Archiv für den Monat März 2010

Phantastik News wieder erreichbar


Manchmal sind Pannen gut. Denn wenn man etwas neu machen muss, macht man es in der Regel anders – das nennt man Weiterentwicklung. Und entgegen jeder landläufigen Meinung, dass nicht alles was neu ist auch gut sein muss, wage ich das Gegenteil zu behaupten, denn hinter jedem Neuen liegt ein schöpferischer Akt – und das ist gut.

Vor zwei Wochen erlitt die Nachrichtenseite Phantastik-News Schiffbruch. Hostcrash, keine Reaktionen des Anbieters. Inzwischen haben die Verantwortlichen einen neuen Webhoster aufgetrieben und die Gelegenheit genutzt, das Layout und Design der Seite auf Vordermann zu bringen. Verschwunden sind die faden Nachrichtenkästchen im tristen grau – frische Farben und ein übersichtliches Design lassen die Seiten in einem völlig neuen und lebendigen Glanz erstrahlen.

Da der Uniform Resource Locator (auch URL genannt) noch nicht freigegeben ist und beim alten Hoster hängt, sind die Nachrichtenseiten derzeit via www.phantastiknews.de zu erreichen.

Empfehlenswert ist in jedem Fall den Newsletter zu abonnieren, denn der lief während des Offline-Status‘ der Seiten wie gewohnt nahezu täglich weiter.

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Herr Preston, Herr Child – was bitte schön war das denn?


Zweimal Preston, einmal Child, einmal Preston/Child und bisher alles für gut befunden. Nun, viel verkehrt machen kann man da nicht, dachte ich, und griff zum nächsten Roman des Erfolgsduos.

"Thunderhead" hört sich schon vom Titel her vielversprechend an, auch wenn der Klappentext in Sachen "Archäologische Spurensuche in Midwest-USA jetzt nicht unbedingt mein Fall ist. "Mount Dragon" in New Mexico hat da eigentlich gereicht, müssen es denn wieder irgendwelche Canyons und Mesas.

Es müssen. Diesmal in Utah und Arizona. Die Archäologin Dr. Nora Kelly erhält einen 16 Jahre alten Brief ihres ebenso lange verschwundenen und vermutlich toten Vaters, der glaubte, die legendäre Anasazi-Stadt Quiviera gefunden zu haben. Nora schafft es mit Hilfe des Briefes und einer Satellitenanalyse des Elektronikspezialisten Peter Holroyd, der für das Shutleprogramm der NASA arbeitet, den Direktor des Archäologischen Instituts, in dem sie angestellt ist, zu überzeugen, dass die sagenumwobene Stadt tatsächlich existieren kann.

Direktor Goddard genehmigt eine Expedition. Der Weg, den Noras Vater in dem Brief beschreibt, ist allerdings so beschwerlich, das man die Strecke nicht mit Hubschraubern zurücklegen kann, sondern zu Pferd aufbrechen muss. So macht sich eine bunte Gruppe Archäologen, einem Koch, einem Journalisten und einem Cowboy auf den Weg, um auf Indiana Jones Spuren zu wandeln.

Mal ehrlich, wenn da jetzt ständig was passieren würde, könnte man noch von einem Thriller sprechen, aber die wenigen "Überfälle", die sich auf den 556 Seiten ereignen, geraten angesichts der ausschweifenden Beschreibungen der archäologischen Tätigkeiten dann doch bald in Vergessenheit. Der Roman glänzt vor gähnender Langeweile. Das Autorenduo wird es offenbar nicht müde in zeilenschindender Manier den bescherlichen Weg nach Quiviera zu beschreiben. Und selbst, als die Gruppe das Ziel erreicht und dann zwischendurch doch mal etwas geschieht, berührt das eigentlich niemanden, denn die Charaktere bleiben sehr farblos. Zu viele Namen, die auch noch ähnlich klingen (Aaron und Aragon, Black und Smithback, Sloane und Swire) machen das Zuordnen, wer wer ist, anfangs schwer und lassen kein echtes Identifikationsgefühl mit einem der Protagonisten aufkommen.

Erst auf den letzten 100 Seiten kommt so etwas wie Spannung auf, die aber noch weit, weit hinter dem hinkt, was ich bisher von Preston und Child gelesen habe. Ich hoffe, "Thunderhead" war nur ein Ausrutscher.

Zur Verteidigung des Romans muss ich allerdings sagen, dass ich ihn brav bis zum Ende gelesen habe.


Das Erdöl ist alle – Kyle Mills lässt Ängste wahr werden


Sie kennen das sicherlich von Filmen. Ein englischer Titel. Und siehe da, der Originaltitel lautet ganz anders. Statt den zu übersetzen oder einen alternativen, passenden deutschen Titel zu finden, wird einfach vom Englischen ins … nun Englische übersetzt. Das gibt es aber nicht nur bei Filmen, sondern mittlerweile auch bei Büchern.

Eines davon ist der Wirtschaftsthriller "Darkness Falls", der verschlimmübersetzt "Global Warning" … also auf äh Deutsch jetzt heißt. Da hätte man sicherlich auch was Treffenderes finden können. Warum nicht gleich Globale Warnung, statt etwas Englisches zu nehmen?

Kyle Mills zeichnet in "Global Warning" ein ähnliches Bild wie Andreas Eschbach in "Ausgebrannt", wenn er es auch ganz anders angeht. Wissenschaftler entdecken sowohl in Alaska als auch in Saudi Arabien eine Bakterie, die sich von Öl ernährt und quasi die Bestände von Ölfeldern frisst. In ihrer Not wenden sich die Saudis an die Amerikaner und die wiederum an Dr. Erin Neal, der zurückgezogen irgendwo ländlich in Arizona lebt und seine Schäfchen im Trockenen hat.

Als herauskommt, dass die Bakterien exakt dem Kriterium entsprechen, wie eine von Neal entwickelte Kultur, die dazu gedacht war, bei Ölunfällen auf den Ozeanen die Rohölteppiche zu beseitigen, fällt der Verdacht auf ihn. Doch dahinter steckt weit mehr, denn angebliche Umweltschützer wollen es der Menschheit richtig heimzahlen.

Mills Roman ist ein flüssig und spannender geschriebenes Werk mit humorigen Dialogen, die mir den einen oder anderen Lacher beim Lesen in der U-Bahn entlockten. Aber auch wenn Mills eine Schreckensversion in Sachen Ölknappheit zeichnet, ist diese nicht so ausgefeilt dargestellt, wie vorgenannter Roman Eschbachs. Dennoch ist Mills Roman die Lektüre wert und es wird sicherlich das letzte Buch aus seiner Feder sein, das ich gelesen habe.

Die Epub-Ausgabe war sehr ordentlich aufgemacht und weist bei vollem Umfang knapp 100 Seiten weniger als die Taschenbuchausgabe auf.


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