Archiv für den Monat April 2010

Dummköpfe und Amazon – iPad, WePad und Co

 
Seit heute ist das WePad, Deutschlands Antwort auf das iPad bei Amazon vorbestellbar. Lieferbar ist es erst ab Juli und dennoch hagelt es bereits Rezensionen zu dem Stück.
 
Ich kann nichts bewerten, zu dem ich keine Erfahrung gemacht habe. Also sind Rezensionen zu Produkten, die noch nicht erschienen sind unsinnig.
 
Leider schreitet Amazon nicht ein, gibt nur die Möglichkeit die Fragen "War die Rezension hilfreich" oder "Rezension unzumutbar?" zu beantworten. Ob das bei entsprechendem Feedback dazu führt, dass diese Rezensionen gelöscht werden, ist fraglich.
 
Ja, das WePad kommt. Es kann sicherlich mehr als das iPad, liegt preislich sehr wahrscheinlich im gleichen Bereich wie das Apfel-Produkt.
 
Aber auch Neofonie wird über kurz oder lang nur einer von vielen Anbietern sein.
 
Derzeitger Favorit im Tablet/Pad-PC Segment ist das indische Start-up Unternehen Notion Ink mit seinem Adam Pad.
 
Das Adam Pad kann man mit dem WePad in der Hinsicht vergleichen, dass es alles das kann, was das WePad auch kann. Beide arbeiten auf Basis von Linux Betriebssystemen (ein angepasstes Linux für das deutsche Produkt und Android für das indische).
 
Darüber hinaus ist das Adam Pad allerdings das erste Consumer-Gerät, das einen Hybridbildschirm des kalifornischen Herstellers Pixel Qi benutzt. Mit diesem Display kann es sowohl alles das darstellen, was ein LCD-Display kann und darüber hinaus ersetzt es ein E-Ink Display im Monochrom-Bereich.
 
Während das Lesen von Ebooks auf dem iPad und WePad wegen der hintergrundbeleuchteten Displays sicherlich nach einiger Zeit unangenehm und nicht augenfreundlich sein wird, lassen sich auf dem Adam Pad Ebooks wie auf einem Ebook-Reader lesen.
 
Durch diesen Vorteil steht das Adam Pad bei seinem Erscheinen im Juli außer Konkurrenz da.

Wertschätzung


Einfach mal ein großes und herzliches D A N K E an alle, die mir bei meinem momentanen Projekt zur Seite gestanden und geholfen haben.

Mein Dank geht an

Carsten, Anke, Christiane, Olaf, Sandra, Gundula und Nicole!

Und wenn man keine Ausrede mehr hat …


… gibt man die Schuld einfach … nun, dem Vulkan.

Ja, für manche ist so ein Ereignis wirklich ein gefundenes Fressen.

Eine Ägypterin meinte heute, sich für die verspätete Lieferung von Dokumenten entschuldigen zu müssen, aber wie wir ja alle wüssten, gibt es da diese besonderen Umstände eines Vulkanausbruchs auf Island, der Tonnen von Rauch in den Himmel gepustet hat und alle europäischen Flughäfen wären ja geschlossen, somit stünden die Aussichten, die Dokumente zu erhalten momentan schlecht.

Dumm nur, dass die Dame von Dokumenten spricht, die bereits vor dem 26.03.2010 hätten vorliegen müssen.

Es ist schön, wenn Dienstleister ihre Kunden informieren, dass es Lieferverzögerungen wegen der aktuellen Vulkanlage geben kann. So habe ich heute von Amazon eine Nachricht bekommen, dass meine Lieferung XXX sich aufgrund der Vulkanereignisse verzögern könnte.

Die Lieferung wurde am 14.04. von einem Drittanbieter verschickt und traf am 15.04. wohlbehalten bei mir ein :o)

Irgendwann merken die Gefrusteten dann, dass so ein Vulkan sich nicht wehrt, dass er sich nicht duckt, nicht heult, nee, der steht einfach stoisch da und macht was er will. Rauchen oder nicht. Also muss ein anderer Schuldiger her. Die Bewohner Islands vielleicht?

Und schon kommen die wütenden Leute auf die Idee eine gigantische Rauchwolke mit Hilfe all ihrer PKWs zu erzeugen und diese dann nach Island rüberwehen zu lassen.

Oh ja, Rauch für Island statt Brot für die Welt!

Denn Island ist jetzt um einiges an Rauch ärmer.

Öffnen Sie das Fenster, zünden Ihre Zigarette an und blasen den Rauch nach draußen. Rauch für Island! Da tut man was.

Willkommen im größten Kindergarten des Universums – auch Erde genannt.

J. R. Ward – Ein Engel auf Erden


Ja, ja, die Überschrift ist etwas verwirrend. Ob Jessica Bird aka J.R. Ward ein Engel auf Erden ist, weiß ich nicht, ich weiß aber, dass sie es verdammt nochmal versteht, gute Geschichten zu erzählen.

Frau Ward hat zwar auch drei Liebesromane verfasst, bekannt, berühmt ist sie aber durch ihre Vampirserie Black Dagger geworden, die inzwischen ein dynamisches Eigenleben entwickelt hat und sich einer großen Fangemeinde rühmen kann – so groß, dass es bereits einen großen Führer durch die Serie als Gadget für die Fans gibt.

Entsprechend hoch sind die Erwartungen in neue Bücher von Frau Ward – und sicherlich hat jeder Black Dagger Fan sofort zugegriffen, als er hörte, dass Frau Ward etwas ganz neues rausbringt.

Die Rede ist von der neuen Serie der "Fallen Angels". Band 1 ist im Original unter "Covet – A novel of the Fallen Angels" erschienen. Auf Deutsch nennt Heyne die Serie direkt "Fallen Angels" und den ersten Roman schlicht "Die Ankunft".

In "Die Ankunft" geht es zuerst um Jim Heron, einem Bauarbeiter, der das Pech hat unwissentlich mit der Verlobten seines Chefs zu schlafen und durch einen elektrischen Schlag auf der Baustelle getötet zu werden. Jim erwacht vor der Himmelspforte, begegnet dort vier älteren Herrn im Golfer-Outfit und einem Hund. Die Herren eröffnen ihm, dass er dazu bestimmt ist, als Gefallener Engel wieder zur Erde zurückgeschickt zu werden und sieben Menschenleben, die die sieben Erbsünden begehen werden, zu retten.

Jims erster Fall führt ihn zu dem Bauunternehmer Vin di Pietro, der auch gleichzeitig sein Boss war. Vin lebt in Habsucht, ohne ein wirkliches Gefühl zu zeigen. Er steht ganz im Bann seiner Verlobten Devina, die allerdings etwas ganz anderes ist, als sie vorgibt. Erst als Vin der Prostituierten Marie-Therese in einem Club begegnet, ändert sich plötzlich seine Einstellung zum Leben.

Devina, in Wahrheit ein Dämon und damit Jims Widersacherin, setzt alles dran Vin für sich zu beanspruchen.

Wer glaubt, Fallen Angels knüpft da an, wo Black Dagger endet, sieht sich nach der Lektüre des Romans sicherlich enttäuscht. Fallen Angels ist anders als Black Dagger. Es fehlt die Action, die Mystik hält sich in Grenzen. Fallen Angels wirkt wie die Metal-Version der Fernsehserie "Ein Engel auf Erden" mit Michael Landon. Zwar gibt es böse Buben (und Mädchen) und auch Morde, doch das alles hält sich auf 582 deutlich in Grenzen. Im Vordergrund stehen die Menschen. Auf drei Haupthandlungsebenen erzählt Ward von Jim (der sich als untergetauchter BlackOps Spezialeinheitsoldat entpuppt) Marie-Therese (die mit ihrem Sohn unter falschem Namen lebt, weil sie auf der Flucht vor ihrem Exmann ist) und Vin (der eine dunkle Vergangenheit hat).

Um die Black Dagger Leser dennoch gnädig zu stimmen oder in die neue Romanserie einzustimmen, siedelt Ward die Fallen Angels ebenso im fiktiven Caldwell, NY an, wie ihre Vampirgeschichten. Damit nicht genug, zumindest Phury und Butch O’Neil haben einen Gastauftritt, als sie Marie-Therese in der St. Patrick’s Cathedral über den Weg laufen. Und ein alter Bekannter aus der Black Dagger Serie, der Vampir Trez, ein Leibwächter von Rhevenge, hat sich selbstständig gemacht und leitet den Fetisch-Nachtclub "Iron Mask".

Trotz der fehlenden Action schafft es Ward allein durch die Darstellung der glaubwürdigen Charaktere und die lebendige Erzählung die Story in Gang zu halten, auch wenn man diese getrost auf 300 Seiten hätte kürzen können.



Rollins kann, aber er kann besser


Es war wieder Zeit für die SIGMA-Force von James Rollins. Der Judas-Code.

Im vierten Roman um die Spezialeinheit der DARPA (der DEFENSE ADVANCED RESEARCH PROJECTS AGENGY, also der Agentur für moderne Forschung des amerikanischen Verteidigungsministeriums) geht es drunter und drüber.

Während sich Commander Grayson Pierce mit seiner alten Feindin Seichan von der Gilde herumschlagen muss, stößt Monk im Südpazifik bei einem Routineauftrag auf eine sich rasch ausbreitende tödliche Pandemie.

Seichan scheint überlaufen zu wollen, sie ist angeschossen und hält Informationen bereit, die die Welt retten können. Offensichtlich geht es um ein tödliches Virus, das auf den Weihnachtsinseln von der Gilde getestet wurde und das nun außer Kontrolle gerät.

Während Pierce und Seichan entkommen können, entführt die Gilde Pierce‘ Eltern und setzt sie als Druckmittel ein. Gemeinsam mit Seichan und Pater Verona vom vatikanischen Geheimdienst reist Pierce um die halbe Welt um das Geheimnis des Virus‘, das offenbar schon Marco Polos Flotte auf ihrem Rückweg von China nach Italien vernichtet hat, zu offenbaren und ein Gegenmittel zu finden, bevor es für die Menschheit zu spät ist.

Offen gestanden war mir dieser Roman zu vollgepackt. Die Splittung der Handlung um Pierce und Monk und Lisa (die Ärztin aus dem dritten Band, die nun für Director Crowe arbeitet und mit ihm liiert ist) war zu viel des Guten. Während Pierce Schnitzeljagd um den Globus, seine Flucht vor der Gilde spannend waren, wirkten die Geschehnisse im Südpazifik zu flach und vorhersehbar. Nichts destotrotz reiht sich "Der Judas Code" nahtlos in die Vorbände um die SIGMA-Force ein und liest sich flott und unterhaltsam.

Wenn ich eine bisherige Top-4 bewerten müsste wären die Romane in folgender Reihenfolge am besten:

Platz 1: Der Genesis Plan
Platz 2: Sandsturm
Platz 3: Der Judas-Code
Platz 4: Feuermönche

Ich freue mich bereits auf Band 5 "Das Messias-Gen"

Adobe könnte ruhig einen Gang zurückschalten


Kaum hat Steve Jobs auf Adobe und Flash herumgehackt, führt Adobe für den Reader ein automatisches Update ein. Wenn das alle zwei Monate kommt, wäre ja nichts dagegen einzuwenden, aber mittlerweile blinkt bei mir wöchentlich auf allen Rechnern, dass ein Update zum Installieren bereit wäre.

Wenn dieses Update dann ruckzuck installiert ist, hab ich auch nichts dagegen. Aber wenn die geupdatete Software dann verlangt, dass ich meinen Rechner neu starte, dann kriegt ich doch eine mittelschwere Krise, denn das reicht mir schon völlig bei Windows Updates der gemeinen Sorte.

Gott sei Dank hat sich das Erinnerungszeitfenster bei Windows Updates maximiert. Statt wie unter Windows XP alle vier Minuten von einem poppenden Fenster genervt zu werden, haben Sie seit Windows Vista die Möglichkeit, dem Betriebssystem zu sagen, dass man sie in bis zu vier Stunden nochmals daran erinnern sollte.

Aber wehe dem, der vergisst, zu dieser Zeit am Rechner zu sein. Dann fackelt Windows nicht mehr lange und startet den Rechner selbsständig neu. Und das ist dann ein brute boot ohne zu fackeln, ob noch Downloads laufen oder Dateien auch gesichert wurden.

Warum Steve Jobs übrigens so auf Adobes Flash (was Adobe erst durch den Kauf der Firma Macromedia erworben hat) sauer ist, dürfte auf der Hand liegen. Mittlerweile werden auch Filmtrailer, die üblicherweise in Apples Quicktime Format liefen, durch Flash Movies ersetzt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Flash stellt höhere (bis HD) Auflösungen dar und ist bildschirmfüllend wenn man die Option Fullscreen wählt. Im Quicktime Player blieb immer noch der Fensterrahmen sichtbar. Das hat sich bei Videos, die man unter iTunes abspielt im Vollbild geändert. Aber unter iTunes lassen sich nur Inhalte abspielen, die vom iTunes Store kommen. "Datei öffnen …" und mal eben eine Videodatei laden ist da nicht vorgesehen.

Revolutionäre Gedanken zum Thema E-Books


Die Informationsflut im Internet ist so groß, dass ich selbst meine ausgewählten Sparten nicht immer zeitig nachverfolgen kann.

Daher stieß ich erst heute auf einen Eintrag der Website Lesen.net, die in einem Beitrag auf den Artikel von Frau Dr. Cora Stephan (Publizistin und Krimiautorin) in der NZZ Online hinwies.

Frau Stephan bricht eine eine Lanze für E-Books und spricht mir mit ihren Worten aus der Seele. Ich kann fast jedes ihrer Worte unterschreiben.

Hier gelangen Sie zum Beitrag bei Lesen.net

Hier gelangen Sie direkt zum Artikel der Online-Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung.

Nachtrag: Auch Dirk van den Boom hat unabhängig von meinem Eintrag oder dem Artikel bei NZZ Online heute einen Beitrag zum Thema Ebooks in sein Weblog gestellt, der ebenfalls unbedingt lesenswert ist.

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