehr aus dem Schädel.


YouTube – Starship Troopers 3 (It’s a good day to die extend)
  

Feuer bekämpft man am besten mit Feuer. Ergo ziehe ich mir gerade einen anderen Ohrwurm herein, um den ersten aus meinem Kopf zu vertreiben.

Aktuell hält dafür der Song "Sorcerer" aus dem Film "Streets of Fire", geschrieben von Stevie Nicks, gesungen von Marylin Martin und im Film interpretiert von Diane Lane.

Kategorien:Musik

Ei Wahnsinn – Mayor’s Destiny

Ich liebe New Country Musik. Meine Schwester meinte heute Abend, sie hätte da was Neues für mich, wo ich mal reinhören solle.
Die Band nennt sich Mayor’s Destiny und ich fragte noch scherzhaft, was der Bürgermeister damit zu tun hätte.

»Ist eine deutsche Band, wird dir gefallen«, sagte sie. »Müsstest aber auf MySpace gucken, weil die Platte noch nicht draußen ist.«

Das hab ich getan. Auf MySpace geschaut. Dort gibt es das Video in voller Länge und das läuft schon ununterbrochen am Stück zwanzig Mal.
Tolles Debüt, dass die Mädens Lena, Alessia, Aimee und Bella da hingezaubert haben. Mehr davon bitte.

Leider erscheint die Single erst am 08. Mai. Wer sich einen Eindruck machen will, kann sich das MySpace Video direkt hier anschauen oder unten auf Play drücken.

Viel Spaß!

Mayor’s Destiny "Cross your Heart"
 http://lads.myspace.com/videos/vplayer.swf

Kategorien:Musik
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.