8 Tage im Leben von Jack Bauer


Spätestens seit Walter Slowotski wissen wir, dass eine Sache erst zu Ende ist, wenn sie vorbei ist. Vielleicht nicht einmal dann.

Zumindest hat Jack Bauer nach Tag 8 seinen Serienabschied eingereicht, und die Fans hoffen jetzt auf Fernsehfilme wie "Redemption" oder gar auf einen Kinofilm.

Die 8. Staffel habe ich genau wie die 7. und 5. in Rekordzeit verschlungen und vermutlich jetzt eckige Augen. Jack Bauer gibt noch einmal alles, um eine Verschwörung aufzudecken, die bis in die eigenen Reihen reicht. Wie immer geht es um terroristische Aktivitäten und eine Gefahr für die amerikanische nationale Sicherheit.

Einmal mehr ist Jack Bauer bereits aus dem Dienst und will sich um sein Privatleben kümmern. Er lebt zurzeit in New York, wo die CTU unter der Führung von Brian Hastings neu aufgebaut wurde. Die einzige wieder eingestellte Ex-Mitarbeiterin der alten CTU ist Chloe O’Brien.

Jack wird eher zufällig in ein Mordkomplott gegen den Präsidenten der freien islamischen Republik Kamistan verwickelt. Gemeinsam mit Präsidentin Taylor will Präsident Hassan ein Friedensabkommen unterzeichnen, das den Weltfrieden sichert. Doch islamische Extremisten aus dem eigenen Land versuchen dies zu verhindern. Jack Bauer wird in die Ermittlungen einbezogen.

Während sich in den ersten Folgen trotz des neuen Handlungsschauplatzes New York Ermüdungserscheinungen breit machen, läuft die Staffel ab dem zweiten Viertel zu gewohnter Form auf. Jack Bauer ist zurück. Und erstaunlich lange legt ihm aus den eigenen Reihen niemand Steine in den Weg, sondern die Regierung kooperiert mit ihm und er mit ihr. Das ändert sich erst, als Jack einen schweren persönlichen Verlust hinnehmen muss. Als dann die Regierung auch noch ein Komplott zu vertuschen versucht, ist Jack nur noch auf Rache aus und schlägt härter zu als jemals zuvor.

Durch einige Plottwists hält die Show den Zuschauer bei der Stange. Diesmal gelingt die Wende, nachdem scheinbar die Story erzählt ist. Ein ähnlich frühes Auslaufen der Haupthandlung führte beispielsweise in der 6. Staffel zu einem widersinnigen Nebenplot, der nichts mehr mit der ursprünglichen Handlung zu tun hatte. In Staffel 8 gelang es den Drehbuchautoren glaubhaft nach dem Klimax am Ende des dritten Viertels weiterzumachen.

"Anweisungen nehme ich nur von der Präsidentin entgegen."

Eigentlich ein Markenzeichen Jack Bauers. Darum könnte ich mir auch sehr gut vorstellen, statt einer CTU-Fortsetzung in TV-Film-Format eher ein Jack Bauer Spinoff in Spielfilmlänge zu produzieren. Aber bitte nicht in der lahmen Form wie Redemption. Wie wäre es denn mit "24 – The president’s man" – klar, es gibt zwei Chuck Norris Filme über den "President’s Man", aber Jack Bauer wäre genau der passende Typ dafür, der für den Präsidenten die Kastanien aus dem Feuer holt.

Meine persönliche 24-Hitwertung sieht wie folgt aus:

Platz 1: Staffel 2, 3, 5, 7 und 8

Platz 2: Staffel 1 und 4

Platz 3: Staffel 6

Platz 4: 24 – Redemption

Ich hoffe, wir werden noch etwas von Jack Bauer hören.

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