Amazon Video auf AppleTV: Was nun, Herr Bezos, Herr Cook?

Im Juni kündigte Tim Cook an, dass Amazon Video auf AppleTV erscheinen wird. Ich verkneife mir an dieser Stelle ein „bald“ oder „demnächst“, vielleicht hat er auch nur ein „irgendwann mal“ gemeint.

Fünf Monate später ist von Amazon Video auf AppleTV noch lange nichts in Sicht. Um das Thema am Leben zu erhalten, griffen einzelne News-Seiten die Sache immer wieder auf. Da hieß es, am 28. September kommt Amazon Video endlich auf den AppleTV.

Auch Computerbild und Curved schauten in die Kristallkugel und prophezeiten Ende Oktober als Startdatum für Amazon Video. Spekulationsansatz war hier das Erscheinen eines neuen Amazon FireTV, der nicht nur UHD-Inhalte auf den Bildschirm zaubert, sondern diese auch noch im hochdynamischen Farbraum (HDR) darstellt, eben wie die  aktuelle Generation von AppleTV.

Der FireTV ist seit knapp einem Monat erhältlich, dennoch fehlt jede Spur der Amazon Video App auf dem AppleTV. Eine Programmiersache kann nicht die Ursache der Verzögerung sein. AppleTV OS basiert auf iOS und für dieses gibt es die Video App von Amazon längst.

Der Knackpunkt könnte hier jedoch die Kaufoption von Filmen und Serien sein. Apple hat sicherlich ein Interesse Amazon Video für seine Streaming Box zu bringen, um bisherige und potenzielle Kunden nicht nach links und rechts zu Alternativen schielen zu lassen. Aber Konkurrenz auf der eigenen Box, nämlich den Kauf von Filmen und Serien zu gestatten, ist sicherlich nicht im Interesse der Leute aus Cupertino.

Alles also eine Frage der Kompromissbereitschaft von Amazon. Und die gibt es: Die iOS App für Amazon Video erlaubt keine Käufe von Material direkt aus der App heraus. Wer auf dem iPad schauen will, kann seine Prime-Inhalte mühelos gucken. Will man einen Film kaufen, muss man dafür zum Browser wechseln und Filme und Serien auf der Webseite von Amazon in den Warenkorb legen.

iOS ist hier kein Einzelfall. Die Amazon Video App für meinen Fernseher erlaubt „In-App-Käufe“, die von Microsofts XBox jedoch nicht. Auch verständlich, denn Microsoft bietet in seinem Store selbst Film- und Videoinhalte an. Ebenso läuft es bei Sonys Playstation. Die gleiche Kompromissbereitschaft wird Amazon sicherlich auch Apple gegenüber bringen, alles andere wäre sinn- und verstandlos.

Doch bleibt die Frage im Raum: Wo bleibt die App?

Nachdem sowohl Playstation 4 Pro als auch XBox One X nicht nur 4k-Streaming-Inhalte wiedergeben können, sondern diese auch im HDR-Farbspektrum auf den HDR-fähigen Bildschirm zaubern und beide mit Amazon Video App ausgestattet sind, ist es mittlerweile nur noch lächerlich, dass die Video App nicht auf dem Apple TV zu haben ist.

Herr Bezos, Herr Cook, was nun?

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Star Wars Battlefront II – Pay to Win Situation?

In aktuellen Spielen kommt man um Lootboxen, also Belohnungsschmankerl nicht herum. Overwatch hat sie, all seine Klone haben sie. Gears of War 4 hat sie. Call of Duty World War II hat sie.

Selbst Battlefield 1 hat sie.

Und alles schreit auf und kräht: Pay to win. Nieder mit Dice. Nieder mit Electronic Arts.

Ich sage: Mumpitz.

Pay to win verschafft einem zahlenden Spieler einen extremen Vorteil gegenüber einem nichtzahlenden Spieler. Wie bei Ogame beispielsweise. Oder Clash of Clans. Investiert man ein paar oder einen Haufen Euro, dann kommt man schneller im Spiel weiter.

Bei Overwatch bin ich erst ein Jahr nach Release eingestiegen, sodass ich nicht sagen kann, wie es am Anfang war. Die Lootboxen bringen dem Spieler keinen Mehrwert, sie hübschen nur die Optik auf. Neue Anzüge, Emotes, Skins für Waffen, Spraydosen – nichts, was einem im Spiel einen Vorteil verschafft.

Ähnlich ist es bei Battlefield 1. Außer Waffenskins bekommt man hier nichts. Und trotzdem enthalten beide Spiele sogenannte Mikrotransaktionen, mit denen man sich virtuelles Geld gegen Echtgeld beschaffen kann, um ersteres für Lootboxen auszugeben.

Wie sieht es im derzeit heiß diskutierten Battlefront 2 aus? Dass Dice auf den Loot-Zug mit aufspringt, ist generell schon mal schlecht. Ein Trend, den niemand wirklich braucht, denn man kann Spieler durchaus auf andere Art und Weise belohnen.

Lootboxen in Battlefront enthalten zum Einen unnötigen Schnodder (Skins, Posen, Emotes), aber auch sogenannte Sternenkarten, die dem Spieler im Spiel einen Vorteil verschaffen, je nachdem welche Karte er einsetzt. Darüber hinaus werden über die Lootboxen auch spielbare Helden freigeschaltet.

Das alles folgt einem Zufallsszenario. Kaufe ich eine Box, erhalte ich per Zufall aufdeckbare Karten und sehe erst dann, was sich dahinter verbirgt. Ganz wie in den anderen vorgenannten Spielen. Womit kaufe ich? Mit virtueller Währung.

Diese sogenannten Credits (die gängige Währung im Star Wars Universum) verdiene ich mir im Spiel. Hohe Punktzahl in einer Multiplayerrunde, besondere Anforderungen erfüllt und freigeschaltet, dafür gibt es satte Credits. Ich hatte gestern nach vier runden Gefecht kann 9.800 Credits zusammen und habe diese in Lootboxen umgesetzt. 4.000 Credits für eine Truppler-Box, 2.200 für eine Heldenbox müssen investiert werden.

Sternenkarten, die Vorteile verschaffen, erhält man jedoch nicht nur in Lootboxen. Vielmehr stellen Belohnungen nicht nur Credits dar, sondern auch Fertigungsteile. Mit Hilfe gesammelter Fertigungsteile, lassen sich Sternenkarten zusammenbauen.

Zwei Wege führen also nach Rom. Und genau wie bei anderen Spielen, kann man sich Credits in Form von Kristallen gegen Echtgeld dazukaufen und diese  wiederum in Lootboxen investieren. Inzwischen hat Electronic Arts diese Art von Ingame-Käufen wegen der vehementen Proteste herausgenommen.

Aber warum jetzt die Aufregung? Wer 90 Euro Echtgeld investiert und sie auf den Kopf für Lootboxen haut, hat auch noch keine Garantie dafür, dass sich in einer Lootbox der freischaltbare Charakter von Luke Skywalker befindet.

Und alles andere erledigt man im Spiel. Wir sind hier weit entfernt von einer Pay to Win-Masche. Die Credits und Fertigungsteile rollen auch so auf einen zu, und das nicht zu knapp. Wer regelmäßig spielt, bekommt seine Lootboxen und Sternenkarten schnell zusammen.

Wie Shakespeare sagen würde: Much ado about nothing. Aber wenn einer kräht, krähen alle mit.

The Walking Dead vs. Fear The Walking Dead

Bitte nachstehendes nicht mit Fabian Siegesmunds The Walking Dad verwechseln 😉

Damals. Vor sieben Jahren. The Walking Dead geht in Serie. Ich bin eigentlich kein Zombie-Fan, aber ich mag Endzeitkatastrophen. Also hab ich reingeschaut und fand die erste Staffel ganz interessant. Mich interessiert und fasziniert vornehmlich: Wie fängt es an? Warum? Wie geht es weiter? Was findet man heraus?

Als Rick im Krankenhaus erwacht und niemand sonst dort ist, als er die ersten Hände durch eine abgesperrte Tür sind. Hervorragend.

Leider geht die Serie dann doch zu schnell in die Vollen. Der Zustand, eine Welt voller Zombies, ist gesetzt. Das Einzige, was im Zusammenhang mit der Seuche später herausgefunden wird ist, dass alle Menschen per se tot sind, bzw. sich sowieso in Zombies verwandeln, sobald sie gestorben sind. Warum? Warum alle? Woher kommt das? Das wird nie eindeutig geklärt. Auch wenn zwischendurch noch einmal die Suche nach einem Heilmittel aufgegriffen wird, besteht die Serie letztendlich im Überlebenskampf der Protagonisten.

Das wird schnell eintönig. Staffel 2 läutete fast das Ende bei mir ein. Dieser Verschnitt von „Unsere kleine Farm“ mit hin und wieder Untoten hat mir den letzten Nerv geraubt. Ich guckte tapfer weiter, wurde mit einer grandiosen letzten Folge belohnt und einer sehr guten 3. Staffel.

Inzwischen sind 7 Jahre vergangen, 7 Staffeln geschaut. Und im Zeitalter von Full-HD gehen mir dann doch einige Dinge furchtbar auf die Nerven:

  • Das Bild ist kriselig. Sicher, das ist gewollt. Es nervt aber.
  • Ich sehe immer wieder dieselbe Landstraße. Immer wieder dieselben Wälder und Waldabschnitte, in denen gedreht wird. Die sich verändernden Kulissen von verbarrikadierten US-Kleinstädten gleichen sich wie ein Ei dem anderen und es fehlt der Drive und der Kick.
  • Folgen werden mittlerweile so konstruiert, dass Main-Cast-Members Standalone-Shows bieten. Die Gruppe wird getrennt. Charaktere gehen eigene Wege und eine ganze Folge kommt dann ohne den restlichen Maincast aus und zeigt nur, was ein Charakter erlebt hat – kann man machen. Spart Geld. Ist aber für Zuschauer nicht optimal. Für mich jedenfalls nicht.
  • So sehr ich Jeffrey Dean Morgen auch als Schauspieler mag, in Staffel 7 wurde es reichlich übertrieben. Wenn ich vier Folgen mit nicht enden wollenden Quentin-Tarantino-Monologen inszeniere und auf eine Nettoredezeit von fast vier Stunden komme, dann langweilt das irgendwann.

Staffel 8 werde ich der Vollständigkeit halber gucken, aber richtig begeistert hat mich weder Staffel 6 noch 7.

Kommen wir zu der Spin-off-Serie Fear The Walking Dead.

Anderes Setting, neue Charaktere, zeitlich zunächst vor der Hauptserie angesiedelt. Meine Neugier „wie alles begann“ sollte dadurch gestillt werden, doch leider ging es auch hier zu schnell los. Plötzlich war die Welt übersät mit Zombies. Wieso, weshalb, warum, was hinter allem steckte, das blieb ungeklärt. Die erste Staffel rangierte bei mir in der Kategorie „Kann man gucken“, auch wenn ich mit den Charaktere noch nicht warm wurde.

Cliff Curtis mit Lockenkopf und als biederer Hausmann und Lehrer wollte nicht so recht passen. Der stets zugedröhnte Johnny Depp Verschnitt Frank Dillane ging mir  auf die Nerven. Alycia Debnam-Carey, die mir als Grounder-Königin in The 100 sehr gut gefallen hat, war das eingebildete, dumme Schwesterchen, das am Mutterzipfel hing.

Die zweite Staffel erschien in zwei Etappen. Nach der ersten Etappe hatte ich das Interesse verloren. Das Mexikosetting auf der Hacienda erinnerte mich zu sehr an das Unsere-Kleine-Farm-Setting aus Staffel 2 der Mutterserie.

Erst jetzt, nach dem Konsum von Staffel 7 TWD entschloss ich mich, einfach mal aufzuholen und schaute mir die zweite Etappe der 15 Folgen in einem Rutsch an. Die Hacienda war Geschichte. Das Hotel kam hinzu. Dann der Damm. Dann die Ranch. Dann die Stadt … und plötzlich wurde alles furchtbar spannend und man fing an, um die Maincast-Charaktere zu bangen, ohne zuvor einen Blick in die IMDB zu werfen, wie lange Schauspieler mitspielen. Obwohl grundverschieden war Cliff Curtis für mich der Andrew Lincoln Ersatz. Und dann … gleich in der ersten Folge der dritten Staffel …

Inzwischen gefällt mir der Spin-off deutlich besser als das Original. Letzteres hat sich für mich leergelaufen und ist langweilig geworden. Beim Spin-off wird das Bild nicht auf alt getrimmt und ist gestochen scharf. Ich sehe nicht immer dieselbe Landstraße. Ich sehe nicht immer denselben Wald. Das Setting hat bis jetzt häufig gewechselt. Los Angeles. Mexiko. New Mexico. Texas. Das passt.

Die Entwicklung der Charaktere ist auch rasant vorangetrieben worden. Der Junkie wird zu einem rechtschaffenen Helden. Das Mauerblümchen von Tochter zu einer starken Kämpferin. Die Mutter eine willensstarke Führerin. Macht Laune.

Richtig beeindruckt hat mich die Bunker-Szene in Folge 13 der dritten Staffel.

Spoilerwarnung.

Alicia Clark (Alycia Debnam-Carey) wird bei einem Zombie-Überfall plötzlich in die Rolle einer Anführerin gestoßen. Sie muss Entscheidungen über Leben und tot treffen und wächst ungemein über sich hinaus. Ein Bunker ohne Zuluft wird die letzte Zuflucht von knapp 30 Überlebenden. Während mindestens ein Drittel von ihnen bereits gebissen wurde und infiziert ist, trifft Alicia eine Entscheidung: Die Infizierten müssen sterben, um den gesunden Menschen mehr Atemluft und Zeit zu verschaffen, während Ofelia versucht, die Bunkerventilation zu reparieren.

Nacheinander tötet Alicia die Infizierten. Doch den Leuten, die sie zu retten versucht, geht die Luft aus. Sie werden bewusstlos. Einige sterben. Und dann erheben sie sich alle als Zombies. Nicht ein einziger, den Alicia retten wollte, kommt mit dem Leben davon und sie muss ein wahres Massaker unter den Untoten veranstalten, um selbst zu überleben.

Eine hammerharte und sehr gute Episode!

Gerne mehr von FTWD, wenn es in dem Stil weitergeht.

 

iPhone X oder X Box 10?

Amüsantes aus der Techszene.

Während Apple vollmundig das iPhone 10 mit römisch geschriebener Ziffer ankündigte und herausbringt, kann sich die deutsche Techszene mit der römischen Zahl überhaupt nicht anfreunden und findet es cooler, das X wie den Buchstaben X auszusprechen.

Obwohl Apple hier in der Vergangenheit schon vorgearbeitet hat und das OS X oder nun MacOS X ebenfalls mit römischer Ziffer bedachte und es 10 aussprach. Doch jetzt beim iPhone stolpern die Techblogger immer wieder darüber und haben offenbar gemeinsam beschlossen, das X nun wirklich als X auszusprechen, wohl wissend, dass es eine 10 darstellen soll.

Die amerikanischen Blog-Kollegen haben damit kein Problem, hier wird einvernehmlich von einem iPhone Ten gesprochen.

Warum die römische Ziffer keinen Anklang in Deutschland findet, ist unbegreiflich, denn auch wenn sie als „nicht zeitgemäß“ gehandelt werden, begegnen wir römischen Ziffern immer wieder.

Denken wir nur an die Nummerierung der Star Wars Filme. Episode IV bis VI – I – III und nun VII – IX.

Vielleicht liegts beim iPhone einfach nur daran, dass die bisherigen Nummern in arabischen Ziffern geschrieben wurden.

Fragt sich nur, ob wir die X Box One X richtig aussprechen, immerhin läuft sie mit einem Betriebssystem, das Windows 10 genannt wird. Ist es vielleicht keine One X, sondern eher eine Eins Zehn? XBox One 10?

Wer weiß das schon …?

iPhone X: FaceID doch unsicherer als TouchID – Dieb überlistet Gesichtsentsperrung

Da staunte Patricia Burke aus Hallisbury, Milwaukee nicht schlecht. Überglücklich, zu den ersten Käufern des neuen iPhone X zu gehören, die pünktlich zum Marktstart beliefert wurden, richtete sie es fix über ein gesichertes iCloud Backup ein und vereinbarte ein Treffen mit ihren Freundinnen, um das neue Schmuckstück voller Stolz präsentieren zu können.

Die Freude war nur von kurzer Dauer. Ein gerissener Dieb stahl ihr das brandneue iPhone vor ihren Augen!

Passwörter, PIN-Codes, gezeichnete Entsperrmuster, mitunter Fingerabdrucksensoren, Iris-Scans und Gesichtserkennungssoftware, alle sollen dazu beitragen, unsere täglich genutzten Geräte sicherer zu machen, unsere Daten vor den Augen Fremder zu schützen und auch Langfingern nicht nur den Zugriff auf unsere gespeicherten Information zu erschweren, sondern auch die weitere Nutzung nach einem Diebstahl zu unterbinden. Der gemeine Dieb wird das Gerät nur erschwerend zurücksetzen können, wenn es gesperrt ist.

Ein vierstelliger PIN-Code, den nur der Besitzer kennt, eröffnet einem geneigten Hacker 10.000 Kombinationsmöglichkeiten. Apple setzt seit einiger Zeit auf sechsstellige Codes. Die Merkmale von Fingerabdrucksensoren sollen eine Übereinstimmungschance von 1:50.000 bieten und die neue 3D-Gesichtserkennung namens FaceID erhöht, laut Apple, den Sicherheitsfaktor auf 1:1.000.000.

Dennoch: Schnappt sich ein Fremder ein Smartphone, das mit PIN oder Fingerabdruck gesichert ist, wird er es schwer haben, es ohne Weiteres zu entsperren.

Patricia Burke setzte natürlich auf das neue FaceID, statt auf eine PIN-Code-Abfrage. Der gerissene Dieb nahm das iPhone X vom Café-Tisch, an dem die Bestohlene mit ihren Freundinnen saß auf, hielt es ihr vors Gesicht und rannte anschließend davon.

FaceID erkannte Patricia Burkes gespeicherte Gesichtsmerkmale, entsperrte das Gerät und eröffnete dem Dieb somit jede Möglichkeit, das gestohlene iPhone zurückzusetzen und zu verkaufen oder für sich selbst zu behalten.

Eine Stellungnahme von Apple blieb bisher noch aus.

(Quelle: Hallisbury Gazette, Nov 04, 2017)

 

Die Geschichte ist frei erfunden, könnte aber so geschehen sein. Zum vollständigen und sauberen Zurücksetzen ist die Trennung des iOS Gerätes von der AppleID nötig. Um diese zu veranlassen, muss der Nutzer sein Kennwort für die AppleID eingeben, sodass ein Dieb ein entsperrtes Gerät nicht ohne Weiteres komplett sauber zurücksetzen kann. Des Weiteren muss die 6- oder 4stellige PIN zum Zurücksetzen eingegeben werden, die der Dieb nicht kennen kann. Dennoch wäre dieser in der Lage, sämtliche Daten auf dem Gerät und auch in Clouddiensten gespeicherte Informationen abzurufen und auszulesen.

Die neue Hannigan ist da!

Auch wenn die Ebook-Leser etwas bevorzugt wurden (es geht halt schneller in elektronischer Form) dürfen nun auch die Leser von gedruckten Büchern zuschlagen und sich in das letzte große Abenteuer von Eileen Hannigan stürzen.

Die gebundene Ausgabe ist limitiert direkt beim Atlantis Verlag verfügbar. Das Taschenbuch gibt es überall, wo es Bücher gibt, bzw. kann dort bestellt werden.

Und als Appetithappen hier gleich noch mal der Klappentext:

Es sind düstere Zeiten. Das Syndikat Gaia’s Dawn schlägt zu, und wie Schachfiguren fallen nicht nur die strategischen Basen des Geheimbunds der Generäle, sondern auch das Hauptquartier der Free Allied Forces.

Während Admiral Henderson mit den Überlebenden verzweifelt zu einem Gegenschlag rüstet, ist Eileen Hannigan mit ihrem Team unterwegs, um einer Spur der verschollenen Gwendolyn Stylez nachzugehen. Was als Such- und Rettungsmission beginnt, entpuppt sich jedoch bald als Kampf ums nackte Überleben. Denn Hannigan läuft in eine Falle und muss den Verlust weiterer Team-Mitglieder hinnehmen, ehe sie auf die wahren Pläne Gaia’s Dawn stößt.

Nur Hannigan und ihre kleine Gruppe können die totale Auslöschung der Menschheit verhindern!

Der vierte Teil um die fahnenflüchtige Exagentin Eileen Hannigan.

Packender. Schockierender. Hannigan!

Hanniganfinal

 

Der neue Kindle Oasis ist da!

Amazon hat das letzte Mal im April 2016 etwas über Neuerungen beim Kindle verlauten lassen. Ein völlig überteuertes Modell namens OASIS, das in seiner asymmetrischen Grundbauweise erst einmal für Abneigung sorgt, zumal die viel beworbene dünnste Stelle ohnehin durch den Zusatzakku wieder zu einer Dicke wird, die die des Vorgänger-Modells Voyage übertrifft.

Dennoch hab ich mir den OASIS zugelegt und den Kauf nicht bereut. Leicht.  Handlich. Auch mit Akku-Hülle. Das Leseerlebnis ist für mich noch mal einen Ticken besser als auf dem Voyage, wobei ich auch immer noch auf dem Voyage gerne lese.

Der Asymmetrie geschuldet musste Amazon sich etwas einfallen lassen, um einem Handwechsel nachzukommen und auch Linkshändern was zu bieten. Liegt man im Bett auf der Seite und liest mit dem Gerät in der linken Hand, dann sind die Blätterknöpfe nicht zu erreichen. Also dreht man zwangsläufig das Gerät und hier kommt die Autorotation ins Spiel, die das komplette Schriftbild einfach kippt. Sehr gut gelöst.

Die LEDs, die für die Lichtbahn auf dem Display sorgen, sind im Teil mit dem Akku und Griff untergebracht. Hält man den OASIS in der rechten Hand, scheint alles gut, hält man ihn jedoch links und lässt das Licht quasi von der anderen Seite kommen, erscheinen Lichthöfe. Vielleicht ist das auch nur eine subjektive Wahrnehmung. Mir fiel es jedenfalls auf.

Nun zum Nachfolge Modell, dem OASIS 2. Generation.

Den Kindle DX habe ich nie besessen, wünschte mir aber immer ein größeres Lesegerät mit mehr Lesefläche. Da ich mit einem 5″ Bookeen und einem Sony Reader angefangen habe, elektronisch zu lesen, war ich von dem ersten Displaysprung auf 6″ beim Kindle 3 (noch mit physischer Tastatur) angetan. Doch auch 6″ ist noch ausbaufähig, gerade wenn man im zunehmenden Alter dahin tendiert, die Schriftgrade größer zu stellen, dann passt weniger Text auf das Display. Schön wäre also bei größerem Text und Zeilenabstand die gleiche oder mehr Textmenge aufs Display zu bekommen.

Leider weigerte sich das Amazon Social Mediateam mir Auskunft über ein größeres Modell zu geben, als ich bei der Vorstellung der ganzen neuen Alexa-Produkte mal höflich anfragte.

Ein Monat später jagte die Meldung eines neuen und größeren Tolino durchs Netz. Mit sage und schreibe 7,8″ will man auftrumpfen. Der Finger lag sehr schnell auf dem „Kaufen“-Button. Ja, ich besitze meinen Großteil der Bibliothek auf dem Kindle, aber ich habe auch gut 22 ungelesene Bücher noch im ePub-Format vorliegen, aus meiner Bookeen und Sony-Zeit. Auch hier habe ich um des Lesekomforts Willen immer wieder mal ein Geräte-Upgrade durchgeführt. Der Kobo Glow liegt hier, weil er als einer der erste Epub-Reader ein beleuchtetes Display besaß – leider mit dem Nachteil, wie bei den älteren Kindle Paperwhites, dass das Display nicht plan abschließt, sondern in einer Vertiefung ruht. Das ist bei Touch-Geräten einfach widerlich und sorgt für eine äußerst unangenehme Haptik.

Vom Pocketbook-Ultra versprach ich mir ein besseres Lesegefühl. Pustekuchen. Leider ist das Schriftbild dermaßen blass, da helfen auch planes Display und Beleuchtung nicht. Dazu reagiert das Pocketbook ultra träge, im wahrsten Sinne des Namens und Wortes.

Letztendlich wurde ein Tolino Vision angeschafft, der dem Paperwhite Modell Vers. 3 (= planes Display) in nichts nachsteht.

Aber auch bei der Epub-Fraktion habe ich das Problem: 6″, mehr war nicht drin. Bis jetzt. Daher ist es wahrscheinlich, dass ich beim neuen 7,8″ Tolino auch noch mal zugreifen werde.

Vor dem bisherigen Kauf des Tolino 7,8″ bewahrte mich die Seite Lesen.net. Verwundert, warum ich bei Heise.de zuerst vom Tolino las, besuchte ich lesen.net und stieß direkt auch auf den neuen OASIS. Damit war klar: Auch wenn der Kindle Oasis 2 „nur“ 7″ bietet, statt 7,8″, musste dieser her.

Amazon verspricht zudem einen Wasserschutz nach IPX8 Norm. 2 Meter Tiefe bis zu 60 Minuten Wasserwiderstand. Für Strand und Pool-Leser sicherlich nicht verkehrt, auch für Badewannenleser.

Achtung, das bedeutet aber nicht, dass ihr den Oasis fröhlich untertauchen solltet, wenn ihr in der Wanne liegt. Denn jetzt kommen wir zum Punkt. Im Gegensatz zu früheren und anderen Modellen auch im Bereich Tolino, der schon lange eine IP-Zertifizierung trägt, besteht das Gehäuse des Oasis aus Metall. Aluminium sollte nicht so schnell Rost ansetzen, aber ein Anlaufen beim Eintauchen in Wasser könnte nicht ausgeschlossen bleiben. Zumal der Mikro-USB-Anschluss zum Laden des Gerätes auch freiliegt. Wasser und Strom vertragen sich nicht.

Kommen wir zum Gesamteindruck. Durch das Aluminium und die Größe ist der OASIS 2 deutlich schwerer als sein Vorgänger. Auch sorgt das Metall für eine gewisse Kühle, die man beim Lesen vielleicht als unangenehm empfindet. Auch wenn viele auf Alu schwören, für manche Zwecke eignet sich Kunststoff vielleicht eher.

Der Ladeport ist nach unten verschwunden, das ist löblich. Obwohl der OASIS 2 Audible-Hörbücher abspielen kann, besitzt er keinen Klinkenanschluss für Kopfhörer. Wer in Hörgenuss kommen will, benötigt einen Bluetooth-Kopfhörer oder Lautsprecher. Allerdings ist die Abspielqualität eher unterirdisch, sodass man vielleicht Hörbücher doch besser über die Audible-App an seinem Smartphone abspielt.

Die Haltewulst des Oasis 2 ist deutlich dicker als beim Vorgänger. Hier ist nun auch der komplette Akku untergebracht, sodass eine  Ladehülle kein Muss ist und auch nicht mehr zusammen mit dem Gerät verkauft wird.

Durch den asymmetrischen Bau des Oasis 2 liegt er dann allerdings nicht plan auf einem Tisch, falls man Tischleser ist, sondern fällt zu einer Seite ab. Abhilfe schafft hier wieder eine passende Hülle, die Amazon sich mit 45 Euro bezahlen lässt, sodass man in Summe fast auf den Preis des ersten OASIS mit Ladehülle kommt. Die Hülle haftet magnetisch an der Wulst und bietet einen planen Abschluss.

Aber: Sie lässt sich leicht entfernen. Beim Zurückklappen des Hüllendeckels hatte ich bereits zweimal beide Teile (Hülle und Gerät) in der Hand. Vorsicht ist geboten, sonst liegt der Oasis 2 irgendwann auf dem Boden. Das bombensichere Halten per Magnet wie beim Voyage vermisse ich hier. Selbst die Festigkeit des Sitzes der Ladehülle beim Oasis war besser.

Ansonsten macht das Lesen auf dem Gerät sehr viel Spaß. Groß. Viel Text. Sehr gute Ausleuchtung des Panels. Schnelles Umblättern. Und wegen der Audiobook-Funktionalität sehr viel Speicherplatz. Über 5 GB sind nutzbar. Wer den Oasis 2 nur mit Ebooks vollballern will, sollte hier bei ca. 1 MB durchschnittlicher Speicherbelegung auf sage und schreibe über 5.000 (!) Ebooks kommen, die er sich auf das Gerät ziehen kann.

Manko wie bei fast allen Geräten mit E-Ink-Technologie: Auch wenn ich schnell blättern kann, andere Dinge reagieren leider sehr träge. Das Wechseln zum Shop und das Stöbern. Die Reaktionszeiten sind nicht mit einem Smartphone oder Tablet zu vergleichen.

Auch die Ersteinrichtung ist ein Graus: Ich bin jemand, der gerne ALLE Bücher mit sich herumschleppt, die er gekauft hat. Dafür hab ich ja den vielen Speicherplatz.

Amazon bietet bisher jedoch nur umständliche Wege, um Bücher aus der Kaufcloud auf das Gerät zu bringen: Antouchen und „Auf die Startseite laden“ – und das geht leider nur Buch für Buch.

Selbst wenn man seine Bücher, wie ich, in Sammlungen organisiert hat und die Sammlungen in den physischen Speicher des Kindles lädt, bleiben die darin zugeordneten Bücher in der Cloud.

Nun hab ich nur ca. 150 Bücher, sodass in 30 Minuten alle Bücher auf dem Kindle waren (je mehr ich nacheinander hinzugefügt habe, desto träger reagierte das Gerät und die Downloads). Aber ein Vielleser, mit einer Bibliothek von 500 oder gar 1000 Büchern wird hier arg ins Schwitzen kommen, jedes einzelne Buch aufs Gerät zu bringen.

Eine Option: Komplette Bibliothek herunterladen, vermisse ich.

 

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