Archiv für den Monat Dezember 2007

Karamba! – Anthony haut noch einmal gewaltig rein!


Als ich Band 5 und 6 der epischen Fantasy-Saga Die letzte Rune ausgelesen hatte, dachte ich "toll, die Luft ist raus. Was soll jetzt noch kommen?". Der Fahle König war endlich besiegt worden, Travis Wilder starb und wurde neu geboren, um als neuer Weltenschmied die Rune Eldh zu brechen und neu zu binden, damit die Welt Eldh weiter existieren konnte. Eigentlich war alles aufgelöst, die finale Schlacht gegen den Fahlen König geschlagen und jetzt konnte sich jeder zur Ruhe setzen:
Grace als Königin von Malachor, Travis kehrt mit Beltan zur Erde zurück, Aryn bleibt als Königin mit ihrem neuen Gemahl Terevian auf Calavere, der gute Sir Durge ist leider von uns gegangen. Was kann also noch kommen?

Ich habe mich erschrocken, als ich gleich im ersten Band (= Nr. 11 der deutschen Ausgabe) erkennen musste, wie viele Rätsel noch ungelöst waren. Was ist mit Morindu der Finsteren? Und der Prophezeiung, dass Travis Wilder, der Runenmeister, sie aus der Wüste heben wird? Was ist mit Deirdres geheimnisvollen Philosophen, der immer wieder geholfen hat? Wer sind die Philosophen und woher kommen sie? Und zu guter Letzt: Nähern sich die Welten Erde und Eldh nicht weiterhin?

Mark Anthony greift all diese Fragen auf, verbindet und löst sie in einem faszinierenden Showdown, der auch nichts von seinem Tempo verliert, als der Leser über 100 Seiten hinweg die Geschichte der Philosophen und des niedergebrannten Lokals Surrender Dorothy erfährt.

Einziger Wehrmutstropfen an den beiden Romanen: Einige der lieb gewonnenen Charaktere kommen zu kurz, wie beispielsweise Lirith oder Aryn, dafür widmet sich Anthony stärker Deirdre Falling Hawk, Grace Beckett und Travis Wilder.

Der Klappentext spricht jeweils von einer unwiderstehlichen Mischung aus Stephen King, Robert Jordan und Guy Gavriel Kay – spannend bis zur allerletzten Seite.

Und das war es! Abschließend und rückblickend war Die Letzte Rune für mich die beste Fantasy Reihe, die ich gelesen habe, mit viel Hingabe und Herzblut geschrieben, dass man mit dem Helden lachen und weinen konnte, wann immer man wollte.

In Deutschland erschien The First Stone als letztee Teil der Saga in zwei Bänden: Nr. 11 Das Blut der Wüste und Nr. 12 Die letzte Schlacht bei Knaur.


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Treffen der Stars: The Departed


Sollen wir mal wieder einen Mafia-Thriller drehen?, hat sich Martin Scorsese sicherlich bei einer Frühstückskaffeetasse gedacht und dabei bereits in Gedanken das Casting übernommen. Man nehme einen Erzbösewicht à la Jack Nicholson, würze den Gegenspieler mit einem immer aufrecht rüberkommenden Martin Sheen und schmecke das ganze mit drei Jungstars wie Leonardo diCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg ab. Heraus kommt ein nicht italienisches Mafiagericht im Bostoner Mileau, wo sich die Iren die Klinke in die Hand geben.

Die Akademie-Absolventen Bill Costigan und Colin Sullivan bewerben sich bei der Massachusetts State Police. Sullivan (Matt Damon) wird gleich einer Einheit zugewiesen, während man Costigan (Leonardo DiCaprio) aufgrund seiner kriminellen Verwandschaft ins Verhör nimmt und ihm einen Job als Undercover Agent anbietet. Er soll sich das Vertrauen des Mafia-Bosses Francis Costello erkaufen, den man nach langen Jahren endlich dingfest machen will.

Das Verwirrspiel beginnt, als Sullivan, der als Spitzel Costellos arbeitet, herausfindet, das Costellos Organisation unterwandert wurde. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Wer entlarvt wen zuerst?

Brillant in Szene gesetzter Thriller mit einigen humorigen Ansätzen. In Nebenrollen: Alec Baldwin und Ray Winstone.

Ethan Bristow. Quatsch, Sydney Hunt!


Verwirrt durch den Titel? Gut so 🙂
Was haben CIA-Agentin Sydney Bristow und IMF Agent Ethan Hunt gemeinsam? Den Regisseur.
Warum ist das wichtig?
Weil sich dadurch der dritte Mission Impossible Film sehr von den beiden Vorgängern abhebt. Regisseur und Alias-Erfinder J.J. Abrams hatte genug Budget und Zeit, um eine Alias-Folge auf die große Leinwand zu bringen. Allerdings heißt seine Heldin diesmal nicht Sydney, sondern es ist kein geringerer als Ethan Hunt (Tom Cruise), den Superagenten aus den beiden ersten M:I-Filmen.

Worum geht’s? Waffenhändler Owen Davian hat eine IMF-Agentin in Berlin gefangen nehmen lassen. Ethan Hunt erhält während seiner Verlobungsparty den Auftrag, die Gefangene zu befreien. Er stimmt zu, da Lindsey Farris seine frühere Schülerin war. Die Rettungsaktion scheitert. Farris stirbt, und damit nehmen die Dinge ihren Lauf. Als Hunt Davian entführt scheint der Fall gelöst, doch der Schurke verspricht bitterböse Rache an allem, was Hunt lieb und teuer ist – und die scheint er auch zu bekommen.

Ich habe M:I auf dem Rückflug von Tampa nach Amsterdam gesehen und fand ihn gähnend langweilig. Später schaute ich mir den Film nochmals auf DVD an, doch das änderte nichts an meiner Einstellung. Aus Neugier hab ich mir dann auch den zweiten Teil angeschaut und war noch enttäuschter als nach dem ersten. Wenn Abrams nicht Regie geführt hätte, hätte ich Teil 3 sicherlich schon kategorisch abgelehnt. Aber gut, das Durchhaltevermögen (nach zwei ungeliebten Filmen mir noch den dritten anzuschauen) wurde belohnt: M:I III ist nichts anderes als eine Alias-Folge, die fürs Kino produziert wurde. Alle Elemente aus der Fernsehserie, einschließlich der Familienfeiern finden sich im Film wieder.

Und Abrams hat ordentlich zugelangt. So steckt M:I III die beiden Vorgänger mühelos in die Tasche und macht – trotz schlechter Vorkritiken – richtig Laune.

Gesehen: Transformers


Weihnachten ist vorbei, der Stress legt sich und Urlaub ist in Sicht.
Da gönnt man sich doch mal einen Tag Auszeit und schaut sich ein paar Filmchen an.

Transformers stand auf dem Programm. Zugegeben, ich bin weder Fan der Hasbro Spielzeuge noch der Zeichentrickserien. Roboter, die sich verwandeln können, waren nie mein Ding. Offen gestanden fand ich die Transformation der SPACE BALL ONE in eine Weltraumputze nicht witzig 😉

Aber der Name Michael Bay und der grandiose Trailer ließen mich dann doch zugreifen. Und siehe, ich wurde nicht mal enttäuscht. Im Gegenteil. Transformers ist der Kracher schlechthin. Nach einer Story fragt hier niemand, denn der Film ist auf Achterbahnfahrtkurzweil ausgelegt. Überall kracht es, was das Zeug hält. Fabelhaft untermalt wird das Ganze durch Steve Jablonskys Score, der zwar tief in die Zimmersche Trickkiste greifen durfte und quasi aus jedem Score, den Hans Zimmer &Co. hervorgebracht haben, etwas verarbeitete, aber nichtsdestotrotz ein sehr schönes Meisterstück vollbracht hat.

Fazit: Kurzweiliger Film mit atemberaubender Action und grandiosem Score.

Watt? Schon Weihnachten?


Ruckzuck geht der Dezember rum. Das ist eigentlich jedes Jahr so. Zum
einen spinnen in meiner Branche alle verrückt und wollen noch unbedingt
zum Jahresende ihre Sendungen verschifft haben, zum anderen will das
Controlling die Zahlen des Monats und des Jahres noch vor Weihnachten
haben und dann sind da noch einige Feierlichkeiten, die man unbedingt
mitnehmen muss.

Zum Durchatmen kommt man kaum noch, in der Adventszeit. Wenn dann auch
noch ein Familienmitglied beschließt, noch im alten Jahr umzuziehen,
wird es verdammt eng. Zwei Wochenenden konnte ich mir (und die
fleißigen Helferlein natürlich auch) von der Backe putzen und mich
dafür mit Streichen, Tapezieren, Teppich verlegen und Möbelpacken
beschäftigen. Leider bleibt dann die Entspannung und die Muße für
andere Dinge etwas auf der Strecke.

Auch gestern war ich erst um 21 Uhr wieder von der Baustelle zu
Hause. Entgegen meiner Gewohnheit hab ich dann heute Morgen noch ein
paar Einkäufe getätigt, ehe es dann gleich zum ersten Familientreffen
geht.

Weihnachten ist da … ja, aber wo nur?

Ich wünsche all meinen Lesern ein frohes und besinnliches Fest,
angenehme Feiertage, einen gute Rutsch und alles nur erdenklich Gute
für 2008.

Zu Weihnachten wird leider nicht gebissen


Wenn ein Roman fertig geschrieben, fertig lektoriert und fertig gesetzt ist, kann es eigentlich nur noch zwei Probleme geben: Entweder macht die Druckerei Probleme oder die Spedition, die die Bücher von der Druckerei zum Verteilungszentrum transportieren soll.

Im Falle meiner aktuellen Bücher ist leider ersteres eingetreten. Die Druckerei teilte uns heute mit, dass Lex Galactica »Tot oder lebendig« und Vampir Gothic »Die Namenlose« nicht mehr in diesem Jahr erscheinen werden. Neuer Termin ist für Mitte Januar angepeilt.

pwrsabina.wordpress.com/

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