Archiv für den Monat November 2006

Alle drei Jahre X-Men


Den ersten X-Men Film sah ich im Kino in den Vereinigten Staaten. Ich glaube, den einzigen Kritikpunkt, den ich damals hatte, war die mangelnde »Superhelden-Action«. Dafür kam ich beim zweiten voll und ganz auf meine Kosten, den ich bedeutend besser fand, obwohl mich der erste Film durchaus sehr und gut unterhalten hat.

Wegen meiner seit drei Jahren anhaltenden Kinoabstinenz (zu weit weg, zu teuer, zu schlechtes Bild, zuviel Randale) habe ich den dritten Film nicht im großen Saal, sondern erst jetzt auf DVD gesehen. »X-Men – Der letzte Widerstand« setzt fast nahtlos die Handlung des zweiten Films fort: Jean Grey ist gestorben, Cyclops verbittert, doch das Leben Professor Xaviers Schule der Begabten geht weiter. Und wieder geht es um die Feindlichkeit der Menschheit Andersartigen gegenüber. In den Mutationen sehen sie eine Krankheit, die es zu heilen gilt – und tatsächlich scheint ein Wissenschaftler ein Serum aus einem jungen Mutanten gewonnen zu haben. Dieser Mutant unterdrückt die Mutationen anderer Mutanten.

Als der Welt verkündet wird, dass nun jeder Mutant zu einem normalen Menschen werden kann, ruft Magneto zum Krieg gegen die Menschen auf. Entweder sie oder wir – mit einer ganzen Schwadron Mutanten stürmt er Alcatraz, wo sich der Junge, aus dem das Serum synthetisiert wurde, befindet.

Doch Magneto hat nicht mit den X-Men gerechnet. Wolverine, Storm, Iceman, Kitty Pride und Hank McCoy alias The Beast stellen sich mutig gegen die Übermacht. Es kommt zum letzten Gefecht zwischen den Mutanten.

Einmal mehr beschäftigt sich der Film mit Minderheiten und der Angst vor überlegen Fähigkeiten. Die Charaktere stehen im Vordergrund. Ihr Kampf für das Überleben ihrer Art oder die Wahl, aus Mutanten normale Menschen zu machen. Der Film kratzt Ethik und Moral jedoch nur an der Oberfläche an und versucht erst gar nicht, in die Tiefe zu gehen. Der Unterhaltungswert überwiegt hier den Wachrütteleffekt.

Letztendlich bietet X-Men 3 ein actiongeladenes Superheldenepos mit tollen Effekten. Allerdings wird krampfhaft versucht, so viele bekannte Mutanten wie möglich in dem Film unterzubringen, vielleicht, um die Fans der Comicserie gnädig zu stimmen. Was dann eine Psylocke auf Seiten Magnetos zu suchen hat, frage ich mich dann aber doch. Warum so viele von den Standardcharakte sterben mussten, ist ebenso fraglich.

Die größte Lachnummer am Film ist jedoch Cyclops. Der Schauspieler James Marsden glänzte schon im zweiten Teil eher durch Ab- denn durch Anwesenheit. Im dritten Teil hat er quasi nur noch einen Statistenminiauftritt, ehe er nie mehr gesehen wird.

Famke Janssens Rückkehr als Phoenix, dem Alter Ego von Jean Grey, ist auch etwas schwach geraten. Zwar hat Janssen anfangs eine dramatische Rolle, wird dann jedoch zur bloßen Beobachterin degradiert, die einfach nur präsent sein soll. Erst gegen Ende des Films erhält sie wieder die Chance für einen großen Auftritt.

Klarer Favorit bei allen drei X-Men-Filmen ist Hugh Jackmann in der Rolle des Wolverine. Er hat die beste Rolle, den größten Anteil und die schönsten Sprüche. Kein Wunder, dass eine Standalone-Verfilmung mit diesem Charakter geplant ist.

Fazit: X Men 3 ist wilder und dramatischer geraten als die beiden Vorgänger, hängt aber aufgrund des inhaltlichen Wiederholungsthemas dem zweiten Film hinterher. Statt wieder einmal die ethische Schiene anzukratzen und als Aufhänger zu benutzen, hätte man die X-Men vielleicht im Namen der Gerechtigkeit gegen andere Superschurken antreten lassen sollen. Dennoch ein Daumen hoch.


Advertisements

Doofer Weihnachtsgag von Amazon


So schön und gut Amazon auch in Sachen Lieferung, Preis und Service ist, sie haben immer wieder Probleme mit den Angaben in ihrer Datenbank.

Dieses Mal haben sie die Wunschliste erwischt. Wer seinen Einkaufszettel betrachtet wird stellenweise vor Freude aufjauchzen, gibt es doch anscheinend kurz vor Weihnachten einige Schnäppchen. Egal, ob Mission Impossible für 13,89 oder  Vendetta für 9,99 Euro angegeben wird, der Klick auf das entsprechende Produkt lässt die Vorfreude wie eine Seifenblase zerplatzen. Denn der günstige Preis wird nur im Wunschzettel angegeben, obwohl der entsprechende Artikel in Wahrheit viel mehr kostet.

Schade, wäre eine Preissenkung für einige Artikel wäre zumindest ein nettes Nikolausgeschenk gewesen.

Warm oder kalt – was darf es sein zum Dessert?


»Was für ein Wetterchen, da kannste glatt zwei draus machen.«
Rainer Brandt hat vor zig Jahren sicherlich nicht an dieses Wetter gedacht, das wir jetzt haben. Letztes Jahr war es ja schon merkwürdig. Ende Oktober noch im T-Shirt locker nach draußen gegangen. Dieses Jahr treibt es der Wettergott auf eine unmögliche Spitze. Heute Nachmittag lauwarm, am Abend kurz vor dem Frost. Ich glaub ich spinne.

Und auf den Tag genau vor einem Jahr bin ich mit halber Lungenentzündung vom Weihnachtsmarkt in Holzwickede bis zum Dortmunder Flughafen durch kniehohen Neuschnee gestapft, in der Hoffnung, von einem Taxi aufgegabelt zu werden, ehe mich die Kräfte verlassen und ich in einem Graben erfriere.

Wetter? Kannste vergessen!

Sind die meschigge?


97 gefakte Werbegästebucheinträge innerhalb von drei Tagen. Da kann man schnell die Nase voll kriegen. Hab ich auch. Da Einträge unweigerlich zu Benachrichtungen führen, die meine Mailbox zumüllen, musste ich dem Ganzen jetzt erst einmal einen Riegel vorschieben.

Aus einem moderierten Gästebuch wurde daher ein passwortgeschütztes. Wer mir eine Nachricht hinterlassen möchte, kann mir diese gerne über den Webmailer zukommen lassen und ich füge sie auf Wunsch in mein Gästebuch als Eintrag ein.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Zahlenmagie und schwitzende Vampirinnen


Mein Freund und Schriftstellerkollege Dirk van den Boom weist heute in seinem Weblog auf mysteriöse Zahlenkommunikation hin, die er und ich zuweilen betreiben. Nun gut, zuweilen wäre geheuchelt, denn beinahe jeden Tag schickt einer dem anderen eine E-Mail mit nur einer Zahl im Betreff und der andere antwortet mit einer Gegenzahl im Text.

Gemeint sind die Zeichen mit Leerzeichen unserer aktuellen Arbeiten. Dass ich gegenwärtig eher mickrig abschneide, liegt daran, dass ich mich noch in der Einleitung zu »Imperium im Schatten« befinde, während Dirk schon seit einiger Zeit am zweiten Roman seiner Tentakel-Trilogie arbeitet.

Eine Sache in seinem Weblogeintrag muss ich allerdings dementieren. Meine Vampirinnen tragen zwar enge Lederklamotten, allerdings schwitzen sie nicht. Warum sie gar nicht schwitzen können, verrät der fünfte Roman »Tage der Finsternis«.

Dicker Kopf und Werbefluten


Wick Daymed ist alle, der Husten ist da. Irgendwie habe ich dabei ein Dejà-vu, denn fast auf den Tag genau traten letztes Jahr die gleichen Erkältungsbeschwerden auf. Same procedure … ich hab mich erst einmal mit allem eingedeckt, was der gesamte Pharmamarkt gegen Erkältungskrankheiten hergibt, auch wenn es mal wieder wie immer nicht helfen wird. Schwamm drüber.

Ein gänzlich anderes Ärgernis gibt es bei meinem Gästebuchanbieter. Die Spameinträge haben sich potenziert. Statt ein oder zwei Einträge innerhalb von drei Tagen, sind es mittlerweile knapp 20 Einträge am Tag. Kein Grund also, das Gästebuch aus dem moderieten Status zu entlassen. Inzwischen mehren sich auch deutschsprachige Einträge à la »Tolle Website, weiter so!« mit Werbelinkangabe. Ich hoffe, dass der Anbieter Guweb sich irgendetwas einfallen lässt, um dies in naher Zukunft zu unterbinde, beispielsweise durch Pflichteingabe eines Nummencodes. Wir werden sehen.

Kurzurlaubsblog Teil 3


Speyer. Nach dem Frühstück, Kofferpacken und Auschecken ging es nach Speyer. Es ist schon höchst interessant, wenn ein paar Fahrtminuten einen ruckzuck das Bundesland wechseln lassen, und genau in dem Gebiet geben sich Hessen, Rheinland Pfalz und Baden Würtemberg die Hand.

Das Technik & Automuseum in Speyer ist ähnlich angelegt wie jenes in Sinsheim. Statt der beiden Concordes wartet Speyer mit einer Boeing 747-230 auf – nicht der größte Jumbo Jet, den es gibt, aber doch ziemlich imposant, wenn man ihn zuvor nur aus dem Fernsehen kennt oder ihn von weitem auf dem Flugfeld betrachten konnte. Ein Sicherheitsgeländer ermöglicht es den Besuchern auch auf der Tragfläche zu spazieren. Wenn ich überlege, wie hier Bruce Willis und William Sadler in Stirb Langsam 2 … aber gut, das ist eine andere Geschichte. Neben der 747 gibt es die Antonow AN-22, das weltweit größte Propellerflugzeug. Flugzeuge und Autos sind auch der Schwerpunkt des Museums in Speyer.

Unter der Hallendecke hängen ziemlich viele Flieger, draußen auf dem Freigelände sind Jets der Typen F-4 Phantom und F-15 Eagle zu bewundern. Sogar ein HIND-Kampfhubschrauber ist zu sehen. Das ist der, den man gerne in amerikanischen Filmen bringen will, ihn aber nie bekommt und man stattdessen mit einem HOUND Vorlieb nimmt. Als würde ich den Unterschied nicht kennen. Harr!

Sehr viele Feuerwehrautos aus verschiedenen Ländern und Epochen zieren die große Halle. Ein altes Karussel, automatische Spielorgeln samt Orchester. Auf dem Freigelände findet sich ein deutsches U-Boot, das noch bis 1993 im Dienst der Bundesmarine stand sowie der Antik Coaster der Kelley Family – ja, das Original.

Unnötig zu erwähnen, das im Modellbaumuseum mein Herz höher schlug, als ich die Miniaturmodelle aus Filmen und Serien wie Star Trek, Star Wars, UFO, Captain Scarlet, Battlestar Galactica, Buck Rogers uvm. bestaunen konnte.

Der Tag war heute etwas verregnet und die Rückfahrt wurde von heftigen Schauern und dichtem Nebel begleitet. Trotz Erkältung hat sich der Ausflug für uns in jedem Fall gelohnt. Von den 357 geschossenen Fotos sind auch fast alle etwas geworden.

pwrsabina.wordpress.com/

hier findet ihr Rezepte & vieles mehr

Tintenhain

Bücher, Rezensionen, Lesungen, Reviews

GOLDENDOTS

FASHION, TRAVEL & LIFESTYLE BLOG

Platincoin - Die Zukunft ist jetzt!

1+1 = 11. Mit Kryptowährung zum Erfolg

Produkttestseite

Produkttests, Dinge aus dem Leben und alles was mir sonst so einfällt...

Produkttestseite

Produkttests, Dinge aus dem Leben und alles was mir sonst so einfällt

Esst mehr Kuchen

Kuchen. Törtchen. Kekse. Mjamm

g4dg3t

Rund um Apple, Technik, Lifestyle und iNet.

The Häxler - Rezensionen aller Art

Rezesensionen zu Büchern, Filmen und vielem mehr...

alishabionda

A great WordPress.com site

Timo Kümmel

Illustrator und Schmierfink

catveldmaus

Ölmalerei, Acrylmalerei und Fotografie.

Roe Rainrunner

Rainrunning at its finest

Atlantis Verlag

Das Phantastische Buchprogramm

die Kuchenbäckerin

Herz. Hirn. Charme. Schnauze.

Der Honigmann sagt...

Der etwas andere weblog...

%d Bloggern gefällt das: