Archiv für den Monat Juli 2007

»Ben«: 20. Meilenstein


2197 Der neue Sternenantrieb ermöglicht größere Reichweiten, die künstliche Schwerkraft wesentlich höheren Komfort beim Reisen. Auch ältere Kolonisten, die mit der Schwerelosigkeit an Bord nicht zurecht kamen, dürfen jetzt von der Erde aus reisen. Die Deutschen gründen zusammen mit Österreich bei Prokyon die Kolonie Silberschwan. Die Amerikaner sprengen die 20 Lichtjahres-Grenze und wagen sich bis Fomalhaut und gründen dort Eagle.

»Ben«: 19. Meilenstein


 
2193 Die Spanier
und Portugiesen haben sich ebenfalls 61 Cygni als Ziel ausgesucht und besiedeln
Gemini II.

»Ben«: 18. Meilenstein


2192 Noch nach
alter Bauweise erreicht ein italienisches Forschungsschiff das System 61 Cygni,
11,1 Lichtjahre von der Erde entfernt und gründet die Kolonie Gemini I.

»Ben«: 17. Meilenstein


2191 Die neuen
Technologien für Schwerkraft und Hyperantrieb veranlassen terranische
Konstrukteure auf der Erde, dem Mars und den Kolonien zu einem Umdenken in der
Bauweise ihrer Schiffe. Die Raketenform schwindet und macht fantasievollen
Gebilden Platz die für einen normalen, aufrechten Gang konzipiert werden.

Day of the Tentacle


Weber und Ringo hatten ihren Spaß. Jetzt ist Dirk van den Boom an der Reihe.

Fürwahr. Der erste Roman seiner Trilogie Tentakelkrieg ist ein echter Kracher. Was John Ringo beispielsweise in seiner Invasionsreihe in epischer Breite auswälzt und dabei für so manche lange Durststrecke sorgt, bringt Dirk van den Boom kurz und knackig auf den Punkt. Dabei vergisst er nicht, die Helden entsprechend vorzustellen und sie dem Leser so nahe zu bringen, dass er mit ihnen fiebern kann.

Worum geht’s? Nach langen Kolonialkriegen ist der von Menschen besetzte Weltraum (als irdische Sphäre bezeichnet) am Ende. Wer am Boden liegt, sollte nicht mehr getreten werden, doch genau das geschieht als in mehreren Sonnensystemen Erstkontakte mit einer außerirdischen Intelligenz stattfinden. Scoutschiffe dringen in den irdischen Sektor ein und beginnen mit Testangriffen, deren Ergebnisse an weit größere Flotten gesendet werden.

Im Raum der Kolonie Arbedian tritt Lieutenant Johnathan Haark in einem uralten, schrottreifen Torpedoboot gegen eines der Scoutschiffe an, während Ex-Marine Rachel Tooma auf Lydos eine Begegnung der Dritten Art hat und Flüchtlinge um sich schart, um sie vor der Invasion der Kolonie zu beschützen.

Tempo. Action und Gefühl. Das sind die Elemente auf die Dirk van den Boom setzt. Ein gelungener Auftaktband, den man als Fan der Gattung Military-SF nur sehr schwer aus der Hand legen kann. Er macht definitiv Appetit auf den Hauptgang in Band 2 und das Dessert, das hoffentlich erst im Epilog des dritten und letzten Romanes serviert wird.

Jetzt schlägt es McLane!


Sie erinnern sich? John McLane, Retter des Nakatomi-Plazas, Held des Washingtoner Flughafens und Befreier New Yorks? Das Ganze ist schon so lange her, doch Helden altern nicht.

John McLane ist 19 Jahre nach dem Einsatz im Nakatomi-Plaza wieder zurück. Inzwischen geschieden mit einer fast erwachsenen Tochter lebt er in New York und schiebt einen ruhigen Job als Detective des NYPDs. Es kommt zu einem verhängnisvollen Anruf – er soll für das FBI einen Hacker abholen und zu deren Hauptquartier bringen.

Gerade an der Wohnung angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Eine Terrorgruppe hat von Hackern verschiedene Programme schreiben lassen, um einen digitalen Angriff auf die vereinigten Staaten zu starten. Um ihre Mitwisser auszuschalten, lassen sie die Hacker umbringen. McLane kommt gerade rechtzeitig, um Matt Farrell zu retten, doch die Terroristen bleiben ihnen den ganzen Film lang auf den Fersen, schalten die Infrastruktur der Regierung aus und führen das FBI an der Nase herum. Nur ein Haudegen der alten Garde kann hier noch helfen – und er ist wieder einmal der richtige Mann zur flaschen Zeit am falschen Ort. Dieselbe Scheiße passiert dem selben Mann zum vierten Mal.

Stirb Langsam 4.0 hat alles, was die Reihe auszeichnet: Rasante Achterbahnaction satt und ständig coole Sprüche, die dem Zuschauer nicht nur ein Schmunzeln, sondern auch den einen oder anderen Lacher entlocken. Regisseur Len Wiseman (Underworld) darf sich in seinem ersten Big Budget Film so richtig austoben.

Dennoch gibt es einige Wermutstropfen. Ich behaupte, der zweite Film der Reihe war so erfolgreich, weil er viele Elemente des ersten Teils aufgriff: McLanes Frau Holly, Polizist Al Powell, Reporter Richard Thornberg … nicht zuletzt das Feinripp-Unterhemd. Teil 3 ließ nach, denn die vorgenannten Elemente (bis auf das Unterhemd) fehlten plötzlich. Stirb langsam 3 war eher ein Joe Hallenbeck, denn ein ein McLane Film. Dennoch wartete er mit zwei grandiosen Stars wie Samuel L. Jackson und Jeremy Irons auf.

Stirb langsam 4.0 verzichtet auf hochkarätige Stars. Hier gibt es nur McLane, niemand sonst, der ihm die Show stielt. Leider musste er auch mit dem Zahn der Zeit gehen und das Feinripp-Unterhemd lassen, so wie Len Wiseman es wollte. Der gute Mann kennt sich wohl nicht aus, denn ich kenne genug Männer, die auch heute Feinripp tragen ;o)

Fazit: Stirb langsam 4.0 ist ein extrem kurzweiliger Film. Auch wenn er auf Elemente aus den beiden ersten Hits verzichtet, ist die hochexplosive Mischung aus Spannung, Tempo, Action und Witz einfach optimal. Man kann bei diesem Film nichts verkehrt machen, auch wenn man über die beinahe geklaute Jet-Szene aus dem Schwarzenegger-Film True Lies nur schmunzeln kann. Das senkrecht fliegende Flugzeug F-35 existiert bisher nur in einigen Prototyp-Versionen und ist noch nicht regulär im Einsatz.

 

Fotos (c) by Fox.

»Ben«: 16. Meilenstein


2190 Erstkontakt
eines amerikanisch-kanadischen Kolonieschiffs mit den Ttk bei Prokyon, 11,3
Lichtjahre von der Erde entfernt. Es beginnt ein freundschaftliches Verhältnis
mit den Ttk, die den Menschen einen verbesserten Hyperantrieb und die Erfindung
der künstlichen Schwerkraft überlassen. Die Kolonisten besiedeln einen freien
Planeten, den die Ttk zwar entdeckt, bisher aber nicht genutzt haben. Die
Kolonie Firedome entsteht, so genannt 
wegen ihrer unzähligen Lavaquellen
Tintenhain

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