Archiv für den Monat Februar 2010

Neues von der Neverending Story


Es gibt viele Projekte die angekündigt und doch später fallengelassen werden. Die hartnäckigsten halten sich davon in der Spielebranche. Noch immer listet Amazon Blizzards Starcraft Ghost, obwohl das Projekt auf Eis gelegt wurde.

Lange Zeit angekündigt wurde von derselben Softwareschmiede Starcraft 2. Obwohl es schon totgesagt war, erschien dann zur E3 letztes Jahr ein umfassender Trailer, der Begeisterungsstürme entfachte. Nun, das Spiel ist noch immer nicht zu haben.

Genausowenig wie ein Duke Nukem in Sicht ist.

Aber ein vor langer Zeit angekündigter Titel scheint jetzt endlich bald über die Ladentische zu gehen.

Zum Start der NextGen Konsole X-Box 360 wurde das Abenteuerkrimispiel Alan Wake angekündigt und gleich ein paar spektakuläre Screenshots beigefügt. Nun, 4 1/2 Jahre nach der ersten Ankündigung nimmt ein Release Termin tatsächlich Formen an. Alan Wake soll am 21.05.2010 verfügbar sein.

Da darf man gespannt sein, ob die damals so toll aussehenden Grafikschmankerl heute überhaupt noch aktuell sind.

Ich erinnere mich, dass ich vor zwei Jahren hin und weg von der grafischen Darstellung des Spiels Battelfield Bad Company war. Nachdem nun die Demo des Nachfolgespiels seit einigen Wochen verfügbar ist und ich den Schneelevel nicht mehr sehen kann, habe ich beschlossen, bis zum Release von Battlefield Bad Company 2 noch ein wenig das erste Spiel zu spielen: Dessen Grafik ist aber mittlerweile so veraltet, dass sie beinahe dem Vergleich Fort Apocalypse zu Comanche standhalten muss.

Also geht es doch wieder in den Schnee. Port Valdez. Alaska. Zumindest bis zum 04.03. – dann erscheint BBC 2

Retten Sie Ihre Filme!


Es ist soweit.

Vor ein paar Jahren gingen die Buh-Männer durch die Presse und warnten vor frühen Zerfallserscheinungen von Silberlingen. Zunächst ging es um gebrannte CDs, die sich nicht so lange halten sollen, wie zunächst angenommen. Natürlich spielt der Umgang und die Lagerung der Scheiben eine große Rolle. Doch es ist bei weitem nicht alles Silber, was glänzt.

Heute hat es mich erwischt. Keine gebrannte CD-R, keine DVD+R, sondern eine gepresste, gekaufte Original DVD ist über den Jordan gegangen. Kaufdatum: Februar 2001. Todestag 15.02.2010. Ganze 9 Jahre jung ist sie geworden, mit Filmmaterial, das doch mindestens 70 Jahre halten sollte. Gebrauch? Maximal zweimal in den neun Jahren. Umgang? Ich fasse sie grundsätzlich an den äußeren Rändern an. Betrieb? Ich nutze niemals Slot-in Laufwerke. Lagerung? Hochkant im Amary-Case, staubfrei im Regal. Temperatur? Okay, da wird es kritisch. Zwar ist das Amary Case keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt, aber eine Zimmertemperatur von 36 Grad Celsius im Sommer muss es schon aushalten. Betroffen ist nicht nur die eine Scheibe, sondern insgesamt 3 von ihnen.

Symptome: Schlieren auf der Oberfläche. Sehr wahrscheinlich ist die Schutzschicht hin. Die darauf befindlichen Videos, Episoden einer Fernsehserie, sind weder per DVD-Player, noch am Rechner abspielbar. Sie lassen sich auch nicht mehr auslesen, um evtl. noch eine Rettungskopie zu erstellen.

Adieu. 9 Jahre. 40 Mark. Für nichts und wieder nichts.

Trudi Canavan lässt es magisch werden


Nach dem zweiten Fanatasy-Dreiteiler schaltet die australische Autorin Trudi Canavan einen Gang zurück und bringt einen Soloroman heraus.

»Magie / The Magician’s Apprentice« spielt in derselben Welt, in der später auch die Gilde der Magier angelegt ist, jedoch lange Zeit bevor diese Gilde entsteht.

Die Geschichte von Magie dreht sich um die junge Heilerin Tessa, die durch Zufall ihr Potenzial für Magie entdeckt. Sie wird als Schülerin in die Obhut des Meisters Lord Darkon gegeben, der allerdings schon den Meisterschüler Jayan unter seinen Fittichen hat.

Auslöser des Magieausbruchs bei Tessa war eine versuchte Annäherung des finsteren sachakanischen Magiers Takado, der das Landy Kyralia bereist hat. Tatsächlich sammelte Takado auf seiner Reise Informationen, um zusammen mit ausgestoßenen Magiern Sachakas, den Ichani, ins Land einzufallen und es für die Sachakaner zurückzuerobern.

Als die ersten Angreiff der Sachakaner auf einsame Dörfer am Rande der Grenze stattfinden, sammeln sich die Kyralier zu einer Angriffsgruppe, um ihr Land zu verteidigen. Tessa, Jayan und Lord Darkon kämpfen dabei an vorderster Front.

In einem zweiten Handlungsstrang wir die Geschichte einer Auswanderin erzählt, die versucht bei ihrem sachakanischen Vater Fuß zu fassen, muss jedoch dort feststellen, dass Frauen dort kaum einen höheren Stellenwert als Sklaven haben.

»Magie« ist zwar ein interessanter Roman, der zum Verweilen und Weiterlesen einlädt, den Leser erneut nach Kyralia und Sachaker entführt und die Anfänge der Magiergilde erzählt, aber die Umsetzung ist leider nicht so spannend gelungen, wie die Vorgängertrilogie. Canavan verliert sich in zu vielen Perspektiven. Sie beschreibt die Handlung aus Sicht von Tessa, Jayan, Lord Darkon, dem Sachakaner Takado und dessen Diener Hanara. Zusätzlich die zweite Storyline, die unnötig Platz im Buch einnimmt und keinen wirklichen Nährwert für die Handlung hat. Hier hätten durchaus 200 Seiten eingespart werden können, um eine runde Erzählung zu schaffen.

Nicht so gelungen, wie die Vorgänger bedeutet aber nicht, dass das Buch nicht lesenswert wäre. Als Ergänzung zum Kyralia-Universum ist es eine kleine Perle und für Neuleser ein netter Einstieg.

Ich habe die Epub-Version gelesen und muss hier für den Verlag Abzüge in der B-Note erteilen. Die Umsetzung ist völlig lieblos gelungen, oder eher misslungen. Fehlende oder falsche Zeilen- und Absatzumbrüche. Fehlende Textpassagen, die unverhofft in einem anderen Kapitel plötzlich auftauchen. Dafür, dass man nur 2 Euro weniger für das Ebook, denn für die gebundene Version zahlt, ist das eine glatte Sechs.

Interessant dürfte es im Oktober 2010 werden, wenn die Taschenbuchversion auf dem Markt ist. Was passiert dann mit der Ebook-Variante? Ist sie weiterhin für 17,99 Euro zu haben, während das TB nur 8.95 Euro kostet?

Hier müssen sich die deutschen Verlage dringend was einfallen lassen, wenn sie mit der Zeit gehen wollen.

Mein Vorschlag ist, von vornherein das Ebook mit der Gewinnmarge zu kalkulieren, wie das Hardcover. Damit wird ein Ebook erheblich günstiger sein als das HC und ebenfalls noch günstiger als das später erscheinende TB. Die Angst, weniger HCs zu verkaufen, mag zwar den Verlegern im Nacken sitzen, sie sollten aber ihr Augenmerk auf die Musikindustrie werfen und den Vergleich zwischen gepresster CD und MP3-Download zu Rate ziehen. Da klappt es auch zufriedenstellend.

Steven Caine ist wieder auf der Straße


Jetzt ist er zurück!
Steven Caine schickt sich an, die Welt zu retten, die er einst vernichtete.

Mein Roman »Die Legende des Dunklen Propheten« ist dieser Tage im Basilisk Verlag erschienen. Im Grunde genommen ist es der elfte Roman um den Auftragskiller Steven Caine, doch wie Sie sehen sind Titel, Aufmachung des Buches ganz anders, als die Romane der ursprünglichen Serie. Auch fehlt eine Nummerierung.

Denn, und das ist wichtig, Sie brauchen die ersten zehn Romane der Serie "Caine – Der Dunkle Prophet" nicht zu kennen, um »Die Legende des Dunklen Propheten« lesen zu können. Zwar nimmt das Buch den Faden vom Ende des ursprünglichen zehnten Romans wieder auf, doch die Storyline entwickelt sich völlig selbstständig und losgelöst von der früheren Serie.

Bestellen können Sie den Roman derzeit direkt im Shop des Basilisk Verlags.

Heute ist alles »Killer«


Draußen laufen nur Mörder herum, ist Ihnen das schon mal aufgefallen?

Während Politiker aus dem Süden des Landes noch immer versuchen sog. Killerspiele zu verbieten, sind die Killer längst unter uns. Sie füllen die Schlagzeilen, und offenbar macht sich niemand Gedanken darüber, was das Wort eigentlich bedeutet.

Es ist von iPod-Killer, von Kindle-Killern, von Killerapplikationen, Googlemailkillern und immer wieder Killern die Rede.

Merken die Verfasser solcher Überschriften und Texte eigentlich noch, was sie da von sich geben? Oder sind das längst Menschen, die als "Reporter Killer" die ursprünglichen Berichterstatter "gekillt" haben?

Heute bin ich auch einem Killer begegnet: Einem Verkehrskiller. Wieder einmal meinte ein potenzieller Selbstmörder, sich vor die Gleise werfen zu müssen. Sind Stricke eigentlich ausgegangen? Gibts keine Messer mehr? Ich dachte Streusalz wäre aus, nicht Schlaftabletten. Außerdem ist Mord strafbar, aber das hatten wir schon. Meine Zugfahrt wurde jedenfalls gestoppt, 15 Minuten Stillstand, ehe der Fahrer verkündete, dass der Zug an diesem Bahnhof enden würde.

Toll, gemacht, du suizidgefährdeter Hornochse!

Morgen wird gestreikt – Ver.di ruft zu Warnstreiks auf


Am morgigen Donnerstag geht in Dortmund gar nichts mehr. Weder Busse noch Bahnen fahren. Die Gewerkschaft Ver.di hat zu Warnstreiks aufgerufen.

Um es gleich vorweg zu nehmen, und da können Sie noch so sehr über meine Äußerung schimpfen oder die Augen verdrehen, ich halte Streiks in dem Ausmaß für ein asoziales Verhalten.

Klar, die Gewerkschaft tritt für ihre Mitglieder ein und die wollen mehr Geld.

Für nicht Gewerkschaftler bedeutet "Ich will mehr Geld, wenn ich das nicht kriege, arbeite ich nicht mehr" eine Arbeitsverweigerung, die eine Kündigung nach sich ziehen kann. Streng genommen liegt hier sogar der Tatbestand von Erpressung vor. Aber unter dem Schirm einer Gewerkschaft ist das natürlich erlaubt. Da darf mal eben eine ganze Stadt ohne Nahverkehr sein.

Wer ist der Leidtragende in diesem Fall? Was juckt es den Arbeitgeber, ob morgen die Busse oder Bahnen fahren? Was juckt es die Streikenden?

Die Leidtragenden sind die zahlenden Kunden! Jene, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Der Dienstleister, in diesem Fall die Dortmunder Stadtwerke, sollen mir gefälligst auch eine Dienstleistung erbringen, wenn ich dafür zahle. Oder mir das Geld erstatten, das ich für ein Taxi ausgeben muss, um zu meiner Arbeitsstelle zu gelangen.

Und was wird das Ende vom Lied sein? Der zahlende Kunde wird letztendlich doppelt leidtragend sein: An Streiktagen, weil er nicht befördert werden kann und irgendwann, wenn die Lohnerhöhungen abgesegnet sind, wird der Arbeitgeber schon dafür sorgen, dass man die Mehrausgaben an Löhnen durch einen Preisanstieg des Fahrtengelts wieder hereinbekommt.

Noch einmal, und ich kann es nicht genug betonen: Ich halte dieses Verhalten für asozial. Zigtausende von Menschen werden morgen allein in Dortmund nicht von A nach B gelangen. Stellenweise wird Schulunterricht deswegen abgesagt. Besitzer von Monatskarten wird eine bezahlte Leistung verweigert. Pendler, die mit der Bahn anreisen und auf Busse und U-Bahn angewiesen sind, um zur Arbeitsstätte zu gelangen, wird kaum etwas anderes übrig bleiben, als sich ein teures Taxi zu nehmen oder gar einen Tag Urlaub einzureichen.

Streik? Schämt euch!

Tintenhain

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