Archiv für den Monat November 2007

Es weihnachtet sehr – die Völlerei beginnt


Eines muss man der Flughafen Dortmund GmbH lassen: Bei den Weihnachtsfeiern lassen sie sich nicht lumpen.

Um dem Trubel aller nachfolgenden Feiern zu entgehen, lädt der Flughafen bereits frühzeitig Ende November seine Mitarbeiter und alle Dienstleister zu einer großen Party ein. Letztes Jahr fand sie noch im Foyer des Verwaltungsgebäudes statt, das aber effektiv zu klein für Live Acts, Tanz und Speis war. Diesmal hat man sich was ganz anderes einfallen lassen und gleich eine Lagerhalle in Hangarbauform leergeräumt und dekoriert.

Eine Showbühne mit Scheinwerferanlage, bombastischem Soundsystem, einige Reihen Sitzbänke mit Tischen, eine große Tanzfläche, ein Bierwagen und zwei Grillstationen – die Party konnte steigen.

Am Samstag waren wir dann auch zu selbiger eingeladen. Nach dem Bericht des letzten Geschäftsjahrs und lobenden Worten des Geschäftsführers Manfred Kossack wurde auch gleich das Buffet eröffnet. Zwei große Tische mit Salatvariationen aller Art luden zum Verweilen ein, doch das bruzelnde Fleisch und die Wurst vom Grill lockten die Hungrigen genauso an.

Live-Musik kam von der Band "Under-Cover-Group", die überzeugend Stücke aus den 80ern zum Besten gaben, nach denen das Publikum ausgelassen tanzte. Dass "In the air tonight" von Phil Collins live gespielt wurde, war höchst beeindruckend. Der Schlagzeuger hatte es drauf und die Stimmen des Lead-Sängers und seiner Gesangspartnerin waren einfach fabelhaft.

Wir hatten eine Menge Spaß und eine tolle Einstimmung auf die hochgerechnet noch drei Weihnachtsfeiern, die dieses Jahr noch folgen werden.

Wir hatten Spaß: Klaas "Major Kurtz" Kurz, Martin Kay und Inga Reschke

Auf der Sonnenseite des Lebens: Yalcin "Helmut" Imren, Klaas Thorald Kurz und Martin "Howard" Kay

Let’s Party

Ein Lob an Bill Gates


Lieber Bill Gates,

auch
wenn Sie nur indirekt daran beteiligt sind, muss ich mich jetzt einfach
mal für eine wahnsinnig gute Erfindung von Microsoft bedanken:

Die Excel-Tabelle.

Diese
können nämlich manchmal etwas vollkommen Wundervolles auslösen, gerade
wenn man auf der Suche nach einer Formel zum Entfernen von Doubletten
ist.

Danke, Bill Gates. Unendlichen Dank!

Sternschnuppenleuchten

Und dieser Eintrag ist ganz allein fuer
D I C HStern

Eine musikalische Reise – Fotos


Inzwischen erhielt ich zu dem Sonntagsevent "Mut zur Stille – Mut zum Verweilen" einige Fotos. Herzlichen Dank dafür an Ina Wehberg und Markus Orthen.

(v.l.n.r.: Martin Kay, Anke Knöpper, Bernd Fieber)

Martin Kay bei der Lesung

Eine musikalische Reise – Nachtrag


Das war sie. Die musikalische Reise unter dem Motto "Mut zur Stille – Mut zum Verweilen" startete pünktlich um 17 Uhr am letzten Sonntag in der Stiftskirche. Nachdem der Pfarrer eine kurze Ansprache hielt, ging es auch gleich los. Eine Begrüßung durch mich, ein musikalisches Intro auf dem Keyboard durch Bernd Fieber.

Dann legten Colours & Dreams mit dem Song "Für alles tun" (Musik Pete Seeger / Text aus dem Alten Testament) los. Der Soundcheck vor dem eigentlichen Spiel war gut gelungen. Sowohl das Gitarrenspiel Bernds als auch der glasklare Gesang meiner Schwester Anke schlugen die Zuhörer sofort in den Bann.

Danach begann ich mit meiner Lesung und entführte das Publikum auf einen überfüllten Bahnsteig von wo aus die Reise zum Ich, zu jedem selbst, symbolisch über einen Bahnhof angetreten wurde.

Musik und Geschichte wechselten sich ab. Colours & Dreams spielte Fernweh von Wiebke Schröder und Somewhere down the road von Amy Grant. Die Atmosphäre in der Kirche war fantastisch. Während die Musik spielte, konnte ich das Publikum beobachten und sah wie zahlreiche Zuschauer die Augen geschlossen hatten und Gesang und Spiel auf sich wirken ließen.

Damit hatten wir genau das erreicht, was wir wollten: Die Leute zum Innehalten anregen. Einfach stehenbleiben und in sich hinein horchen. Nicht vor dem Alltag davon laufen, sondern ihn einfach ausblenden und ein wenig Zeit für sich selbst in seinem Inneren zu finden.

Knapp 1 1/4 Stunde spielten Colours & Dreams und las ich die Geschichte vor. Es ist befremdlich in einer Kirche Applaus zu hören, doch der, der uns am Ende der Veranstaltung erwartete, ließ unsere Nackenhaare sträuben.

Während des Abbaus ernteten wir durchgängig positive Resonanz – sodass wir einhellig zu dem Schluss gekommen sind, dass wir ähnliches noch einmal aufziehen werden. Vielleicht in der Stiftskirche, vielleicht auch anderswo.

Mut zur Stille – Mut zum Verweilen


Kommenden Sonntag (aufmerksame Betrachter des Terminkalenders haben es sicherlich schon entdeckt), am 18.11. gegen 17 Uhr wird es in der Stiftskirchen in Herdecke eine besinnliche musikalische Reise zum Volkstrauertag geben.

Die Band Colours & Dreams spielt einige selbst komponierte Stücke auf und spielt und singt  bekannte Lieder (u.a. Clannad, Wiebke Schröder, Amy Grant). Dazu lese ich eine für diesen Zweck geschriebene Kurzgeschichte, in der ich die Zuhörer gemeinsam mit der Band an die Hand nehme und auf eine Reise aus Musik und Text führe.

Wer in der Nähe wohnt und Interesse an der kostenlosen Veranstaltung hat, ist sehr gerne eingeladen, dort hin zu kommen. Nähe Informationen gebe ich per E-Mail, wenn Sie links oben das Kontaktformular benutzen.

Blutspender gesucht – das Problem mit Kettenmails

Ja doch, es ist unheimlich toll eine Mail zu bekommen, in der einem nur gutes gewünscht wird und die man unbedingt an soundsoviele Leute weiterschicken soll, weil … dann passiert was unglaublich Tolles.

Netter Zeitvertreib. Aber im Grunde nichts weiter als eine Beschäftigungstherapie … und vielleicht ein wenig Ablenkung bei der Arbeit.

Dann gibt es die aufdringlichen Mails, die noch mehr als was "unglaublich Tolles" versprechen. Geld zum Beispiel. Rückzahlungen großer Konzerne, neue Mobiltelefone usw. usw. – es gibt immer noch Leute, die glauben daran, auch wenn man mit Engelszungen auf sie einreden kann, dass man nie und nimmer Geld erhalten wird oder ein neues Handy.

Lassen wir die gefakten Virenwarnungen mal außer Acht. Die sind so eine Kategorie für sich.

Es gibt aber auch Kettenmails, die sind überhaupt nicht mehr schön, denn sie zehren an der Substanz von Menschen. Vor ein paar Tagen erhielt ich so eine Mail von einer Freundin. Darin ging es um den Aufruf, Blutspender mit der Gruppe AB Negativ zu finden, da die Freundin eines gewissen Heino F.* unheilbar an Leukämie erkrankt wäre und nur eine Bluttransfusion helfen könne, ihr Leben zu verlängern.

Tragisch, das Ganze, wenn es denn echt wäre.

Jemand aus dem Verteiler, den meine Freundin benutzte, hatte tatsächlich die gesuchte Blutgruppe und rief bei der Familie an … und erlebte eine Überraschung. Die Mutter des angeblich nach einem Blutspender suchenden Heino F. war am Telefon und reagierte total genervt und erbost. Sie könne gar nicht mehr zählen, wieviele Anrufe sie schon entgegen genommen habe. Und das wäre nicht alles, die Handynummer, die in der Mail angegeben wurde, existierte und gehörte ihrem Sohn, der sich inzwischen aufgrund der Vielzahl der Anrufe eine neue Mobilfunknummer geben lassen musste.

De Facto existierte zwar Heino F., doch er war nie Verfasser dieser Blutspende-Mail.

Falls also jemand von Ihnen eine Kettenmail mit dem Betreff "Blutspende kein Joke !!!! !!!!" erhalten sollte, ignorieren Sie sie bitte und löschen Sie sie sofort. Da hat sich jemand einen sehr üblen Scherz auf Kosten der Familie F. gemacht.

* Name von mir geändert.

Tintenhain

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