Archiv für den Monat August 2006

»Tage der Finsternis« – Cover fertig


José del Nido hat den letzten Pinselstrich geschwungen und das Bild zum fünften Vampir Gothic-Roman fertig gestellt.

Anfangs hatte ich bei dem ersten Entwurf Bedenken, dass das Layout nicht richtig ins Bild passen könnte. Die Säulen mussten an die Seiten, der Vampir-Gothic-Mond nach oben, Titel und mein Name drauf – wohin damit. Doch die Layouterin meines Verlags, Beate Herforth, hat sich bei der Gestaltung diesmal selbst übertroffen, wie ich finde. Das sieht man allerdings nur, wenn man die Rohfassung des Bildes ohne Coverlayout kennt.

»Tage der Finsternis« wird der Titel lauten. Vielleicht ist es zu früh, das Cover schon zu veröffentlichen, denn es offenbart bereits einiges zum Inhalt des Buches. Doch letztendlich wird es eh anders kommen als jeder denkt. Ein paar kleine Gemeinheiten sind bereits jetzt im Roman versteckt.


Advertisements

Schmarrn: Krieg der Formate in Europa


Ja, ja, die sensationslustigen Reporter. Die PC-Welt berichtet jetzt über den »Krieg der Formate« zwischen den beiden jungen Medien HD-DVD und BluRay.

Das Ende ist meines Erachtens aber bereits längst vorprogrammiert. Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin. So oder ähnlich wird auch dieser »Krieg der Formate« enden, denn was seinerzeit bei VHS, Betamax und Video2000 nicht möglich war, ist heute nur noch ein technologisches i-Tüpfelchen. Die Firma Ricoh bastelt derzeit bereits an einer Linse, die sowohl BluRay als auch HD-DVD lesen kann. Was Sie sich also irgendwann mal ins Wohnzimmer stellen (wenn Sie es denn wirklich wollen und brauchen) wird ein Player sein, der quasi alles lesen kann. Nur lesen? Nein, irgendwann auch brennen.

Wozu dann noch einen Krieg, wenn es keinen Aufhänger gibt?

Aus, vorbei, geschafft und erledigt


Nicht irgendwas, sondern ich selbst. Und genau an dieser Stelle merkt man dann, dass man älter wird.

Heute war ein Besuch ins Phantasialand mit meinem Sohn angesagt. Ich weiß nicht mehr, wann ich das letzte Mal dort war, muss schon einige Jährchen her gewesen sein. Somit hat sich auch einiges verändert. Die Bob-Bahn ist mal abgebrannt, dort wurde jetzt das Mystery Castle mit dem Freefall-Tower errichtet. Einen Bob-Bahn-Ersatz gibt es mit der rasanten Coloradobahn, die Black Mamba ist ein Rollercoaster für starke Nerven, die Drachenboote mussten Tretboten weichen, ein wirres Kinderspielparadies namens Wuzenochwas, dessen Hauptattraktuion die Winjas Force & Fear ist – ein Indoor-Spinning Coaster. Spinning bedeutet in diesem Fall, die Kapseln rotieren während der höllischen Fahrt nochmals um sich selbst.

Etwas enttäuscht war ich vom Ambiente. Außer, dass die Angestellten Uniformen der jeweiligen Erlebnislandschaft tragen, versetzt den Besucher nichts so richtig in die entsprechende Atmosphäre von Chinatown, der Wildwest-Stadt, Berlin oder den Dschungel. Auch zu den Attraktionen fehlt einiges am Ambiente. Ich weiß noch, mit welchem riesigen Aufwand man damals das Space-Center und Galaxy ins Leben gerufen hat. So richtig schön nach amerikanischem Vorbild. Heute ist davon nichts mehr zu sehen. Das Space-Center hat einen anderen Anstrich und heißt jetzt »Temple of the NightHawk« und ist richtig öde geworden. Und Galaxy musste einem neuen IMAX-Film weichen, nämlich »The Race for Atlantis«, nicht mehr so spannend und spektakulär wie der Ausflug in den Weltraum.

Leider hat sich das Phantasialand von jeher bei ruhigen Fahrten einer simplen und stupiden Puppenmechanik gewidmet. Sei es die Hollywoodtour, die Gondelfahrt, die Silbermine oder die Geister-Rikscha – man tuckert actionlos durch die Gegend und ergötzt sich an durch Figurenmechanik nachgestellte Szenen. Da wird so eine Attraktion rasch langweilig. Sie hat nur den Vorteil, dass man trocken bleibt, wenn es draußen regnet.

Im Gegensatz dazu haben es die amerikanischen Vorbilder so richtig drauf. Ich werde nie die Attraktion »JAWS« vergessen, bei der der Hai zwar auch nur Pappmaché ist, aber wesentlich effektvoller aus dem Wasser schießt. Das Personal spielt dazu noch mit und gibt die Action vor, ballert mit Platzpatronen aus einer Pumpgun vom Boot auf den Hai. Verirrte Kugeln treffen Treibstofffässer, die dann in einer echten Flammenwand hochjagen, so heiß, dass man glaubt, die Hitze verbrennt einem im Boot die Haut. Das nenne ich wirkungsvoll, nicht diese Kaffeefahrten, die man uns in Deutschland präsentiert.

Richtigen Spaß gibt es nur in den wirklich schnellen Attraktionen. Allerdings durfte da Sohnemann dann meist nicht mit rein. Ich selbst hab mir den Rollercoaster gespart, denn den kannte ich bereits aus Tampas Bushgardens und dafür lieber die River Quest (ein durch und durch nasses Mountainrafting-Vergnügen) und den simulierten freien Fall im Mystery Castle mitgenommen.

Zum Schluss haben wir uns die Parade angeschaut und klein Joshua Kay ließ durchblicken, dass »wie der Vater so der Sohn« mehr als nur einen Funken Wahrheit enthält. Es war ein Bild für die Götter, wie mein Fünfjähriger den hübschen Ladies der Parade zuzwinkerte und sie ihn mit Lächeln belohnten.

»Papa, fahren wir morgen wieder hierhin?«, war dann die abschließende Frage auf dem Nachhauseweg.

Nun, Sohn ist zu Hause abgeliefert und Papa hat jetzt qualmende Socken, schmerzende Füße, Beine wie Gummi, Kopfschmerzen für vier und fühlt sich einfach nur noch groggy. Ab in die heiße Wanne!

Wissen ist nicht beständig

 
Manchmal frage ich mich, ob Wissen wirklich Macht ist, oder überhaupt etwas Wert. Wissen verändert sich ständig. Was gestern Gültigkeit besessen hat, kann heute schon wieder passé sein.
 
Als ich mich in den frühen 80ern mit Astronomie beschäftigte stand für mich fest, unser Sonnensystem hat 9 Planeten und der Jupiter 12 Monde. In den 90ern wurde mir bewusst, dass Gültigkeiten schwammig und immer nur aus einem bestimmten Bezugssystem heraus zu sehen sind. Man entdeckte zahlreiche neue Monde rund um Jupiter, Saturn und den anderen äußeren Planeten.
 
Inzwischen haben wir Xena und Ceres, zwei weitere Himmelskörper quasi als 10. und 11. Planeten unseres Sonnensystems entdeckt. Doch hoppla, was macht die Internationale Astronomische Union? Sie definiert plötzlich den Begriff von Planeten neu und schwupps ist unser kleiner Pluto kein Planet mehr, sondern nur noch ein Zwergplanet.
 
Gehen wir zurück in die Vergangenheit und sprechen mit Robert A. Heinlein, Autor des Romans Kip überlebt auf Pluto.
»Hallo, Herr Heinlein. Erinnern Sie sich noch an Kip?«
»Sehr gut sogar, eines meiner besten Jugendbücher. Sind Sie in der Zukunft schon zum Planeten Pluto gereist?«
»Da gibt es schlechte Neuigkeiten, Herr Heinlein, Pluto ist in unserer Zeit kein Planet mehr.«
»Waas? Habt ihr ihn etwa gesprengt?«
»Nö, wir haben ihm seinen Status aberkannt.«
 
Nur noch acht Planeten in unserem System. Einen jahrzehntelang mit durchgeschleift und nun zum Zwerg abgestempelt. Was unsere Nachbarn wohl über solchen Firlefanz denken?

Nichts Neues von Nestlé

 
Inzwischen hat Nestlé auf meine Beschwerde bezüglich der unterschiedlichen Zusammensetzung ihres Quellwassers geantwortet. Die im Betreff des Schreibens benannte »telefonische Anfrage«, die ich allerdings nie in dieser Form gestellt hatte, lässt die Vermutung, dass es sich um ein Standardschreiben handelt.
 
In der Tat wird ausführlich erklärt, was Quellwasser ist, welchen Qualitätskontrollen es unterliegt, aus welchen Quellen man es europaweit bezieht und warum man sich bei Lieferengpässen gezwungen sieht, Wasser auch aus anderen europäischen Quellen zu ordern, um der Nachfrage gerecht zu werden.
 
Alles schön und gut, nur meine eigentliche Beschwerde bezüglich des weit erhöhten Natriumgehaltes in dem Wasser der Warschauer Quelle wurde vollkommen ignoriert.
 
Das gibt leider die Note 6 für Nestlé.

Werde IKARUS-Autor!

 
Na? Schon mal davon geträumt, ein Autor zu werden?
Eine Geschichte wirklich zu veröffentlichen?
Oft gescheitert, weil Sie nicht den richtigen Verlag gefunden haben?
 
Dem kann Abhilfe geleistet werden. Der Atlantis Verlag startet demnächst die bereits dritte Kurzgeschichtensammlung aus dem Universum der beliebten Sciencefiction Serie »Rettungskreuzer Ikarus«. Gesucht werden Autoren, die eine eigene Story zur Anthologie beisteuern.
 
Ikarus-Miterfinder und Exposéeschreiber Dirk van den Boom hat auf der Website des Atlantis Verlag nun zusammen mit Verlagschef Guido Latz eine Ausschreibung online gestellt.
 
Lassen wir Dirk am besten selbst sprechen: 
 

Dritte "Rettungskreuzer Ikarus"-Anthologie: Aufruf zu Einsendungen!

Im kommenden Jahr soll nach "Legale Fracht" und "Saint Domina" die dritte Anthologie mit Kurzgeschichten aus dem Ikarus-Universum erscheinen. Traditionell ist dies das Tummelfeld auch serienfremder Autorinnen und Autoren, um sich am Serienstoff zu versuchen. Die Regeln sind denkbar einfach:

  • die eingesandte Geschichte sollte einen Gesamtumfang von 40.000 Zeichen (nach Word-Zählung) nicht überschreiten
  • sie soll erkennbar im Ikarus-Universum spielen und sollte nicht im Widerspruch zu Geschehnissen der Serienhandlung stehen
  • sie kann Mitglieder der Ikarus-Crew als Hauptpersonen enthalten, sich aber gerne auch auf andere konzentrieren oder eigene Figuren entwickeln
  • sie sollte bis zum 31. Januar 2007 bei der Ikarus-Redaktion (info@rettungskreuzer-ikarus.de) eingetroffen sein. Bitte nur elektronische Manuskripte einsenden, kein Papier!

Die Auswahl der Kurzgeschichten wird durch die Ikarus-Redaktion erfolgen. Mit der Einsendung einer Story stimmt man automatisch einer eventuellen Veröffentlichung in der dritten Anthologie zu. Weitere Rechte gibt man dadurch nicht ab. Die veröffentlichten Kurzgeschichten werden honorarfrei (natürlich gegen Belegexemplare der Anthologie) abgedruckt.

Endstation erreicht


Was bei einer Fortsetzung noch funktioniert muss nicht zwangsläufig für den dritten Teil gleicher Thematik gut gehen.

Die Rede ist von »Final Destination 3«. Der erste Film war gut. Die Schwäche des zweiten lag in der Wiederholungsdramatik – Storymäßig hatte sich kaum etwas verändert, bis auf die originelle Idee, dass die Darsteller irgendwo einen Anteil am ersten Film hatten. Dafür zeigt »Final Destination 2« die genialste Autobahnmassenkarambolage der Filmgeschichte. Mit Ali Larter und Tony Todd spielten auch zwei Charaktere aus dem ersten Film mit.

Der dritte Film ist leider haargenauso gestrickt wie der zweite. Ich spoilere kein bisschen, wenn ich sage, dass sich jeder Kenner der ersten beiden Teile an zwei Fingern ausrechnen kann, dass niemand überlebt. Was macht den Reiz des dritten Films aus? Genau wie beim zweiten die verzweifelte Suche nach neuen, ausgeklügelten, originellen Todesarten.

Hat es im zweiten Film funktioniert? Ja!
Im dritten auch? Nein. Nicht ansatzweise. Der Achterbahnunfall bei Beginn des Films mag spektakulärer als die Flugzeugexplosion des ersten Films wirken, reicht aber nicht an die Autobahnsequenz aus dem zweiten Teil heran. Alle anderen Todesfälle wirken nur wie billiger Abklatsch aus den ersten beiden Filmen. Einzig eine leckere Solariumszene hat mir den Appetit verdorben. Wenn bei allen anderen Szenen aber zum xten Mal ein Kopf zermatscht wird, dann ist das weder spannend, noch anstößig, sondern schlicht und ergreifend langweilig.

Ein vollkommen neuer Storyplot hätte dem Film gut getan, ebenso ausgetüftelte Szenen wie beispielsweise die Ursache-Wirkung-Todesszene um Kristen Cloke aus Teil 1.

Thema verfehlt, Mr Wong und Mr Morgan. Da hilft auch die ›keine Jugendfreigabe‹ nicht weiter. Viel mehr Matsch gibt es nicht zu sehen und unter Solarien brutzelnde Brüste retten weder die Gesamtnote, noch können sie wirklich an die Schockeffekte aus den ersten beiden Filmen heranreichen.

pwrsabina.wordpress.com/

hier findet ihr Rezepte & vieles mehr

Tintenhain

Bücher, Rezensionen, Lesungen, Reviews

GOLDENDOTS

FASHION, TRAVEL & LIFESTYLE BLOG

Platincoin - Die Zukunft ist jetzt!

1+1 = 11. Mit Kryptowährung zum Erfolg

Produkttestseite

Produkttests, Dinge aus dem Leben und alles was mir sonst so einfällt...

Produkttestseite

Produkttests, Dinge aus dem Leben und alles was mir sonst so einfällt

Esst mehr Kuchen

Kuchen. Törtchen. Kekse. Mjamm

g4dg3t

Rund um Apple, Technik, Lifestyle und iNet.

The Häxler - Rezensionen aller Art

Rezesensionen zu Büchern, Filmen und vielem mehr...

alishabionda

A great WordPress.com site

Timo Kümmel

Illustrator und Schmierfink

catveldmaus

Ölmalerei, Acrylmalerei und Fotografie.

Roe Rainrunner

Rainrunning at its finest

Atlantis Verlag

Das Phantastische Buchprogramm

die Kuchenbäckerin

Herz. Hirn. Charme. Schnauze.

Der Honigmann sagt...

Der etwas andere weblog...

%d Bloggern gefällt das: