Archiv für den Monat Dezember 2009

Jahresende – kein Blick zurück


An dieser Stelle erwarten viele einen Rückblick auf das langsam dahin scheidende Jahr, vielleicht mit einem kleinen Resümee.

Ich habe mir jedoch abgewöhnt, zurückzublicken. Sicherlich bleiben alle Ereignisse und Erfahrungen in meiner Erinnerung und bereichern meine Existenz, doch in der Vergangenheit zu weilen bedeutet oft, nicht weiter zu kommen. Jeder neue Tag ist voller neuer Möglichkeiten, die nur genutzt werden können, wenn man sich von dem, was hinter einem liegt, auch loslöst und sich auf den Tag konzentriert, den man gerade lebt.

Daher blicke ich nach vorne auf die Dinge, die kommen werden. Für Anfang 2010 sind erst einmal zwei Romane aus meiner Feder angesagt. Der elfte Roman der Vampir Gothic Reihe mit dem Titel "Weltenriss" sowie der Roman "Die Legende des Dunklen Propheten" aus der Reihe Caine.

Derzeit erarbeite ich das Konzept für eine Urban Fantasy Reihe, das ich Anfang Januar einem Verlag anbieten möchte. Im Anschluss mache ich mich an die Bearbeitung meines Actionthrillers und werde versuchen, die gnadenlosen Kommentare und Anregungen meiner Testleser in Einklang zu bringen.

Im Einklang zu sein, wünsche ich auch Ihnen, liebe Leser und gebe Ihnen meine besten Gedanken für 2010 mit auf den Weg.

Nicht Fisch, nicht Fleisch


Es stehen noch eine Dark Romance bzw. Mystery Romance Serien auf dem Programm, die ich gerne lesen möchte.

Eine Davon ist Kresley Coles "Immortals after Dark", deren Übersetzung bei Egmont Lyx ohne Serientitel erscheint. Der erste Roman "Nacht des Begehrens" ("A hunger like no other" im Original") handelt von der Vampirin Emmaline Troy, die zur Hälfte Walküre ist. Ihre Mutter Helena starb bei der Geburt, ihr Vater, ein Vampir, ist seither verschwunden.

Emma wächst über siebzig Jahre lang bei ihren Walküren-Tanten in New Orleans auf. Doch dann wird der Drang, mehr über ihren Vater herauszufinden, zu stark. Sie reist nach Europa und folgt einer Spur. Doch statt Hinweisen des verschwundenen Vampirs nachzukommen, trifft sie dort auf Lachlain, einen Lykae, einem waschechten Werwolf, der zweihundert Jahre lang in einem vampirischen Fegefeuer dahindarbte und nur durch Emmas Anwesenheit aus seinem Kerker entkommen konnte.

In Emma sieht Lachlain DIE EINE Frau, die für ihn bestimmt ist. Seine Gefährtin, mit der er sich ewig binden wird. Die Sache hat nur einen Haken: Werwölfe und Vampire sind seit Urzeiten verfeindet und Lachlain ist nicht gerade scharf darauf, sich für immer an eine Vampirin zu binden. Ebenso ergeht es Emma, die nicht das geringste Interesse daran hat, sich von den unkontrollierten Wutausbrüchen des Wolfes, in Stücke hauen zu lassen.

Da Lachlain sich nicht sicher ist, ob Emma tatsächlich jene welche ist, entführt er sie kurzerhand zu seinem Domizil in Schottland.

Während die Liebe Lachlains zu Emma langsam entfacht wird, regen sich auch in der Halbvampirin Gefühle für den Lykae. Doch die beiden stehen zwischen den Fronten. Emmas Verwandtschaft, die Walküren, schwören Lachlain einen grausamen Tod, sollte er Emma nicht wohlbehalten zu ihnen zurückbringen – und auch die Lykae in Schottland haben ernste Probleme, eine Vampirin auf ihrem Anwesen zu dulden, allen voran Cassandra, die schon vor Lachlains Gefangennahme ein Auge auf ihn geworfen hat.

Kresley Cole schafft es zumindest mich bei der Stange zu halten, ein Talent, das Frau Feehan fehlt. Allerdings kann ich die Vergleiche vieler Leser von Coles Roman mit Black Dagger nicht ganz nachvollziehen. In erster Linie und auf knapp 300 Seiten beschäftigt sich die Autorin mit dem Hin und Her der beiden Hauptcharaktere. Obwohl nie wirklich was passiert, steht die sexuelle Lust der Protagonisten im Vordergrund. Erst im letzten Viertel des Romans kommt echte Spannung auf, als Emma sich auf die Suche nach ihrem Vater macht und herausfindet, wer der mysteriöse und verschollene Vampir in Wahrheit ist.

Aufgrund der Vielzahl der Sagengestalten in Immortals after Dark (Frau Cole fährt hier das volle Programm auf: Vampire, Werwölfe, Hexen, Geister, Dämonen, Walküren) hat die Reihe durchaus Potenzial. Die Frage ist nur, ob es in den folgenden Romanen besser ausgeschöpft wird, als in diesem.

J. R. Ward ist die Beste

Die Brüder haben es wirklich in sich. Während man beim ersten und auch noch zweiten Black Dagger Roman noch an eine Schmachtschnulze mit poppenden Vampiren konfrontiert wurde, hat sich die Serie spätestens seit dem dritten Roman unglaublich weiter entwickelt.

Als letzter der Brüder im Bunde erzählt der sechste Roman (auf Deutsch Band 11 "Blutlinien" und Band 12 "Vampirträume") die Geschichte von Phury, dem Zwillingsbruder Zsadists. Wie auch alle seine anderen Brüder hat auch Phury ein oder mehrere Makel. Auf der Suche nach seinem entführten Bruder und bei dessen Rettung hat er sich selbst ein Unterbein weggeschossen und trägt seither eine Prothese. Trotz der Rettungs weicht er Phury vom Selbstauferlegten Zölibat nicht ab, denn er ist hoffnungslos in Zsadists Frau Bella verliebt. Hinzu kommt, dass Phury, als der aufopfernde Bruder im letzten Roman Vishous aus der Klemme half und für ihn als Primal der Vampire, quasi dem Zuchtbullen, einsprang.

An dieser Stelle setzt die Handlung von "Lover Enshrined" ein. Phury hat sich von der Anderen Seite zusammen mit der ersten Auserwählten Cormia zurückgezogen und das Ritual des Primals noch nicht vollzogen. Statt sich der selbst auferlegten Aufgabe zu stellen, verliert er sich in Drogenkonsum des Roten Rauchs, den er von Rehvenge bezieht und jagt sich später sogar Heroin in die Adern.

"Lover Enshrined" bietet gleich mehrere Handlungsstränge auf einmal. Phurys Drogenkonsum, der ihn dazu treibt, aus der Bruderschaft geworfen zu werden. Seine Weigerung mit Cormia zu schlafen und zum Primal der Vampirrasse zu werden. Cormias entdeckte Liebe zu Phury, ihre Neugier auf die Welt, die sie von der Anderen Seite nicht kennt. Rehvenges mysteriöse Knechtschaft durch eine Sympathin, Johns Entwicklung zu einem Vampir, Lashs Tod und Wiedererweckung durch Omega. Und nicht zuletzt Tohrments Rückkehr.

Durch die Ernennung eines neuen Oberlessers durch Omaga und Lashs Erweckung als Omegas Sohn verspricht der Roman eine gewaltige Wende im Black Dagger Universum. Die Aristokraten werden abgeschlachtet, andere müssen fliehen. Havers Klinik wird angegriffen und muss aufgegeben werden. Damit sind viele neue Möglichkeiten für die weitere Handlung eröffnet worden.

J. R. Ward schreibt den Roman in einer Lebendigkeit, die für reinstes Kopfkino sorgt. Romantik, Erotik, Spannung, Humor und Action – nichts kommt zu kurz. So will man Mystery lesen!







Und noch ein Dank im alten Jahr


Mein Dank auch an Guido Latz, der sich genauso wagemutig an »Kalten Spuren« herangewagt hat, wie meine anderen Testkandidaten.

Und noch einen Dank


Mein Dank auch an Andi Reitzki für das Lesen von »Kalte Spuren« und seine wertvollen Kommentare!

Merci!

Hilft es, wenn ich Ihnen eine Bauanleitung besorge?


Wenn es nicht so mühselig wäre, wäre es zum Schießen.

Die U-Bahnstation, an der ich jeden Tag aussteige, liegt etliche Meter unter der Erde. Um genau zu sein zwei Straßentiefen, denn die U-Bahnlinie führt an der Stelle unter der normalen Straße und dann nochmals unter der Bundesstraße 1 her, die wiederum untertunnelt ist. Dementsprechend lang sind auch die Rolltreppen. Und genau an der Stelle, an der ich aussteige, wurde die Rolltreppe fünf Wochen lang instand gesetzt.

Fünf Wochen.

Letzte Woche Donnerstag war der erste Tag, an dem sie wieder funktionierte. Morgens.

Am Abend bei Feierabend war sie bereits wieder außer Betrieb.

Seither sind Monteure bereits dreimal angerückt. Heute wurde sie noch einmal komplett demontiert. Damit beläuft sich die Erneuerung der Rolltreppe auf mittlerweile sieben Wochen.

Hey, die machen da nur eine Rolltreppe hin, keine neue Straße. Dabei hat es die alte noch gut getan und war vielleicht alle zwei Monate mal außer Betrieb.

Wenn das Treppensteigen aus dieser Höllentiefe nicht morgens so mühselig wäre und auf die Kniegelenke ginge, wäre es fast lustig. Besonders interessant wird es, wenn Mütter mit ihren Kinderwagen dort hoch müssen.

Rolltreppen? Eine Geschichte für sich. Unnötig zu erwähnen, wie oft die Rolltreppe an der S-Bahnhaltestelle Stadthaus defekt ist – aber gut, da sind es Gott sei Dank nicht ganz so viele Stufen.

Season’s Greetings

 
Ich wünsche allen meinen Lesern und den Lesern dieses Weblogs ein Frohes und Friedliches Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2010.
 
 
Tintenhain

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