Archiv für den Monat August 2009

Immer fleißig bleiben


Während ich noch an meinem aktuellen Dark Fantasy Roman arbeite und meine Heerschar an Testlesern sich mit "Kalte Spuren" beschäftigt, habe ich noch eine weitere Angriffswelle gestartet und ein Konzept zu einer Dark Romance Serie entworfen. Einen ersten Entwurf dazu habe ich heute ebenfalls an drei "Testgutachter" geschickt und warte auf deren Feedback.

Wenn der Dienstleister vergisst, dass er einen Dienst zu leisten hat


Unerhört!

Gerade in der Dortmunder Stadtbahn. Ein offensichtlicher Proll keift durch den Zug, dass er schon zehnmal gedrückt hätte, und der Fahrer mal auf seine blinkenden Lämpchen achten sollte, damit er rechtzeitig anhält.

Soweit zwar nicht gut, aber okay. Da muss man drüber stehen. Auch als Fahrer. Denn immerhin sind die Passagiere (oder Fahrgäste, wie sie von den Stadtwerken genannt werden) zahlende Kunden. Fahr- und Fluggäste sind vermutlich die einzigen Gäste, die für einen Besuch etwas zahlen müssen. Da bekommt die Aufforderung, "seien Sie mein Gast" eine ganz andere Bedeutung.

Also, der Fahrer des Stadtbahnzuges hätte Schwamm-drüber sein lassen sollen. Der Fahrgast war ohnehin ausgestiegen, blökte zwar noch etwas herum, aber was soll’s, da steht man doch drüber.

Nicht dieser Fahrer, ein offensichtlicher Jungspund, der plötzlich das das Seitenfenster herunterließ und dem Proll was zurief, dass sich verdächtig nach "Was willst du, du Hurensohn?" anhörte. Plötzlich Brüllerei, und der Fahrer macht den Fehler, er gerät in Rage und lässt sich weiter provozieren.

Dass er aber noch etwa 30 bis 40 andere ZAHLENDE KUNDEN in seinem Zug hat, und er Gott verdammt noch mal einen DIENST an diesen Kunden zu leisten hat, scheint ihn nicht zu interessieren. Vielleicht dachte er sich, so eine Prügelei wäre auch mal für die zahlenden Kunden, eine willkommene Abwechslung.

Der Fahrer öffnet seine Tür, greift sich den Weichensteller (das Metallteil, das wie ein Brecheisen aussieht) und stellt sich dem Proll entgegen. Mal abgesehen davon, dass hier die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht gewahrt blieb, DARF der Mann das überhaupt?

Sicherlich nicht. Denn seine Aufgabe ist es, die Fahrgäste sicher von A nach B zu transportieren.

Zwar ging das Ganze ohne Schlägerei aus, aber vermutlich eher nur, weil der Proll sich angesichts des drohend erhobenen Weichenstellers nicht zu einem Angriff durchgerungen hat. Nach lautstarkem Gebrüll und Stinkefingerzeig (seitens des Fahrers, als er schon längst wieder im Zug saß und dieser anrollte), nahm die Bahn ihre Fahrt wieder auf.

Normalerweise müsste der Vorfall gemeldet und der Fahrer fristlos an die Luft gesetzt werden, denn durch sein Verhalten hat er die Sicherheit der Fahrgäste und des Fahrzeugs gefährdet.

Upgrade auf Windows 7 – Finger weg!


Sie finden sie überall: Die Lockangebote. Kaufen Sie jetzt einen PC oder ein Laptop und Sie erhalten kostenlos, gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr, ein Upgrade auf Windows 7 sobald es erschienen ist.

Die Läden und Versandhäuser, die damit werben, können gut reden, denn sie müssen nicht dafür gerade stehen, wenn es mit dem Upgrade nicht so läuft, wie Sie es sich vielleicht vorstellen. Denn: Für das Upgrade ist nicht der Händler/Verkäufer zuständig, sondern der Hersteller des erworbenen PCs.

Daher sollten Sie vor dem Kauf eines in einem Prospekt abgebildeten neuen Rechners erst einmal die Website des Hersteller prüfen, ob überhaupt ein Upgrade für genau dieses Modell angeboten wird. Falls nicht, schon mal Finger weg davon. Ferner wird Ihnen nicht garantiert, dass die Windows 7 Version dann auch in Ihrer Sprache vorhanden. Okay, machen wir uns nichts vor, es ist unwahrscheinlich, dass am 22.10. kein deutsches Win 7 vorliegt, aber dennoch, Sie bekommen keine Garantie.

Mein Tipp: Warten bis Windows 7 offiziell draußen ist. Bis Oktober ist es nicht mehr lange hin. Spätestens im Dezember werden dann die Geräte ohnehin mit vorinstalliertem Windows 7 ausgeliefert.

Kalte Spuren im Umlauf


Mein Actionthrillerprojekt ist in die nächste Phase getreten. Gestern habe ich das Manuskript an eine recht große Auswahl von Testlesern geschickt, bei denen ich mir sicher bin, dass sie kein Blatt vor den Mund nehmen werden und mir auch negative Kritiken brühwarm auf das Butterbrot schmieren werden.

Aber es geht nicht nur um eine Bewertung, sondern auch um erste Korrekturen. Ein inhaltlicher Klopper fiel gleich heute einem meiner Kandidaten auf. Der hätte sicherlich für Gelächter gesorgt 😉

Gebieterin der Dunkelheit, ich erzittere vor dir


Oder auch nichtl. Denn der vierte Roman aus Lara Adrians Reihe "Midnight Breed" mit dem Originaltitel "Midnight Rising" ist eher das umgekehrte Beispiel seines Vorgängers. Er ist nämlich zu Beginn am interessantesten und fällt dann ins Bodenlose ab.

Im vierten Roman "Gebieterin der Dunkelheit" geht es um den Vampir Rio, der im ersten Band das Opfer des Verrats seiner Gefährtin Eva wurde. Eine Explosion in einem Lagerhaus überlebt Rio nur knapp, doch die Verletzungen sind so stark, dass selbst seine vampirischen Fähigkeiten nicht alle Wunden heilen können. Hässliche Narben bleiben in einem halb zerstörten Gesicht zurück. Ebenso sind Brust und Beine von der Explosion gekennzeichnet.

Rio hat nie seine Rache bekommen, denn Eva hat sich selbst hingerichtet. Als die Ordensvampire in Rumänien die verlassene Höhle mit dem längst weggeschafften Alten vorfinden, entscheidet Rio, sich eine Auszeit zu nehmen. Er sagt seinen Brüdern, dass er die Höhle durch Sprengen versiegeln will und anschließend für eine Zeitlang in seine Heimat Spanien zurückkehren möchte.

Nicht ahnend, dass er seine Aufgabe vermasselt, überlässt Nikolai ihm einen Haufen C4. Doch Rio setzt es nach der Abreise seiner Ordensbrüder nicht ein. Blackouts überfallen ihn. Schließlich entscheidet er sich, sich das Leben zu nehmen. Den Zugang zur Höhle zu sprengen, wenn er selbst noch drin ist. Doch die amerikanische Journalistin Dylan Alexander, die an ihrer krebskranken Mutter statt, mit den Freundinnen ihrer Mom eine Europareise bestreitet, stößt durch Zufall auf die Höhle und entdeckt Rio.

Zu allem Übel schießt sie nicht nur von dem in Lumpen gehüllten Vampir, sondern auch von dem Sarkophag, in dem der Alte aufbewahrt worden war und den rätselhaften Glyphen an den Wänden Fotos und schickt diese an ihre Redaktion, um einen neuen Aufmacher anzukündigen.

Rio kann seinen Plan, sich umzubringen, vergessen. Zuerst muss er den Schlamassel in Ordnung bringen, den er angerichtet hat und Dylan ausfindig machen und alle Beweise vernichten, denn andernfalls könnte die Menschheit von der Existenz der Vampire erfahren und Jagd auf sie machen.

In einem relativ kleinen Abschnitt des Romans bekommt auch die Rahmenhandlung neue Impulse, wenn dies auch sehr, sehr kurz gehalten wird. Dragos‘ namenloser Sohn experimentiert in einer geheimen Einrichtung mit dem Alten und hält ihn bei kurzer Leine. Hin und wieder wird er gefüttert und ihm wird eine Stammesgefährtin vorgeführt, damit er diese schwängert. Während Dragos‘ Sohn mit der Züchtung neuer Gen-Eins-Vampire fortführt, sorgt er dafür, dass die alten Gen-Eins von der Bildfläche verschwinden. Vielerorts werden Gen-Eins ermordet aufgefunden. Der Orden der Krieger setzt sich auf die Spur.

Wie eingangs erwähnt sind die Szenen in Rumänien, Tschechien und Berlin noch sehr interessant zu lesen. Als es dann aber zurück in die Staaten geht und die Beziehung Dylans zu ihrer krebskranken Mutter in den Vordergrund rückt, breitet sich stellenweise gähnende Langeweile aus. Die Handlung an sich kommt zu kurz. Aus Dylans Entführung durch Dragos‘ Sohn hätte man viel mehr machen können – so wie es Frau Adrian darstellt, wirkt es leider zu aufgesetzt und hätte nicht  einmal in die Handlung hinein gemusst.

Jetzt aber erstmal Vampirpause. Herr Anderson ruft 😉

Dan Brown für 50 Mark – Wolfgang Pampel ist günstiger!


Noch liegt er nicht auf meinem Nachttisch, der neue Dan Brown. Er erscheint auch erst am 14.10. dieses Jahres. Der Hammer ist aber der Preis. Stolze 26 Euro (sic!) soll das gebundene Buch mit 700 Seiten kosten. So teuer war nicht mal Schätzings Der Schwarm mit 1000 Seiten (EUR 24,95).

Ob Dan Brown für diesen Preis den Weg auf meinen Nachttisch findet, ist fraglich. Wenn ich nicht bis zum Taschenbuch warte, geben sich hoffentlich Weltbild oder Der Club einen Ruck und bieten das Buch im Eigendruck nach einigen Monaten günstiger an. So geschehen bei den anderen Dan Brown Büchern.

Interessanterweise wird das Audiobook für 24,99 Euro angeboten. Gesprochen von Wolfgang Pampel, der deutschen Stimme von Harrison Ford und Larry Hagman. Klar, Audiobooks sind gekürzt, aber die Produktionskosten meist höher als die Druckkosten, weswegen die Hörbücher meist teurer sind, als das gedruckte Werk.

Vielleicht gibt Lübbe sich ja auch noch einen Ruck und geht mit dem Preis herunter, bis der Roman erscheint, obwohl das Buchlisten vermutlich schon durch und an dem Preis nichts mehr zu rütteln ist.

Verwunderlich sind diese horrenden Forderungen allerdings nicht. Letztes Jahr erschien bei Heyne der fünfte Roman Kevin J. Andersons Saga der Sieben Sonnen mit 688 Seiten für 15 Euro. Der sechste Roman kam zu Beginn dieses Jahres mit 620 Seiten für ebenfalls 15 Euro heraus. Jetzt, im August 2009, liegt auch schon das siebte und letzte Buch in der gedruckten, deutschen Fassung vor: 672 Seiten für … 16 Euro.

Kein Kino :-(


Eigentlich wollte ich ja gestern ins Kino und mir G.I. Joe and the rise of the Cobra anschauen. Auf der Suche nach einer Uhrzeit, zu der der Film läuft, stieß ich beim Cinestar Dortmund jedoch nur auf gähnende Leere. Ich scheckte nochmals den Trailer. Ja, 06.08.09 stimmte. Dann prüfte ich den Eintrag bei Phantastik-News.de, auch dort war vom 06.08. die Rede. Dann ging ich zur Website Kino.de und siehe da: Start ist jetzt der 13.08.

Toll. Ganz toll.

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