Archiv für den Monat September 2006

Fernwehnachzügler


Und dann war da noch die Postkarte aus Namibia, die mit Urlaubsgrüßen eintrudelte. Inzwischen hab ich schon die Fotos von der Reise gesehen und bin schon mächtig gespannt auf das Video.

Müllhalden im Gästebuch


Eine kleine Entschuldigung dafür, wer sich jetzt auf die Füße getreten fühlt. Nachdem in den letzten drei Tagen vier Spam-Einträge in meinem Gästebuch kurzzeitig ihre neue Heimat fanden, habe ich das Gästebuch nun auf den moderierten Betrieb umgestellt.

Wer sich also einträgt und eine Nachricht hinterlässt, braucht nicht zu verzweifeln, dass es nicht geklappt hat. Der Eintrag erscheint online, sobald ich ihn freigeschaltet habe. Leider ein notwendiges Übel momentan. Sollte die Spamflut wieder zurückgehen, werde ich das Gästebuch auch wieder für eine direkte Veröffentlichung freigeben.

So entstehen Romanszenen

Jeder Autor hat seine Eigenheiten beim Schreiben. Manche verbarrikadieren sich den ganzen Tag in einem stillen Kämmerlein und schlürfen Rotwein. Andere genießen die frische Luft unter freiem Himmel. Wiederum andere saugen sich krampfhaft die Worte aus den Fingern, während es bei anderen einfach so fluppt.

Ulrich von Patten spukte mir und meinem Kumpel Uwe schon seit einiger Zeit durch den Kopf, teilweise basierend auf einer realen Person. Gestern kam dann spontan die Idee, ihn endlich einzubringen. Ich schrieb die Sätze vor, doch irgendwie war ich mir nicht sicher, ob ich sie so stehenlassen konnte. Ein Griff zum Telefon und dann das Freizeichen.
»Uwe Rhinow?«, meldete sich Uwe nach etlichen Klingeltönen.
»Rate mal, wer hier ist!«
»Bist du völlig bekloppt geworden?«
»Äh … wieso das denn?«, fragte ich verdutzt. »Jetzt sag bloß nicht, du hast schon geschlafen!«
»Ja!« Seine Stimme ist patzig und genervt.
»Waaas? Kann doch nicht … wie spät haben wir denn?«
De facto war es 22:20 Uhr, was mich noch mehr erstaunte.
»Na schön, ‚tschuldige die Störung. Schlaf dann mal gut und wir sprechen morgen.«
»Nee, jetzt bin ich wach. Was willste?«
Ich atmete tief durch und überlegte, ob ich das wirklich noch wollte, doch
dann hörte ich am anderen Ende Geräusche und Stimmen.
»Hast du den Fernseher angemacht?«
»Ja«, sagte Uwe. »Schlafen kann ich jetzt nicht mehr.«
»Na schön. Es geht um unseren Uli. Ich bin gerade dabei, ihn in die Story einzuführen.«
»Lass hören!«
Ich las ihm die bisher geschriebenen Passagen vor. Wir feilten zusammen am Aussehen, die Farbe der Augen, seine Gesten, den adeligen Rang und seine Wortwahl, bis dann gegen 23 Uhr die Sätze so ständen, wie Sie sie im vorhergehenden Eintrag lesen können.
»Den Rest schaffste jetzt aber?«, fragte Uwe, mit wieder schleppender Stimme. Ich merkte, dass er jeden Moment am Telefon einzuschlafen drohte.
»Ja. Leg dich hin und bis morgen!«
»…ute …acht«, nuschelte er.

Introducing: Ulrich von Patten


Nordportugal, 1491.
»Ihr müsst fliehen, Marquesa!« Felipes Stimme war schwach. Den letzten Atem vergeudete er für die Warnung, ehe das Leben aus ihm floh und sein Körper kraftlos in Magdalenas Armen zusammensackte.
»Was hat das zu bedeuten?«, fragte ihr Begleiter neben ihr. Seine Stirn runzelte sich vor Besorgnis. In seinen dunkelgrünen Augen spiegelte sich das gleiche Entsetzen wider, das auch von den anderen Gästen der Taverne Besitz ergriffen hatte. Verrat! Undenkbar noch vor wenigen Tagen, doch jetzt eine unabwendbare Tatsache.
»Wir finden es heraus«, sagte Magdalena und ließ den Toten los. »Seid Ihr dabei,  Freiherr von Patten?«
Der Adelige sah sie einige Momente an und rieb sich mit der Rechten nachdenklich über den Kinnbart. »Als ich Baron Dehollander versprach, Euch mit meinem Leben zu schützen, habe ich nicht an eine Selbstmordmission gedacht. Aber er hatte Recht, Ihr seid jedes Opfer Wert, Mylady.«
Magdalena schenkte ihm ein knappes Lächeln und ergriff seine ihr dargebotene Hand. Am Ausgang der Taverne wandte sich die Vampirin noch einmal um. Ihr Blick schweifte über die Anwesenden, bis er den Wirt fand.
»Wartet nicht, bis wir zurück sind«, sagte Magdalena. »Wir benachrichtigen Euch, sollten sich die Befürchtungen bewahrheiten.«
Ulrich von Patten zog sie mit sich und ließ die Tür der Schänke hinter ihnen ins Schloss fallen. Draußen empfing sie die warme Luft des Sommers mit den Düften von Pinien und Meer.
»Hier entlang!« Von Patten deutete nach rechts zu den Stallungen, doch bevor er den Weg einschlagen konnte, lief Magdalena in die andere Richtung los. Der Saum des langen Kleides schleifte über den staubigen Boden. Ein Bürger drehte sich nach ihr um und übersah eine Stufe zum Eingang einer Backstube. Er stolperte, fluchte im Fallen und schlug der Länge nach zu Boden. Bevor Magdalena in einer Seitengasse verschwand, zügelte ein Bauer seine Pferde, die angesichts der über die Straße eilenden Frau durchzugehen drohten. Der anhängende Kutschwagen geriet kurz ins Schleudern, ehe der Mann auf dem Bock die Tiere unter Kontrolle bekam und an der Zufahrt zu der Gasse vorbeisprengte.
Nur von Pattens scharfe Augen sahen, wie Magdalenas Gestalt zerfloss und sich in einen schwarzen Schemen verwandelte, der an der Hauswand entlang glitt und dann in die Höhe schoss.
»Also dann eben auf die alte Art«, murmelte der Freiherr und tat es der Vampirin gleich.

Fernweh


Diese Woche erreichten mich gleich drei Urlaubsgrußkarten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Türkei, Israel und Schottland. Wobei ich als persönliches Reiseziel unter den dreien sicherlich Schottland wählen würde. Bei soviel Urlaubsgrüßen kann man glatt Fernweh bekommen.

Eine Welt erschaffen


Kreativ sein ist göttlich. Ich fand es schon immer faszinierend, wenn in Filmen, Büchern oder Computerspielen ganze Welten erschaffen und glaubhaft rübergebracht wurden. Gerade im Bereich der Fantasy-Computerspiele hat sich da viel getan. Spiele wie »Sacred« oder »Spellforce« warten mit durchdachten Ländern, Siedlungen, Burgen, Grafschaften und verschiedenen Völkern auf. Endlose Weiten, entweder in anfassbarer Form auf einer Landkarte oder in der virtuellen Welt. Von den unendlichen Universen in »World of Warcraft« oder ähnlichen Online-Rollenspielen mal ganz zu schweigen.

Spannend war und ist es immer für mich, wenn zu Beginn eines Romans eine gezeichnete Karte eingedruckt ist, auf der man die Wege der Helden verfolgen kann. Je detailreicher so eine Karte, umso begeisterter bin ich. Da steckt nicht nur das Entwickeln einer Story hinter, sondern weit mehr. Das Erschaffen einer ganzen Welt, eines Erzählungskosmos.

Ich hoffe, ich spoilere nicht zu viel, wenn ich verrate, dass Vampir Gothic in seiner Planung mittlerweile in Bereiche rückt, in denen die Entwicklung einer Welt vonnöten ist und ich nicht mehr ohne auskomme. Wo, wie und warum, das wird alles noch nicht verraten. Ansatzweise wird es etwas dazu in »Tage der Finsternis« und in »Imperium der Schatten« zu lesen geben.

Der erste Schritt in der Erschaffung der neuen Welt, war die Topografie festzulegen.  Länder, Berge, Flüsse, Seen, Städte, Wälder, Grenzen entstanden so Schritt für Schritt auf einem A3-Blatt mit Bleistift gezeichnet.  Im zweiten Schritt stand die Entwicklung von Namen (Ländereien und Städte sowie Bezeichnungen für Landstriche und geografische Landmarken) und politischen Hoheitsgebieten. Der letzte große Schritt wurde gestern abgeschlossen: Die Bevölkerung. Mit Hilfe meiner Kollegen Matthias Schulte, der sich als Verkehrsfachwirt mit Infrastrukturen auskennt und Diplomkaufmann Klaas Kurz wuchs die neue Welt rasch an und füllte sich mit ihren Bewohnern.

Alles was jetzt noch fehlt, um WELT (den Namen verrate ich an dieser Stelle noch nicht) Leben einzuhauchen, ist in sie einzutauchen.
Schon bald.

Google Kalender macht Fortschritte

Vor einiger Zeit startete Google einen hauseigenen Onlinekalender, der zunächst für den amerikanischen Markt entwickelt wurde. Inzwischen ist man Google soweit, dass auch die deutschen Nutzer in den Genuss einer rein deutschen Version kommen.

Das verschafft einige Vorteile, denn war die Synchronisation von Terminen bisher nur mit der amerikanischen Version von MS Outlook möglich, kann man jetzt auch mit der deutschen Fassung seine Termine synchronisieren.

Weiters lassen sich endlich auch Mobiltelefonnummern deutscher Netzbetreiber hinterlegen, sodass man keinen Termin verpassen muss, wenn man unterwegs ist. Man bekommt automatisch zur eingestellten Zeit eine Benachrichtigung per SMS.

Auf Wunsch gibt es auch eine Benachrichtigungs-E-Mail sowie bei geöffnetem Kalender ein Pop-up-Fenster als Terminhinweis.

Wie bei den meisten Google Produkten, liegt die Stärke in der schnellen und zuverlässigen Suchfunktion. Sucht man einen Termin, braucht man nur den entsprechenden Begriff in die Suchmaske eingeben und man bekommt alle zutreffenden Termine aufgelistet.

Google Kalender können auch öffentlich gemacht werden. In kleinen Netzwerken, Spielegemeinschaften oder ähnlichen, anderen Communities hätte man hier eine optimale Terminverwaltung für Veranstaltungen und Treffen, weil jedes Mitglied online Zugriff auf den Kalender hat. Es lassen sich auch mehrere Kalender anlegen, einzeln oder zusammen einblenden.

Optional gibt es bereits einen fertig eingerichteten Feiertagskalender, der nach entsprechendem Land ausgewählt werden kann.

Google Kalender findet man unter http://www.google.com/calendar
Für die Nutzung benötigt man einen Google Account.

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