Apple hat ein Problem: Die Sache mit dem AppleTV und Framerates

Die Jugend von heute klebt mit den Augen ja an einem Bildschirm fest, der zwischen 4,7 und 6″ Größe hat. Da wird alles drauf geschaut, was statisch ist oder bewegt wird – auch Filme. So meine Erfahrung.

In meinem Alter mag ich es eher klassisch und gucke mir bewegte Bilder auf einem großen Bildschirm, vorzugsweise einem Fernseher an.

Sicherlich gibt es zahlreiche Anbieter, bei denen man digitale Medien kaufen kann. Der eine kauft, der andere wartet und konsumiert, bis es regulär im Stream läuft oder im Fernsehen ausgestrahlt wird. Oder man leiht aus. Jeder, wie er mag.

Sony Playstation, Microsoft XBox, Google Movie, Apples iTunes, Amazon Video … sind nur ein paar von den Anbietern, bei denen man digitale Inhalte kaufen kann.

Nachdem a) irgendwann nicht nur das DVD sondern auch das Blu-Ray-Regal überfüllt war und b) ich feststellen musste, dass gekaufte DVDs und Blu-Rays keine Medien für die Ewigkeit sind, da sie schlicht und einfach kaputt gehen und Lesefehler produzieren oder gar nicht mehr abgespielt werden können, bin ich dazu übergegangen, mir Filme und Serien, die ich mag und öfter ansehe, nicht mehr auf einer Silberscheibe zuzulegen, sondern sie als digitalen Inhalt zu kaufen.

Sicherlich will man hier auch alles an einem Ort haben. Zwar hab ich ein paar Filme bei Google in meiner Bibliothek, das liegt aber daran, dass sie entweder kostenlos zu haben waren oder kostenlose Dreingaben beim Kauf eines Google-Gerätes waren.

Meine Hauptbibliothek liegt bei Apple, da Apple für mich bisher die beste Streaming-Erfahrung geboten hat. Einige Filme und Serienstaffeln habe ich auch in meiner Amazon-Bibliothek, doch leider hinkt Amazon in Sachen Stream oft hinterher (30 Sekunden und mehr muss man warten, bis der Stream Fahrt aufgenommen hat) und stellenweise gibt es schlechte Qualität (gerade Artefakte in dunklen Szenen sind mir schon extrem oft bei Amazon untergekommen).

Knapp 200 Filme (wo hätte ich die alle hinstellen sollen) befinden sich in meiner iTunes-Bibliothek, plus Serienstaffeln.

Es gibt einige Möglichkeiten, diese zu konsumieren. Die klassische Variante, auf einem Minidisplay wie dem iPhone oder iPad Inhalte als Daumenkino anzusehen, ist nicht so meins. Auf dem iMac schaue ich nur in Notfällen, wenn der Fernseher belegt ist – 55″ sind eben doch eine andere Hausnummer, als ein 21,5″ Bildschirm.

Auf dem Fernseher könnte man die Inhalte zum Beispiel über einen angeschlossenen Rechner anschauen, was aber Quatsch ist, da ich gerade diesen im Wohnzimmer wegrationalisiert habe. Die zweite Variante wäre ein Stream via AirPlay. Da gibt es Leute, die schwören drauf, ich sage nur: Was soll der Mumpitz hier Bandbreite zum Glühen zu bringen. Man zapft mit einem iOS-Gerät das hauseigene WLAN an, um Inhalte kabellos auf ein iPhone oder iPad zu streamen, das ganze in Full-HD oder gar UHD-Qualität, um es dann vom iOS-Gerät wieder drahtlos an den Fernseher zu werfen. Da hat man dann schon knapp 30 Mbit/sec durchs heimische Netz. Muss nicht sein und verursacht gegebenenfalls Ruckler, Aussetzer oder Artefakte. Ist ja nicht so, als hätte ich es nicht ausprobiert.

Die charmanteste Variante ist, eine Streaming-Box an den Fernseher zu hängen. Im iTunes-Fall natürlich ein AppleTV.

Das funktionierte auch hervorragend und absolut super, solange ich in Full-HD unterwegs war. Einziges Manko: Während man via iTunes Inhalte auch lokal auf einem iOS- oder macOS-Gerät speichern kann, um sie ggf. offline zu genießen, erlaubt das AppleTV keine Speicherung von Inhalten (vom Buffern mal abgesehen). Eine bestehende Internetverbindung ist hier also Voraussetzung (wie bei anderen Streaming-Boxen auch).

Letztes Jahr wagte ich schließlich den Sprung zu UHD. Dafür gab es mehrere Gründe:

  • ein günstiges UHD-Fernseher-Angebot
  • die Playstation Pro mit UHD-skalierten Inhalten
  • die kommende XBox One X mit UHD-skalierten und echten UHD-Inhalten
  • AppleTV 4K
  • Das Apple Versprechen, bereits gekaufte Titel kostenlos in 4K-Inhalte umzuwandeln, sobald sie als solche verfügbar sind und 4K-Inhalte zum gleichen Preis anzubieten, wie FHD-Inhalte (zum Vergleich: Amazon verlangte zu dem Zeitpunkt knapp 30 Euro für einen UHD-Film, der als FHD-Variante zwischen 13,99 – 16,99 Euro kostete!)

Was bei Full-HD bisher kein Problem war, äußert sich jetzt bei UHD umso schlimmer. Michael Müller hat das Problem mit Framrates in einem Blogartikel ausführlich beschrieben, sodass ich das nicht an dieser Stelle wiederhole, sondern einfach verlinke.

Die mittlerweile fehlende Automatik-Einstellung im aktuellen WatchOS sorgt dafür, dass ich keine allgemein gültige Einstellung für 4K-Inhalte finde. Schaue ich mir Riddick von iTunes mit 60fps und 4K an, habe ich nur einen Ruckelfilm, setze ich die Frames auf 50 Hz runter, läuft alles flüssig und butterweich. Wechsle ich danach zu Netflix und schaue mir The Punischer an, habe ich erneut ein Ruckelgewitter bei Kamerafahrten, muss wieder in die Einstellungen wechseln und auf 60 Hz hochjubeln, um ein ruckelfreies Bild zu bekommen.

Mit Einzug von Amazons Prime Video auf dem AppleTV sollte jener eigentlich als Multimedia-Komplettpaket herhalten: iTunes-Filme, Amazon Prime Video und Amazon Video, Netflix und Youtube. Am Ende bin ich dadurch nun jedoch Opfer eines Ruckeltheaters geworden und mache die Einstellungswechselorgie nicht mehr mit.

Ganz gleich, was die Sicherheitsexperten dazu sagen, habe ich nun meinen UHD-Fernseher als Multimedia-Basis eingerichtet und schaue Amazon Video, Netflix und YouTube direkt über die entsprechenden Apps des Smart-TVs.

Im Gegensatz zu meinem vorherigen Fernseher starten die Apps schnell und sind sofort einsatzbereit. Der Stream läuft reibungslos, auch in 4K. Da die AppleTV-Youtube-App inzwischen so unkomfortabel wie auf allen anderen Geräten geworden ist, kann ich auch gleich die App des Fernsehers nutzen, die nun mit der auf WatchOS identisch ist und 4K-Inhalte wiedergibt.

Der AppleTV wird nun nur noch eingeschaltet, wenn ich tatsächlich gekaufte Filme oder Serien von iTunes gucke.

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AppleTV 4K – doch nicht so schön, wie anfangs erwartet.

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Amazon: Wie man seinen besten Kunden vergrault

Als Privatkunde bin ich sicherlich kein kleines Licht bei Amazon. Natürlich gibt es Menschen, gerade Firmen, die viel mehr bestellen, aber so als „kleiner Mann“, der Amazon zu einem seiner Hauptlieferanten erkoren hat, gehöre ich sicherlich nicht zu den ganz kleinen.

Allein 2017 habe ich Waren und Artikel im Wert von EUR 12.373,00 bei Amazon.de bestellt. Das sind also umgerechnet 1.000 Euro im Monat, wenn man es jetzt runterbrechen will.

Ich bin PRIME-Kunde und habe zumindest im Ansatz gehofft, dass Amazons Slogan, das kundenfreundlichste Unternehmen zu werden/sein, Früchte trägt.

Nachdem ich immer wieder vorwiegend Lieferungen wegen verspäteter Anlieferung reklamieren musste, bin ich jetzt an einem ganz anderen Punkt angelangt.

Wir befinden uns noch in Deutschland und Kreditkarten haben zwar Einzug in unser Land erhalten, doch sind sie noch lange nicht gängig bei der deutschen Bevölkerung. Von den meisten Menschen, die ich privat kenne, besitzen nur wenige eine Kreditkarte – weil sie sie normalerweise nicht brauchen.

Wer einkauft zahlt entweder bar oder auf Rechnung oder lässt abbuchen.

Nun verstehe ich, dass größere Bestellbeträge bei Kunden, die vielleicht noch nicht oft und nicht in der Höhe bestellt werden, nicht per Bankeinzug bei Amazon abbuchen können – obwohl ich das schon für Quatsch halte.

Ein Bekannter von mir konnte vorletztes Jahr keine Notebooks per Bankeinzug kaufen – zwingend war eine Kreditkarte für die Zahlungsabwicklung erforderlich. Das System mache Stichproben und würde willkürlich die Zahlungsmethode Bankeinzug nicht akzeptieren – das hätte nichts mit der Kreditwürdigkeit des Kunden zu tun.

Bullshit.

Die Amazonmitarbeiter können das System auch nicht umgehen oder austricksen oder jemanden freischalten. Es ist so, wie es ist. Keine Kreditkarte, keine Bestellung.

So vergrault man nicht nur, sondern verprellt  auch gleich die Kunden.

Nun hatte mein Bruder vor ein paar Monaten ein ähnliches Problem, als er einen Laptop für seine Tochter bestellen wollte. Bankeinzug hat Amazon nicht akzeptiert. Der Warenwert betrug knapp über 1.000 Euro. Also bat er mich für ihn zu bestellen.

Ich habe per Bankeinzug bestellt, alles lief reibungslos ab.

Letzten Monat begannen die Probleme auch allerdings dann auch bei mir. Einen Fernseher für 665 Euro bestellt, Bankeinzug wurde nicht akzeptiert. Ich bin auf Kreditkarte ausgewichen.

Gestern habe ich ein Notebook bestellt. Warenwert 1.500 Euro. Die Bestellung per Bankeinzug wurde verweigert. Da ich nicht wieder mit Kreditkarte zahlen wollte, habe ich mich mit Amazon in Verbindung gesetzt.

Im Chat erklärte mir der Mitarbeiter wieder die Geschichte von sporadischen (Haha) Überprüfungen und dass er mir nicht weiterhelfen könne. Ich könnte Gutscheine kaufen und diese per Bankeinzug bezahlen und dann den Gutscheincode als Zahlungsmethode bei der Laptop-Bestellung angeben.

Was für ein Firlefanz!

Dabei wies der Mitarbeiter daraufhin, dass Amazon generell darauf hinarbeite ausschließlich Kreditkartenzahlungen zu akzeptieren und der Bankeinzug bald nicht mehr möglich wäre.

Ja dann, gute Nacht, Johanna. Lieber Herr Bezos. 12.300 Euro Umsatz. Ich, als kleines Licht. Was meinst du denn, wie viele deutsche Besteller dann noch bei dir bestellen?

Kein Paypal. Kein Bankeinzug. Zahlung auf Rechnung war sowieso immer bei Amazon verpönt. Ich sage euch Umsatzeinbußen voraus, wenn ihr diesen Schritt wirklich geht.

Mich habt ihr dann als Kunden verloren. Sorry, aber so einen Tinnef mache ich nicht mit.

Gute Miene zum bösen Spiel: Ich habe Gutscheinguthaben im Wert von 1.500 Euro gekauft, als Zahlungsmethode Bankeinzug gewählt. Die Bestellung ging raus, Bestellbestätigung kam rein, ein paar Sekunden später eine Nachricht von Amazon, dass meine Bestellung vom System storniert wurde, da eine Bezahlung per Bankeinzug oder auf Rechnung nicht möglich wäre.

WTF?!

Ihr könnt euch denken, was dann passiert ist. Natürlich hätte ich per Kreditkarte zahlen können, hatte aber nicht ausreichend Kredit auf meinen Karten, hätte also erst per Banküberweisung meinen Kreditrahmen entsprechend auffüllen müssen, was so zwei bis drei Tage dauert, ehe ich die Bestellung dann hätte aufgeben können. In der Zwischenzeit hat Amazon innerhalb eines Tages den Preis des Latptops um 8 Euro angehoben (nur mal so am Rande).

Ich habe die Bestellung komplett storniert. Wenn sie mein Geld nicht wollen, bekomme nes andere. SATURN freut sich jetzt. Zwar muss ich einen Tag länger auf die Lieferung warten, da das Gerät im Abholmarkt nicht verfügbar ist, aber das nehme ich dann in Kauf, zumal der Preis gleich dem des ursprünglichen Amazon-Preises ist.

Meine anschließende Beschwerde bei Amazon enthielt nur ein „es täte ihnen leid, aber man könne nichts tun.“ Meine Bitte, die Beschwerde ans Management weiterzuleiten, wird sicherlich geflissentlich ignoriert.

Schade, Amazon. Wir sind seit 2001 ein partnerschaftliches Team. Du ziehst Geld von meinem Konto ein und lieferst mir das, was ich haben möchte. Aber in Zukunft werde ich wohl eher andere Anlaufstellen aufsuchen.

Kauf dir kein iPhone X!

Ja, kommt, Kinners, mal etwas provokanter und auf BILD-Niveau im Titel.

Schaut man sich das aktuelle Line-up von Apples Smartphones an, dann hat der geneigte Käufer aktuell die Qual der Wahl zwischen fünf verschiedenen Geräten plus Varianten.

Das iPhone SE

Das iPhone 6s und 6s Plus

Das iPhone 7 und 7 Plus

Das iPhone 8 und 8 Plus

Das iPhone X

Mehr Vielfalt denn je.

Lassen wir das SE mal außen vor. Während wir eine neue Generation mit erstmals drei Geräten haben, befinden sich im Verkauf und noch in der Produktion zwei weitere Geräte mit je einer Variante: Das 6S und das 7er, die dann jeweils zum vergünstigten Preis angeboten werden. Günstig nach Cupertino-Rechnung freilich. Der Preisverfall im Apple-Lager ist ja nicht so hoch, wie bei anderen Konkurrenzproduktion.

Apple hält die Vorjahresgeneration eigentlich immer noch als „günstigeres“ Kaufobjekt vor. Da werden jedoch nicht nur Lagerbestände abverkauft, sondern es wird fleißig weiterproduziert.

Beim iPhone X sieht es jetzt anders aus. Zum einen geistert die Meldung durchs Netz, dass die Produktion bereits heruntergefahren wird (auf die Hälfte). Die Mutmaßung, das Gerät verkaufe sich schlecht (bei dem Preis nicht unbedingt ein Wunder), steht auf der einen Seite.

Jedoch gibt es auch Analysten-Meinungen, die einen ganz anderen Hintergrund schildern. Hier geht man davon aus, dass die Produktion des iPhone X Mitte des Jahres sogar komplett eingestampft wird – nicht notwendigerweise wegen schlechter Verkäufe, sondern um Platz zu machen für die nächste Generation.

Ein iPhone X-Nachfolger im gleichen oder ähnlichen Design wie das aktuelle Modell könnte Apple im eigenen Hause Konkurrenz machen, wenn das Vorjahresmodell noch im Line-up bestehen bleibt und günstiger angeboten wird.

Aktuell hat das iPhone X mit seinem Display und Design ein Alleinstellungsmerkmal, das sich beim bisher geleakten Setup für 2018 aber gravierend ändert.

Den Analysten nach soll Apple dieses Jahr drei neue Geräte vorstellen, die sich designtechnisch am iPhone X orientieren. Ganz Display, ganz Kerbe sozusagen.

Nach Analyst Ming-Chi Kuo soll Apple dieses Jahr einen direkten Nachfolger des iPhone X mit  einem 5,8″ OLED-Display vorstellen. Einen größeren Bruder, quasi das Plus-Modell mit sage und schreibe 6,5″ und ein abgespecktes, günstigeres Modell im gleichen Design, jedoch mit LCD-Displaytechnologie und 6,1″ in der Bildschirmdiagonale.

Platz für das alte iPhone X bleibt da einfach nicht. Niemand würde die teureren OLED-Geräte kaufen und vermutlich wäre im Preisgefüge sogar die LCD-Variante teurer als die erste Generation des aktuellen 10er-Smartphones.

Damit ist das iPhone X jetzt schon ein Auslaufmodell.

Für welche der Mutmaßungen wollen wir Partei ergreifen? Zugeben, dass Apple sich hier verschätzt oder zu hoch gepokert hat und dann weit hinter den eigenen Erwartungen zurückhängt? Oder von Strategie sprechen und damit Apple verteidigen, sie hätten für alles einen Plan?

Zumindest bei den Zulieferern löste die Meldung des Zurückfahrens der Produktion wohl Panik und Empörung aus und von immensen Verlusten ist die Rede. Von einer Strategie kann hier also wohl eher nicht die Rede sein.

Die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen, denn die Vermutung, das iPhone X störe den Verkauf der kommenden Generation, klingt nicht ganz unplausibel.

Bleibt noch die Frage, wie Apple die neuen Geräte nennen wird. Betrachten sie das iPhone X als Jubiläums-Gerät und bleiben einmalig dabei, gehen dann auf das iPhone 9?

Das klänge nur logisch, wenn sie das X wie ein X und nicht wie eine 10 aussprechen würden. Rückschritt kann nicht Sinn der Sache sein.

Eine Kette unendlich fortzuführen wäre auch doof. Irgendwann ist Schluss mit dem Zählen. Niemand will von einem iPhone 11, 12 oder 13 sprechen wollen – nicht nur im Apple-Lager, das gilt auch für andere Produkte. Damit würde man sich nur lächerlich machen (wenn man nicht gerade Browser-Versionen bis ins Unendliche hochzählt).

Beim Betriebssystem wurde ein Punkt gesetzt. 10 und nicht weiter. Das hat auch Microsoft inzwischen erkannt, indem es Windows 10, statt 9 herausbrachte und erklärte, dass Windows 10 auch die letzte Zahlenversion sein würde.

Apple hat es bei vielen Geräten drangegeben, eine Nummerierung fortzuführen. Beim iPad beispielsweise. Während es zum Ur-iPad noch eine Version 2 gab, sind die nachfolgenden Versionen nur als iPad bezeichnet worden. Das iPad Air hatte noch einen 2er-Nachfahren, beim iPad Pro gibts keine Nummerierung. Ebenso beim iPod Touch. Bei Macs sowieso nicht. Nur das iPad Mini wartet noch mit einer Nummerierung auf.

Also, bleibt es vielleicht einfach beim iPhone? Beim The New iPhone? Beim iPhone X 2018. Beim iPhone X gefolgt von einem Codenamen, für die Apple im Bereich seines macOS ja auch bekannt ist?

Bis September ist noch ein Weilchen hin. Vorher werden wir etwas über das „neue iOS“ erfahren, jedoch auch hier gibt es schon Berichte, dass Apple wohl die „schlechten Wochen“ aus der Erinnerung seiner Jünger streichen will und sich primär auf Schadenbegrenzung, sprich Optimierung und Qualität, denn auf neue Features und ein Redesign stürzen wird. Bei alle den Pannen aus 2017 ist das auch bitter notwendig.

In diesem Sinne: Kauf kein iPhone X, denn du kaufst ein Auslaufmodell zum Preis eines brandneuen Produkts!

Verkauf dein iPhone nicht so oft!

Offenbar übertreibt es Apple mit ihren Sicherheitsfeatures ein wenig. Ob das gut ist oder nicht, weiß ich nicht.

Ich ärgere mich grundsätzlich darüber, wenn ich ein Gerät mit Fingerabdruck entsperren kann und WILL und plötzlich auf dem Display eine Meldung erscheint:

Eingabe Ihrer PIN ist erforderlich, weil Sie Ihr Gerät 48 Stunden nicht benutzt haben.

oder

Aus Sicherheitsgründen müssen Sie bei einem Neustart zuerst Ihre PIN eingeben.

Ich mein, wofür hab ich denn meine Fingerabdruckmerkmale hinterlegt?

Aber diese Sicherung trifft nicht nur auf Apple zu, sondern ist auch bei Android vorhanden. Auch hier wollen meine Geräte ständig die PIN aus den oben genannten Gründen haben – und ich besitze kein Gerät, das ohne Fingerabdrucksicherung daher kommt.

Heute ist mir allerdings in puncto Sicherheit etwas untergekommen, das mir völlig neu war, eben weil ich bisher noch nicht damit in Berührung gekommen bin.

Ein Bekannter hat sich ein iPhone gebraucht bei Ebay gekauft und kam zu mir, weil seine Apple-ID (neu angelegt, da er zuvor kein iPhone- oder iTunes-Nutzer war) nicht angenommen wurde.

Zu viele Accounts auf diesem Gerät, heißt es da beim versuchten Login. Die Recherche sagt mir dann das Unfassbare: Auf einem iOS-Gerät sind maximal 3 Accounts möglich. Nicht parallel, sondern generell.

Das heißt im Klartext: Ein iPhone, iPod Touch oder iPad, das ich neu gekauft und mit einer Apple-ID verknüpft habe, kann theoretisch noch zwei Mal weitergegeben werden, ehe Schicht im Schacht ist.

Das neu erworbene iPhone an sein Kind weiterreichen und dafür eine zweite Apple-ID angeben, später dieses Gerät verkaufen – das ist noch machbar. Falls der Käufer das Gerät aber nochmals verkaufen möchte, hat der nächste Käufer ein Problem: Das Gleiche, vor dem mein Bekannter nun steht. 3 Anmelde-IDs sind verbraucht und da hilft es auch nicht, das Gerät auf Werkseinstellungen zurückzusetzen und die Verknüpfung zum Gerät aufzuheben, denn der interne Zähler des Gerätes wird damit nicht zurückgesetzt.

Klar, Apple will hier Missbrauch vorbeugen. Aber selbst wenn das Gerät ganz legal erworben, verkauft und wieder verkauft wurde, am Ende ist irgendjemand der Verlierer. Und dem Verkäufer unterstelle ich nicht mal Absicht, der wusste vermutlich gar nichts davon.

Es gibt einen Workaround, das erworbene iOS-Gerät noch salonfähig zu machen, sprich mit einer Apple-ID zu versehen. Alle Anleitungen dazu laufen aber darauf hinaus, dass man einen Mac benötigt und auf diesem einen Gastaccount anlegt.

Wer aber nun keinen Mac besitzt und einfach nur als Smartphone ein iPhone nutzen möchte, geht hier offenbar leer aus. Ich konnte meinem Bekannten nur raten, sich einmal mit dem Apple-Support in Verbindung zu setzen, eventuell hat er die Möglichkeit im Apple Store das Gerät wieder fit zu machen.

Von meinem Schreibtisch: Arbeiten an DUST 5 „Schlachtfeld Erde“ beendet

Wer hätte dusT damals gedacht? Als Dirk Adomeit noch völlig sinnfrei seinen im Absinth-geschwängerten Verstand (nicht, dass er jemals Absinth getrunken hätte oder ich überhaupt davon weiß, aber es passt gerade) vom Leder zieht: „And all DUST on Earth did not feel shy …“

DUST als Lose-Blattsammlung in den 80ern.

DUST als Heftroman-Eigenkreation um die Jahrtausendwende.

DUST im Paperback und als Ebook-Sammelbände bei Atlantis und Story2go.

Lang wartete DUST-Fortsetzung im neuen Jahrzehnt.

DUST-Neuauflage mit neuem Lektorat, neuer Überarbeitung, neuen Titelbildern und erstmals mit der Fortsetzung als Print-Ausgabe bei Atlantis.

Und nun – die DUST-Fortsetzung mit Einleitung eines neuen Kapitels der Abenteuer um Simon Thomas McLaird, Sherilyn Stone, Ken Dra, Jee A Maru und Sean Harris.

DUST 5 – SCHLACHTFELD ERDE

Das Cover liegt noch nicht vor, wird aber im gleichen Stil wie die vorherigen vier Bände wieder von Dirk Berger gepinselt – da freue ich mich schon drauf.

Inhaltlich verrate ich euch noch nicht, worum es geht. Dazu und zu einem möglichen Erscheinungstermin bei Atlantis in Bälde mehr.

Was geschah wirklich mit dem Wecker? Fall gelöst

Euch fehlt die Vorgeschichte? Ist nicht schlimm.

Heute um 6:15 Uhr MEZ klingelte die Weckfunktion meines Pixel 2 XL. Was fehlte, war das vertraute parallele Klingeln des Echo Dot auf meinem Schlafzimmerregal.

Ach ja, Alexa hab ich ja aus meinem Schlafzimmer verbannt, hinfort mit dir, du dulle Schl… okay, übertreiben wir es nicht.

Seit Samstag werkelt im Schlafraum der Google Assistant im Google Home Mini. Natürlich hab ich auch hier die Weckfunktion gestellt und die funktionierte am Sonntag hervorragend.

Der Sonntagswecker war wegen des Gierse-Cons eine einmalige Angelegenheit, innerhalb der Woche hätte ich aber gerne ein wiederkehrendes Ereignis.

In der Alexa-App war das kein Problem. Wecker für 6:15 Uhr stellen und die Wiederholung auf jeden Werktag setzen. Wobei „Werktag“ leider nicht so smart von einer vermeintlich künstlichen Intelligenz erkannt wird. Die kennt nur Mo – Fr, egal ob an einem der Tage vielleicht ein Feiertag ist. Oder man Urlaub hat. Will man da ein Wecksicknal (Sicknal finde ich in dem Zusammenhang eigentlich korrekt und halte es nicht für einen Rechtschreibfehler) vermeiden, muss man selbst dran denken und die Weckfunktion deaktivieren.

So richtig Smart wäre, wenn der Wecker erkennt, wann man aufstehen will oder muss.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Kommen wir zum Google Assistant, der oder die sich weiterhin vehement weigert, sich bei einem anderen Namen zu nennen, mir aber versprochen hat, meine Bitte an ihr Entwicklerteam weiterzuleiten.

Der Home Mini klingelte heute nicht.

Es dauerte ein Weilchen, bis ich die entsprechende Funktion „Alarm“ in den Einstellungen der Google Home App gefunden habe. Leider lässt sich nicht über die App ein Alarm setzen, nur kontrollieren, ob einer gesetzt wurde. Google verlässt sich hier auf die Spracheingabe.

Siehe und staune. Es stand dort Montags bis …. 6:15 Uhr Fr.

Leider hab ich keinen Screenshot davon. Für mich sah es zuerst korrekt aus. Montags bis stellte sich dann jedoch als Überschrift oder Name des Weckers heraus. Meine Ansage „Hey, Google. Stelle Wecker Montags bis Freitags für 6:15 Uhr“ war so interpretiert worden, dass der Wecker „Montags bis“ für jeweils freitags 6:15 Uhr gestellt werden sollte.

ARGH!

Ob die von bis Funktion überhaupt funktioniert, konnte ich noch nicht feststellen, also sagte ich der Dame mit der netten Stimme „Hey, Google. Stelle Wecker für dienstags, mittwochs, donnerstags und freitags um 6:15 Uhr“.

Den Dienstag hatte sie nicht mitbekommen und ich weiß auch nicht, warum ich Schussel den Montag nicht nannte. In der App stand nun: mittwochs&donnerstags&freitags 6:15 Uhr.

Gut, bevor ich jetzt von vorne anfing, fügte ich verbal einfach einen zweiten Wecker für montags und dienstags hinzu, zur selben Zeit.

Jetzt bin ich auf morgen 6:15 Uhr gespannt.

 

GC – Gierse Con in Dortmund – was ziehe ich nur an?

Heute Vormittag ist wieder der allseits beliebte Gierse-Con in Dortmund für eine geschlossene Gesellschaft und ausgewählte Gäste.

Da ich keine Dame bin, stehe ich nicht vor der Wahl, welches meiner 57 Kleider ich morgen anziehe oder welches der 185 Paar Schuhe dazu passt. Nein, vielmehr fragt sich mein geekiger Nerdgeist, welches Smartphone ich denn mitnehme. Ist es nicht zu dick aufgetragen, passt es zum Anlass, falle ich damit auf, doch nicht zu sehr, um als Angeber oder Schnösel bloßgestellt zu werden?

Natürlich frage ich mich, welche Schuhe und welches Kleid, pardon, welches Smartphone ich beim letzten Mal an… dabei hatte, man will ja nicht jedes Mal das gleiche tra… zeigen.

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Mit Blick in meine Fotothek sehe ich, dass am 22.01.2017 vier Geräte zur Auswahl standen. Ein iPhone 7 Plus, ein Samsung Galaxy S7 Edge, ein Honor 6X und ein Google Pixel.

Exakt 364 Tage später existiert keines der Geräte mehr. Ich weiß jedoch noch, dass ich letztes Jahr das Honor 6X dabei hatte, denn damit habe ich dieses Foto geschossen:

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Ich denke, damit die Fotos schöner werden, nehme ich mal das Gerät mit, das aktuell die beste Smartphone-Kamera hat.

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