OnePlus 6 – Lohnt sich der Umstieg?

Soeben wurde in London das neue Flaggschiff-Smartphone von OnePlus vorgestellt – das OnePlus 6.

Erfahrungsgemäß heißt es bei OnePlus: abwarten. Ist ähnlich wie bei Apple nur in kürzerem Abstand. Während die Mädels und Jungs aus Cupertino ihre S-Reihe ein Jahr später mit einigen Verbesserungen rausbrachten, so macht das OnePlus im halbjährlichen Abstand, wenn auch noch nicht so lang.

Im Frühjahr 2016 kam das OnePlus 3 heraus, im Herbst das 3T. Im Frühjahr 2017 das 5 im Herbst das 5T.

Gerade im letzteren Fall gab es einige Designsprünge gegenüber dem ursprünglichen Modell. Hatte das 5er noch ein ähnliches Design wie das 3T, so änderte man beim 5T quasi alles, was es zu ändern gibt:

Aus LCD wurde OLED, aus Frontfingerabdrucksensor ein rückwärtiger, 16:9 gab es plötzlich 18:9 und damit mehr Display in kompakterer Bauweise. Und sie schafften es, das Display diesmal richtig herum einzubauen 😉

Das Arbeiten mit dem OnePlus  5T macht richtig Spaß, erst recht, seit man mit einem Softwareupdate die Menünavigation durch Wischgesten abgelöst hat. Die virtuellen Android-Navigations-Buttons wie HOME, ZURÜCK und ZULETZT GEÖFFNETE APPS anzeigen verschwinden komplett und man wischt nur noch von unten nach oben für HOME, links oder rechte von unten nach oben für ZURÜCK und längeres Halten für alle Apps anzeigen. Einfach, intuitiv und sicher ein bisschen bei der Navigation des iPhone X abgeschaut.

Hinzu kommt ein wahnsinnig schneller Fingerabdrucksensor auf der Rückseite und eine genauso schnelle Gesichtserkennungssoftware, die das Gerät um ein Mehrfaches schneller entsperrt und einsatzbereit hat, als das iPhone X – ohne zu wischen! Diese funktioniert mangels Infrarotsensoren jedoch nicht im Stockdunkeln, aber immer noch sehr gut bei insgesamt dunklen Lichtverhältnissen (beispielsweise im Auto, wenn nur die Instrumentenbeleuchtung an ist).

Was also bringt das OnePlus 6 nun? Mehr Prozessor, mehr Speicher, mehr Kamera. Das wären die Grundupdates für die sich ein Umstieg sicherlich nicht lohnt. Hier kann man getrost von Modellpflege sprechen. Die Rückseite ist nun aus Glas, statt aus Metall und das Display-Verhältnis ändert sich erneut, diesmal von 18:9 (oder halt 2:1, aber 18:9 klingt halt cooler) zu 19:9. Der Rand unten (das Kinn) wird sehr schmal und nach oben hin ist fast nur noch Display zu sehen?

Warum fast? Weil das OnePlus 6 auch eine Notch haben wird, um die Frontkamera und Sensoren unterzubringen. Wie beim Huawei P20 soll diese gefüllt werden können und somit unsichtbar werden, allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt per Software-Update.

Das war es im Groben. Auch das etwas längere Display mit Notch und die sicherlich anfälligere Glasrückseite machen einen Wechsel eher nicht ratsam. Da sollte man wirklich den Herbst abwarten, was das T-Modell des 6ers bringt.

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Von meinem Schreibtisch: One more thing for Vigilante

Momentan befindet sich DER VIGILANTE-EFFEKT in den begnadeten Händen meines Lektors André Piotrowski.

An dieser Stelle ist der Roman für mich abgeschlossen, sowohl innerlich, als auch arbeitstechnisch. Für andere Autoren mag in der Nachbearbeitung die Arbeit erst anfangen, andere finden die sogar spannender als den Roman zu schreiben.

Ich selbst mag kein endloses Herumwursteln, wenn das Wörtchen Ende unter den Text gesetzt worden ist.

Für den zweiten Vigilante mache ich aber eine Ausnahme, denn mein Bilanzbuchhalter, der auf Wunsch eine Minirolle im Werk bekommen, hat heute noch einen sagenhaften Brüller vom Stapel gelassen, den ich unbedingt in den Roman einfließen lassen muss.

Ihr dürft gespannt sein!

Von meinem Schreibtisch: Arbeiten an DER VIGILANTE-EFFEKT beendet

Es ist vollbracht. Das Wörtchen Ende ist unter das zweite Vigilante-Abenteuer gesetzt.

Damit ist zwar noch nicht alles vorbei, denn nun folgen Korrektorat und Lektorat, aber beim Wörtchen Ende ist erst einmal ein Schlussstrich gesetzt und ich kann mich dem nächsten Projekt widmen.

Worum geht es im DER VIGILANTE-EFFEKT?

Sein Name ist Mark Jedediah Vigilante. Er war Agent beim United States Secret Service, bis er nach einem Komplott gegen die amerikanische Regierung als Sündenbock auf die Straße gesetzt wurde.
Jetzt verdient er sein Geld als Troubleshooter, privater Ermittler und Schlichter. Wenn diplomatische Lösungen versagen, Krisen unausweichlich sind und militärische Konflikte die einzigen Alternativen zu sein scheinen, ruft man Vigilante.
Während eines Mailand-Trips wird die Tochter des Waffenmagnaten Lennox Buckingham entführt. Das Scorpio-Kartell setzt ihn damit unter Druck, um die Pläne einer intelligenten Waffe, die von COLT und der DARPA entwickelt wird, zu verraten.
Die zwielichtige Bordellchefin Madame Dunoire beauftragt Jed Vigilante mit der Befreiung Buckinghams Tochter Cheyenne. Als er in Mailand landet, muss er jedoch feststellen, dass Scorpio nicht der einzige Gegner ist. DARPA hat bereits ein Killerkommando beauftragt, um Cheyenne zu liquidieren und damit die Entführer des Druckmittels zu berauben.
Während ihn und seine Schutzbefohlene feindliche Agenten und Söldner unter Beschuss nehmen und quer durch Mailand jagen, bekommt Vigilante über Dunoire unerwartete Hilfe von einer Hackerin namens Sentinel.
Die wiederum scheint ihre ganz eigenen Pläne zu verfolgen.
Vigilante-2__2

Der Vigilante Effekt – Titelbild wieder ausgezeichnet umgesetzt von MARK FREIER

 

Das Eistee Dilemma

Ja, geben wir es ruhig zu, ich hab es vergeigt.

Was? Mein ganzes Leben!

Nun gut, so wild ist es nicht. Ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich nehme keine Drogen – aber ein oder zwei Laster gibt es schon, die der Volksmund als „ungesund“ bezeichnet.

Wenn ich dann philosophisch und ganzheitlich gedacht antworte: „Gesund ist das, was man selbst dafür hält und nicht, was uns die Schulmedizin einzureden versucht“, ernte ich natürlich nur verständnislose Blicke oder Augenverdrehen. Meist von Rauchern, die ja sowieso alles besser wissen, wenn es ums Thema Gesundheit geht – ihr seht schon, die meisten Diskussionen sind einfach im Ansatz schon zu Scheitern verurteilt.

Aber gut, darum soll es nicht gehen. Mein Magen ist ein Laster gewohnt auf das er sich im Sinne seiner ganz persönlichen Evolution über Jahrzehnte hinweg eingestellt hat: Die Säure in Cola. Im Biologie-Leistungskurs habe ich seinerzeit gelernt, dass die in Cola enthaltene Säure sehr tückisch und ätzender ist, als so manch andere. Man kann das gut ausprobieren, indem man einfach mal ein Stückchen Ananas in ein Cola-Glas wirft und ein wenig wartet. Möglicherweise kriegen Mörder auch so ihre Leichen entsorgt. Mein lieber Scholli.

Mein Cola-Konsum hat jedoch dazu geführt, dass mein Magen diese Säure absolut absorbiert und sich darin wohl fühlt. Da man nicht alles haben kann, entwickelte der Magen dagegen eine Abneigung gegen andere Säuren. Mir ist es zum Beispiel nicht möglich herkömmliche Fruchtsäfte zu trinken, sofern sie nicht als „sanfte oder milde“ Säfte gekennzeichnet sind. Ebenso habe ich ein Problem mit zu natriumhaltigen Mineralwasser mit Kohlensäure oder auch mit anderen Limonaden, die Zitrusfruchtsäure enthalten, wie Fanta oder Sprudel mit Geschmack. Die Folge: Sodbrennen.

Im Sommer versuche ich jedoch meinen Cola-Konsum etwas zu bremsen und steige gerne auf etwas Fruchtiges um. Hier hat sich Eistee bewährt. In Maßen, nicht in Massen. Zumal Eistee in einigen Fällen auch nur die Hälfte Energiebestandteile enthält als Cola.

Lipton und notfalls auch Nestea waren meine Favoriten. Lipton Eistee mit nur 20 Kcal war immer eine schöne Sache. Der Nestea mir etwas zu süß. Um die Sache auch kalorientechnisch zu verbessern, hab ich mir selbst Eistee gemacht.

Früchtetees, bisschen Spritzer Zitrone hier, etwas weniger Zucker da und schwupp, war der KAYTEA auf knapp 10 kcal per 100 ml geschrumpft und erfrischend gut.

Der Fruchtblattaufguss mit Zitronensäure (die brauchte ich, um den Geschmack etwas stärker herauszustellen) sorgten jedoch nach bereits weniger als einem Liter Konsum für das, was kommen musste: Sodbrennen.

Da waren die Tees von Lipton und Nestlé etwas bekömmlicher für meinen Cola-verwöhnten Magen.

Nun ist wieder Sommerzeit und als mein Sohn neulich eine angebrochene Falsche Liption Icetea mit Pfirsichgeschmack übrig ließ, dachte ich mir, ich gönne mir davon einfach den Rest.

Der Tee schmeckte komisch. Das merkte ich sofort. Da sollte doch nicht etwa …

Ja, in der Tat. Der Grund, warum ich keine Lightprodukte wie Coke Zero & Co. trinke, liegt im künstlichen Süßstoff. Meine Geschmacksknospen schmecken diesen sofort heraus, kennzeichnen ihn als bitter, denn als süß und prompt habe ich einen bitteren Nachgeschmack bei jedem Lightprodukt. Teufelskreis.

Ich schaute mir die Flasche des Liption Icetea genauer an. Da gab es ein Banner, das „Jetzt mit weniger Zucker“ versprach. Das Lesen der Inhaltsstoffe machte schnell klar, warum der Eistee beschissen schmeckte: Weniger Zucker aber dafür Süßstoffe haben sie reingetan.

Und das, obwohl es einen separat  erhältlichen, kalorienreduzierten Lipton Icetea gibt!

Das wäre so, als könnte man keine normale Coca Cola mehr kaufen, weil auch die mit weniger Zucker und etwas Süßstoff produziert wird, obwohl es nebenher Coca Cola Zero und Light gibt.

Das geht so nicht!

Nun, einen Ersatz findet man dann ja schnell. Also Nestea, doch was ist mit dem passiert?

Nestlé und Coca Cola hatten eine Produktvereinbarung, die nach Jahrzehnten nun gelöst wurde. Nestlé hat dann prompt nicht nur das Design seiner Flaschen geändert, sondern auch die Inhaltsstoffe neu klassifiziert. Genau wie Lipton. Denn obwohl es Nestea Lightrodukte gibt, ist auch das Hauptprodukt nun mit weniger Zucker angesetzt worden und Stevia sorgt für die zusätzliche Süße.

Stevia ist für mich aber keine Option. Es ist kein Zucker und sorgt bei mir eine ähnliche Geschmacksverirrung wie künstlicher Süßstoff. Fazit: Es schmeckt mir nicht.

Der Sommer 2018 wird als ohne Nestlé und Lipton auskommen müssen. Auch andere Mütter haben noch geschmackvolle Töchter und Pfanner und Coca Cola (Fuze Tea) locken mich mit ihren Produkten – auch wenn es dann teurer wird.

Danke, Samsung. Das war’s dann mit uns

Mein Sohn pflegt zu sagen: Samsung ist scheiße.

Grundsätzlich bin ich geneigt, ihm Recht zu geben, auch wenn ich Samsung weiß Gott wie viele Chancen zur Rehabilitierung gegeben habe.

Der Otto-Normalverbraucher mag sicherlich zufrieden und wenn nicht gar glücklich mit einem Samsung-Gerät sein, weil er das alles, was ich zu bemängeln habe, für normal hält.

Hat man jedoch direkte Vergleichsgeräte an der Hand, dann macht Samsung einfach keinen Spaß mehr.

Das Galaxy S8 als Flaggschiff hat letztes Jahr sicherlich einen Design-Preis verdient. Keine Frage. Ich mochte und mag das Design immer noch. Viel Display, abgerundeter, wenn auch nutzloser „Ecken“, macht schon Spaß drauf zu gucken. Die Bilder waren sehr gut, wenn sie auch je nach Beleuchtung und Bewegung bei Point & Shoot oft versagt haben. Meine Güte, was hab ich da verwackelte Bilder dabei gehabt.

Allerdings trat das Phänomen der Systemverlangsamung sehr rasch auf. Nach nur drei Monaten durfte man beispielsweise darauf warten, dass die Kamera-App einsatzbereit war. Schnappschüsse Nö, lieber nicht. Bis man Knipsen konnte, war der Moment längst vorbei.

Nach vier Monaten kam dann die Ablöse in Form des Galaxy Note 8. Ich hatte seinerzeit einen Artikel vorbereitet, warum ich das Note 8 nicht kaufen werde. Den Artikel dann wieder gelöscht und es doch getan.

Wegen des hohen Preises entschied ich mich für eine Finanzierung, inklusive Upgrade-Programm. Letzteres sicherte mir die Rückgabe des Gerätes an Samsung nach nur einem Jahr zu, um dann das neuste Produkt des Line-ups zu bekommen.

Inzwischen weiß ich, dass ich vom Upgrade-Programm Abstand nehmen und die Finanzierung auslaufen lasse. Lehrgeld bezahlt.

Nachdem ich mich bereits letzten Monat vom Samsung Galaxy Tab S3 wegen seiner miserablen Akkulaufzeit und Performance trennte, wird auch beim Note 8 ein Schlussstrich gezogen.

Versteht mich nicht falsch, in anderen Händen sicherlich ein schönes Gerät. Nach mittlerweile 7 Monaten läuft es insgesamt noch schnell und hat im normalen Gebrauch keine nennenswerten Performance-Einbußen. Aber im direkten Vergleich mit dem Pixel 2 XL oder dem OnePlus 5T schneidet das Galaxy Note 8 einfach unterirdisch schlecht ab.

Die Akku-Laufzeit ist erbärmlich. Mit Glück komme ich über den Tag, während die beiden anderen Geräte bei gleicher Nutzung zwei Tage durchhalten. Im WLAN ist der Datenfluss des Note 8 denkbar schlecht.

Beispiel: Ich rufe Spotify auf und es dauert und dauert und dauert und dauert, bis mir irgendetwas vom Startbildschirm angezeigt wird. Während das Note 8 noch fleißig lädt, hat das OnePlus 5T direkt nach dem Aufruf bereits die Startseite angezeigt.

Updates aus dem Play Store sind bei Samsung eine an den Nerven zehrende Qual. Gleiches habe ich beim Tab S3 bereits erlebt. Während das Huawei MediaPad M3 und das Google Pixel C bereits fleißig mit 13 Updates fertig waren, lud Samsung noch an der ersten App und wollte und wollte nicht fertig werden.

Erlebe ich beim Note 8 auch. 10 Apps sind zu aktualisieren? OnePlus 5T und Pixel 2 rasen da durch und sind bereits fertig, wenn das Note 8 die erste App heruntergeladen und installiert hat.

Noch schlimmer: Das Note 8 bremst mich in meiner Nutzung aus. Apps, die ich nicht ansteuere schieben sich in den Vordergrund.

Beispiel: Ich entsperre das Gerät, um ein Telefonat zu führen. Ich drücke auf die Telefon-App und Outlook zeigt sich mit einer Termin-Erinnerung. Das führte so weit, dass ich mittlerweile ALLE Benachrichtigungen gesperrt habe, um genau die App auszuführen, die ich gerade nutzen will.

Hinzu kommt die Qual des Entsperrens. Das Note 8 bietet mehrere Möglichkeiten, bei denen keine einzige wirklich ausgereift erscheint. Lassen wir mal Entsperrmuster oder PIN-Eingabe außen vor, denn das ist ja wirklich Oldschool. Wir wissen von vielen anderen Smartphones wie schnell ein Entsperren mit Fingerabdruck funktioniert.

Bei Samsung? Nö. Da hat man fast das Gefühl, man befände sich noch auf dem technologischen Stand vom Galaxy S6 (!) und selbst das war damals schon weit hinter dem von Apples iPhone 5S.

Die Retina-Entsperrung ist Tinnef. Brauchen wir nicht drüber reden. Konnte Microsoft schon mit dem Lumia 950 besser. Bei Samsung muss man seine Augen in auf dem Bildschirm aufzeigte Aussparungen bringen, damit sie erkannt werden. Wie hohl ist das denn bitte?

Bleibt noch die Gesichtsentsperrung. Na ja. Legen wir den Mantel des Schweigens drüber. Wer schnell entsperren will, ist meist mit dem Fingerabdruck noch am besten bedient, auch wenn dieser schlecht ist.

Die viel gelobte Kamera wurde ja durch die Einführung des Pixel 2 rasch vom Thron gestoßen. Und ja, all diese Misstände da oben sind beim Pixel 2 und beim OnePlus 5T nicht vorhanden. Beide entsperren superschnell mit Fingerabdruck. Das OnePlus 5T, solange es nicht im Stockdunklen passiert, entsperrt das Display w e s e n t l i c h  schneller als das iPhone X.

Zum Verständnis: Das iPhone X entsperrt das Gerät, nicht das Display. Das ist ein markanter Unterschied, denn um das iPhone X nach dem Entsperren nutzen zu können, muss das Display noch „entsperrt“ werden und das geschieht bei Apple durch eine Wischgeste. WIE HOHL IST DAS DENN BITTE?

Erkennt das OnePlus 5T das Gesicht, ist es innerhalb eines Augenblicks auch einsatzbereit. Kein Wischen mehr, man kann sofort loslegen.

Machen wir uns nichts vor: Samsung hat es nach 8 Jahren Smartphones mit Android nicht geschafft, ein wirklich auf lange Sicht vernünftiges Gerät herauszubringen. Teuer wie eh und je, ständig teurer statt günstiger werdend und Dank ihrer eigenen TouchWiz oder Samsung Experience UI vergeigen sie es ständig, dass man wirklich nicht mehr einen Gedanken an Samsung verschwenden muss.

Um aber dennoch eine Lanze fürs Unternehmen zu brechen: Mein Samsung-Monitor aus 2010 funktioniert auch nach 8 Jahren noch gut wie eh und je und dient als Zweitmonitor für meinen iMac. Und die seit mittlerweile 13 Monaten genutzte Samsung Gear S3 Smartwatch lässt mich bisher auch nicht im Stich. Einziges Manko ist dort bisher der Höhenmeter, der keine verlässlichen Daten bietet. Aber gut, die S3 läuft auch nicht mit Android und erst recht nicht mit Samsung Experience User Interface. Vielleicht sollte man doch mal überlegen ein Tizen.Flaggschiff rauszubringen …

Egal, auch andere Mütter haben hübsche Töchter – und gerade wenn ich an das OnePlus 5T denke, auch welche, die nur halb soviel wie das Note 8 oder jetzt das Galaxy S9 kosten.

Sicher, die Kamera des OnePlus 5T ist kein Überflieger und kann sicherlich nicht mit dem Pixel 2, dem S9 oder dem Huawei P20 Pro mithalten, aber sie ist keine schlechte Kamera, sondern spielt noch in der Oberliga mit. Dafür passt der Rest beim 5T.

Danke Samsung, war nicht immer schön mit dir. Deswegen so long und danke für den Fisch. Mach’s gut. Au repertoire.

 

Alexa, wie war die Sache mit den Westworld-Machern?

Alexa ist in aller Munde. Der eine hat sie, der andere spricht von ihr. Von Siri, dem namenlosen Google Assistant, Bixby oder gar Cortana spricht so gut wie niemand.

Einige meiner Freunde haben Alexa (streng genommen: Einen Amazon Echo, denn Alexa ist ja nur die Sprachsynthese) und einige meiner Arbeitskollegen ebenso.

In den meisten Fällen nur eine einfach Version. Den Dot oder den Standard-Lautsprecher.

Aber es gibt ja auch Echo-Geräte mit Display, z.B. den Echo Show oder die Echo Spots. Gerade letztere eignen sich hervorragend als Weckerersatz für den Nachttisch, da man permanent eine Uhr anzeigen lassen kann. Des nachts verdunkeln sie das Display schön, sodass man auch nicht davon gestört wird. Die Zeiger der Uhr lassen sich dennoch ablesen.

Funktionen rund ums Aufstehen können dann auch prima genutzt werden.

Alexa, weck mich morgen früh um 6 Uhr mit Vogelgezwitscher.

Alexa, spiele Meeresrauschen. (als Einschlafhilfe)

Alexa, wie ist das Wetter heute?

Die Echo-Geräte mit Display bieten jedoch noch mehr. Mal abgesehen davon, dass man Videotelefonate mit ihnen führen kann, theoretisch Filme oder Serienfolgen aus der Amazon-Prime-Bibliothek zu schauen vermag (auf einem Spot mit Display ist das aber eher Daumenkino und auf einem Show könnte ich es mir beim Spülen oder Kochen in der Küche vorstellen, aber 7″ sind auch da noch recht klein), so stellt der Echo Show oder Spot auch Text und Bilder dar und liest entsprechend vor.

Eine beliebte Funktion sind die Trending Stories. So ist das Display eines Echos ständig in Bewegung, was einen Bildschirmschoner überflüssig macht. Uhrzeit und Wetter werden abwechselnd angezeigt und darüber hinaus Nachrichtenheadlines.

Klingt davon eine interessant, kann man Alexa bitten, mehr darüber zu erzählen.

Am Beispiel dieser Artikel-Überschrift „Westworld-Macher spoilern Fans“ kann man während der Einblendung sagen: „Alexa, erzähl mir mehr.“

Im Display wird dann der Text dieser Shortnews (3 – 4 Sätze) eingeblendet und vorgelesen. Natürlich gibts da immer noch Holperer bei manchen Namen, aber manche Dinge werden auch gut intoniert, sodass man Alexas Stimme gut lauschen kann. Zumindest bei solchen Kurznachrichten.

Da niemand ständig auf das Display eines Echos starrt, bekommt man diese Nachrichtenüberschriften vielleicht nur mit halbem Auge, aus den Augenwinkeln oder beiläufig mit. Vielleicht, wenn der Echo im Wohnzimmer steht beim Fernsehen oder beim Lesen. Man blickt kurz auf, möglicherweise um die Uhrzeit abzulesen und sieht eine Überschrift, wie eben „Westworld-Macher spoilern Fans“.

Die Entscheidung, ob man wirklich wissen will, was sich hinter der Überschrift verbirgt und ob der Inhalt interessant sein mag, trifft man normalerweise nicht innerhalb eines Sekundenbruchteils. Ehe man dazu kommt „Alexa, erzähl mir mehr“ zu sagen, ist die Überschrift bereits ausgeblendet und man bekommt das Wetter angezeigt.

Sagt man dann „Alexa, erzähl mir mehr“, gibt sie nur entschuldigend zur Antwort, dass sie da nicht weiterhelfen kann.

Man kann sich helfen mit „Alexa, zeige die Trending Stories“ – worauf auf dem Display die Überschriften der Nachrichten aufgelistet werden. Man kann Dank des Touchscreens durch die Liste scrollen, bis man den gewünschten Eintrag gefunden hat, der einem gerade durch die Lappen gegangen ist. Tippt man aber auf die Überschrift, bekommt man nur den Text zu sehen, ohne, dass Alexa Voice ihn vorliest.

Das ist vielleicht Oldschool und sicherlich nicht gedacht, dass man viel auf diesen Minidisplays liest.

Dafür gibt es aber auch ein Sprachkommando, das vielleicht nicht jeder auf dem Schirm hat.

Der Schlüssel heißt: „Alexa, wie war die Sache mit …“ gefolgt von einem Teil der Artikel-Überschrift.

In unserem Beispiel: Alexa, wie war die Sache mit den Westworld-Machern?

Und schon geht es los, die Shortnews erscheint auf dem Display und Alexa Voice rattert die Nachricht herunter.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Von meinem Schreibtisch: Der Vigilante-Effekt

Ständig werde ich gefragt, wann denn das Buch raus kommt, „in dem ich mitspiele“. Ja, tatsächlich haben mich einige Leute in meinem Umfeld geärgert und sich damit eine kleine Nebenrolle im nächsten Vigilante-Roman verdient.

Ich befinde mich aktuell im letzten Drittel des Romans und habe heute einen Klappentextentwurf für den Verlag abgeliefert.

Zwischendurch bekommt ihr eine kleine, völlig unlektorierte und nicht überarbeitete Kostprobe aus dem ersten Kapitel:

 

Die Beine der Schwarzhaarigen waren atemberaubend lang und wurden durch den ultrakurzen Ledermini und die 12-Zentimeter-Absätze ihrer Stilettos optimal zur Geltung gebracht. Ein wenig anzüglicher Hüftschwung, eine bis zum Brustansatz geöffnete Bluse, ein freundliches Lächeln und der dezente Duft von Obsession konnten so manchen Mann um den Verstand bringen.

Mark Jedediah Vigilante bezeichnete sich vielleicht nicht als so mancher Mann, aber die Auswirkungen waren quasi die gleichen.

Ein Räuspern brachte ihn aus dem Reich der dunklen Fantasien in die Wirklichkeit zurück. Er riss seinen Blick gewaltsam von der davon schlendernden Hostess namens Tamara, sah verlegen in sein Whiskey-Glas und nippte an dem 16 Jahre alten Lagavulin, den er selbstverständlich pur und nicht auf Eis trank.

„Das Angebot steht noch“, sagte die Stimme, die sich zuvor geräuspert hatte.

Vigilante blickte hoch und direkt in die dunkelbraunen Augen einer attraktiven Frau, deren Alter er nur schwer einschätzen konnte. War sie Mitte vierzig? Oder zehn Jahre älter? Oder zwanzig? Ein paar Fältchen kräuselten sich um ihre Augenpartien, sogenannte Krähenfüße. Wenn sie lächelte, bildeten sich Grübchen um die Lippen. Doch das taten sie auch bei vielen Dreißigjährigen, die Vigilante kannte. Madame Dunoire, oder Madam Black, wie sie sich zuweilen auch nannte, war ihm bisher ein Rätsel geblieben. Viel wusste er nicht über sie, nur dass sie sich in hohen Regierungskreisen und der High Society in und außerhalb der Vereinigten Staaten bewegte, jede Menge nützliche Kontakte besaß und vor allen Dingen eines war: Diskret.

Das musste sie auch, denn Madame Dunoire unterhielt ein fliegendes Nobelbordell an Bord des umgerüsteten Airbus A380 an dessen Außenwänden der Name Belle Aire II prangte. Ein Mitflug und der Service der edlen Hostessen kostete den Interessierten ein kleines Vermögen von 20.000 Dollar. Die Maschine hob nur voll ausgebucht ab und im Preis mit inbegriffen war die Verschwiegenheit, dass sich keine der Gäste über den Weg liefen. Das an Bord installierte System aus Séparées, Ruhezonen und Wellnessbereich war für jeden Gast individuell angelegt und garantierte, dass der CEO einer namhaften New Yorker Bank auf keinen Fall das Gesicht eines saudi-arabischen Prinzen, eines amerikanischen Senators oder eines deutschen Kabinettsmitglieds oder das eines römischen Kardinals zu sehen bekam. Ja, auch von dem letzten Amtsträger zählte Madame Dunoire einige zu ihrem Klientel.

Vigilante blickte Tamara hinterher und schürzte die Lippen. Er war bereits einmal mit den Diensten einer von Madame Dunoires Damen belohnt worden. Unglücklicherweise stellte diese sich im Nachhinein als Spionin und Attentäterin heraus. Die Erinnerung daran war zwar noch frisch, aber Vigilante unterstellte Dunoire einfach, dass sie danach ihre Einstellungskriterien von Hostessen überdacht und verschärft hatte.

„Und?“, hakte die Bordellchefin nach, als Vigilante nicht antwortete.

Er schüttelte den Kopf. „Tammy ist nicht mein Typ. Vielleicht komm ich später auf Ihr Angebot zurück, solange Sie mir nicht wieder jemanden wie Zabette an die Seite stellen.“

Dunoire legte den Kopf schief. In ihren Augen mischte sich ein Ausdruck echten Bedauerns. „Das mit Zabette konnte niemand ahnen.“

Zabette. Die Spionin und Verräterin.

Schnee von gestern, dachte Vigilante und schluckte dabei hart. Rasch spülte er mit Lagavulin nach. „Vielleicht sollten wir jetzt zum geschäftlichen Teil kommen.“

Madame Dunoire nickte und schlug ein Bein über das andere. Dadurch rutschte ihr ohnehin knapp vor dem Knie endender Rock ein Stückweit zu hoch und gab mehr Bein Preis als es schicklich war. Vigilante ertappte sich dabei, wie er den Blickfang schamlos ausnutzte. Madame Dunoire bemerkte natürlich, welche Aufmerksamkeit sie auf sich zog und lächelte wissend, während Vigilante rot anlief.

„Tut mir Leid.“

„Keine Ursache, Jed. Ist nur menschlich.“

Männlich hatte sie sicherlich sagen wollen und Vigilante kam sich in diesem Moment ziemlich dämlich vor.

Dunoire öffnete einen weißen Umschlag im Letter-Format und zog einige Fotos von Briefpapiergröße hervor. Das erste legte sie mit der Bildseite nach oben auf den Tisch. Es zeigte eine junge Frau mit langem, kastanienfarbenem Haar, rehbraunen Augen und einer spitzen Nase.

„Das ist Cheyenne Annabelle Buckingham“, sagte Madame Dunoire. „Tochter von Lennox Evan und Patricia Buckingham.“

Der Name sagte Vigilante etwas. Zumindest hatte er ihn irgendwo einmal gehört und brachte ihn nicht unbedingt mit einem britischen Herzog oder dem Regierungssitz in Verbindung.

„Helfen Sie mir auf die Sprünge, Ma’am.“

Dunoire drehte ein zweites Foto um. Ein Mann. Vielleicht Mitte fünfzig. Grauer Fünftagebart. Lockiger, wirrer Haarschnitt, wässrige blaue Augen, die von Alkohol aufgedunsen wirkten.

„Lennox Buckingham.“ Dunoire schnalzte mit der Zunge. „Ein Kunde von mir. Vorstandsvorsitzender und Eigner von Buckingham & Lloyd Enterprises, einer Investmentfirma, die unter anderem Colt unterstützt.“

Den Colt?“, hakte Vigilante nach und wusste sofort, dass der amerikanische Waffenhersteller gemeint war.

Dunoire nickte und drehte ein weiteres Foto um. Es zeigte eine äußerst attraktive Mittvierzigerin mit langgelocktem, schwarzem Haar, hohen Wangen und vollen Lippen. Ihr klarer Blick hatte etwas Elektrisierendes. Vigilante ging davon aus, dass es sich bei der Frau um Patricia Buckingham handelte. Interessanterweise waren auch ihre Augen blau, wie die ihres Mannes. Ungewöhnlich, dass die der Tochter einen Braunton aufwiesen. Entweder eine genetische Spielerei oder jemand trug farbige Kontaktlinsen.

„Patricia Buckingham“, bestätigte Dunoire Vigilantes Vermutung. „Persönliche Assistentin von Senator Bridges im Verteidigungsausschuss.“

Vigilante hob eine Braue. „Jetzt wird es interessant.“

„Noch nicht.“ Dunoire drehte noch ein Foto um. Eine weitere Frau, in etwa in Cheyennes Alter. Blond. Stubsnase. Ein Muttermal auf der linken Wange.

„Ah, Barbie spielt auch mit“, sagte Vigilante, murmelte jedoch sofort ein „Entschuldigung“ als er Dunoires strafenden Blick einfing.

„Das ist Lindsey Adams.“ Die Bordellchefin schob das Foto über den Tisch in Vigilantes Richtung. „Den Eltern zufolge Cheyennes beste Freundin.“

Der Ex-Secret-Service-Agent nickte und fuhr sich mit der Zunge über die Lippen. „An welcher Stelle komme ich ins Spiel?“

„Cheyenne und Lindsey sind in Mailand entführt worden. Sie erpressen die Buckinghams um 100 Millionen Dollar, andernfalls töten sie die Mädchen.“

Vigilante pfiff durch die Zähne. „100 Millionen? Das ist eine stolze Summe. Buckingham wird so viel sicher nicht in der Portokasse haben, oder?“

„Doch, hat er. Und er ist bereit zu bezahlen.“

„Was?“

Dunoire nickte. „Er hat die italienischen Behörden nicht informiert. Ebenso wenig das FBI oder Interpol. Er will zahlen.“

„Und warum hat er sich an Sie gewandt?“ Vigilante beugte sich über die Fotos und sortierte sie in der Reihenfolge Lennox, Patricia, Cheyenne. Dann schob er Lindseys Konterfei zur Seite. Sie gehörte nicht zur Familie und war im schlimmsten Fall Kollateralschaden. Vigilante sah hoch und blickte Madame Dunoire an. „Oder hat er das gar nicht? Sondern seine Frau?“

Die Dunkelhaarige schüttelte den Kopf. „Nein, es war schon Lennox, der sich an mich gewandt hat, um die Sache schnell, diskret und sicher zu erledigen.“

Vigilante lehnte sich in dem Sessel zurück und breitete die Arme aus. „Okay. Warum sitze ich dann in diesem Flugzeug mit all den Reichen, die sich gerade in den Séparées mit Ihren Mädchen vergnügen? Sie wollen mich doch engagieren, um die Buckinghams Tochter und ihre Freundin dort rauszuholen.“

„Nein, Jed. Ich will die Sache schnell … diskret … und vor allen Dingen sicher für Lennox Buckingham erledigen. Und da kommen Sie ins Spiel, mein Lieber. Sie sollen den Geldkurier spielen.“

Vigilante verschluckte sich an dem Whiskey, stellte mit Mühe das Glas auf dem Tisch ab, ehe er den Rest des Inhalts verschlucken konnte und hustete.

„Ich soll einen Botenjob übernehmen? Bei allem Respekt, aber dafür brauchen Sie mich doch nicht, Ma’am.“

Dunoires Lächeln wirkte einschmeichelnd und tadelnd zugleich. „Glauben Sie wirklich, Jed, ich würde Sie wegen eines gewöhnlichen Jobs anheuern lassen? Lennox Buckingham ist bereit zu bezahlen und hat mich gebeten, die Übergabe zu arrangieren. Gleichzeitig habe ich einen Auftrag von seiner Frau erhalten. Sie konnte wohl gegenüber Senator Bridges nicht ihre Klappe halten und hat von der Entführung erzählt. Ein Senator im Verteidigungsausschuss und die Politik des Landes, weder mit Terroristen noch mit Geiselnehmern zu verhandeln vertragen sich sehr gut miteinander. Bridges hat Patricia Buckingham unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass kein Geld an die Entführer fließen darf und drängt sie auf Einbeziehung des FBI.“

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