Archiv für den Monat August 2010

Irgendwann wiederholt sich alles – rätselhafter Engelszorn


»Engelszorn« ist der Romantitel des ersten Bandes der damaligen Reihe »Edition DK«, die die Forsetzungen des Dämonenkillers Dorian Hunters schilderte.

Der Roman erschien 1998 beim Zaubermondverlag und stammt aus Dario Vandis‘ und meiner Feder.

Als ich gerade bei Amazon in den Neuerscheinungen stöberte, elektrisierte mich eben jenes Wort »Engelszorn« (der Titel stammt von mir), als ich ihn auf einem neuen Buch von Nalini Singh las.

Möglicherweise kommen wir so langsam an einem Punkt an, an dem alle Titel vergeben sind und sich nun wiederholen müssen. Schade. Die unendliche Vielfalt der Sprache scheint letzten Endes doch nur endlich zu sein.

»Engelszorn« damals in der Edition DK:

… und heute in der Serie »Gilde der Jäger«


Happy Birthday, Sascha

Normalerweise trete ich nicht jeden Geburtstag in meinem Weblog breit, dann müsste ich jeden Tag einen Eintrag machen, aber der Kerl, der heute seinen Ehrentag feiert ist ohnehin schon angesäuert, dass ich es leider nicht zu seiner diesjährigen Feier schaffe.
Darum bekommt er heute von mir besondere Aufmerksamkeit.

Herzlichen Glückwunsch zum

Geburtstag, Sascha, und alles

erdenklich Gute!

Baldrian und Valium

 
Wenn man sich einen spannenden Film im Kino oder auf der Couch anschaut, kann man seine Finger in die Sessellehnen oder in ein Kissen krallen.
 
Beim Lesen eines Buches werden obligatorisch die Fingernägel gekaut.
 
Was macht man aber, wenn man selbst schreibt?
 
Die Szene an Bord der Boeing 747 ist jetzt fast endgültig im Kasten, immerhin arbeite ich schon seit mindestens drei Wochen daran. Heute wurde die Adrenalinkurbel nochmal heftig gedreht. Beim Tippen hab ich aber nichts zum Krallen und da ich beide Hände benötige, gibts auch kein Nägelkauen.
 
Wie schnell der Puls raste merkte ich erst, als ich den Schlusssatz schrieb. Weder Baldrian noch Valium sind in Reichweite, ich befürchte, ich muss mir jetzt einen Tee zur Beruhigung kochen.
 
 

242.160 – Wir entführen ein Flugzeug

 
Es gibt Menschen, die aus S-Bahnen steigen, weil in ihrer Nähe andere Menschen aus einer heiligen Schrift zitieren, schwitzen und immer wieder auf die Uhr schauen (Ja, das ist eine kleine Anspielung aus einem Blog-Eintrag von jemand anderem Animoticon 
 
Es gibt Menschen, die machen sich über Terroristen keine Gedanken und steigen gut gelaunt in ein Flugzeug.
 
Falls Ihnen aber mal Eileen Hannigan begegnen sollte, steigen Sie um Gottes Willen bitte nicht in den Flieger. Es könnte böse enden.
 
242.160 ist die aktuelle Zeichenzahl meines zweiten Logfiles-Romans. Und der Druckabfall in der Passagierkabine einer Boeing 747 ist dabei nur das geringste Problem.
 
Herzlichen Dank an Sandra Syga und Uwe Rhinow fürs Probelesen und an Christian Czerniak für die Hinweise auf Paslode Gasdrucknagelpistolen.
 
 

„Hol die Waffen“, sagte Eileen. „Wir warten nicht bis Washington.“

 

Mrs. Stylez runzelte die Stirn. „Was hast du vor?“

 

Eileen erhob sich, zog die Heckler & Koch USP aus dem Holster, prüfte den Magazinbestand und beförderte die erste Kugel in die Kammer, ehe sie die Pistole wieder zurück in die Tasche an ihrer Hüfte schob.

 

„Wir entführen das Flugzeug“, sagte sie und ging.

 

 

*

 

 

Sie legte eine Hand auf den Griff und zog die Tür auf. Die Überraschung stand ihr genauso ins Gesicht geschrieben, wie dem Mann, der sich in der schmalen Kabine befand.

 

Eileen überwand sie nur den Bruchteil einer Sekunde schneller als er. Ihre Hand schoss vor. Die Finger stachen dem Mann in die Kehle, und in der gleichen Bewegung fuhren ihre Faustknöchel an der Wange des Kerls entlang bis zur Schläfe hoch, um einen präzisen Treffer zu landen. Der Kopf des Mannes flog herum. Er stieß ein Geräusch aus, das zwischen einem Röcheln und einem Krächzen lag, prallte gegen die Kabinenwand und sackte zusammen. Eileen bückte sich, hob die Tragetasche auf und entdeckte auch den Gegenstand, den er in der Hand gehalten hatte. Eine mit Druckluft betriebene Nagelpistole der Marke Paslode mit einem Trommelmagazin.

 

„Clever.“ Eileen zerrte den Mann aus dem Lift. Sie war zwischen dem Wunsch, nach Gwen zu sehen und die Gegner auszuschalten, hin und her gerissen. Im Frachtraum saß sie womöglich in der Falle, deswegen entschied sie sich erst dafür, die Typen zu stellen, die ihr und Gwen auf den Fersen waren. Sie sah auf die Nagelpistole und erhöhte den Druck auf acht Bar. Bei der Höhe würden die Metallstifte glatt die Wände des Flugzeugs durchschlagen. Da die Dekompressionsgefahr nicht mehr bestand, kümmerte das Eileen herzlich wenig. Sie musste die Gegner ausschalten.

 

Entschlossen marschierte sie wieder auf den Trennvorhang zu, riss ihn zurück und sah genau in das Gesicht des Kerls, der auf dem Weg zu ihr war. Er war drei Meter entfernt und machte noch einen Schritt vor, als eine Salve von einem halben Dutzend Stahlnägeln mit fast vier Millimetern Durchmesser sein Gesicht in ein Nadelkissen verwandelte. Die Mannstoppwirkung der Nägel war enorm. Er verlor das Gleichgewicht, als würden ihm die Füße unter dem Körper weggezogen und er landete mit dem Rücken auf dem Boden.

 

Eileen zielte auf den Mann am Übergang zur Economy Class. Acht. Vielleicht neun Meter. Kein anderer Passagier im Weg. Die Stahlstifte jagten mit einem ultrahohen Pressluftpfeifen aus der Trommel und sirrten wie ein Hornissenschwarm auf den Gegner zu. Bevor er überhaupt wusste, in welcher Gefahr er schwebte, spießten ihn mindestens zehn oder fünfzehn Nägel auf und tackerten ihn an den Vorhang und die Wand.

 

Schnell stellte Eileen das Feuer ein. Mindestens eine Handvoll Nägel war durch den Stoffvorhang gegangen und in der Kabine der Economy Class verschwunden. Sie hoffte, dass sie drüben niemanden getroffen hatte.

 

 
 

HTC bringt Froyo

 
Doch wesentlich früher als geplant hat Handyhersteller HTC nun seine Sense-Oberfläche an die neue Android Version 2.2 (Codename Froyo (frozen yoghurt)) angepasst und gestern mit dem Rollout für Deutschland begonnen. Zunächst kommen Handybesitzer freier Geräte in den Genuss der neuen Android-Version.
 
Wichtigste Neuerung neben der besseren Performance ist natürlich die Einrichtung eines W-LAN-Hotspots über das Handy.
 
Sie planen sich einen Tablet-PC zuzulegen und überlegen, ob sich eher die W-Lan oder die 3G Variante lohnt? Wenn Sie bereits für Ihr Android-Handy eine Internetflatrate haben, nimmt Ihnen dies die Entscheidung ab. Denn Ihr Handy funktioniert künftig als W-Lan Hotspot, sodass Sie es bequem in der Jackentasche aufbewahren können, während Sie beispielsweise mit ihrem iPad (W-Lan Variante) oder einem ähnlichen Tablet oder auch mit Ihrem Netbook im Internet surfen und E-Mails abrufen.
 
Das Update ist 90 MB groß und binnen 10 Minuten installiert. Die Daten auf dem Gerät bleiben erhalten, allerdings kann es sein, dass Feinjustierungen notwendig sein werden. Bei mir waren die Standardklingeltöne nicht mehr zugeordnet. 

Starcraft II: Was lange braucht, muss nicht gut sein

 
Nach ewigen Ankündigunen und Terminverschiebungen ist das langersehnte Starcraft II nun am 27.07.2010 in Deutschland erschienen und war kurzzeitig beim Versandhändler Amazon nicht lieferbar.
 
Ich erspare mir einen ausführlichen Bericht, der dieser Tage sicherlich auf der einen oder anderen Seite online gehen wird, sondern schildere nur kurz meinen persönlichen Eindruck.
 
Die gute Nachricht zuerst: Der Soundtrack ist stark und die Zwischensequenzvideos nicht so arg rückständig, wie vielerorts angepriesen. Die Videos von HALO – Halo ODST sind wesentlich schlechter! Kein Vergleich zu den Zwischensequenzen zu HALO WARS, die grafisch fast spielfilmtechnisch überzeugen.
 
Kommen wir zum Spiel selbst: Das Gameplay hat sich gegenüber dem antiquierten Vorgänger nicht verändert. Auch die Grafik des Spiels scheint insgesamt nur eine Aufhübschung erfahren zu haben. Zeitgemäß sieht sie jedenfalls nicht aus.
 
Das Spiel wird wie gewohnt aus ISO-3-D-Ansicht gespielt, der Rauszoomfaktor ist zu klein, sodass man keinen guten Kartenüberblick erhält, der Reinzoomfaktor ist für nennenswerte Details ebenso gering und eine 360 Grad Drehfunktion fehlt komplett, sodass man die Karten immer nur aus einem Blickwinkel sieht. Die Minimap besteht aus Klötzchengrafik (ungelogen!).
 
Damit ist StarCraft II alles andere als ein zeitgemäßes Echtzeitsimulationsspiel. Die Nostalgiefans kommen vielleicht auf ihre Kosten, andere würden das Spiel allenfalls als ein Add-On mit etwas schönerer hochauflösender Grafik bezeichnen.
 
Obwohl das Spiel bei mir läuft, erscheint regelmäßig ein Hinweis, ich möchte doch bitte meine Auflösung von Full-HD auf HD reduzieren, um einen flüssigeren Spielablauf zu gewährleisten.
 
Tintenhain

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