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Archiv für die Kategorie ‘Spiele’

Namco bekommt einen Daumen noch: Ace Combat Assault Horizon rockt

Während ich noch auf Battlefield 3 warte, erschien dieser Tage das neueste Spiel aus der Ace Combat Reihe (ich weiß gar nicht, welche Nummer das jetzt ist. Nummer 7?) – Namco hat wohl auch aufgehört zu zählen.

Unter dem Titel Ace Combart: Assault Horizon geht die japanische Softwareschmiede alte und neue Wege.

Nicht ganz neu ist es, die Mission durch eine epische Spielfilmhandlung zu untermalen, die jedoch nicht in Asien spielt, sondern in westlichen Gefilden. Während im Vorgänger Ace Combat: Fires of Liberation noch das fiktive Land Emmerian (in Anlehnung an Amerika) von den bösen Staat Estavekia (unverkennbar Russland) angegriffen wird, verlagert sich der Schauplatz nun auf den afrikanischen Kontinent. Amerikanische, russische und britische Einheiten befinden sich in einer Fehde mit rebellischen Streitkräften.

Neu ist hierbei, dass auch in der deutschen Spielversion die Sprachausgabe komplett und professionell synchronisiert wurde. Die Darstellung der Zwischensequenzen ist CGI-Filmreif.

Aber auch im Spiel selbst gibt es viele Neuerungen. Wo man bisher nur in Jets und Bomber steigen konnte, eröffnet sich in Assault Horizon ein völlig neues Spielfeld. Neben Missionen in Jagd-, Multizweckkampfflugzeugen und Bombern, gibt es jetzt Level in denen man als Bordschütze in einem Black Hawk sitzt, als Pilot einen Apache Longbow Kampfhelikopter kommandiert oder als Richtschütze an Bord einer fliegenden Festung Ziele auf dem Boden eliminiert.

Während bei den Jeteinsätzen die grafische Leistung zwar besser als beim Vorgänger, jedoch auf Details am Boden ebenso verzichtet wurde (Wolkenkratzer und Brücken und größere Gebäude sind detailgetreu in 3D gebaut,  kleinere Gebäude, Waldgebiete, Straßen sind einfach nur platte 2D Darstellungen) hat man sich beim Helikoptereinsatz für eine komplette, detailgetreue Darstellung entschieden, die manch Egoshooter das Wasser reichen kann. Da rockt es schon mit dem Apache über eine nordafrikanische Stadt zu heizen und sowohl die Bordkanone  als auch die Hellfire-Raketen sprechen zu lassen, während man gegnerischen Bazooka- und Panzerangriffen mit gekonnten Manövern ausweicht, nur um anschließend Rebellen-pick-ups aus den Straßenschluchten zu radieren.

Die Missionen sind wie gewohnt lang und man freut sich bei den schwierigen Einsätzen, einen Checkpoint erreicht zu haben, von dem aus man weiter spielen kann, sollte der Heli oder das Flugzeug einmal abgeschossen worden sein.

Die Limited Edition ist derzeit bei Amazon zum erschwinglichen Preis im Angebot und sogar wesentlich günstiger als die Standard Edition. Sie beinhaltet ein zusätzliches Flugzeug, einen Notizblock (getrost Dinge auf die man verzichten kann) aber als echtes Highlight den kompletten Soundtrack des Spiels.

Und der rockt wirklich im wahrsten Sinne des Wortes. Instrumentale Orchestereinlagen, gemischt mit exotischen Klängen des afrikanischen Kontinents und harten E-Gitarren katapultieren den Zuhörer wie im Schleudersitz aus dem Cockpit.

Das heroische Main Theme des Vorgängers wird dabei an einigen Stellen mit verarbeitet. Grandios. Geht unter die Haut.

Kategorien:Spiele

Light a Fire – Amazon Kindle Fire und neue E-Reader

Gestern ließ Amazon die Bombe platzen und veröffentlichte drei Tage vor Apples iPhone 5 Vorstellung die Keynote zum neuen Tablet Kindle Fire.

Bombe? Gut, im Vorfeld gab es zwar schon Spekulationen, doch alle davon haben sich nicht bewahrheitet.

Zunächst einmal das Display: Ein qualitativ hochwertiges IPS Display aus stoß- und kratzfestem Gorillaglas

Der Speicher: Statt 6 nun doch 8 GB interner Speicher

Der Kern: Statt eines Single Cores nun doch ein DualCore Prozessor

Aber damit ist mit den Überraschungen schon ein Ende in Sicht.

Das 7″ Tablet, das mit Android 2.2 Froyo arbeitet hat von Amazon eine deftige UI spendiert bekommen, die es a) nicht mehr an Android erinnern lässt und b) tatsächlich in einer Beziehung zu Apple konkurrenzfähig ist: Als Datenkäfig. Genau wie das iPad scheint Amazon eher in einem geschlossenen System operieren zu wollen. Nur Zugriff auf den eigenen App Store, keine externen Speichermöglichkeiten wie einen MicroSD-Slot oder einen USB Port. Zwar gibt es dafür Cloudspeicher satt, aber wer hat schon immer eine Internetverbindung parat?

Der Kindle Fire ist ohnehin nur WLAN fähig. Eine 3 oder 4G Version wird es zumindest nicht im 7″ Format geben. Kameras jeglicher Art sucht man ebenfalls vergeblich. Mir scheint, der Nook Color von Barnes & Nobles war hier Vorlage, nur mit dem feinen Unterschied, dass man nicht nur Bücher auf dem Gerät lesen kann.

Amazon preist das Gerät zum Lesen, Musik hören, Filme sehen und spielen an. Also ein reiner Entertainer. Warum sollte man sich das Amazon Kindle Fire Tablet kaufen? Einziges Kaufargument gegenüber anderen Tablets mit gleichem Formfaktor ist bisher nur der Preis: 199 Dollar kostet der kleine Droide. Derzeit in USA, wo es am 15.11.2011 erscheinen wird.

Ob wir in Deutschland mit einer 1:1 Umrechnung Dollar in Euro rechnen dürfen, ist m.E. fraglich, denn gleichzeitig mit dem Fire erscheinen auch drei neue Kindle E-Reader Versionen. Während die günstigste Variante für 79 Dollar daher kommt, soll sie in Deutschland 99 Euro kosten, doch dazu gleich mehr.

Die begrenzten Möglichkeiten des Kindle Fire schreien förmlich nach einem Custom Hack mit Zugriff auf den Android Market und Android 3.2 als Betriebssystem. Machbar dürfte das angesichts des Motors unter der Haube sein.

Ein iPad Konkurrent? Jain. Bedingt durch das wesentlich kleinere Display kann man nicht von echter Konkurrenz sprechen. Beim Lesen und Musikhören geht das noch in Ordnung, aber will man sich ernsthaft Filme oder TV Serien auf einem 7″er anschauen? Für mich ist da 10″ eher noch eine vertretbare Größe, wenn man im Urlaub ist und nichts größeres zur Hand hat. Vielleicht macht es das für nächstes Jahr angekündigte 10″ Tablet von Amazon besser.

 

Doch im Lichte des Fires sollten auch die neuen Kindle E-Reader nicht zu kurz kommen.

Für USA sind gleich drei neue Geräte angekündigt, für Deutschland bisher nur eines, dafür aber mit deutscher Benutzerführung.

Der neue Kindle erscheint wie der alte mit Pearl-E-Ink Display. Ob es eine Kontrastverbesserung zum bisherigen Gerät gibt, bleibt abzuwarten. Zwar ist der neue Kindle mit einem 6″ Display ausgestattet, doch insgesamt bringt er nicht mehr die Maße eines 7″ Tablets mit sich, denn die unten angebaute Tastatur ist völlig verschwunden und wird durch wenige Knöpfe ersetzt. Dadurch wird der Kindle nicht nur schlanker, sondern auch wesentlich leichter. Statt 240 Gramm bringt er nun nur noch 170 Gramm auf die Waage.

Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, fällt der Preis für ein state-of-the-art Produkt unter die magische 100 Euro Grenze, denn der neue Kindle soll für 99 Euro über die virtuelle Ladentheke gehen. Wohlgemerkt kostet diese Variante in den Statten nur 79 US Dollar!

Da die Tastatur fehlt, ist davon auszugehen, dass bei Bedarf (um beispielsweise W-LAN Passwort einzugeben oder Ordner anzulegen) eine Displaytastatur wie beim Sony Reader hochgefahren wird, die dann über Steuerkreuz und Tasten bedient werden kann.

Zum Start des neuen Kindle hat Amazon den “alten” Kindle 3, der jetzt salopp Kindle Keyboard genannt wird, ebenfalls im Preis gesenkt. Statt 139 Euro nur noch 119 Euro.

Bei der Preisoffensive sehe ich bald Tausende mehr Interessierte einen Kindle in Deutschland kaufen. Mir kommt das nicht ungelegen ;-)

 

Sehen wir noch einmal über den Teich. Dort bringt Amazon noch zwei weitere Geräte neben dem neuen Kindle heraus. Der Kindle Touch mit WiFi und 3G.

Trotz Touchdisplay wird die WiFi Variante für nur 99 Dollar verkauft. Allerdings bleibt hier abzuwarten, welche berührungssensitive Technologie verwendet wird. Wir erinnern uns: Ein kapazitives Display tut es bei einem E-Ink-Lesegerät nicht, wie wir schmerzhaft beim Sony Reader Touch erfahren mussten. Starkes Spiegeln und fettige Fingerabdrücke sind das Resultat. Sony hat in der neuen Touch Edition auf eine innovative Technologie zurückgegriffen, die ein Infrarotfeld über das Display legt und anhand eines Koordinatengitters die mutmaßliche Berührung berechnet. Damit lässt sich der Sony Reader auch mit Handschuh oder normalem Plastikstift bedienen.

Ob Amazon aus den Sony Fehlern gelernt hat, werden die ersten Tests nach Veröffentlichung zeigen.

 

Kurz & Bündig

Mal ein paar Tagebucheinträge von Dingen, die mich bewegen, mir so im Kopf herumschwirren oder einfach willkürlich aus der Luft gegriffen sind ;-)

Technik / Musik

Mein Auto besitzt zur Wiedergabe von akkustischen Tönen etwas, das man als steinzeitlich-rudimentäres Radio bezeichnen könnte. Da mein Auto seine besten Tage schon gesehen hat, sollte das wertvollste an und in ihm nicht ein neues HighEnd-Radio sein. Mir reicht die Musikwiedergabe vom iPod. Was tun, wenn das Radio keinen Line-in besitzt? Das gibt es mehrere Möglichkeiten. Ein externer Lautsprecher ist eigentlich zu leise. Eine Adapterkassette hört sich gut an, doch ich besorgte mir auf Anraten einiger Spießgesellen einen FM Transmitter. Der überlagert auf Kurzstrecken die Radiofrequenz und fungiert als Sender von Radiosendungen, in diesem Fall aus der Quelle des iPods. Die Idee klang gut, die Ausführung ist miserabel. Durch die extrem kurze Reichweite zur Antenne gibt es Störgeräusche, ein beständiges Hintergrundbrummen und ohnehin ist die Qualität nicht besser als eine Radiosendung. Hinzu kam, dass das von mir gekaufte Gerät immer wieder den Betrieb aufgab. Einfach so. Ohne Vorwarnung. Während der Fahrt.

Nun hab ich mir die Referenz Adapterkassette von Sony zugelegt – ein Unterschied wie Tag und Nacht. Klarer, kräftiger Sound, der jetzt aus den Lautsprecherboxen tönt.

Film THOR

Das Technikmagazin SFT  gibt einen  Minuspunkt für THOR, weil er zu wenig Bezug zur nordischen Mythologie hätte. Dass der Film eine Comicverfilmung ist, wisst ihr aber schon, oder?! Manche Redakteure denken offenbar nicht mehr nach. In der gleichen Ausgabe wird die Blu-ray Box von Star Wars als zu teuer bewertet. Bezogen auf den Gesamtpreis ist das natürlich richtig, aber rechnet man das auf den Preis pro Film, kommt man eigentlich auf eine moderate Summe, die andere Blu-rays auch kosten. Auch Taschenrechner scheinen die Redakteure nicht zu besitzen.

Spiel Battlefield 3

Ebenfalls in der September-Ausgabe der SFT wird ein Vergleich der Egoshooter Call of Duty: Modern Warfare 3 und Battlefield 3 auf einer Doppelseite geboten. Gar keine Frage, welches Spiel hier besser abschneiden wird. Call of Duty bietet von jeher im interessanten Multiplayerbereich eher kleine und überschaubare Karten, während die Battlefield-Reihe schon beinahe auf unendliche Weiten setzt. Allein in Battlefield Bad Company 2 ist die Harvest Karte gut einen ganzen Kilometer Wegstrecke lang. Wer da das Pech hat zu Fuß zu gehen, weil gerade kein Fahrzeug zur Verfügung steht, dann gute Nacht, Johanna.

Wie bereits die beiden Bad Company Shooter setzt auch Battlefield 3 auf eine völlig zerstörbare Umgebung, was den Realismus des Spiels bis an die Spitze des Möglichen treibt. Wer das einmal gespielt hat, will gar keinen anderen Shooter mehr zur Hand nehmen, bei dem Gebäude wie Felsen in der Brandung stehen bleiben, wenn Mörserfeuer in ihnen einschlägt. Warum auch?

Bleiben wir gleich bei Battlefield 3. Das Spiel erscheint am 28.10.2011. Gerade sah ich auf Facebook, wie jemand bereits die Coverhülle in die Kamera hielt – Schnappatmung! Die Hülle entpuppte sich jedoch nur als leerer Dummy aus einer Pre-Order Bestellung. Nun, ich habe auch pre-ordered. Da ist Amazon mein Freund, damit das Spiel pünktlich in meiner Konsole liegt.

Technik Tablets

Wo wir gerade bei Amazon sind. Da hieß es jüngst das Acer Iconia A100 Tablet wäre ab dem 17.09. lieferbar. Daraus wurde nichts. Nachdem der Termin um eine Woche verschoben wurde heißt es jetzt lieferbar in 1 bis 2 Monaten und Amazon benachrichtige mich, dass ich mein A100 erst zwischen dem 19.10. und 01.11. bekommen würde. Hmpf.

Vielleicht schiebt Amazon das auch absichtlich etwas hinaus, denn am kommenden Mittwoch, den 28.09. hat man zur großen Pressekonferenz geladen. Jeder kann sich denken, was nun kommt. Das Amazon Kindle Tablet und der neue Kindle Reader werden vorgestellt. Keine Frage.

Lesestoff Neonostalgie

Am 30.09.2011 erscheint Perry Rhodan. Was? Kennt ihr schon? Nee, eben nicht. Denn jetzt kommt Perry Rhodan Neo, eine völlig neue und unabhängige Taschenheftreihe, die Neugierige und Neuleser die Abenteuer von Major Rhodan neu erleben lässt. Diesmal zeitgemäß, denn die Handlung setzt im Jahr 2036 ein. Adé Lochstreifenlesegerät. Ich bin auf jeden Fall dabei und werde mich auf die Kindle Edition stürzen.

 

Kurz & Bündig

 

… ist übrigens eine Anwaltskanzlei, die Klaas Kurz und ich zur Etablierung eines Running Gags gegründet haben. Nur mal kurz und bündig am Rande … ;-)

 

Totgeglaubte leben immer wieder länger

Zwar ist der geplante VÖ-Termin von Duke Nukem Forever nochmals um zwei Monate verschoben worden, aber es gibt mittlerweile einen tollen Trailer zum Spiel und niemand zweifelt mehr daran, dass das Spiel letztendlich doch auf dem Markt erscheint.

Ein anderer Kandidat, der lange Werbung machte und von dem aber offensichtlich nichts kam, ist BLOODGAME, ein Online Browser Rollenspiel um Vampire, Werwölfe und weniger untote Wesen.

Regelmäßig macht die Palya Games GmbH aus Hamburg Werbung in einschlägigen Fachzeitschriften. Ganze Seite. In Farbe. Doch beim Besuch der angegebenen Website www.bloodgame.de gab es nur die Möglichkeit, sich vorab zu registrieren. Das Ganze läuft nun schon seit über einem Jahr so und mancher hat sicherlich die Hoffnung aufgegeben, das Spiel könne jemals noch erscheinen.

Doch heute, o Wunder, erhalten die “Vorbesteller” eine Benachrichtigung, dass Bloodgame endlich startet.

Auf geht’s und gut Biss!

So long, Reach

Mein kurzer Ausflug nach Reach ist vorgestern Abend beendet worden.

Trotz einiger Neuerungen (Luft- und Weltraumkämpfe) und neu hinzu gekommene Waffen stellt sich für mich doch eine gewisse Ermüdungserscheinung beim Spielen von HALO ein. Das gilt nicht für das Universum an sich, sondern mehr um das Spielprinzip. Außer veränderter Umgebung und stetig besser gewordener Grafik hat sich nicht wirklich etwas bei dem Ego-Shooter getan. Im Vergleich zu anderen Shootern (wie Battlefield Bad Company 2 oder Medal of Honor) fehlt HALO in allen fünf Teilen (ich zähle ODST dazu) doch ein gewisses atmosphärisches Gefühl wirklich dabei zu sein. Man gleitet eher über den Boden statt zu rennen, fehlende Schulterbewegungen, lautlose Schritte, intakt bleibende Umgebung und eine Umgebung, die zwar hübsch ist, letztendlich doch immer das gleiche Feeling bietet. Waren es in HALO 1 und 2 die immer gleichen Räume und Gänge in den Bauten der Ancient oder an Bord der Allianzschiffe, so behielt das “sieht doch alles gleich aus”-Flair auch in New Mombasa (ODST) und HALO 3 (Flood-Innenleben) den “schon gesehen”-Effekt bei.

Auch Reach, endlich mal ohne Flood (abgesehen von ODST)  erinnert in vielen Dingen an die Außenareale von HALO 3. Der Unterschied Erde/Reach ist nicht wirklich gegeben, sodass sich Reach nahtlos in das Spielgefüge einreiht.

Die Story von HALO REACH ist unter der Spielgemeinde weitegehend aus den vorhergehenden Spielen und dem Roman “Der Fall von Reach” bekannt. Reach, die letzte Bastion der UNSC im Kampf gegen die Allianz ist auch gleichzeitig Brutstätte und Heimat der Spartaner. Der Spieler übernimmt die Rolle von Noblie Six und ersetzt dadurch einen gefallenen Kameraden des Nobleteams. Noble Six hat eine düstere Vergangenheit, über die jedoch kein weiteres Wort verloren wird. Hin und wieder beschlich mich der Gedanke, dass Noblie Six letztendlich der Master Chief sein könnte, doch das passte nicht zusammen. Denn der Chief war kein Lieutenant wie Noble Six, hatte einen Namen (John) und war der Anführer der Spartaner.

Wir begleiten Noble Six zusammen mit dem Rest des Nobleteams, stellen uns Allianztruppen in den Weg, erledigen Geheimaufträge für die Spartaner-Projektleiterin Dr. Helsey, evakuieren Flüchtlinge und verteidigen die orbitalen Plattformen von Reach mit Raumjägern.

Am Ende kommt es wie es bekanntlicherweise kommene muss: Reach fällt in die Hände der Allianz, doch zuvor muss Noble Six in einem waghalsigen Alleingang (der Rest seines Teams wurde während der Missionen nach und nach dezimiert) eine geheime K.I. an Bord des Schiffes Pillar of Autumn unter Captain Keyes’ Kommando bringen.

Die Pillar of Autumn startet letztendlich ohne Noble Six, der ihr den notwendigen Vorsprung zur Flucht verhilft, indem er einen Allianzkreuzer vom Himmel holt.

Dem Gänsehauteffekt aus dem ersten Teasertrailer eines verglasten Planeten und dem ultimativen Spruch “Spartans never die, they were just missing in action” konnte das Spiel an sich leider nicht das Wasser reichen. Dennoch sorgt HALO REACH zumindest an zwei Punkten für eine Gänsehaut. Nämlich nach der geglückten Flucht der Pillar of Autumn und dem Austreten des Schiffes aus dem Hyperraum. Das ist genau die Sequenz (außer einer anderen Kameraeinstellung) mit der HALO: Combat Evolved beginnt.

Der Abspann läuft, doch am Ende ist es noch nicht vorbei. Bungie spendiert dem geduldigen Spieler, der den Abspann bis zum Schluss über sich ergehen ließ noch einen letzten Level: Überleben.

Es geht nur noch darum auf Reach am Leben zu bleiben und sich die immer stärker werdenden Allianztruppen vom Leib zu halten.

Den Mehrspielermodus habe ich nicht getestet, da hierzu erst zusätzlichliches Kartenmaterial aus dem Internet geladen werden muss. Da ich bei HALO im Gegensatz zu BBC2 oder MoH im Multiplayermodus aber eine absolute Graube mit Null Abschüssen bin, spare ich mir das vorausslicht.

Nachdem sich Bungie nach der Entwicklung von Microsoft Gamestudios getrennt hat, die Rechte an HALO jedoch bei Microsoft liegen, hoffe ich, dass ein anderes Entwicklerteam in Bälde ein neues Spiel aus dem HALO Universum herausbringt. Vielleicht einen HALO WARS Nachfolger, denn als Strategiespiel für eine Spielkonsole ist dieser Titel unschlagbar.

Kategorien:Spiele

Falls mich jemand suchen sollte – ich bin dann mal auf Reach

Amazons Preispolitik, kurz vor Weihnachten doch noch einige Artikel zu Schleuderpreisen rauszuhauen, hat mich dann doch aus meiner HALO-Müdigkeit geweckt und ich habe mir HALO REACH bestellt.

Das Spiel ist heute eingetroffen und landet gleich direkt in die Lade der Konsole. Falls mich also jemand suchen sollte, ich stecke gerade in einem Mjöllnir-Kampfpanzer und versuche den letzten Außenposten der Menschheit mit meinen Spartaner-Gefährten gegen die Allianz zu verteidigen … ein eher hoffnungsloses Unterfangen, wie ein jeder weiß, denn Reach ist unrettbar verloren.

Kategorien:Spiele

Auf nach Vietnam – BBC 2 Add-on ist erschienen

Erwähnenswert für Gamer ist sicherlich, dass heute das (kostenpflichtige) Add-on zum Ego-Shooter Battlefield Bad Company 2 “Vietnam” erschienen ist.

Der Download Code soll EUR 12,95 kosten.

Offenbar geht man mit VIP-Members großzügiger um, denn die X-Box Variante des Add-ons lädt gerade völlig kostenlos über den Ingame-Shop. Satte 1,62 GB werden an Speicherplatz benötigt.

[Edit]: Nur das erforderliche 1,62 GB große Multiplayer-Update ist kostenlos und wird benötigt, um überhaupt “Vietnam” spielen zu können. “Vietnam” selbst schlägt mit 1200 MS-Points zu Buche.

Ob es sich lohnt, werde ich gleich mal ausprobieren, sobald das Add-on geladen ist.

Kategorien:Spiele

Apropos Kinect

Wenn ich es schon im vorhergehenden Artikel erwähnte – was genau ist Kinect eigentlich.

Sie kennen sicherlich die Wii von Ninendo bei der sie mit dem wireless Controller in der Hand Bewegungen ausführen. Statt nur Knöpfe zu drücken oder einen Minijoystick zu bewegen, verlangen diese Nunchuk-Controller Ihren Bewegungseinsatz, sei es der ausholende Schlag beim Tennis, das werfen einer Bowlingkugel, das Spannen eines Bogens, was auch immer.

Gerade im sportlichen Bereich gilt die Wii in dieser Hinsicht als eine Sensation. Ob sich damit auch herkömmliche Spiele, die auf der Wii erscheinen, so optimal steuern lassen, weiß ich nicht und wage es auch zu bezweifeln.

Natürlich sind auch die anderen großen Konsolenhersteller, nämlich Sony und Microsoft daran interessiert, Ihren Käufern und Nutzern eine Plattform zu bieten, bei der mehr Körpereinsatz ins Spiel kommt. Während Sony noch entwickelt, bringt Microsoft am 10.11. das Kinect System auf den Markt.

Sie schließen die Kinectbar über einen freien USB-Port an Ihre XBox 360 an und benötigen Software, die Kinect unterstützt – das heißt, bei all Ihren herkömmlichen Spielen werden Sie weiterhin auf die Controller zurückgreifen müssen. Nur für Kinect entwickelte oder unterstützende Spiele lassen sich mit Kinect steuern.

Für Kinect brauchen Sie Platz im Zimmer. Mehr noch als für die Wii. Denn im Gegensatz zur Wii schwingen Sie nicht einen wireless Controller durch die Luft, sondern sie agieren völlig frei, ohne Controller in der Hand – nur mit Ihren Händen. Erinnern Sie sich an die Cyberspacedarstellung in dem Michael Douglas Film “Enthüllung”, wo Michael Douglas in Datenbanken völlig frei in der Luft herumwühlte? So ungefähr ist Kinect. Sie sehen auf dem Schirm die Darstellung bewegen Ihre Hand in die Richtung. Somit sind nicht nur spielende Bewegungsabläufe von Kinect zu realisieren, sondern die komplette  Steuerung, wie beispielsweise ein Auswahlmenü und Spieleinstellungen erfolgen komplett Controllerlos durch Ihre Bewegungen in der Luft.

Nun stellen Sie sich vor, Sie entscheiden sich für eine Runde Step-Aerobic mit Taebo-Einlagen oder einen Fight gegen einen Boxer oder für Wasserskifahren, oder Skateboard Stuns oder für Elfmeterschießen – Sie können sich vorstellen, wie es dann in ihrem Wohnzimmer aussieht? Da ist ordentlich Tischerücken angesagt, und vielleicht sogar das Nachrüsten eines Teppichs, falls einem der Laminat zu hart unter den Füßen wird.

Wenn … oder sagen wir falls Kinect funktioniert, dürfte es für eine völlig neue Spielerfahrung sorgen. Die Frage ist nur, ob Ihnen das 149 Euro wert sind, denn das kostet aktuell das Kinect-System inkl. einer Spiele-DVD mit den “Basics”. Nun Microsoft weiß sicherlich, warum sie dieses Produkt pünktlich zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt bringen ;-)

 

Kategorien:Spiele

Microsoft ist lustig – Update mit verzögerter Ankündigung

Als ich am frühen Nachmittag meine XBox 360 einschaltete staunte ich nicht schlecht, da es hieß, es wäre eine Aktualisierung für die Konsole verfügbar. Und noch weniger schlecht staunte ich, als sich nach der Installation die Dashboard-Oberfläche der Konsole einmal mehr geändert hatte. Zwar findet man noch alles dort wieder, wo es vorher war, die grafische Umsetzung ist jedoch eine andere.

Zuerst fällt auf, dass nun auf Kinect hingewiesen wird. Kinect erscheint am 10.11.2010. Dabei handelt es sich um eine Kamera, die die Bewegungen des Anwenders registriert und in Befehle umsetzt. Klar, dass die Konsole hierzu ein Update braucht, also nicht weiter verwunderlich.

Verwunderlich ist eher, dass die Ankündigung für das Update nicht etwa eine Woche oder zumindest ein paar Tage vorher erfolgte, nein, Microsoft verschikte die Mail mit dem Betreff »Wichtiges Update für XBox Live« um 19:49 Uhr am heutigen Tage. Na ja, besser spät als nie. Zu der Zeit befand ich mich bereits in Afghanistan und lockerte meine Fingermuskulatur bei ein paar Kampagnenschießübungen in Medal of Honor auf.

Kategorien:Spiele

Falls ihr mich sucht – ich bin in Afghanistan

Letzte Woche erschien der neue Medal of Honor Titel für PC und Videospielkonsolen.

Nachdem für mich schon Call of Duty in keiner Version an Battlefield Bad Company herankam, war ich ursprünglich auch nicht an Medal of Honor interessiert, auch wenn erstmals in der Geschichte der Videospielserie der Schauplatz des Geschehens in die Gegenwart, nämlich nach Afghanistan, verlegt wurde.

Doch als ich erfuhr, dass der Spielehersteller DICE, der schon für Battlefield Bad Company verantwortlich zeichnete, den Multiplayermodus entwickelt hat, kam ich doch nicht umhin, mir das Spiel zu bestellen.

Medal of Honor ist ein Reboot der Spielserie, weswegen der Titel auch identisch mit dem ursprünglichen Spiel ist. Was die Filmszene vormacht, macht die Computerspielszene jetzt nach, denn auch mit dem kommenden Need for Speed: Hot Pursuit gibt es eine Art Titelwiedererkennung, da es einen ähnlichen Titel »Need for Speed III: Hot Pursuit« bereits gegeben hat.

Statt Szenarien aus einem vergangenen Weltkrieg nachzuspielen führt das aktuelle Medal of Honor den Spieler in die Gegenwart nach Afghanistan. Er schlüpft in die Rolle eines Soldaten einer Kommandoeinheit, die verdeckte Operationen durchführt. Die Zwischensequenzen und die Story sind sehr gut gelungen und werden spannend dargestellt. Auch wenn die Personen äußerst realistisch und ihre Bewegungen natürlich dargestellt werden hat die eigentliche Grafik doch etwas gelitten. Besser als Call of Duty Modern Warfare, schlechter als Modern Warfare 2 und schlechter als Battlefield Bad Company 2.

Dazu kommen äußerst ruckhafte Bewegungen beim Anlegen einer Waffe in den Zielmodus über Kimme und Korn oder Zieloptik. Dagegen ist der Sound bombastisch und klingt natürlicher als bei BBC2.

Während die Singleplayer-Kampagne von Eletronic Arts entwickelt wurde, hat sich Spielentwickler DICE an die Multiplayer-Variante gewagt. Herausgekommen ist ein Unterschied zwischen Tag und Nacht. Die Grafik besticht durch fotorealistische Einzelheiten, ganz gleich, ob man durch die Ruinen Kabuls, einem Marktplatz in Kandahar oder einem verlassenen Außenposten im Gebirge wandert. Die Texturen von Bodenbelag und Gebäuden sind superfein und wirken sehr realitätsnah.

Etwas zuviel des Guten sind aber herumwehende Objekte, wie Blätter, Schneeflocken oder Papierfetzen. Die kommen zu regelmäßig und in zu hoher Anzahl hinzu, um nicht künstlich zu wirken.

Das Zielen ist hier auch wesentlich flüssiger als im Singleplayer, so wie man es von DICE schon aus BBC2 gewöhnt ist. Es gibt interessante Spielmodi, die ein wenig an BBC2 erinnern:

Kommandoauftrag. Hier sind Angreifer und Verteidiger bestimmer Positionen gefragt. Nach einer Niederlage rücken die Verteidiger auf die nächste Position zurück, sodass das Spielfeld wächst.

Stellung einnehmen. Ähnlich wie bei BBC2 das Flaggen halten. Man rückt zu einer Position vor, wartet, bis sie eingenommen ist und versucht sie so lange wie möglich zu verteidigen.

Team-Sturmlauf. Ein Team-Deathmatch bei dem ein bestimmter Killscore erreicht werden muss.

Aufgrund der eher überschaubaren Kartengröße (keine der Karten reicht auch nur ansatzweise an die kleinste aus BBC2 heran!) erinnert  der Multiplayermodus allerdingse eher an Call of Duty denn an BBC2. Niemand braucht beispielsweise kilometerweit durch die Atacama-Wüste zu laufen, um den gegnerischen Stützpunkt zu erreichen, oder ist auf ein Quad angewiesen, um von der eigenen Basis quer durch den Ort Arica bis zum Hafenbecken zu rasen. Ein Ende der Karte ist schnell in Sicht. Einzig größere Karten gibt es beim Kommandoauftrag, aber auch diese sind eher überschaubar und dehnen sich nicht zu allen Seiten hin so weit aus, wie die Karten von BBC2.

Die kleineren Karten bieten natürlich auch einen Vorteil. Das Spiel wird dadurch rasant schnell. Für strategische Optionen bleibt keine Zeit. Rein, Waffe nehmen und alles erledigen, was sich einem in den Weg stellt. Die Trefferabfrage des Spiels ist mörderisch. Oft reichen zwei Schuss aus, einen Gegner zu erledigen und gerade wenn man sich in Deckung geworfen hat, ist man doch noch getroffen worden.

Die Landschaft bleibt leider komplett erhalten. Hier und dort zerspringen kleine Mauerstücke, Glas birst oder Fernseher zerplatzen, Tonvasen zerscheppern, aber Mauerwerk und Häuser bleiben bei Medal of Honor intakt. Das verschafft stellenweise den Vorteil, sich zu verschanzen und abzuwarten (auf Kosten von Punkten, denn ohne Kill kein Vorwärtskommen), aber zumindest lassen sich so Verschnaufpausen einlegen, im Gegensatz zu BBC2, wo man nirgends sicher ist. Ständige Mörserschläge und Artilleriefeuer zerlegen die Umgebung auch in Kartenleveln ohne schwere Waffen wie Panzer oder Hubschrauber.

Bei der Klassenwahl hat sich DICE auf drei Spezialisierungen beschränkt. Sturmsoldat, SpecOps und Sniper. Einen Sanitäter gibt es nicht. Leider hat man bei der Kleidungsauswahl nicht darauf geachtet, die Leute ordentlich anzuziehen. Der SpecOps in Uniform und mit Kevlarhelm sieht aus, wie man sich einen Sturmsoldaten vorstellt. Der Sturmsoldat hindes trägt eher zivile Kleidung mit umgedrehter Baseballcap, Sonnenbrille, langen Haaren und Bart, also der typische Undercover-SpecOp, der sich hinter feindlichen Linien bewegt und den Gegner infiltriert. Da hätte man besser aufpassen müssen.

Die Al-Kaida Gegner tragen typische Kleidung wie man sie sich in arabischen Nomandestämmen vorstellt. Lange gewänder, Rauschebärte und Turbane.  Die SpecOps sind auf der Seite teilweise vermummt.

Medal of Honor ist in Deutschland in vier Versionen erhältlich. Die normale, die limited und die Tier-1-Edition.

Die limited edition bietet zusätzliche Waffen, die nicht erst während des Spiels freigeschaltet werden müssen, die Tier-1 Edition darüber hinaus noch eine Einladung zur Beta-Testversion von dem nächstes Jahr erscheinenden Battlefield 3.

Alle drei Versionen sind ab 18, allerdings dennoch zensiert. Blutspritzer bei Treffern wurden entfernt und Ragdoll-Effekte sind weggelassen worden.

Wer das volle Programm möchte, bedient sich der PEGI-Version (z.B. der aus Österreich), die komplett ungeschnitten ist.

Alles in allem bietet Medal of Honor kurzweilige Unterhaltung, jedoch gefällt mir BBC2 ganz deutlich besser, da es aufgrund der riesigen Karten mehr Spielmöglichkeiten bietet. Da ich selbst von Call of Duty nichts halte (mir haben weder Modern Warfare noch Modern Warfare 2 gefallen) verzichte ich auch auf BlackOps und warte sehnsüchtig auf BBC2 – Vietnam, das demnächst als Add-on erscheinen wird.

In der Zwischenzeit … falls Sie mich suchen, ich bin dann mal in Afghanistan.

Kategorien:Spiele
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