Archiv für den Monat April 2009

PC Welt testet Akkulaufzeiten von Netbooks


Erinnern Sie sich noch an den kleinen schnuckeligen EEE-PC von Asus? Ganz toll, ganz klein, ganz billig – allerdings mit leichten Mängeln. Einer davon war die Akkulaufzeit von gerade mal 2 Stunden unter Volllast. Da fragt man sich, warum so ein Minilaptop so viel Strom verbraucht, wo es doch einen stromsparenden Prozessor einsetzt, ein Minidisplay zu beleuchten hat (7") und darüber hinaus als als Speichermedium eine Solid State Disc, statt einer HDD verwendet.

Inzwischen ist der EEE-PC gewachsen. 8,9" und 10" große Displays, Hard Drives mit 5.400 upm. Mehr Leistung, mehr Strom – und dennoch vermögen die neuen Geräte, von denen mittlerweile fast jeder PC- oder Notebookhersteller welche im Programm hat, länger durchzuhalten als der erste Asus EEE-PC.

Machen wir uns nichts vor: Ein Netbook ist was für unterwegs. Für zu Hause ist die Plackerei an einer Minitastatur zu mühselig. Wer sich ein Netbook kauft, der will es auf Reisen nutzen. Im Bus, im Café, in der Bahn, im Zug, draußen im Park oder im Hotel. Es ist klein und verschwindet, anders als ein 12" oder 15" Notebook bequem in fast jeder Tasche, wiegt nur knapp ein kg und lässt sich ratzfatz starten. Wer ein Netbook hat, will auch lange durchhalten können.

Umso erstaunter bin ich, dass PC Welt in seinem aktuellen Test über die Akkulaufzeiten von Netbooks das Samsung NC10 zum Testsieger kürt. Zwar hat man unter den Top10 auch ein MSI U100 getestet, jedoch die neuen Geräte U110 Eco und U115 völlig außer acht gelassen. Beide neuen 10" Geräte von MSI arbeiten nämlich mit einer wesentlich stromsparenden Variante des Intel Atom Prozessors und sollen nach Herstellerangaben bis zu 9 Stunden (U110) oder gar 12 Stunden (U115, möglich durch eine Hybriddrive-Lösung, 4 GB auf Solid State Disc, 160 GB HDD) durchhalten.

Erstes Tests mit Batteryeaterprogrammen haben für das U115 sogar 13 Stunden und 15 Minuten angegeben. 

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Amazon and you’re done – or not


Sie bestellen bei Amazon? Prima.
Sie wollen aber auch von Amazon beliefert werden? Nicht immer einfach.

Amazon hat sich zu einem riesigen Marktplatz von Drittanbietern entwickelt, auf dem es nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist, wer was wann wo liefert.

Sie werden sagen, das ist Ihnen gleichgültig?
Aber was ist mit der Garantie? Der Qualität?

Wenn Sie bei Amazon einkaufen und eine Reklamation haben, können Sie diese dort bequem abwickeln. Haben Sie aber bei Hans-Franz gekauft, könnte es schwierig werden. Wenn Sie bei Quelle, Neckermann oder Otto bestellen, wollen Sie ja auch von dort beliefert werden, oder nicht?

Hinzu kommt, dass der Einkauf bei Amazon direkt einige Vorteile bietet:

– schnelle Lieferung
– ab 20 Euro (oder knapp darunter) versandkostenfreie Lieferung
– Sie sammeln Paybackpunkte? Unbedingt die Amazonseite über payback.de ansteuern, denn dann gibt es für jeden Kaufeuro einen Paybackpunkt. Das ist auf Dauer gesehen bares Geld.

Leider ist die Suchfunktions- und Produktanbiet-Politik von Amazon schwammig bis undurchsichtig. Vermutlich ist alles so automatisiert und nicht so sauber programmiert, dass folgende Fehler auftreten:

1. Sie suchen ein Produkt und finden es zu einem Preis eines Drittanbieters, der aber höher angesetzt ist, als der Amazon-Preis selbst. Das geht so nicht! Entweder sollte auf der Produktseite Amazon stehen oder der günstigste Anbieter, aber nicht ein x-beliebiger, der auch noch teurer ist. Das verwirrt die Kunden nur, lässt sie entweder unachtsam teurere Produkte bestellen oder versehentlich von einem Drittanbieter oder ganz vom Kauf zurückschrecken.

2. Sie wollen aus den vorgenannten Gründen bei Amazon direkt bestellen, aber Amazon hat das Produkt gar nicht im Sortiment? Auch das ist nicht zwangsläufig gesagt. Beispiel: Sie geben in die Suchmaske USB Stick ein, filtern danach nach Hersteller, z.B. SanDisk und dann nach Anbieter. Sie werden feststellen, Amazon taucht in der Liste gar nicht auf. Ergo schlussfolgern Sie, dass Amazon selbst keine SanDisk Speichersticks anbietet. Richtig?

Weit gefehlt. Setzen Sie nämlich zuerst den Suchfilter auf Anbieter und wählen Amazon aus und anschließend filtern Sie nach SanDisk Produkten, werden Sie feststellen, dass Amazon sehr wohl auch SanDisk Speichersticks verkauft. Wären Sie darauf gekommen?

Oder ein anderes Beispiel. Sie suchen die neue Netbook-Reihe von MSI, klicken auf die Kategorie Computer, dann auf Netbooks und lassen sich alle Netbooks vom Hersteller MSI anzeigen. Das U110, U115 und U120, die drei Geräte der neuen Generation tauchen dort nicht auf. Also gibt es die nicht bei Amazon?

Wieder falsch. Geben Sie in die Suchmaske U110 ein, finden Sie das Netbook unter der Kategorie Elektronik und Foto. Das passt wiederum nicht.

Damit vergrault man Kunden, denn die haben nicht endlos Zeit, sich durch alles durchzuwurschteln und endlos zu wühlen, bis sie das Gesuchte gefunden haben.

500.135


Das ist der aktuelle Zeichenstand meines Actionthrillers »Kalte Spuren«. Momentan befinde ich mich mit der Fregtatte »La Lumière« im Nordatlantik, genauer in der Baffin Sea, und meine Protagonisten werden von zwei A-10 Thunderbolt Bodenkampfflugzeugen, einem U-Boot der Los Angeles-Klasse und einem Kommando Navy SEALs angegriffen.

Wie sie aus der Situation wieder herauskommen, weiß ich auch noch nicht 😉

Willkommen auf Hell Island – der neue Reilly


Nein, genau genommen ist es nicht der neue Reilly, denn »Hell Island«, so auch der Titel des Originals, war nur ein Erzählung, die Reilly für Books Alive im Jahr 2005 schrieb.

Dennoch wird bekanntlich versucht, mit allem Geld zu verdienen. Und wo der Name Matthew Reilly draufsteht, ist bekanntlich auch Matthew Reilly drin – wenn auch in arg verkürzter Form. Die bei Ullstein im Taschenbuch erschienene Geschichte umfasst nur 110 Seiten und ist eine echte Novelle.

Vielfach wird der Begriff Novelle synonym für einen Kurzroman verwendet, was sachlich falsch ist. Eine Novelle weist gewisse Charakeristika auf, die sich allesamt in Reillys »Hell Island« vereinen.

Aufgrund der Kürzer der Story lässt sich die Handlung auch nur mit wenig Worten umschreiben, ansonsten liefe man schon fast Gefahr, zu viel zu verraten. Einige Zeit nach Shane »Scarecrows« letztem Einsatz in »Operation Elite« und dem damit verbundenen Tod von Libby Gant, setzt man den Captain des United States Marine Corps wieder an der Front ein. Zusammen mit einem jeweils zehnköpfigen Team von Deltas, Airborne und Seals-Einheiten landen seine Marines auf dem verlassenen Flugzeugträger USS WASHINGTON, der an einer in keiner Karte verzeichneten Insel vor Anker liegt und zu dem jedweder Kontakt abgebrochen ist. Als die Spezialeinheiten an verschiedenen Punkten des Trägers aufsetzen, ist das riesige Schiff wie leergefegt. Erst als sie den unteren Hangar erforschen und auf Leichenteile stoßen, stoßen sie auf die schreckliche Wahrheit.

»Hell Island« ist ein echter Reilly von der ersten bis zur letzten Seite, nur leider viel zu kurz. Wenn sich Reilly nicht inzwischen von Scarecrow verabschiedet und seinem neuen Helden Jack West ("Das Tatarus Orakel", "Die Macht der sechs Steine" und irgendwann 2010 in Deutschland der dritte Teil der Trilogoe, bisher nur unter dem englischen Titel "The Five Greatest Warriors" bekannt) zugewandt hätte, wäre aus der Novelle vielleicht ein kompletter 500-600 Seiten Roman geworden. So gibt es aber nochmals Scarecrow im Schnellschuss und das nicht zu knapp.

Die Erzählung hat reichlich Tempo und ist in Nullkommanix durchgelesen. Ein hoher Bodycount sind für Matt Reilly keine Frage – was erstaunlich ist, dass er diesmal jedoch überraschend viele "Helden" überleben ließ. Schwächeln wir da etwas?

Jedenfalls einen Daumen hoch, trotz der unverschämten 6,95 Euro für schlappe 110 Seiten – da hätte man auch mal die 4,95 Euro Marke drücken können. Bastei hat es vor einigen Jahren mit Hohlbeins "Intruder" vorgemacht, dass auch günstig geht.

 

Wo bin ich momentan?


Ein kleiner Werkstattbericht.

Momentan befinde ich mich in St. John’s, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Neufundland auf der Halbinsel Avalon. Und einmal mehr bin ich dem Internet dafür dankbar, dass ich mir den Gang in eine Bücherei sparen kann. Unerschöpfliche Quellen auf Mausklick abschöpfen, das ist genau das, was einen Schriftstellerseele höher schlägen lässt.

Ich brauche Informationen über St. John’s, Luftbildaufnahmen des Hafens, eine Kartografie des Areals, Informationen über Sea King Helikopter und Handfeuerwaffen – mit einem Fingerschnippen hat man sich das alles aus dem Netz gezogen und voilà, es kann losgehen.

Eileen passierte einen blau gestrichenen Schüttgutfrachter und wich einem
Gabelstapler aus, der dabei war, einige Kisten mit Vorräten an Bord zu heben
und ignorierte die wütenden Rufe des Fahrers. Sie blieb auf dem Harbour Drive
und gelangte zu einer riesigen Fläche, die auf den ersten Blick wie ein
Hubschrauberlandeplatz aussah. Tatsächlich war die Kaimauer an dieser Stelle
abgeflacht und verlief als Schräge direkt in das Hafenbecken. An diesem Pier
legten Luftkissenfähren oder RoRo-Schiffe an. Inga hatte diesen Kai als
Treffpunkt genannt. Eileen blickte erneut auf die Uhr. Noch drei Minuten.

In der Ferne, über den Lärm des Hafens und des Verkehrs der Stadt in
ihrem Rücken hinweg hörte Eileen ein unterschwelliges Brummen. Sie blickte nach
Nordosten zur Mündung des natürlichen Hafenbeckens. Fast rechnete sie damit,
ein Luftkissenboot um die Landzunge schießen zu sehen, doch stattdessen zog ein
Punkt am Himmel ihre Aufmerksamkeit auf sich. Das Brummen rührte von einem
Helikopter her. Einem ziemlich großen.

Der Sikorsky S-61 Sea King war grün gestrichen und trug keine
sichtbaren Hoheitsabzeichen, als er über die Hügelkette der Ostzunge des Hafens
hereinschwebte. Er flog über die Southside Road und überquerte das knapp
dreihundert Meter breite Hafenbecken.

Eileen legte den
Kopf in den Nacken, als der Rumpf des Hubschraubers wie eine gewaltige Hummel
mit hämmernden Rotoren über sie hinweg glitt. An der Bauchseite waren keinerlei
Rufzeichen aufgemalt. Der Sea King glänzte einfach grün im Licht der
Novembersonne. Er drehte eine Runde über dem Anlegeplatz und senkte sich dann
in Ufernähe. Noch bevor die Räder auf der Betonpiste aufsetzten, wurde die
große Seitentür aufgeschoben. Zwei Gestalten in eng anliegenden schwarzen
Lacksuits sprangen heraus. Die eine war groß und trug ihr langes, blondes Haar
gelockt. Eileen tippte auf Inga. Die zweite Frau hatte hellbraunes Haar mit
blonden Strähnchen und war fast einen Kopf kleiner als Inga. Ihre Haut besaß
einen dunklen Teint. Sie mochte arabischer Abstammung sein. Über ihren
Lacksuits trugen die beiden Frauen weite, offene Ledermäntel. Eileen entgingen
nicht die Waffen, die in den Holstern an den Hüften der beiden baumelten. SIG
Sauer P226 mit aufgesetzten Kompensatoren, die sie bulliger wirken ließen, als
sie in Wirklichkeit waren.



Luftbildaufnahme des St. John’s Harbor.


 

Karte von Neufundland



Sikorsky H-3 "Sea King" Hubschrauber

Sehnsucht und Licht in der Stiftskirche


Beinahe hätte ich es doch versäumt von dem Auftritt des Gesangsduos Colours & Dreams und meinen Anekdoten zu berichten.

Unserer Beitrag Sehnsucht und Licht hat zwar nicht für Platzmangel in der Kirche gesorgt, was sicherlich auf einen Mangel an Werbung zurückzuführen ist, aber die Veranstaltung war für ein Ereignis dieser Art gut besucht. Uns hat es Spaß gemacht, dem Publikum hat es gefallen. Der anhängende Artikel in der Westfalenpost spricht für sich selbst.

Ein neuer Fall für Sean King und Michelle Maxwell


Ich war schon sehr enttäuscht, dass David Baldacci in »Mit jedem Schlag der Stunde«, der Fortsetzung seines genialen Secret Service Thrillers »Im Bruchteil der Sekunde« auf Provinzthrillernummer ging und damit so ziemlich alles versaute, was er im ersten Roman aufgebaut hatte. Umso skeptischer wurde ich, dass nun ein weiterer Roman, »Im Takt des Todes« um die beiden Ex-Secret Service Agenten Michelle Maxwell und Sean King erschien. Dennoch habe ich mir den Roman aufgrund des viel versprechenden Klappentextes sofort nach Erscheinen vorgenommen.

Sean und Michelle verschlägt es nach Babbage Town, einer Gemeinde von Genies, die versuchen einen Quantencomputer zu bauen. Pech nur, dass einer dieser Wissenschaftler, ein gewisser Monk Turing, nebenan auf dem CIA Gelände Camp Peary tot aufgefunden wurde. Die Betreiber von Babbage Town glauben nicht so recht an den Selbstmord, der von der CIA als Todesursache angegeben wird und engagieren die Detektivagentur von Joan Dillinger, die ebenfalls früher beim Secret Service war.

Da Michelle eine tiefe Seelenkrise durchmacht und kurfristig in eine psychiatrische Anstalt muss, Sean so gut wie abgebrannt ist, um Michelles Arztrechnungen zu bezahlen, übernimmt der den Fall. Gerade in Babbage Town angekommen, geschieht der angeblich nächste Selbstmord: Der Sicherheitschef Len Rivest wird tot in seiner Badewanne aufgefunden. Merkwürdig nur, dass es keine Handtücher in dem Badezimmer gibt. Sean wittert Mord, nicht nur in Rivest Fall, sondern auch in Turings. Der einzige Schlüssel scheint Turings autistische Tochter Viggie zu sein, die immer wieder das gleiche Lied auf dem Klavier spielt, wenn sie in Bedrängnis gerät.

Mit wesentlich mehr Tempo als im zweiten Teil legt David Baldacci hier einen atemberaubenden Thriller auf den Tisch, der sich vor anderen nicht zu verstecken braucht. Baldaccis Spezialität sind unvorhersehbare Wendungen am Ende des Romans. Wer fleißig die Zeilen durchstöbert und seinen Spaß daran hat, mitzuraten, wer letztendlich der Mörder ist, wird am Ende doch ziemlich überrascht sein.

Ich hoffe, das wird nicht der letzte King/Maxwell-Roman aus Baldaccis Feder sein und dass er weitere Geschichten um das erfolgreiche Detektivduo genauso spannend und flott aufs Papier bringt.


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