Archiv für den Monat Juni 2009

Rollins rockt!


Nachdem der zweite Sigma-Force Roman gegenüber dem Debüt etwas abgefallen war, schraubte ich meine Erwartungen in den dritten Band nach unten – und wurde mehr als positiv überrascht. Denn Der Genesis-Plan (amerik. "Black Order") übertrifft die beiden Vorgänger bei weitem!

In "Der Sandsturm" war Painter Crowe der Held. In "Feuermönche" wurde er zum Direktor der Sigma Force ernannt und musste das Actionfeld dem Draufgänger Grayson Pierce überlassen. In "Der Genesis-Plan" dürfen beide ran. Und das nicht zu knapp.

Director Crowe ist dem Ruf des tibetanischen Mönchs Ang Gelu gefolgt, um einer seltsamen Krankheit im Himalaya nachzugehen. Kaum dort angekommen, muss er feststellen, dass die vermeintliche Seuche eine rasende Wut auslöst und die Mönche eines Klosters sich in rasende Bestien verwandelt haben, die jeden töten, der ihnen in die Quere kommt – sogar sich selbst. Gemeinsam mit der Ärztin Dr. Lisa Cummings versucht er der Krankheit auf den Grund zu gehen, doch ihm läuft die Zeit davon, denn er ist selbst infiziert.

In Dänemark ist Gray Pierce einer Bande auf der Spur, die wissenschaftliche Artefakte ersteigert. Als er bei seiner Suche nach der Darwin Bibel von Unbekannten angegriffen und verfolgt wird, ahnt er noch nicht, wie sehr die Ereignisse in Kopenhagen mit denen im Himalaya zusammenhängen.

Der Genesis-Plan ist spannende und nervenaufreibende Actionthriller-Lektüre, die den Leser mit angehaltenem Atem quer über den Globus jagt. Tibet, Dänemark, Paderborn, Washington und Südafrika. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängerbänden ist fürs Luft holen zwischendurch diesmal keine Zeit.

Mehr davon, Herr Rollins. Mehr!

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Gelesen: Tom Clancy’s Endwar


Gleich eines vorweg: Wenn auf meinem Nachttisch (dem virtuellen hier im Weblog) mehrere Bücher stehen, dann lese ich die nicht gleichzeitig, sondern habe das unterste bereits ausgelesen, bin nur noch nicht dazu gekommen, hier etwas dazu zu schreiben.

Noch eines vorweg: Wo "Tom Clancy’s" draufsteht, ist nicht Tom Clancy drin, wie viele Rezensenten auf Amazon es immer noch glauben. "Tom Clancy’s" ist ein Markenname, der in erster Linie für Videospiele herhält, deren Inhalte auf Ideen oder Figuren von Tom Clancy basieren. Eine ganze Reihe von Spielen wie Rainbow Six, Advanced Warfighter usw. zieren den Tom Clancy’s Schriftzug. So auch Endwar, das ich bereits an anderer Stelle besprochen habe.

David Michaels ist der eigentliche Autor zum Roman Endwar, der vage die Handlung des Videospiels umreißt. Vage deswegen, weil mit Endwar nur am Rande das Szenario aufgreift, das im Spiel geboten wird.

Wir befinden uns in der Zukunft. Saudi Arabien und Iran haben sich nach einem nuklearen Schlagabtausch vollständig vernichtet. Damit wird Russland wieder zu einem der wichtigsten Öl fördernden Länder und strebt danach zu alter Stärke zurückzugelangen. Durch Geheimdienstberichte alarmiert schickt die USA ein Marines Kommando, um den russischen Oberst Doletskaya zu entführen und ihn nach den Invasionsplänen einer Operation 2659 zu verhören. Während der Gefangene dicht hält, fliegen russische Truppen in Kanada ein und besetzen wichtige Zentren, doch der kanadische Premier will den Kopf in den Sand stecken.

Eigenmächtig schickt der amerikanische Präsident Truppen über die Grenze und versucht die russische Invasion Kanadas aufzuhalten.

David Michaels schreibt ein typisches Invasionsszenario, das mich beim Lesen spontan an John Ringos SF-Werk Invasion erinnert hat. Immer wieder hatte ich die Helden aus Ringos Epos vor Augen, wenn die Spezialeinheiten dieses und jenes Vorhaben in die Tat umsetzten. Nur, dass nicht gegen Posleen ins Feld gezogen wurde, sondern gegen russische Truppen.

In den ersten Kapiteln ist der Roman etwas hektisch, denn Michaels wirft den Leser von einem Kapitel ins nächste, ohne genug Freiraum für die Vorstellung der Protagonisten zu bieten. Das legt sich aber nach drei oder vier Kapiteln und man hat abgesteckt, wer wichtig ist, um wen man bangen muss, wer das Zeug zum Helden hat. Von da an liest sich Endwar als spannendes Kriegsdrama, leicht futuristisch angehaucht, immer wieder an Ringo erinnernd, mit dem gleichnamigen Spiel jedoch nur am Rande zu tun habend. Kann man lesen. Muss man aber nicht.

Die Übersetzung wäre fast ordentlich geworden, wenn der Übersetzer nicht eine Funkbestätigung (im Englischen ein "copy that") stets in astreinem Bundeswehrdeutsch mit "Das ist verstanden." übersetzt hätte. Das liest sich nicht nur beim ersten Mal total blöd, sondern auch bei allen anderen 124 Malen 😦
Ein schlichtes "Verstanden." hätte hier vollkommen genügt. So ist man es auch gewohnt.

Alena beißt sich durch! – Die Vampirgöttin ist erschienen


Geben Sie es doch zu. Sie wollten wissen, wie ich all die losen Handlungsstränge entwirre und auflöse, wie die Rätsel sich zusammenfügen und wie Alena es letztendlich schafft nicht nur die Menschen, sondern auch ihre Artgenossen, die Vampire, zu retten. Geben Sie es ruhig zu.

Die Auflösung erwartet Sie jetzt im druckfrischen 10. Roman der Vampir Gothic Serie. »Die Vampirgöttin« ist dieser Tage im Verlag Romantruhe erschienen und wartet nur darauf, von Ihnen gelesen zu werden 🙂

Aus dem Inhalt:

Das letzte Gefecht steht bevor!


In Opyria hat Alena Labastida den Mythos um die Vampirgöttin wieder
aufleben lassen und sammelt Verbündete in Scharen um sich. Tausende
folgen ihrem Ruf, bereit die alles entscheidende Schlacht zu schlagen.


Doch werden sie genug sein, um gegen die gewaltige Schattenarmee der
Kaiserin zu bestehen?


Die Zukunft von Opyria und dem damit verknüpften Schicksal der Erde ist
ungewiss. Erst wenn sich Alena und Ravendra gegenüberstehen, wird sich
zeigen, wer die wahre Vampirgöttin ist.

Manchmal ist Spontaneität doch ganz gut


Eigentlich war es gestern ein Ding der Unmöglichkeit mit meinen Mitteln noch einen Abend außerhalb zu gestalten. Doch Dank des Einsatzes von Sascha und der plötzlichen Einladung Katrins hat es sich doch ausgezahlt, dass ich zugesagt habe.

Einen lieben Dank an Rabea, Katrin, Maike und Sascha für den schönen Grillabend!

812.679 – die kalten Spuren sind heiß


Und da ist es mir doch tatsächlich heute noch gelungen, das Rohmanuskript zu »Kalte Spuren« fertigzustellen. Nach einem Abstecher nach Hawaii im Epilog setzte ich nach 812.679 Zeichen (ohne Nachwort) das Wort Ende unter den Roman. Das ist ungefähr die doppelte Menge eines Vampir Gothic-Romans und dürfte in etwa mit dem letzten Cussler und Baldacci, die ich gelesen habe, auf einer Linie liegen. In der deutschen Übersetzung versteht sich, denn im Englischen braucht man deutlich weniger Wörter und hat wesentlich kürzere.

Ich tippe gerade am Nachwort und lege dann eine kleine Pause vor der Korrektur ein. Für mich bedeutet es jedoch nicht, kreativ zu pausieren, sondern gleich weiter zu machen und mich meinem nächsten Projekt zu widmen.

Und noch ein kleines Trostpflaster für meine liebe Kollegin Gudrun Freitag, die sich ständig über die vielen Leichen und das ganze Blut in den Mittagspausen beschwerte:

Es gibt keine weiteren Toten im Epilog 🙂
Und nein, ich werde jetzt nicht auf die Rosamunde Pilcher-Schiene wechseln, sondern bleibe meinem Motto und dem von Manfred Weinland geprägten Image als Action Kay treu.

Embassy Suites Portland


Momentan sitze ich in meiner Hotel Suite im Embassy Suites Portland, lehne mich in dem komfortablen Sessel zurück und genieße bei einem Glas kalifornischem Rotwein die Aussicht auf das Portland Head Light, dem Leuchtturmwahrzeichen der größten Stadt Maines.

Nun, zumindest in meiner Fantasie. In Wahrheit sitze ich in meiner Dachgeschosswohnung in Dortmund vor meinem PC und tippe die letzten Zeilen des letzten Kapitels von »Kalte Spuren«. Danach noch ein kurzer Epilog und der Roman kann erstmal für ein paar Wochen ruhen, ehe ich die ersten Korrekturen vornehme.

Im Anschluss werde ich den Prolog zum Folgeroman »Geheimprojekt Misty Hazard« verfassen, ehe ich mich einem anderen Projekt zuwende, das bisher namentlich noch unter Verschluss gehalten wird. Ich kann nur soviel verraten, dass es ein Dark Fantasy Roman werden wird.

Danach werde ich Alena Labastida und Elmar Fuchs aufscheuchen und ein weiteres Vampir Gothic Abenteuer erleben lassen, ehe es dann ans Eingemachte bei »Kalte Spuren« geht. Vorkorrekturen, Vorableser, Nachkorrekturen, Verlagssuche.

Je fester Sie mir die Daumen drücken, desto eher können Sie den Roman lesen. Ich zähle auf Sie … und natürlich auch auf mich 🙂

Wieder zurück


Schön. Kein Internet, kein Telefon (kein funktionierendes Netz), so ließen sich die letzten vier Tage aushalten. Auch wenn das Wetter am Donnerstag und Freitag sehr durchwachsen war.

Am Freitag befand ich mich gerade auf dem Weg zum Peterskopf und dem oberen Staubecken des E.ON-Wasserkraftwerkes, als ein Regenguss über mich hereinbrach. 30 Sekunden. Danach nochmal 30 Sekunden Hagel. Die Regenjacke hielt zwar alles ab, leider hatte ich die Kapuze demontiert, sodass meine Haare pitschnass waren.

Eisiger Wind zog nach dem Hagel auf. Etwa 10 Minuten darauf strahlender und heißer Sonnenschein. Meine Haare waren binnen zwei Minuten wieder vollkommen trocken, die Regenjacke ebenso. Es wurde in der Sonne so warm, dass ich die Jacke sogar ausziehen musste.

Vier Tage waren jedoch viel zu kurz. Hier muss ich nochmal eine Woche irgendwann einplanen, um wirklich alles mitmachen und erleben zu können. Ein paar Eindrücke gibt es in Form von Handykamerafotos. Meine "richtige" Digitalkamera habe ich im Eifer des Gefechts zu Hause vergessen 😦

Der Ederstausee von der Aussichtsplattform der Burg Waldeck aus gesehen. Nordöstlich hinter der Landzunge sieht man die Staumauer.

Die Aussichtsplattform der Burg Waldeck

Die Ederstaumauer. Der Edersee ist 27 Kilometer lang. Früher wurde das gestaute Wasser zur Versorgung der Weserschifffahrt sowie des Mittellandkanals in den trockenen Sommermonaten benutzt. Heute betreibt der Energieanbieter E.ON mehrere Wasserkraftwerke, die Spitzenlaststrom erzeugen.


Die Standseilbahn zum Peterskopf.

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