Archiv für den Monat Oktober 2006

Machs gut, Waldbeere – und danke für den Fisch


Abschiednehmen ist nicht immer einfach. Und wenn man behauptet, man wäre kein Freund langer Abschiedsszenen, ärgert man sich anschließend, warum man sich nicht mehr Zeit genommen hat.

Heute war der letzte Arbeitstag meiner Kollegin Annukka in unserer Firma. Wir hatten mit unseren Kollegen viel Spaß und sie passte wie die Faust aufs Auge in unser Team. Schade, dass es nur so kurz war. Und ebenfalls schade, dass aus unserem geplanten LOST-Marathon nichts mehr geworden ist, aber die – verständlichen – Gründe dafür kennst du ja, Annu.

Machs gut, Waldbeere. Wir werden dich alle vermissen, und ich weiß jetzt schon, dass du bereits auf dem Weg gen Süden auch unsere Truppe vermissen wirst.

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Toughe Ladies: Rayne und Aeon


Es wurde mal wieder Zeit für Filme. In letzter Zeit habe ich wenig DVD geschaut, gestern gönnte ich mir jedoch am Abend »Bloodrayne« und »Aeon Flux«.

Bloodrayne

Basierend auf dem gleichnamigen Computerspiel inszenierte der deutsche Regisseur Uwe Boll ein ein Fantasyadventure um die Halbvampirin Rayne. Schon im Vorfeld sorgten actiongeladene Trailer und die Namen der Besetzungsliste für einigen Aufruhr. Neben Kristanna Loken und Ben Kingsley tauchen eine ganze Reihe bekannter Namen wie Michael Madsen, Matt Davies, Michelle Rodriguez, Michael Paré, Billy Zane und Meatloaf auf … und weiß Gott, aus welchem Grab Boll Geraldine Chaplin ausgegraben hat.

So viel versprechend das alles klang, so enttäuschend wurde der Film dann leider, wenn man zu viel erwartete. Da ich bereits Oliver Naujoks Rezension zu Bloodrayne kannte, habe ich meine Erwartungen auf ein Minimum reduziert und kann mit dem Reslutat leben. Die Handlung ist nur am Rande vorhanden und schnell erzählt:

Rayne wird als Abnormität in einem Zirkus gefangen gehalten. Ihre vampirischen Kräfte schlagen aus, als einer der Zirkusmitarbeiter sie vergewaltigen will. Sie verfällt in einen Blutrausch, in dem nach und nach Erinnerungen wach werden. Der alte und mächtige Vampir Kagan (gespielt von Ben Kingsley) hat Rayne mit einer menschlichen Frau gezeugt, die er Jahre später auf der Suche nach seinem Mischlingskind tötete. Rayne überlebte und will nun Rache für die Ermordung ihrer Mutter. Gleichzeitig kämpft die Allianz von Brimstone gegen die Herrschaft der Vampire.

Kagan ist auf der Suche nach drei alten Relikten, bestehend aus den körperlichen Überresten eines allmächtigen Vampirs, der weder das Tageslicht, fließend Wasser oder Kreuze zu scheuen braucht. Rayne sucht die Relikte ebenfalls, um durch sie in Kagans Festung vordringen zu können.

Nun, was fehlt dem Film: Schauspielerische Leistung, ganz klar. Der großen Riege sieht man nämlich an, dass sie keine Lust auf die Verfilmung hatte. Offenbar schafft es Uwe Boll nicht, seine Schauspieler zu animieren oder für das Projekt zu begeistern. Ganz gleich ob Michael Madsen, Matt Davis, Michelle Rodriguez oder Ben Kingsley – sie wirken wie billige Statisten, denen man anmerkt, jede Minute auf die Uhr zu schauen und sich zu fragen, ob der Drehtag endlich bald vorrüber ist. Einzig Kristanna Loken spielte für mich bisweilen überzeugen, obwohl ich in zwei Einstellungen und Szenen den Verdacht hatte, Boll wolle DeLaurentis‘ Red Sonja kopieren und eine andere Reckin aus dem Norden, nämlich Brigitte Nielsen, stünde vor mir. Aber im Gegensatz zur Nielsen macht die Loken eine gute Figur.

Der Soundtrack zum Film strapaziert die Nerven und tönte völlig unpassend bei manchen Szenen dazwischen, dass es kaum zum Aushalten ist.

Was bleibt? Eine dennoch halbinteressante Vampirgeschichte mit reichlich Blutgemetzel (auch wenn es hier teilweise so übertrieben spritzt wie in Tarantinos »Kill Bill«). Die beide angekündigten Sequels werde ich mir auf jeden Fall ebenso reintun.


Aeon Flux

Diesmal zwar keine Computerspiel-, dafür eine Art Comic-Heldin aus der MTV-Serie Aeon Flux. Gleichnamige Protagonistin wurde von der schönen Charlize Theron verkörpert. Der Film wirft einen Ausblick in die Zukunft des Jahres 2415 – 99% der Weltbevölkerung sind an den Folgen einer Virusinfektion zugrunde gegangen, bis endlich ein Wissenschaftler namens Goodchild die Seuche in den Griff bekam und die restlichen 5 Millionen Menschen in einer Megastadt zusammenpferchte. Der Garten Eden scheint allerdings nicht ganz koscher zu sein, denn hin und wieder verschwinden Menschen. Rebellen, darunter Aeon Flux, gehen der Sache auf den Grund und versuchen die Dynastie der Goodchilds, die seit 7 Generationen anhält, zu stürzen.

Futuristischer High Tech Thriller mit schönen Actioneinlagen, der im Setting an Zukunftsfilme wie Judge Dredd, Minority Report, Paycheck, Demolition Man und ähnliche erinnert. Hat mir gut gefallen, wenn er auch nicht überragend war. Leichte Kost und gute Unterhaltung.


Hotel Ibis – kein Luxus, den man sich leisten sollte


Ich war die letzten zwei Tage geschäftlich in Kelsterbach und verbrachte eine Nacht im Hotel Ibis. Da es sich um eine Firmenveranstaltung handelte, kann ich mir die Unterbringung nicht aussuchen, sondern muss damit vorlieb nehmen, was man für mich bucht.

Beim Mietwagen hatte ich da noch die volle Kontrolle. Oh ja 😉 Gebucht war Golf-Klasse mit Navigationssystem. Da kein Fahrzeug dieser Kategorie verfügbar war, gab es von der Mietwagenfirma ein nettes Upgrade auf einen Mercedes E-Klasse – zum Preis der Golf-Klasse natürlich. Als erklärter Mercedes-Gegner wurde ich dann doch positiv von dem Gefährt überrascht. Mit dem nötigen Kleingeld in der Tasche hätte ich den Wagen glatt gekauft, aber daran mangelt es. Schönes Fahrgefühl jedenfalls. Tatsächliche 160 km/h kommen einem wie läppische 80 km/h vor und man wundert sich, warum man so schnell am Ziel ist. Nässe-, Helligkeits und Annäherungssensoren machen einfach Spaß. Der kleinste Regentropfen auf der Windschutzscheibe löst automatisch den Scheibenwischer aus. Bei Dunkelheit und starkem Lichteinfall durch Scheinwerfer von hinten, blenden Innen- und Außenspiegel automatisch ab, die Einparkhilfe weiß man bei einem Wagen mit diesen Dimension schnell zu schätzen.

Ein Graus war dagegen das Hotel. Für 20 Euro die Übernachtung hätte ich nicht gemeckert, aber bei 72 Euro plus 9 Euro fürs Frühstück, hört der Spaß auf. Ein Bad, gerade mal größer als eine Telefonzelle, kein Fön, keine Minibar, ein alter Holzstuhl als einzige Sitzgelegenheit, keine Getränkeautomaten. Sie werben groß mit »klimatisiert«, aber eine Air Conditioning brauche ich im Oktober nicht wirklich. ‚Ne kalte Cola hätt’s aber getan, wenn man abends keine andere Einkaufsmöglichkeit mehr hat.

Der Helge Schneider-Ersatz an der Rezeption war auch nicht gerade eine Aufmunterung und die Parkplätze auf einem verwilderten Gelände auf der gegenüberliegenden Straßenseite machten keinen Vertrauen erweckenden Eindruck. Gerne denke ich da an meine Unterbringung im Hotel an den Grugahallen in Essen im letzten Jahr zurück. Das hatte wenigstens Klasse.

Bei aller Meckerei über das Hotel konnte ich außer der Fahrt auch mit dem Meeting selbst zufrieden sein. De facto haben sich die zwei Tage auf jeden Fall gelohnt!

Lang erwartet, endlich da: der neue »Feuerfuchs«

Im Hause Mozilla hat sich etwas getan. Weniger als eine Woche nach dem Launch von Microsofts Internet Explorer 7.0 ist auch das neue Release des Firefox-Browsers an den Start gegangen. Mit Firefox 2.0 bietet Mozilla eine ganze Reihe neuer Features in puncto Stabilität, Sicherheit und Komfort.

Aber auch der Internetexplorer hat um Einiges Aufgerüstet. »Tabben« ist jetzt in, obwohl ich immer noch viele User kenne, die sich gerne unzählige Fenster desselben Programms auf der Taskleiste anzeigen lassen wollen und sich selbige damit zumüllen. Allerdings habe ich am Montag mit dem MSIE 7.0 schon ein Problem entdeckt: Die ENTER-Taste will bei der direkten URL-Eingabe nicht immer funktionieren. Eine frisch manuell eingegebene Direktadresse lässt sich dadurch nicht aufrufen. Möglicherweise aber auch ein Problem meines Nutzerprofils an der Workstation.

Einen Überblick und Vergleich zwischen IE 7.0 und Firefox 2.0 bietet die PC-Welt, die dem User vermutlich die Qual der Wahl zwischen zwei Browsern eher erschwert, als erleichtert.

Ich zumindest bleibe bei Firefox.

Fans von »Vampir Gothic«

 
Heute Morgen erhielt ich einen Anruf meiner geschätzten Ex-Kollegin Nadine, die mir schon bei einigen Szenen aus »Vampir Gothic« behilflich war und die Grundidee zum Cover des vierten Romans lieferte. Sie wünschte mir einen schönen Morgen und wollte ihn noch mit einer kleinen Anekdote versüßen.
 
Sie wäre heute Morgen mit der Straßenbahn zur Arbeit gefahren, und ihr gegenüber saß ein junges Mädchen, das seine Schulordner mit Bildern der Vampir Gothic-Cover beklebt hatte. Prompt sprach Nadine das Mädchen darauf an, ob es denn die Serie lese. Ja, natürlich, es wäre ihre momentane Lieblings Fantasy-Serie, meinte die junge Frau. Ob sie denn wisse, dass der Autor aus Dortmund kommt. Ja, hätte sie auf meiner Website gelesen und sie freue sich schon auf das nächste Buch.
 
Puh, soviel geballte Komplimente lassen einen den Montagmorgen mit völlig anderen Augen sehen. Das kann kein Kaffee der Welt wettmachen.

Es wird finster

 
Gestern schrieb ich eine Schlüsselszene aus dem Roman »Tage der Finsternis«. Ich habe ernsthaft überlegt, ob ich diese Geheimnisse tatsächlich schon im fünften Roman lüften soll, denn hier gibt es eine geballte Ladung an Auflösungen. Aber angesichts der Tatsache, dass es noch genügend anderweitige im Verborgenen liegende Dinge gibt und noch eine Palette neuer Geheimnisse darauf warten, in die Story gestreut zu werden, habe ich mich entschlossen, einiges aufzudecken.
 
Wer ist Lu van Horne? Von wem wurde DARK wirklich gegründet? Woher stammt das Symbol des Inquisitionsordens? Woher stammen die Opyri?
 
Ich kann Ihnen jetzt schon versprechen, dass die Auflösungen gänzlich anders ausfallen, als Sie es sich vielleicht vorgestellt haben.
 
In diesem Zusammenhang hoffe ich, das Wörtchen »Ende« bis Anfang November unter den Roman gesetzt zu haben, damit er sofort ins Lektorat und noch dieses Jahr erscheinen kann.

Neuer Stern am Soundtrackhimmel

 
Ich bin ein Freund von instrumentaler, orchestraler Filmmusik. Hauptsächlich höre ich diese beim Schreiben und stelle mir je nach Thematik meine Spiellisten zusammen. Genau wie so mancher in anderen Musikbereichen seine Favoriten hat, zähle ich zu meinen Lieblingskomponisten Künstler wie Jerry Goldsmith, James Horner, Alan Silvestri und Basil Poledouris.
 
In jüngster Zeit ist mir aber ein neuer Stern am Himmel der Komponisten von untermalender Programmmusik aufgefallen. Harry Gregson-Williams. Mit »Chronicles of Narnia« hat er einen sehr schönen, stimmigen Score abgeliefert von dem ich sehr angetan bin. Sein absolutes Highlight ist jedoch gegenwärtig der Soundtrack zum Film »Kingdom of Heaven«. Erfrischend neu, erfrischend anders. Einprägsam mit wunderbaren Meldoien und Klängen, sehr gutem Chor- und Sologesangeinsatz, bei dem man sich direkt in die staubigen Wüsten vor dem Jerusalem zu Zeiten der Kreuzzüge versetzt fühlt. Mein bisheriger Favorit unter den Wüstenscores »Return of the Mummy« ist damit auf Platz zwei degradiert worden.
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