Archiv für den Monat Juni 2008

The Happening – King lässt grüßen


Nee, nee. Ich hatte ja vor, nie wieder einen Film von M. Night Shyamalan anzuschauen.
Bei Sixth Sense wusste ich in der Restaurant Szene, dass Bruce Willis tot ist.
Unbreakable fand ich gähnend langweilig.
Ebenso Signs.
Das Dorf und und das Mädchen im Wasser hab ich dann ausgelassen.

Doch einige Promobilder zu The Happening mit Mark Wahlberg animierten mich dann doch, den Film anzuschauen.

Worum geht’s?
Plötzlich geschehen in New York City unerklärliche Dinge. Menschen wissen nicht mehr, was sie gerade gesagt haben, wiederholen alles, bleiben dann unvermittelt stehen und setzen sich dann, wie nach einer Programmierung in Bewegung, um sich selbst umzubringen.

Zunächst denkt man an terroristische Anschläge und Nervengift, dann breiten sich die Vorfälle an der gesamten Ostküste aus. Die Selbstmorde greifen zunächst auf großen Menschengruppen, später auf immer kleinere. Der Lehrer Elliot Moore und seine Frau Alma entkommen dem Suizidhorror bis nahe der Grenze hinter der bisher nichts von den Vorfällen geschehen ist – doch kurz vor ihrem Ziel in die Freiheit scheinen ihnen alle Wege dorthin versperrt zu sein.

Zugegeben, The Happening ist der beste Shyamalan Film den ich gesehen habe. Die Story hätte gut von Stephen King sein können. Obwohl der Regisseur zu Beginn des Films mit beklemmenden Effekten schockt, werden diese im Lauf des Films weniger. Warum das Ende ausgerechnet wieder in der Wildnis stattfinden muss, weiß ich auch nicht. Man hätte gewiss mehr aus dem Film herausholen können, wenn die Lösung, warum dies alles geschieht, nicht so früh preisgegeben worden wäre. Ab da besteht die Story nur noch aus der Frage, ob die Protagonisten entkommen, bzw. wer als nächstes stirbt. Gerne hätte ich mir mehr Bilder von entvölkerten Großstädten gewünscht, die mehr von dem Schrecken zeigen, was geschehen ist.

Insofern: Anschaubar, wenn auch letztend Endes nicht unbedingt zufriedenstellend.

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HALO: MilSF mit leichten Schwächen


Was erwartet man bei einem Buch zu einem Egoschooter? Natürlich nicht, dass der Autor in Ich-Form schreibt und ein Gemetzel wie auf dem Bildschirm veranstaltet, sondern eine schöne Story, die sich vom Spiel etwas abhebt und unabhängig davon existieren kann, gleichzeitig jedoch die Details aus der Spielestory übernimmt.

Sehr schön für eine Novelization eignet sich die Spielereihe HALO, denn obwohl die Spiele "nur" Ego-Shooter sind, hebt sie doch einiges von dem Einheitsbrei ab: Eine erstklassige Storyline, die sich durch alle drei Spiele zieht.

Wir erinnern uns: Im ersten HALO-Teil springt die Pillar of Autumn aus dem Hyperraum und trifft in dem System ein, in dem der erste HALO-Ring gesichtet wird. Kurz darauf treffen Allianzschiffe ein, die den terranischen Kreuzer angreifen. Es wird erwähnt, dass man direkt aus dem Reach-System kam, in dem eine mörderische Schlacht zwischen irdischen und Allianzverbänden stattgefunden hat und die Pillar of Autumn nur mit Mühe und Not entkommen konnte.

Hier setzt Autor Eric Nylund an und schildert in Die Schlacht um Reach die Vorgeschichte zum ersten HALO-Spiel.

Der Leser erfährt, was wirklich bei Reach geschehen ist und vor allen Dingen, woher die Supersoldaten namens Spartaner stammen.

Helden der Story sind, wie im Spiel auch, der Master Chief (der als Spartaner 117 klassifiziert ist und den ursprünglich bürgerlichen Namen John trägt) und Captain Keyes. Beide Werdegänge werden näher beleuchtet. John als Kind von der skrupellosen Wissenschaftlerin Dr. Halsey zusammen mit über 70 anderen Kindern entführt, geklont, genetisch und biotechnisch verbessert, direkt mit 6 Jahren in ein militärisches Trainingscamp gesteckt und ein Leben lang nur für einen Zweck ausgebildet und erzogen: Für den Kampf.

Eigentlich wollte man Aufstände in den Kolonien mit Hilfe der Spartaner niederkämpfen und Übergriffe durch Piraten verhindern – doch dann kommt es plötzlich zum ersten Kontakt mit den Alienspecies der Allianz, die die Harvest-Kolonie angreift und vernichtet. Nur mit Mühe gelingt es später Admiral Cole mit einer überlegenen Flotte einie Allianzstreitmacht zu besiegen. Da die Allianzschiffe der irdischen über sind, benötigt man mathematisch eine 3:1 Übermacht, um eine Flotte der Aliens zu besiegen.

Nach dem Harvest-Desaster werden weitere Kolonien angegriffen und ausgelöscht. Admiral Cole empfiehlt eine Strategie, die später als das Cole-Protokoll in die Geschichte eingeht. Diese besagt: Keine direkten Hyperraumsprünge mehr zu irdischen Kolonien und Selbstzerstörung im Falle des Kaperns irdischer Schiffe, um die Datenbanken und Koordinaten der Kolonien um jeden Preis zu schützen.

In diesen neuen Krieg gegen die Alienrassen werden John, Sam, Fred, Kelly, Linda und die anderen Spartaner hineingezogen und behaupten sich erfolgreich auf über 205 Bodenkämpfen. Doch dann entdeckt die Allianz Reach, der Welt auf dem die Hauptwerften der Menschheit liegen. Sollte Reach fallen, wäre die Allianz dem Ziel zur Vernichtung der Menschheit einen gewaltigen Schritt näher gekommen.

Eric Nylund wird als Fantasy-Preisträger im Anhang des Buches genannt. Stellenweise liest sich sein Stil holperig und hölzern, dann streckenweise wieder spannend. Insbesondere fallen Satzkonstruktionen auf, in denen drei oder mehr Sätze direkt hintereinander mit "Er hatte dies … Er machte das … Er tat dies …. beginnen. Das muss nicht sein. Ob der "Slipstream" von Nylund benannt wurde oder ein Produkt der deutschen Übersetzung ist, weiß ich nicht. Im Spiel heißt er zumindest "Hyperraum".

Nylund bleibt dicht an der Spielvorgabe und beschreibt die stufenweise Entwicklung der MJOLNIR-Kampfpanzerung und all den anderen technischen Schmankerln der HALO-Spielreihe sehr eindrucksvoll. Nur einmal unterläuft ihm der Fehler, den Grunts Plasmagewehre in die Hand zu legen (die kleinen Kerle, die in der deutschen Synchronisation mit Chipmunksprache reden, tragen nur Plasmapistole und Nadelpistolen). Kleinere Mängel bei der militärischen Rangordnung finden sich im Text wieder. Ein Chief Petty Officer wird dort über einen Lieutenant gestellt. Ebenso ist der Rang von John-117 "Master Chief Petty Officer", während der von Avery Johnson "Sergeant Major" ist. Damit steht Johnson in der Rangfolge über dem Chief, was in den Spielen auch deutlich zur Geltung kommt. In Nylunds Roman salutiert Johnson jedoch vor John und redet ihn mit "Sir" an. An der Stelle wird es etwas unstimmig, tut der insgesamt spannenden Story jedoch keinen Abbruch.

Die deutsche Ausgabe umfasst 385 Seiten und ist sehr eng gesetzt. Als Heyne-Jumbo-Paperback wäre sie sicherlich auf 500 Seiten gesetzt worden.

 

Mein Gott, es ist WASSER!


Ich hatte erst vor, Spielekritiken zu GTA IV und Call of Duty IV online zu stellen.
Doch nachdem mir letzte Woche es endlich mal gelungen ist, mir einen X-Box Live Account anzulegen (einer 1-Monats-Gratisgoldmitgliedschaft in der GTA IV Packung sei Dank), hab ich ein wenig im Live-Marktplatz gestöbert und bin auf die ganz frische 1,2 GByte große spielbare Demo zum kommenden Shooter Battlefield: Bad Company gestoßen.

Das das Spiel schon im Vorfeld mit Realismus pur angepriesen wurde, dachte ich mir, ein Download kann nicht schaden. Zugegeben, die Figuren wirken natürlich immer noch wie computeranimierte Polygone und noch nicht so schön wie beispielsweise im Film "Finaly Fantasy – The Spirits within". Dafür ist aber alles andere nahezu echt fotorealistisch. Ich spreche nicht von Gebäuden, Straßen und Fahrzeugen, sondern von der Landschaft. Bewegt man sich über Wiesen und Felder, robbt man durch Gras, das wirklich alles so echt, als führe man eine Videokamera tatsächlich durch ein Feld.

Aber am besten ist noch das Wasser geworden! Mit meinem Spielehelden stand ich an einem Bachufer, senkte den Blick und schaute auf das sich in kleinen Wellen wogende Nass. Die Lichtbrechung, die Kieselsteine auf dem Grund des Baches, puh, im ersten Moment ist mir schwindelig geworden, weil ich das Gefühl hätte, ich würde gleich im Wasser versinken.

So schön und liebevoll die Welten von Assassin’s Creed und GTA IV auch gestaltet sind, an optischer Realitätsnähe reichen sie im Vergleich zu Bad Company nicht heran. Wen interessiert es da noch, dass Spiel hauptsächlich daraus besteht mit einer Söldnertruppe sinnlos auf Gegner zu ballern? 😉

LG und VG gibts nächste Woche!


Abkürzungen sind schon eine sehr häufig gewordene Eigenart der menschlichen Sprachen. Heute wird fast alles abgekürzt. Wussten Sie, dass beispielsweise Battelstar Galactica stellenweise unter dem Kürzel "BatGal" läuft, was überhaupt nix mit einer Fledermausgöre zu tun hat.

Nun, auch im deutschsprachigen Serienbereich werden Abkürzungen verwendet. So läuft Vampir Gothic intern unter "VG" und Lex Galactica als "LG".

Die beiden nächsten Romane »Die Geächteten von Opyria« und »Der Flug der Santa Maria« erscheinen nächste Woche!

Mehr dazu und eine Neuigkeit zum 9. Vampir Gothic Roman gibt es ebenfalls nächste Woche. Stay tuned!

DPP Nominerten sind bekannt


Ja, ja. Wie jedes Jahr. Es gibt eine Vorrunde, um herauszufinden, wer nominiert ist und dann eine Hauptrunde, bei der man aus den Nominierten seinen Favoriten wählen kann. Leider wurden schon wieder Stimmen mit Manipulationsvorwürfen laut.

Mich dünkt, dass immer die Leute maulen, die nicht nominiert wurden 😉

Egal, ich bin auch nicht nominiert. Die Leser wollten es so. Warum darüber aufregen?

Wovon überhaupt die Rede ist? Na, vom Deutschen Phantastik Preis.  Die Nominierten gibt es hier zu finden.

Jetzt dürfen Sie endgültig abstimmen!

Das gibt was auf die Ohren – Vampir Gothic als Hörspiel


Jetzt mal was ganz anderes. Zwar gab es bereits den Versuch, Vampir Gothic zu vertonen, aber bisher ist es aus produktionstechnischen Gründe bei dem ersten Roman geblieben, der als Hörbuch bei Eins-A-Medien zum Download erschien und von Nicole Nagel gesprochen wurde.

Sie wissen ja, ich schreibe so, dass man auch getrost verfilmen könnte … nun gut, Hollywood hat noch nicht angerufen. Statt bewegter Bilder auf der Leinwand gibts daher erst einmal bewegte Bilder im Kopf – ausgelöst durch gehörte Action.

Der Verlag Romantruhe wird Vampir Gothic ab Frühjahr 2009 als Hörspielserie auflegen. Ja, bis dahin ist noch lange hin, aber das hat auch seinen Grund. Neben dem Aufsprechen und Mischen im Studio müssen im Vorfeld erst einmal Drehbücher von den Romanen erstellt werden und dann die entsprechenden Sprecher ausgesucht werden. An der Stelle ging bereits meine Fantasie mit mir durch, als ich die Namen einiger Hollywoodsynchronsprecher auf eine Liste an den Verlag setzte 😉

Schön, die meisten davon werden wir aus Kostengründen wohl nicht bekommen. Aber mal schauen, was letztendlich machbar ist.

Die Hörspiele werden als CD-Fassungen angeboten werden mit einer Laufzeit von rund 70 Minuten pro Roman und einer Drehbuchumsetzung von Thomas Tippner.

Als CD Cover werden bereits die bekannten del Nido Titelbilder verwendet:

Battlestar Galactica Staffel 4a


Eigentlich ist das doof. Die Miniserie umfasste zwei Spielfilme zu je 90 Minuten. Die erste Staffel hatte nur 13 Folgen. Die zweite 18.
Aufgrund des Autorenstreiks in USA war man nicht in der Lage, die vierte Staffel komplett abzudrehen, sondern derer nur 11 Folgen.

Statt, wie es sinnig gewesen wäre, 2 Staffel mit vielleicht jeweils 11 Folgen zu bringen, hat sich das Produktionsteam dazu entschieden, die Staffel 4 in 2 Hälften mit jeweils 10 Folgen zu splitten. Die erste Staffelhälfte wurde am Freitag mit der 10. Folge in den Staaten und in England ausgestrahlt. Der nächste 10er Pack folgt voraussichtlich nach der Sommerpause.

Wie unten im Eintrag schon bemerkt, zieht die Serie in der 4. Season wieder stark an. Die Folgen werden deutlich besser als in der vorherigen Staffel. Hauptmotivation der letzten Season ist das Finden der Erde und die Enthüllung des letzten Zylonen.

Dabei hat es gerade die 10. Folge als Mid-Seaon-Finale in sich. Denn sie löst einige der Rätsel und beantwortet Fragen, von denen der Zuschauer wohl gebangt hatte, sie erst in der zweiten Staffelhälfte zu erfahren. Nein, wer der letzte Zylon ist, erfahren wir nicht. Die Spekulationen dürfen hier weitergehen. Obwohl D’Eanna behauptet, der letzte befände sich nicht innerhalb der menschlichen Flüchtlingsflotte. Aha, hört, hört. Wenn sie nicht gelogen hat, scheiden damit alle bisherigen Vermutungen aus.

Ferner findet die Flotte mit Hilfe der Zylonen und eines mysteriösen Radiosignals auf Starbucks Viper die Erde. Jawoll. Zum Schluss sind sie dort, erreichen den blauen Planeten und landen mit einer Scoutflotte. Klasse.

Aber die Erde ist nicht das, was sie sich erhofft haben. 😉

Nun heißt es bis nach der Sommerpause auf die Fortsetzung warten.

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