Archiv für den Monat Mai 2009

Zeichen und Wunder – Sacred 2 ist erschienen


Lange hat es gedauert.
Bereits im Oktober letzten Jahres erschien die Fortsetzung zum Actionrollenspiel in ISO-3-D-Sicht Sacred unter dem Titel Sacred 2 – Fallen Angel.

Das Spiel war jedoch so voller Bugs, dass die Spielgemeinde erbost aufbegehrte und Ascaron Studios die Köpfe einziehen mussten.

Für Januar 2009 war Sacred auch für die Next Gen Konsolen X-Box 360 und Playstation 3 angekündigt worden. Dreimal ist dieser Termin verschoben worden. Der letzte war für den 28. Mai 2009 terminiert …

… und es hat geklappt!

Amazon hat heute meine Sacred 2 Version versandt. Damit kann ich mich auf ein verregnetes Pfingsten freuen 🙂

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Arbeitsoase II


Zwar ohne Wireless-LAN, aber nicht minder inspirativ war meine heutige Mittagspause. Normalerweise verbringe ich die am Schreibtisch, esse eine Kleinigkeit, setze mir meine Kopfhörer auf und lasse Alan Silvestri durch die Gehörgänge rauschen, damit es mit der Schreiberei auch fluppt.

Heute kam ich auf die Idee, einfach mal rauszugehen. Also schnappte ich mir das Netbook, wanderte durch die Randzonen des Dortmunder Westfalenparks und fand eine Rundbank mit Aussicht auf einen Teich mit Springbrunnen. Es war windig und sonnig, aber warm genug, um draußen sitzen zu können (lange vor dem später einsetzenden heftigen Regen) und so ließ ich nicht nur in Gedanken, sondern auch auf der Tastatur Markus de Vries das Innere des Schiffes Le Soleil untersuchen und ihn eine furchtbare Entdeckung machen.

Ich hätte noch weiterschreiben können, aber die Pause war rasch vorbei und die andere Arbeit rief wieder.

Arbeitsoase


Es gibt viele Möglichkeiten, sich in Dortmund entlang der Kleppingstraße, dem Westenhellweg oder in Seitengassen irgendwo hinzusetzen, einen Cappuccino zu schlürfen, sich gut zu unterhalten. Doch die meisten Einrichtungen laden zwar zum Verweilen ein, nicht aber unbedingt zum kreativen und inspirierendem Arbeiten.

Gut, dass es das Edward’s gibt, eine Coffeebar Lounge, in der man genauso gut Kaffee in allen Variationen wie kalte Spezialitäten oder ein stinknormales Bier oder eine Cola trinken kann.

Wer ins Edward’s einkehrt hat die Möglichkeit bei warmem Wetter draußen zu sitzen mit Blick auf das Dortmunder Rathaus und den Stadtgarten, oder "draußen" vor dem Lokal, aber von Wind und Wetter geschützt in der Beswordthalle auf gemütlichen Ledersofas in die man herrlich versinken kann oder im Lokal selbst auf Couchen, Sitzbänken oder Stühlen.

Das Besondere am Edward’s ist die Freundlichkeit von Laptopnutzern gegenüber. Die Tische sind groß genug, um mobile Computer jeder Größe darauf zu platzieren. An jedem Wandpunkt gibt es Steckdosen, falls mal der Akku schlapp macht und zur Arbeitsqualität trägt ein offenes und vor allen Dingen kostenloses W-Lan bei, das jeder Besucher uneingeschränkt nutzen kann.

Und das nutzen die Besucher auch aus. Bei jedem meiner dortigen Aufenthalte habe ich mindestens fünf bis sechs Besucher mit ihren Notebooks gesehen. Einmal saßen auf der Galerie, die Tische im Hufeisen angeordnet, sogar ein Dutzend Leute mit ihren Macbooks und veranstalteten offenbar einen Arbeitsabend.

Heute gönnte ich mir eine Auszeit und besuchte das Edward’s um ein paar Seiten an "Kalte Spuren" weiterzuarbeiten. Bei Ice Blended Chocolate und angenehmer Musik war das auch sehr inspirierend. Um die Akkukapazität brauchte ich mir allerdings keine Sorgen zu machen. Nach zwei Stunden Betriebszeit verkündete mein NC10 freudig, dass es immer noch Saft für mehr als 5 1/2 Stunden hatte.

Was will man mehr?

»Come with me, if you want to live«


Der vierte Terminator-Film mit dem Untertitel »Salvation« ist diesen Donnerstag in den USA gestartet. Die deutschen Zuschauer müssen sich noch zwei Wochen gedulden, bis er über unsere Leinwand flimmert.

Rechtzeitig vor dem Film ist der Roman dazu aus der Feder von Alan Dean Foster erschienen. Nur, wenn ich unbedingt wissen will, wie der Film ist, kaufe ich mir vorab so ein Buch zum Film. Und da ich selbst nicht mehr bis zum Kinostart warten wollte, landete letzte Woche »Terminator: Die Erlösung« auf meinem Nachttisch.

Zunächst vorab: Ich habe die deutsche Fassung gelesen, während Oliver Naujoks in seinem Blog das amerikanische Original bespricht. Gerade die deutsche Übersetzung ist voller Fehler, als sei sie eilig zusammengestoppelt worden, ohne dass das Lektorat anschließend noch einmal einen Blick darauf geworfen hat. Fehlende Buchstaben, fehlende Wörer, falsche Artikel – die Fehler ziehen sich quer durch den Roman (Hallo Mattes, ich hoffe, du liest das!! Nicht nur in meinen Büchern sind noch Fehler, also hab Nachsicht!).

Zum Inhalt: Der Roman beginnt mit der Verurteilung des Kriminellen Marcus Wright irgendwann vor dem Tag des Jüngsten Gerichts. Dieser willigt ein, seinen Körper wissenschaftlichen Forschungen zur Verfügung zu stellen.

Danach befinden wir uns im Jahre 2018, also 11 Jahre vor dem Ereignis, bei dem John Connor seinen Vater Kyle Reese durch die Zeit zurück ins Jahr 1984 schickt, damit er dort seine Mutter Sarah Connor retten kann.

Wie wir schon in Terminator 3 und Terminator The Sarah Connor Chronicles erfahren haben, verändert sich die Zukunft ständig durch das Eingreifen in die Zeit in der Gegenwart. Hatten Sarah und John den Tag des Jüngsten Gerichts durch die Zerstörung der Firma Cyberdyne abgewendet, wurde John Connor im dritten Film aufgeklärt, dass der Judgement Day sich nur vorverschoben hätte.

Auch jetzt findet sich John Connor in einer Zukunft wieder, die nicht der Beschreibung seiner Mutter entspricht. Die Terminatoren scheinen sich viel zu schnell zu weit zu entwickeln. Zwar ist der T-600 noch der allgemeine Fußsoldat Skynets, doch schon taucht der erste T-800 auf und ein spezieller Hybride, der tatsächlich halb Mensch und halb Maschine ist – ein Cyborg.

Der Rest der Geschichte ist leider viel zu schnell erzählt. Marcus Wright trifft in Los Angeles auf Kyle Reese und das stumme Mädchen Star und wird von einem Skynet Harvester entführt. Wright findet die abgeschossene A-10 Pilotin Blair Williams und tritt mit ihr zu Fuß die Reise zum Versteck des Widerstandes an, um John Connor zu suchen. Wright hofft, dass Connor ihm bei der Suche nach Reese helfen kann. Im Lager des Widerstandes angekommen, muss der Leser das erfahren, was er eigentlich längst durch den Filmtrailer weiß: Wright ist in Wahrheit ein Hybride.

Das Misstrauen ist gesät, niemand will ihm helfen, doch als John Connor hört, wen Wright eigentlich sucht, schwinden seine Zweifel. Er muss um jeden Preis Kyle Reese befreien, da er ihn sonst 11 Jahre später nicht ins Jahr 1984 zurückschicken kann und somit nie geboren worden wäre. Gemeinsam mit Wright macht sich John Connor ins Herz von Skynet auf.

Der Roman ist flott geschrieben, die Story dabei leider so dünn, dass sie normalerweise für eine Kurzgeschichte gereicht hätte. Alan Dean Foster schreibt als alter SF-Hase und Film-tie-in Routinier den Roman bildhaft genug, um für reichlich Kopfkino zu sorgen. Wer den Roman gelesen hat, hat damit aller Wahrscheinlichkeit nach auch den Film bereits gesehen – zumindest gedanklich.

Auch wenn ich die anderen Romane zur Terminator-Serie nicht gelesen habe,  würde ich Terminator Salvation als "Yet another Terminator novel" bezeichnen. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Ein Actionszenario unter ferner liefen, nichts Herausragendes, nichts Besonderes und filmisch sicher bereits in Matrix 3 und Transformers 1 schon alles gehabt.

Wenn dieses Buch der Film ist, dann sehe ich den Universal Studios Film »Terminator 3D – A battle across time« eher als würdigen Nachfolger und Abschluss der Terminator Serie als Terminator Salvation.

Der Thriller – das Familiendrama


"Verblendung" ist der erste Teil einer Thrillertrilogie des schwedischen, 2004 verstorbenen Schriftstellers Stieg Larsson. Hauptprotagonisten dieser Trilogie ist das ungleiche Ermittlerduo Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander.

Blomkvist ist Journalist und bei seiner letzten Reportage über einen Wirtschaftsboss ziemlich in Bedrängnis geraten. Er wird angeklagt, verurteilt und muss wegen übler Verleumdung gar eine Haftstrafe von drei Monaten antreten.

Lisbeth Salander ist ein sozialer Fall, war in psychiatrischer Behandlung und untersteht anwaltschaftlicher Vormundschaft. Sie arbeitet bei einem Sicherheitsunternehmen als Ermittlerin.

Als der in Ruhestand befindliche Henrik Vanger Blomkvist mit beauftragt den Mörder seiner 1966 verschollenen Nichte Harriet aufzuspüren wird Salander gleichzeitig auf Blomkvist angesetzt, um herauszufinden, ob er der Richtige für diesen Job ist.

Sowohl Henrik als auch Blomkvist wissen im Grunde, dass der gut bezahlte Job keine Früchte tragen wird. Mit Harriet kann 1966 alles mögliche geschehen sein, nur der Gedanke, dass es ein Mord gewesen sein könnte, sporn Blomkvist dann doch an, sich die Unterlagen von damals anzusehen. Zu seinem Erstaunen stößt er auf einen einzelnen Anhaltspunkt, der bei der damaligen Untersuchung durch die Polizei nicht berücksichtig worden war.

Der Anhalspunkt ist gleichzeitig sein Strohhalm von dem aus er sich weiter und weiter und tiefer in die Geschichte hangelt. Was als Besessenheit Henrik Vangers abgetan wurde, bekommt bald sehr reale Dimensionen. Je tiefer er gräbt, umso schrecklichere Dinge über die Familie Vanger führt Blomkvist zutage – und als er nicht weiter kommt, stößt er auf Salander, die er kurzer Hand in den Job mit einbindet.

Ich will ganz ehrlich sein, wenn ich mir das Buch gekauft hätte, hätte ich es nach 100 Seiten weggelegt, weil es mich zunächst nicht reizte. Stieg Larsson holt so weit aus und geht bei all seinen Beschreibungen so ziemlich ins Detail, dass kein Raum mehr für eigene Vorstellungen und Fantasien bleibt. Der Leser wird gleich in der ersten Hälfte des Buches mit so vielen Details aus dem Leben Blomkvist, dem seiner Arbeitskollegen, dem Leben Lisbeth Salanders, ihres Chefs und schließlich der Familie Vanger konfrontiert, dass sich das Ganze wie eine geschichtliche Abhanldung liest. Erst wenn Blomkvist nach gut 300 Seiten seine Ermittlungen aufnimmt, zieht die Handlung an. Allerdings kommt immer nur kurz Fahrt auf, ehe sie wieder abflaut.

Der Klimax wird zu rasch erreicht, und es sind am Ende noch immer 100 Seiten übrig, nachdem der Fall gelöst ist. So liest sich der Rest wie ein Epilog, in dem die noch offenen Punkte geklärt werden.

Fazit: Lesbar, zuweilen spannend und interessant, mit vielen klaffenden Hängern, die Langeweile aufkommen lassen können. Von einem Pageturner weit entfernt.

 

Das Labor des Todes


Zur Abwechslung habe ich mich mal an dem Autorenduo Preston/Child versucht. Nachdem ich bereits zwei Preston Soloromane angetestet habe, wollte ich mal sehen, wie die beiden gemeinsam schreiben.

Meine Wahl fiel auf MOUNT DRAGON: Labor des Todes einem Wissenschaftsthriller, der in der Wüste Neu Mexikos spielt, eben jene Region, zu der Preston in seinem Roman "Der Canyon" zurückgekehrt ist.

Der junge Wissenschaftler Guy Carson wird vom Firmenchef Brent Scops, Begründer und Inhaber einer Pharmakonzerns, nach Mount Dragon eingeladen. Mount Dragon, ein Labor, das nach dem gleichnamigen Gebirgszug in der Wüste New Mexicos benannt wurde und sich in der Nähe des ehemaligen Testgeländes für Atomsprengköpfe befindet.

Hier experimentieren die Genwissenschaftler Scopes an Grippeviren, um ein ultimatives Heilmitte gegen jegliche Art von Grippe zu finden. Helfen soll hier eine bestimmte Affenart, die zwar jedwede Form menschlicher Krankheiten bekommen kann – mit Ausnahme jedoch der Grippe.

Als sich der erste Todesfall im Labor ereignet, mach Guy Carson eine folgenschwere Entdeckung, die nicht nur das Projekt, sondern die ganze Menschheit gefährdet.

Im Gegensatz zu den beiden bisher von Douglas Preston gelesenen Romane beginnt Mount Dragon sehr langsam. Preston und Child nehmen sich Zeit, die Charaktere einzuführen und nehmen erst langsam Fahrt auf, allerdings erreichen sie niemals das Tempo der beiden oben erwähnten Preston-Romane. Vielmehr bremsen sie sich bei einer allzu lang geratenen Verfolgungsjagd durch die Wüste ziemlich aus und nehmen dem mit der Vernichtung des Labors beginnenden Höhepunkt den Drive.

Fazit: Durchaus lesbar, interessant und spannend, wenn auch stellenweise etwas lang geraten.

Meine ersten Schritte mit Linux


Ich bin immer offen für neue Ideen, und die Tatsache, dass mein Bruder schon seit Jahren fanatischer Linux-User ist, hat mir immer wieder zu denken gegeben, wenn ich über Windows geschimpft habe. Dabei sind die Hauptschimpfpunkte bei Windows sehr schnell aufgelistet: Sehr schwaches bis gar nicht vorhandenes Speichermanagement, schlechte Performance bei aktuellem Vista-System, lange Start- und Abmeldezeiten und Programmabstürze bzw. eingefrorene Systeme.

Was liegt da näher, als mal etwas anderes zu probieren?

Die c’t macht mit dem aktuellen Sonderheft Ubuntu eine Entscheidung einfach, denn auf einer der beiden mitgelieferten DVDs ist auch eine Liveversion der Linuxdistribution enthalten, die sich komplett von der DVD laden lässt, sodass man Ubuntu mit der grafischen Oberfläche Gnome erst einmal ausgiebig testen kann.

Ist man dann überzeugt, dass man das Ganze doch etwas ausgiebiger ausprobieren will, kann man Ubuntu installieren und muss dafür nicht auf sein Windows verzichten. Nach der Neupartitionierung der Festplatte, der Installation und einem Neustart bekommt man gleich zu Anfang einen Bootmanager bei dem man auswählen darf, ob man Ubuntu oder Windows starten möchte. Besser geht es doch nicht.

Nachdem ich ein bisschen mit der Gnome-Oberfläche herumexperimentiert habe und nun auch noch die KDE-Oberfläche installiert habe, schwanke ich noch zwischen den beiden GUIs.

Was ist dran, was ich brauche?
– WLAN funktioniert
– Firefox und Thunderbird arbeiten unter Linux (nur ein paar Menüpunkte sind woanders zu finden, als bei den Windows-Varianten)
– der Videoplayer hat sich sofort alle Codecs geladen, um WMV-Dateien abzuspielen.

Was will noch nicht so, wie ich es will?
– Openoffice ist bei vorformatierten Word-Dokumenten gewöhnungsbedürftig. Obwohl ich inzwischen alle Schriftarten des Windows-Systems unter Linux installiert habe, weist mein Roman "Kalte Spuren" in Windows 457 Seiten (auf Buchformat formatiert) und unter Linux 486 Seiten auf. Irgendetwas passt noch nicht so recht zusammen.
– die Energiesparfunktion meines Notebooks ist außer Kraft. Zwar hält Linux Powersave und Bildschirmverdunklung vor, aber sie funktioniert nicht. Das heißt im Akkueinsatz blendet das Display voll auf und der Akku ist innerhalb von 90 Minuten leer. Und Windows komme ich mit der Stromsparfunktion ca. 3 – 3,5 Stunden weit.

Ich teste mal fleißig weiter.

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