Archiv für den Monat Juni 2007

Sie ist zurück – schärfer als je zuvor


»Imperium der Schatten« heißt der sechste Roman aus meiner Serie Vampir Gothic. Pünktlich zum Start der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen ist er erschienen, sodass Sie auf spannende Urlaubslektüre nicht verzichten müssen. Während ich am Rest von
»Ben 1« werkele und anschließend den bereits begonnenen siebten Vampir Gothic Roman weiter schreiben werde, können Sie sich auf ein Abenteuer gefasst machen, das »Imperium der Schatten« zu einem echten Schlüsselroman der Serie macht.

Rätsel werden gelöst. Protagonisten wechseln die Seiten. Die Situation entgleitet jeglicher Kontrolle. Alte Bande und Feindschaften. Neue Gegner, neue Rätsel und eine exotische neue Welt, die ihresgleichen sucht.

Der einzige Lichtblick Europas, die Entwicklung eines Heilmittels gegen die Seuche ‚Heinrichs Erbe‘, zerschlägt sich jäh, als eine neue Form des Virus‘ auf der Bildfläche erscheint. ‚Heinrich-B‘ lässt die infizierten Menschen zu einer neuartigen Rasse von 

       Pseudovampiren mutieren, die das ohnehin schon gebeutelte Land überschwemmen.

       

Elmar Fuchs tritt mit Jannica Forsman den Rückweg nach Hammerfest an, um Rafaela mit dem Serum zu heilen. Sie ahnen nicht, dass Alena und Lu van Horne das gleiche Ziel haben. Hammerfest wird einmal mehr Schauplatz großer Entscheidungen, denn das nahe Kloster beherbergt einen Eingang zur Dunkelsphäre.

       

Alena ist sich bewusst, dass sie die Vorherrschaft der Vampire nicht auf der Erde bekämpfen kann, sondern das Abkommen mit der Kaiserin von Opyria neu treffen muss. Ihr Weg in die Dunkelsphäre führt sie gleichzeitig zum Imperium der Schatten.

        




Der Traum ist geplatzt – die Lügen haben ein Ende


Heute … ein Märchen.

Es war einmal ein kluger Kopf, namens Marc Weber, der sich dachte, er könnte mit einer besonderen Politik im Verlagswesen Fuß fassen: Erzähle den Interessenten etwas ganz Tolles und sie werden in Scharen strömen und deine Anhänger werden.

Nun, wie macht man sowas, wenn man in einer kleinen bayerischen Stadt wohnt, von der vermutlich nie jemand was gehört hat? Man zieht um. Aber das muss man ja nicht körperlich tun. Was wäre wenn …

… man vorgibt ein großes Verlagshaus im sonnigen Kalifornien zu besitzen.
… dazu eine .com-Website auf die Beine stellt.
… sich eine Schar an Mitarbeitern virtuell zulegt und sie namentlich betitelt.
… diverse Abteilungen zum Verlag erfindet und diese den fiktiven Mitarbeitern zuordnet
… eine Top-Autorin an Bord holt, die nie existiert hat, der man in Anlehnung an den eigenen Namen "Webber" gibt und weil Sarah zu alltäglich klingt und man sie Savah M. Webber (man beachte das M. Web(b)er, das immer noch aus dem eigentlichen Namen Marc Weber stammt) nennt.
… der Top Autorin ein verfremdetes Äußeres gibt und nur dieses Bild online stellt.
… der Top Autorin einen phänomenalen Background gibt (Recherche im Vatikan etc.)
… sich nicht-existente Preise- und Preisverleihungen einfallen lässt, mit denen der Verlag sich schmücken kann
… fikitve Zeitungsartikel der kalifornischen Boulevardpresse zitiert
… und um dem ganzen noch einen seriösen Anstrich zu verpassen, eine BoD-ISBN aus England besorgt, damit die Bücher ‚ausländisch‘ wirken

Voilà, geboren ist das Märchen von Intrag. Die Nachwuchsautoren kamen in Scharen und setzten ihre Hoffnungen auf den neuen, angeblich amerikanischen Verlag. Die Story klang perfekt. Ich veröffentliche bei einem US-Verlag (der seltsamerweise ausschließlich für den deutschsprachigen Raum publizierte, seltsam, aber so steht es geschrieben).

Die Ungereimtheiten, die sich im Zusammenhang mit Intrag immer wieder auftaten, brachten das Lügengebilde ins Wanken. 2004 deckte die Redaktion von Phantastik-News.de dann einige der oben genannte Dinge auf. Dennoch gab sich Intrag nicht geschlagen und machte munter weiter.

Die Krönung des Ganzen: Weber ließ seine Top-Autorin Savah M. Webber sterben. Die Intrag Welt war erschüttert. Nun, sie brauchte es eigentlich nicht zu sein, denn Frau Webber, die ja nie existiert hat, starb nur in der Phantasie ihres Schöpfers. Kein Grund zum Trauern also.

Doch das Ende kam dann drei Jahre später: Bis … nun bis jemand genau das tat, was wir 2004 schon in Erfahrung gebracht hatten: Es steht kein Verlagshaus in North Hollywood an der von Intrag bezifferten Adresse, sondern lediglich ein Apartment-Haus. Nun, ein Intrag-Jünger wollte bei einem Los Angeles Aufenthalt gleich seinem Verlag einen Besuch abstatten. Warum auch nicht? Macht sich sicherlich ganz gut.

Doch dann kam, was kommen musste. Die bittere Erkenntnis, dass in North Hollywood gar kein Intrag-Verlag ansässig ist.

Nun wieder ins Kreuzfeuer der eigenen Reihen gekommen, entschloss sich Marc Weber zum Rückzug. Die Website wurde flugs aus dem Internet genommen und eine dubiose Rundmail ging an alle verpflichteten Autoren.

Ich denke mir meinen Teil bei diesem ach so schönen Märchen und übergebe das Wort an Dirk van den Boom, der auch noch etwas dazu beigetragen hat.

Ist es ein Vogel? Ein Flugzeug? Nein, es ist …


… Superman!

Der Stählerne ist wieder zurück und zwar im gleichnamigen Film ‚Superman Returns‘.

Die Story ist schnell erzählt. Als irdische Wissenschaftler glauben, die Position von Supermans Heimatplaneten Krypton entdeckt zu haben, macht sich Kal-El auf die Suche und verschwindet für über fünf Jahre. Nach dieser Zeit kehrt er zur Erde zurück. Johnathan Kent ist längst tot, Lois Lane verheiratet und hat ein Kind. Und Lex Luthor ist wieder auf freiem Fuß, weil Superman zur Anhörung fehlte.

Gerade letzterer trachtet wieder einmal danach, seine Pläne einer Weltherrschaft zu verwirklichen. Brillant gespielt von Kevin Spacey entdeckt Luthor das Geheimnis wachsender Krypton-Kristalle in der Festung der Einsamkeit und versenkt einen der Kristalle im Atlantik. Das neu heranwachsende Land verdrängt Wassermassen und überflutet die Ostküste der vereinigten Staaten. Bei weiterem Wachstum werden Milliarden Menschen sterben. Nur der Mann aus Stahl kann dies noch verhindern, doch Luthor hat vorgebeugt: Er verarbeitet Späne grünen Kryptonits in der neuen Landmasse.

Was ist positiv an den neuen Superman-Film von Bryan Singer?
Die Spezialeffekte: Nie flog Superman so schnell und rasant und rettete auf so eindrucksvolle Weise Menschenleben, auch wenn es immer noch teilweise unglaubwürdige aussieht, wenn Menschen fliegen. Superman in der Erdatmosphäre und um seinen Körper herum die Aura einer Greenbox. Nein, das wirkt nicht überzeugend.

Die Musik: John Ottman hat das Main Theme von John Williams aus den alten Filmen beibehalten, was eindeutig den Wiedererkennungswert förderte und dem Zuschauer Gänsehaut beschert.

Die Continuity: Der Film macht ständig Anspielungen auf die vorhergehenden, sodass der Zuschauer wirklich das Gefühl hat, hier einen fünften Superman-Film zu sehen, der die anderen vier berücksichtigt und auf ihnen aufbaut (das gab es beispielsweise bei Batman Begins nicht).

Was ist nicht so gut?
Die Darsteller: Zwar brilliert Kevin Spacey als Geniewahnsinn Lex Luthor, doch dafür kommen Brandon Routh als Clark Kent oder Superman nicht so gut rüber. Er wirkt für eine Fortsetzung und gereiften Charakter viel zu jung. Perry White bleibt farblos und eine Randfigur. Auch Jimmy Olsen hat nur eine unbedeutende Nebenrolle.

Die Story: Einmal mehr ist es Lex Luthor, der die Welt vernichten und dadurch neu erschaffen will. Klingt verdammt nach dem allerersten Superman-Film. Einmal mehr hat er eine naive junge Frau bei sich, die sich letzten Endes für Gerechtigkeit entscheidet und sich auf Supermans Seite schlägt, als sie die erbeuteten Krypton-Kristalle vernichtet. Klingt verdammt nach Miss Techmacher aus dem ersten Film, die Superman vom grünen Kryptonit befreite und ihm so ermöglichte, die Welt zu retten.

Nun gut, Einfallslosigkeit kann man von jeher auch George Lucas und Steven Spielberg vorwerfen, die in Star Wars VI den gleichen Todessternplot wie in Star Wars IV oder das Nazi-Thema aus Teil 1 in Teil 3 der Indiana Jones Filme aufgriffen.

Insgesamt ist Superman Returns in seinen Actionmomenten schön spannend, während er allerdings auch ein paar Hänger zwischendurch hat – meist die romantischen Szenen, die wir aber allesamt schon aus den ersten beiden Filmen mit Christopher Reeve kennen (beispielsweise den Nachtflug Superman/Lois)

Und sie sinkt doch


Es gibt einen schönen Schiffskatastrophenfilm aus den 70ern. Nein, ich spreche nicht von einem der vielen Titanic-Filme, sondern von ‚Poseidon Inferno‘ mit Gene Hackman, Ernest Borgnine und Shelley Winters in den Hauptrollen.

Jener Film wurde jüngst von Wolfgang Petersen mit Josh Lucas und Kurz Russel neu verfilmt und trägt den schlichten Titel ‚Poseidon‘. Da mir der Hackman-Film außerordenlich gut gefällt, steckte ich hohe Erwartungen in die Petersen-Version und wurde maßlos enttäuscht.

‚Poseidon‘ erzählt eine ähnliche Geschichte wie sein Namensvetter aus den 70ern. Der Luxusline, an heutige Filme angepasst mit pompösen Ballsaal und gläsernen Fahrstühlen, wird in einer Silvesternacht von einer gigantischen Flutwelle überrollt und quasi auf den Kopf gestellt. Nur wenige Überlebende riskieren den Aufstieg quer durch das Schiff bis nach ‚oben‘, also letztendlich hinauf zum Rumpf.

Was in ‚Poseidon Inferno‘ noch mit viel Pathos und heroisch erzählt wurde, wenn Gene Hackman als Reverent die Gruppe anführt und nacheinander die Protagonisten ihr Leben verlieren, wirkt bei Russel und Lucas recht unterkühlt. So bringt kaum einer der Schauspieler überzeugend herüber, wie gefährlich die Situation ist und dass alle um ihre Leben bangen. So zittert der Zuschauer auch vergeblich, wenn der eine oder andere den Löffel abgibt. Herzlos und kalt bleibt der Film, so kalt wie das Wasser in dem die Poseidon versinkt.

Wer das Original mag, bleibt bei ihm.

Eine Reise nach Berlin


Berlin. 36 Grad. Eine heiße Brise weht. Die Frisur hält.
Unsere Fahrt in die Bundeshauptstadt begann am Donnerstagmorgen gegen 09:00 Uhr. Der Regio brachte uns zum Hauptbahnhof nach Dortmund, wo wir den ICE nach Berlin nahmen. Etwas mehr als 3 Stunden und nur fünf Haltestellen später trafen wir am neuen, gläsernen Hauptbahnhof Berlins ein. Dabei ist der ICE sein Tempo nicht mal ausgefahren und hatte zu Spitzenzeiten lediglich 250 km/h auf dem Tacho.

Da dies meine erste Berlin-Reise war, war ich über alle Maßen gespannt. Zunächst gab es Mittagessen. Anschließend besuchten wir das deutsche Nationalmuseum, hatten dafür jedoch nur knapp 2 Stunden Zeit – unmöglich, wirklich jede Ausstellung mitzunehmen.

Nach dem Museum check in ins Ramada-Hotel, in dem wir danach auch bei warmem und kaltem Buffet zu Abend gegessen haben.

Der Freitag war ausgefüllt mit einem reichhaltigen Programm. Nach dem Frühstück hatten wir ein Referat im Bundesministerium für Arbeit und Sozials. Nach dem Mittagessen ging es zum Gesundheitsministerium, anschließend eine dreistündige Stadtrundfahrt mit Halt an einigen Gedenkstätten, wie beispielsweise einem Stück Berliner Mauer, dem Lenin-Mahnmal und dem Brandenburger Tor.

Der Samstagvormittag gehörte dem Besuch und Führung durch das ehemalige Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen. Unser Führer war ein ehemaliger Insasse, der uns von seiner Inhaftierung und den Zuständen unter denen die Gefangenen leben mussten, berichtete.

Nach dem Mittagessen hatten wir noch knapp eine Stunde auf dem Hauptbahnhof, der mehr einem Einkaufszentrum als einer Station gleicht. Der ICE brachte uns mit demselben Tempo wohlbehalten zurück nach Dortmund.

Berlin, ick liebe dir? Nur bedingt, aber höchstinteressant war es trotzdem und ich möchte diesen Kurztripp nicht missen.



Der Berliner Fernsehturm auf der Ostseite der Stadt

Das Brandenburger Tor. Der Spruch Ab durch die Mitte rührt von einem Befehl Kaiser Wilhelms her, der seinem Chaffeur in Eile befahl, ab durch die Mitte des Tores zu fahren – jener Mitte, die lange Zeit nur Adeligen als Passage vorbehalten war, ehe die Demokratie ausgerufen wurde.


Das russische Lenin-Denkmal ehrt die gefallenen Soldaten


Ein Stück Mauer mit Selbstschussanlage im Niemansland.

Es ist so dunkel – Die Schwarzen Juwelen glänzen


Ich merke, dass ich noch immer mit dem Lesen hinterherhinke und mein gewohntes Tempo noch nicht wiedergefunden habe. Das liegt daran, dass mir schlicht die Zeit und Muße fehlt, kontinuierlich an einem Buch zu lesen, wenn ich zuweilen an zweien gleichzeitig schreibe. Das Eine lässt sich manchmal nur schwer mit dem anderen vereinbaren, vor allen Dingen, wenn die Zeit drängt.

Heute geht es um Anne Bishop.
Aus dem englischsprachigen Raum schwappt derzeit eine Welle sogenannter Dark Romance Romane und Serien zu uns herüber. Eine der vielversprechenden Talente ist Anne Bishop, deren Trilogie um die Schwarzen Juwelen mittlerweile komplett bei Heyne vorliegt. Trilogie? Ja, ich weiß, es kam noch ein vierter Nachzüglerband, der allerdings zeitlich vor den anderen Abenteuern spielt und aus vier Kurzgeschichten besteht.

Worum geht es? In den Reichen Hayll und Tereille herrscht die Magie des Blutes. Hexen und Hexenköniginnen üben magische Macht mithilfe von Juwelen aus. Eine dieser Hexen ist Dorothea SaDiablo, die sich einen mächtigen Kriegerprinzen namens Daemon untertan gemacht hat, der kein geringerer als der Sohn des Höllenfürsten ist.

Einer Legende nach soll eines Tages Hexe zurückkehren und die Macht der degenerierten Königinnen beenden. Sowohl Daemon als auch sein Vater Saetan glauben, Hexe in der jungen Jaenelle gefunden zu haben. Das Mädchen wendet die Kunst der Magie offenbar ohne die Hilfe der Juwelen an und ist zu Dingen fähig, die manch Königin nicht bewerkstelligen kann.

Vater und Sohn versuchen jeder auf seine Art Jaenelle vor ihrer Familie zu beschützen, die sie wie eine Ausgestoßene behandelt. Vor allen Dingen darf den mächtigen Hexenköniginnen nicht zu Ohr kommen, wer Jaenelle wirklich ist. Doch die beiden Beschützer sehen sich mit eigenen Problemen konfronitert: Saetan, der Höllenfürst ist längst tot und kann nicht so unter den Lebenden wandeln, wie er es gerne hätte – und sein Sohn Daemon trägt den Penisring des Gehorsams und ist ein Lustsklave Dorotheas, dazu verdammt, ihren Befehlen zu gehorchen.

Zugegeben, der Roman wirkt am Anfang sehr befremdlich, denn Anne Bishop wirft den Leser vollkommen unvorbereitet in eine neue Welt. Zwar gibt es eine Liste über die Juwelenfarben und die Arten von Hexen, doch einen großen Teil, muss sich der Leser selbst zusammenreimen. Man erfährt beiläufig, dass Eyrier Flügel haben, dass Hayller langlebig sind, hat zum Einen das Gefühl, sich in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt zu befinden, dann andererseits wieder in der Moderne des Jetzt.

Der Roman ist lebendig geschrieben und lebt von den Erlebnissen der Protagonisten. Spannung will hier nicht aufkommen, eher eine Art neugieriges Interesse, das den Leser animiert, die nächste Seite und dann die nächste umzublättern.

Verlorenes LOST


Sie ist nicht so ohne weiteres zu bekommen, die zweite LOST-Box der zweiten Staffel, denn die Bundesprüfstelle entschied, dass eine oder zwei Szenen in einer Folge jugendgefährdend seien. Daher gab es das kJ-Prüfsiegel und schon verschwand die zweite Box aus den Online-Shops, denn FSK-18 bzw. kJ-Material darf nur mit eindeutigem Altersnachweis des Empfängers versendet werden.

LOST – Zweite Season, also. Wir erinnern uns: Gegen Ende der ersten Staffel sprengten die Gestrandeten eine geheime Bunkertür. In der zweiten Staffel nimmt die geheimnisvolle Bedrohung konkrete Formen an. Bisher gab es noch lautes Gebrüll, unsichtbare Kreaturen, vermeintliche Sichtungen längst Verstorbener. Auch das gibt es in der zweiten Staffel und schiebt LOST damit weiterhin in das Genre der Fantastik.

Durch die Bunkergeschichte und die geheimnisvollen ‚Anderen‘ kitzeln die Autoren die Wurzel der Neugier des Zuschauers erneut. Ermüdend wirken aber mittlerweile die Rückblicke zu den einzelnen Charakteren. Schön, dass das Ganze die charakterliche Entwicklung der Protagonisten beleuchten soll, doch damit geht ein großer Teil der Spannung verloren und alles wirkt nur wie Zeit schinden auf den Zuschauer. Anders als beispielsweise bei ’24‘ gibt es wahre Hänger unter den Folgen. Da hilft auch die Etablierung neuer Charaktere nichts, deren Leben ebenfalls in Rückblenden dargelegt werden. Schon gar nicht, wenn zwei dieser Charaktere dann gegen Ende auch noch draufgehen.

Das Sterben ist diesmal groß bei LOST – und das ist auch gut so. Ausgelutschte Protagonisten werden fachgerecht entsorgt. Doch bangen muss man offenbar um jeden.

Nette Querverweise gibt es zuweilen. Berichtet am Anfang der Staffel der Bunkerbewohner Desmond von seinem Partner Inman, der inzwischen gestorben ist, bekommen wir eben jenen Inman als Soldat der U.S. Armee in einer Rückblende aus Sayids Leben zu sehen. Später wir dann in einer Desmond-Rückblende geschildert, wie Inman wirklich ums Leben kam.

Insgesamt kann LOST in der zweiten Staffel durch den Spannungskitzel und die neuen Geheimnisse das Niveau der ersten Staffel halten. Die Bunkergeschichte ist sogar noch eine Spur interessanter als der Kampf gegen das Unsichtbare der ersten Staffel. Die gute Nachricht ist, dass die Autoren beschlossen haben, die Serie nach der sechsten Staffel enden zu lassen. So bleibt ihnen jetzt die Möglichkeit genau auf dieses Ende hinzuarbeiten.

Tintenhain

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