Archiv für den Monat Oktober 2008

Nette Aufmerksamkeiten

 
Erkältungen sind Virenerkrankungen.
Soviel hab ich mittlerweile gelernt. Leider kann man sich nicht immer gegen diese lästigen kleinen Biester wehren, vor allen Dingen dann nicht, wenn sie kunterbunt und munter von den Arbeitskollegen im Büro durch Nies- und Hustenattacken verteilt werden
 
So erlebe ich auch dieses Jahr meine zweite Erkältung, die mittlerweile aber (dem Wochenende sei Dank) wieder besser wird.
 
Und heute kamen noch Besserungswünsche nebst Ricola Schweizer Kräterzucker per Post herein.
 
Meinen herzlichen Dank, Tania. Da kann man ja nur wieder gesund werden 🙂
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Mögen Sie Ebooks – Sie werden sie mögen. Schon bald


Mal ganz ehrlich, was ist der Vorteil an einem Ebook?

Wir sehen nur die Nachteile:

– am Bildschirm liest es sich schlecht über einen längeren Zeitraum. Da passt die Haltung einfach nicht.
– ein Handheld PC oder PDA/MDA oder Palmtop ist zu klein, um längere Texte lesen zu können.
– Niemand lädt sich ein Ebook herunter und druckt die PDF-Datei anschließend aus, um die Blätter mit
  ins Bett oder die Badewanne zu nehmen. Da kann man auch gleiche in Buch kaufen.
– die gängigen Ebook-Reader sind klobig und zu schwer, eignen sich auch nicht für das Bett oder ein
  entspanntes lesen, ohne die Armmuskulatur zu strapazieren.

Aber ein Ebook hat auch Vorteile:

– es ist günstiger zu produzieren und kostet weniger Geld.
– es schont die Umwelt, denn jährlich lassen etwa 4 Billionen Bäume ihr Leben für die Verarbeitung zu Papier
– man kann es bestellen, runterladen und sofort lesen, ohne auf eine Lieferung durch die Post warten zu müssen oder sich selbst zu einem Buchhandel zu bequemen.
– es wird niemals im Antiquariat landen. Die Seiten bekommen keine Eselsohren, die Oberfläche, auf dem das Gedruckte steht, vergilbt nicht mit der Zeit.
– Sie brauchen keine Angst vor Papiermilben zu haben.
– auch ein 200 Jahre altes Dokument fällt ihnen nicht beim  Anfassen auseinander

Die Vorteile sind da, nur das richtige Mittel, um ein Ebook vernünftig zu konsumieren, ist noch nicht vorhanden.

Aber bald vielleicht schon, denn der Hersteller Plastic Logic bringt 2009 einen einzigartigen, neuen Ebook-Reader auf den Markt, so groß wie ein A3-Blatt, ultradünn und federleicht, berührungsempfindlich, ausreichende Leuchstärke, um bei Sonnenlicht lesen zu können und genug Akkukapazität für tagelangen Dauerbetrieb.

Auf der Herstellerwebsite kann man sich eindrucksvoll über das neue Gerät informieren. Wenn dieses Beispiel Schule macht, könnte selbst ich mir vorstellen, Ebooks zu lesen.

Es kommt schlimmer


Anfang des Jahres, als ich den Roman "Area 7 / Die Offensive" von Matthew Reilly besprach, stellte ich fest, dass eine Steigerung an Spannung und Action nicht mehr möglich sei.

Ich muss das Urteil revidieren, denn Reilly belehrte mich mit seinem dritten Roman um Captain Shane "Scarecrow" Schofield eines besseren. "Scarecrow", so lautet auch der Originaltitel, während er in Deutschland mit "Operation Elite" übersetzt wurde, was eigentlich ganz sinnvoll ist. Nicht auszudenken, wenn man sich zu "Vogelscheuche" entschlossen hätte 😉

Der Inhalt ist kurz erzählt. Die 12 mächtigsten Männer der Welt haben sich zu einem geheimen Rat namens Majestic 12 zusammengeschlossen, um die Fäden der Welt zu ziehen. Es geht ihnen um Reichtum und Macht, gerade ersterer stagniert aber seit dem Ende des Kalten Krieges. Doch man hat gesehen, dass nach 9/11 zum Startschuss des Kampfes gegen den Terror ein wirtschaftlicher Rüstungsaufschwung zu vermerken war. Genau deshalb versuchen die M12 einen neuen Kalten Krieg gegen den Terror anzuzetteln, der ihnen reichlich Gewinn bescheren soll.

Damit ihnen niemand in die Quere kommt, installieren sie ein perfektes Sicherheitssystem, das jedoch nicht ganz so perfekt ist, wie sie denken: Weltweit gibt es 15 Personen, die ihren Sicherheitscode aufgrund ihrer hervorragenden Reflexe entschärfen könnten. Was bleibt anderes zu tun übrig, als diese 15 Männer zu liquidieren. Damit das auch hinhaut setzen sie auf jeden Kopf ein Preisgeld in Höhe von 18,6 Millionen Dollar aus.

Einer von den 15 ist Shane Schofield, der gleich zu Beginn des Romans in eine Falle im tiefsten Sibieren gelockt wird.

Reilly rockt auch im dritten Scarecrow Roman wieder gewaltig. Zum Luftholen bleibt keine Zeit. Da verzeiht man ihm auch den eher dürftigen Schreibstil und die bildliche Comicsprache, die er sich zuweilen bedient. Ein Bumm-Bumm-Wäng mitten im Text ist hier keine Seltenheit. Der König des Actionthrillers lässt dem Leser gar keine Zeit, das lächerlichlich zu finden.

Neben einem unmöglich hohen Bodycount und unmöglichen Szenen bei denen sogar James Bond und John McLane vor Neid erblassen würden, hat sich Reilly diesmal auf ein großzügiges Parkett begeben. Während in den vorangegangen Romanen "Ice Station" und "Die Offensive" sich die Handlung auf einen kleinen Bereich beschränkte, weitet Reilly die Handlungsorte nun aus. Nach Sibiren folgt Frankreich, die Vereinigten Staaten und es geht sogar bis nach Mekka.

Für einen Schockeffekt sorgt er, als in der Mitte des Romans ein liebgewonnener Protagonist, der bereits in den beiden ersten Stories mitspielte, auf grauenvolle Weise ermordet wird.

Ab der Stelle kann sich der Leser nicht mehr sicher sein, wer überhaupt überlebt und ob Shane Schofield nicht selbst den Löffel abgeben wird.

Wie es so aussieht, ist Scarecrow ohnehin der letzte Schofield-Roman Reillys. Nach einem Jugendabendteuer (Hover Racer) hat sich Reilly einen neuen Helden namens Jack West geschaffen, der nach allem, was ich bisher gehört habe, eine Mischung aus den Schofield-Romane und Reillys "Der Tempel" abgibt.

Die nächsten beiden Romane "Das Tartarus Orakel / Seven Ancient Wonders" und "Die Macht der sechs Steine / Six Sacred Stones" handeln von dem Ex-Soldaten West. Und laut Reillys Weblog arbeitet er gerade an dem dritten West-Roman mit dem Titel "The five greatest warriors".

Nun denn, Scarecrow adé. Wir haben dich gemocht. Du bist der Beste.

Du bist ein Held!

 

BuCon


Heute ist Buchmesse Con in Dreieich.

Wie im letzten Jahr kann ich auch diesmal leider nicht teilnehmen. Ursprünglich wäre ich auf einem 2-Tagesseminar in Köln gewesen, dass ich jedoch ausfallen lassen musste. Als das fest stand, war jedoch meine mögliche Mitfahrgelegenheit nach Dreieich schon anderweitig ausgebucht.

Jeden Moment wird vermutlich Dirk van den Boom seine berühmte Preisverleihungsansprache halten. Schade, dass es sowas noch nicht als Live Stream zu sehen gibt.

Na ja, wäre vermutlich zuviel verlangt. Die Veranstalter schaffen es bisher nicht mal ihre Startwebseite zu ändern. Seit vier Jahren prangt dort "Buchmesse Con 2004" auf der Startseite 😉

Der Sieger


"Die sind mir da alle zu schnell und hektisch", sagte letztes Jahr mal Marc "Dr. Paynehill" Wehberg in Bezug auf eine Online-Partie von Unreal Tournament. Recht hatte er. Ich hab es versucht und keine Schnitte gehabt. Die anderen Game waren einfach besser.

Seit ich mich auf der X Box 360 in Unreal Tournament III eingespielt und meinen Lieblingslevel "Facing Worlds" schon bis zum Erbrechen gegen den Computer mit 16 KI-Gegnern gespielt habe, dachte ich mir, es wird mal Zeit, das auch gegen Online Gamer zu versuchen. Immerhin hatte ich bei Battlefield Bad Company schon einige Kills vorzuweisen, warum nicht auch bei UT.

Die ersten Partien waren eher ernüchternd, auch wenn ich mich selbst schon etwas besser anstellte, als bei dem alten UT.

Heute gelang es mir dann, aus einer Deathmatch Partie als Sieger hervorzugehen. Gegen 20 Online-Mitstreiter trat ich an Bord eines Containerschiffes im Nordpolarmeer an. Während Wind und Schnee um mich herumtanzen werfe ich mich mit der Flakkanone und dem Link-Gewehr ins Gefecht und rase durch die Meute.

Am Anfang lege ich gut los, dann werde ich schwächer und immer wieder selbst erschossen. Als dann die freundliche Computerstimme vermittelt "Noch ein Kill verbleibt", denke ich mir, dass ich doch ziemlich gut mitgemischt habe, wenn ich auch nicht gewinne.

Die Flakkanone beendet das Leben eines Mitspielers und kurz darauf heißt es: "Du gewinnst das Spiel."

Was? Ich???

Tatsächlich. Der anschließenden Auswertung nach habe ich 40x meine Mitspieler über den Jordan geschickt, bin allerdings selbst auch 37 x draufgegangen. Macht nix. Sieg ist Sieg!

Yeah!

Aufgemerkt beim Einkauf


Es ist immer wieder erstaunlich, wie man hinters Licht geführt wird. Das fängt schon bei alltäglichen Dingen wie beispielsweise etwas so profanem wie einem Einkauf an.

LIDL bietet dieses Woche beispielsweise Schokoriegel aus dem Hause Mars zum unschlagbaren Preis von 1,49 Euro pro Mehrfachpackung an. Der reguläre Preis liegt bei 1,79 Euro, in der REWE-Gruppe sogar mittlerweile bei 1,99 Euro.

Ein Schnäppchen also.

Nun muss man wissen: Die regulären Mehrfachpackungen umfassen 5 Schokoriegel. Egal ob Mars, Snickers oder Twix. Hin und wieder gibt es Sonderpakete mit einem Gratisriegel.

Und jetzt kommt es: Im LIDL liegen alle Packungsgrößen aus. Wer nicht aufpasst, schnappt sich ein altes Paket mit fünf Riegeln. Zwar ist das auch günstig, aber warum nicht gleich eines mit einem Riegel mehr kaufen für den gleichen Preis. Oder besser noch: Nur TWIX gibt es mit 5+1 Riegel. Die Sorten MARS und SNICKERS sind sogar in Sonderformaten 6+1 vorhanden.

Für 30 Cent unterhalb des normalen Preises gibt es hier also sogar ganze zwei Riegel obendrein gratis dazu.

Wer jetzt Appetit bekommen hat, sollte schnell zuschlagen. LIDL hat noch bis 20 Uhr geöffnet. 😉

Die Schöne und das Biest


Heute habe ich den Doppelband »Mondspur« und »Dunkles Erwachen« aus der Feder Jessica R. Wards zu Ende gelesen. Wie bei den Vorbänden vereinen die beiden deutschen Heyne-Veröffentlichungen wieder einen Originalband. In diesem Fall den Roman »Lover Awakened«.

Es hat absolut keinen Sinn, die Romane einzeln zu lesen oder einzeln zu rezensieren, denn es handelt sich hierbei um einen vollständigen Roman.

In »Lover Awakend« wird eine Geschichte fortgeführt, die sich bereits im Mittelteil und gegen Ende des zweiten Romans abzeichnete. Es geht diesmal um den Krieger Zsadist und die Vampirin Bella.

Bella ist am Ende von »Lover Eternal« von dem Lesser Mr. O (David Ormond) entführt worden, da sie ihn an seine verstorbene Lebensgefährtin erinnert. Ausgerechnet Zsadist, die traurigste und gleichzeitig erbarmungsloseste Kreatur der Bruderschaft der Black Dagger entwickelt ein Interesse an Bellas Rettung, denn die schöne Vampirin hat erstmalig seit langer Zeit ein Gefühl in Zsadists Herz gesetzt.

Die Bruderschaft kann Bella befreien, doch da scheinen die Problem erst anzufangen. Bella verliebt sich in Zsadist. Zsadist in Bella, doch seine Minderwertigkeitskomplexe sind so stark, dass er einfach nicht glauben kann, dass eine solche Schönheit ausgerechnet ihn, den hässlichen Vampir, zum Mann nehmen will. Kategorisch lehnt er solch eine Beziehung ab. Und so stellen sich beide so dämlich an, dass der Leser auf jeder Seite mitfiebern kann, ob die beiden überhaupt je zusammenkommen werden.

Die Geschichte verkompliziert sich, als auch Zsadists Bruder Phury Gefühle für Bella entwickelt. Ausgerechnet der Vampir, der einen Zölibatsschwur abgelegt hat.

Während die beiden um ihr Schicksal und das Bellas hadern und aus dem gefühlskalten Zsadist mehr und mehr ein gefühlvolles Wesen wird, spinnt J.R. Ward auch andere Handlungsfäden weiter.

Erstmal bringt sie einen neuen Handlungsort, die Spelunke Zero Sum ins Spiel, die einem Vampir gehört, der nur Der Reverend genannt wird. Der Reverend ist der Bruderschaft auf der Spur und legt Phury, dem er Drogen verkauft, mit einem Empathietrick herein, ihm etwas über die Bruderschaft zu verraten.

Es fällt der Autorin leicht, die wahre Identität des Reverends erst am Ende des Romans zu enthüllen. Sollte das Buch je verfilmt werden, wird sich der Regisseur eines Tricks bedienen müssen, um den Zuschauer nicht gleich zu Beginn auf den Mann zu stoßen, der der Reverend in Wahrheit ist. Die Überraschung im Roman ist jedenfalls perfekt.

Gleichzeitig spinnt Ward auch den Faden um Butch O’Neil weiter, der immer noch nur an Marissa denken kann, die ihn jedoch anscheinend hat abblitzen lassen. Eine Begegnung in der Vampirklinik zeigt dem Leser jedoch, dass Marissa nichts lieber täte, als Butch für sich zu gewinnen – doch das Strickmuster will, dass auch diese beiden sich so dumm anstellen, wie alle anderen und ihre Gedanken für sich behalten, statt Klartext zu reden und die Fronten zu klären.

In einem weiteren Handlungsstrang geht es um den Jungen John, der inzwischen von der Bruderschaft zum Krieger trainiert wird und der ein oder zwei Jahre vor seiner Verwandlung in einen Vampir steht. In John steckt jedoch die Seele Darius‘, Beths Vater, der zu Beginn des ersten Romans »Dark Lover« durch eine Autobombe der Lesser ums Leben kam.

Gegen Ende des Romans ist mit einem großen emotionalen Umschwung zu rechnen. Die Black Dagger erfahren einen gewaltigen Schicksalsschlag und den Verlust mehrerer Sympathieträger der Serie. Wer drauf geht, werde ich hier nicht verraten. Es hat es jedenfalls in sich.

Nur eine Sache müsste Frau Ward an der Stelle noch lüften: Wenn Omega, der Gegenspieler der Jungfrau der Heiligen Schrift, nicht über die Gabe der Schöpfung verfügt und seine Lesser erschafft, indem er ihnen das Herz entfernt und aus Menschen Untote macht, die nur durch einen Stich ins Herz vollständig eliminiert werden können, wie ist es dann Omega möglich, Lesser zurückzuschicken, nachdem ihr Körper vollständig zerstört wurde? Wo kommt der neue Körper her, den Mr. O erhält, nachdem er sich selbst einen Dolch in die Brust gerammt hat, um Omega zu begegnen?

Ich freue mich bereits auf die nächsten beiden Bände, denn dann endlich wird es um Butch und Marissa gehen!


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