Archiv für den Monat November 2010

Und noch ein Buch dazu geschenkt

BOL.de ist so freundlich, Kunden, die sich einen OYO Ebook Reader zugelegt haben oder dies noch tun möchten, mit einem kostenlosen Ebook zu beschenken.

Zur Auswahl stehen 15 Titel bekannter Bücher (unter anderem Stephenie Meyers „Twilight“, Wolgang Hohlbeins „Thor“, Hakan Nessers „Mensch ohne Hunde“, Guillermo del Toros „Die Saat“), von denen eines nach der Registrierung des Oyo kostenlos direkt auf das Gerät geladen werden kann (vorausgesetzt als Bezahlart wurde in den Konteneinstellungen Zahlung per Kreditkarte oder Bankeinzug gewält).

Cyber Monday auf Amazon – Erfolg oder Kundenfang?

Die Antwort kann man sich sicherlicher selbst beantworten, denn jedwedes Einstellen von Angeboten, sei es im Internet oder im Wochenprospekt für den Supermarkt, zielt darauf ab, potenzielle Kunden in den Laden bzw. in den Internetshop zu locken.

Während Sie also sehnsüchtig auf das nächste Angebot des Cyber Mondays warten, werden Sie vor lauter Langeweile beginnen zu stöbern und vielleicht dies Eine oder das Andere entdecken, das sich ganz plötzlich (so wie der Wintereinbruch heute) in ihrem Warenkorb wiederfindet, und von dem Sie überhaupt nicht wissen, wie es dorthin gelangt sein könnte. Natürlich besteht die Möglichkeit, es wieder herauszunehmen, aber … ach, wo es doch schon mal drin ist …

Cyber Monday auf Amazon sollte in einer Vorabstimmrunde festlegen, welche Produkte heute zu extrem günstigen Preisen innerhalb einer bestimmten Zweistundenfrist auf Amazon.de angeboten werden. Optisch gesehen waren sicherlich Superschnäppchen dabei. Eine PS3 Konsole von 299 Euro auf 177 gesenkt. Ein Motorola Smartphone von 359 Euro auf 222. Das lässt sich hören.

Doch wie realistisch waren die Verkäufe überhaupt? Amazon hat nirgendwo angegeben, wie viele Stückzahlen von dem jeweiligen Produkt zur Verfügung stehen.

De facto wurden die Lagerbestände Amazons nicht leergeräumt, denn nachdem die Website verkündete „Ausverkauft“ waren die entsprechenden Produkte für den gewöhnlichen Preis ganz normal „auf Lager“ verfügbar.

Das riecht nicht nur, sondern stinkt sogar nach unlauterem Wettbewerb.

Da es keinen Beweis gibt, ob tatsächlich überhaupt etwas verkauft wurde, könnte man hier sogar eine nette Verschwörungstheorie spinnen. Denn seien wir mal realistisch: Ganz gleich, nach welchen Kriterien Amazon eines der vergünstigten Produkte als „ausverkauft“ markiert hat, niemand der Besteller hatte Zeit, über einen normalen Bestellvorgang einen Kauf abzuwickeln, denn bereits nach zwei Minuten (sic!) waren alle vier Artikel der 16 Uhr Preismarke ausverkauft.

Wenn nur einige wenige Produkte zum Verkauf standen und die Bestellung via 1-Click abgewickelt wurde, besteht da sicherlich eine Chance, nicht aber bei dem üblichen Prozedere Dinge in den Warenkorb zu legen, das Sicherheitspasswort einzugeben, die Bezahlart und Versandmethode auszuwählen und die Bestellung abzuschicken.

Da waren meiner Meinung nur minimale Produktbestände vorhanden oder eben gar keine und die ganze Aktion diente nur dazu, potenzielle Käufer auf die Website zu locken.

Einen „Nur solange der Vorrat reicht“-Vermerk konnte man auch nirgendwo finden – was sich ohnehin mit den noch bestehenden Lagerbeständen, die nach dem „Ausverkauf“ noch immer vorhanden waren, beißt.

Cyber Monday in der Form? Brauch ich nicht, da warte ich lieber, bis die Preise von selbst purzeln.

Und das tun sie bei Amazon ja häufig.

Fitzek kommt für schlappe Dreifünfundneunzig!

Nachdem sich der Unmut über die Ebook-Preisgestaltung einiger deutscher Verlage etwas gelegt hatte schaute ich mir bei Amazon noch einmal die Produktfotos von Sebastian Fitzeks Roman »Die Therapie«.

Es gab zwei Cover-Abbildungen, einmal die originale von Knaur und noch eine zweite, die ich schließlich als Weltbild-Schriftzug entzifferte.

Ein Besuch im Onlineshop von Weltbild brachte auch sofort Klarheit. Weltbild hat denselben Roman in einer Taschenbuchedition veröffentlicht. Für – und jetzt kommt’s:

EUR 3,95 !!

Da Weltbild Bücher versandkostenfrei liefert, gab es hier überhaupt kein Zögern mehr. Fitzek ist unterwegs zu mir. Zwar wieder ein Buchplatz in meinen Regalen, aber egal, da konnte ich nicht nein sagen.

Schnäppchenalarm für Schnäppchenjäger – wie man Amazon-Einkäufe koordiniert

Wenn Sie, wie ich, leidenschaftlicher Amazon-Käufer sind, haben Sie sicher bemerkt, dass Amazon zum Teil starken Preisschwankungen unterliegt.

Nicht zuletzt deshalb habe ich für Amazon im Freundeskreis den Begriff Basar geprägt. Preise bei Amazon ändern sich nicht wöchentlich, sondern willkürlich und scheinen keinem bekannten Muster zu folgen.

Preisvergleiche mit dem Wettbewerb, Datenbankenfehler, menschliche Irrtümer, all das spielt wohl mit in die starken Schwankungen ein, dennoch wirkt es für den außenstehenden für reine Willkür und Glückstreffer.

Wenn Sie ein Produkt kaufen wollen, dass Ihnen aber insgesamt zu teuer erscheint (bei Amazon als auch anderswo) legen Sie es sich in den Wunschzettel. Hin und wieder schauen Sie nach, ob sich etwas am Preis getan hat. Dieses „Hin und Wieder“ kann monatlich, wöchentlich oder täglich sein, aber seien Sie versichert, selbst beim täglichen Preisvergleich kann es durchaus sein, dass sie einen neuen Tiefpreisstand versäumt haben.

Es gibt inzwischen Tools, um das nervige „jeden Tag nachschauen“, komplett abstellen.

Über Preismitteilung.de können Sie ein kostenloses Benutzerkonto anlegen und all jene Artikel, die Sie interessieren in eine Merkliste legen. Sobald der Amazon-Preis für diese Produkte fällt, erhalten Sie eine E-Mail mit dem aktuellen Preis.

Durch diesen Preisalarm bleiben Sie auf dem neuesten Stand (vorausgesetzt natürlich, sie rufen regelmäßig am Tag Ihre E-Mails ab!). Wenn der Preis für ein Produkt steigt, erhalten Sie keine Mitteilung, nur bei Preissenkungen.

Aktuelles Beispiel:

Gestern fiel der Preis der Blu-ray des Films »Knight & Day« von EUR 21,95 auf EUR 12,89.

Kommen Sie nur nicht auf die Idee, Bücher in die Merkliste zu setzen, denn deren Preis steht in Deutschland bekanntlich fest 😉

Klarer Daumen runter für Knaur

Lieber Knaur-Verlag,

ich mag dich und deine Bücher.

Es freut mich, dass du auch in den Bereich der elektronischen Literatur vorgestoßen bist. Es freut mich noch mehr, dass ich sogar einen Newsletter für elektronische Literatur bei dir abonnieren kann.

Doch was mich etwas betrübt, ist deine Preisgestaltung. Das fing seinerzeit mit Sebastian Fitzeks Roman »Splitter« an, doch dazu gleich mehr.

Da ich dringend meine Bücherregale entlasten muss, gebe ich elektronischen Neuerwerbungen den Vorzug gegenüber gebundenen Büchern. Leider macht die Verfügbarkeit von Ebooks noch immer einen Strich durch meine Rechnung. Gerade ältere Werke werden nicht oder nur sehr schleppend aufgelegt. Neuerscheinungen kommen als Ebook des öfteren erst später heraus, sodass ich bis dahin die HC oder TB Ausgabe längst gekauft habe.

Heute erhielt ich den Tipp, es doch mal mit Sebastian Fitzeks Roman »Die Therapie« zu versuchen. Die mündlich erbrachte Inhaltsbeschreibung machte mich neugierig, also packte ich den Titel gleich in meine Amazon-Wunschliste. Das bedeutet nicht, dass ich das Buch auch bei Amazon kaufe, aber die Wunschliste ist ein tolles Merkblatt für allerlei (u.a. auch für Preisvergleiche und/oder -schwankungsbeobachtungen).

Zu Hause angekommen habe ich die Ebook-Version des besagten Romans gesucht.

Positiv: Es gibt ihn als Download.

Negativ: Wie weiland schon bei del Torros »Die Saat« oder bei den Stieg Larsson Romanen ist die elektronische Ausgabe teurer (sic!) als die gedruckte.

Hallo? Lieber Knaur-Verlag, wie kann das passieren? Mit welcher Berechtigung? Aus welchem Grund?

Zwar hält sich der Preisunterschied mit 4 Cent in Grenzen, aber warum sollte ich für die geschützte Epub-Datei, mit der ich nach dem Lesen absolut nüscht und wüdernüscht anfangen kann, teurer sein, als die gedruckte Ausgabe?

Lieber Knaur-Verlag, gleiches erlebte ich bereits bei vorgenanntem Titel »Splitter«. Das Ebook war teurer als das Hardcover.

Am Ende war ich so schlau, mich in Geduld zu üben und habe weder deine gebundene, noch deine elektronische Ausgabe gekauft, sondern die Weltbildausgabe im Softcover. Einfach, weil ich sauer war.

Nimm dir doch bitte ein Beispiel an viele deiner Mitbewerber auf dem Buchsektor. Wenn auch noch nicht das Ende der Preissenkung erreicht ist, hat man dort zumindest in vielen Fällen erkannt, dass Ebooks günstiger angeboten werden müssen, will man damit einen Markt aufbauen und daran verdienen.

So liegen Ebook-Versionen von HCs inzwischen im Schnitt 3 Euro unter dem Verkaufspreis des gedruckten Werkes, während Ebooks von Taschenbücher immerhin noch 1 Euro günstiger sind.

Es ist ja bald Weihnachten, und Weihnachten ist Wunschzeit. Ich wünsche mir von dir, lieber Knaur Verlag, dass du deine Ebook-Preispolitik drastisch überdenkst und entsprechend reagierst.

Danke!

619.972

Die aktuelle Zeichenzahl meines Romans »Geheimprojekt Misty Hazard« deutet es bereits an: Drei Viertel der Produktionswegstrecke sind geschafft.

Zumindest, wenn ich mich am Umfang des ersten Romans orientiere, der in seiner unlektorierten Rohfassung etwas über 800.000 Zeichen auf „die Waage“ bringt.

Die Zeichen für den Showdown sind bereits gesetzt. Eine Verschiebung des Handlungsortes wird es nicht mehr geben. Der letzte Vorhang fällt damit in Syrien.

Momentan befinden sich meine Protagonisten noch in bzw. unter der antiken Ruinenstadt Palmyra, doch es wird sie schon bald wieder in Richtung Küste verschlagen, wo sie es nicht nur mit den beiden gegnerischen Parteien aus dem ersten Roman zu tun bekommen, sondern auch mit der syrischen Armee.

Dass es etwas anderes ist, einen Kleinkrieg auf einer abgeschiedenen kanadischen Insel nahe des Nordpols anzuzetteln, als ins nahöstliche Hornissennest zu stechen, werden Eileen Hannigan und ihre Mitstreiter schon bald erfahren.

Zumindest konnte ich meiner Kollegin Frau Schwarz heute in der Mittagspause freudestrahlend verkünden: „Keine Toten!“ – wenn sie auch bei dem Satz „Die haben die Tür mit C4 gesprengt“ erschrocken die Augen aufriss und wieder mal nach Luft schnappte. Ich werde mich mit der Tatsache abfinden, dass Frau Schwarz diesen Roman nie lesen wird und meine geschätzte Frau Freitag eher nach einem Ken Follet greift, als mein Actionfeuerwerk zu konsumieren.

Nächtliche Fahrt durch Seacrest County

Eigentlich wollte ich gestern Abend nur die Freischaltcodes für zwei Wagen, die Amazon für den Kauf von Need for Speed Hot Pursuit verschenkte, eingeben.

Doch ehe mir wirklich bewusst wurde, wie mir geschah, befand ich mich bereits auf der Straße in einem Ford GT mit Polizeianstrich und Blaulicht auf dem Dach.

Ich hatte am Spätabend berauschendes Wetter. Zuerst Platzregen, dann ein Gewitter. Als ich höhere Gebirgslagen erreichte fing es doch tatsächlich an zu schneien. In gemächlichem Tempo zwischen 70 und 120 ging es über die Highways und Landstraßen. Bis ich dann auf der Interstate doch einmal den Gashahn aufdrehte und mit wahnsinniger Geschwindigkeit von 359 km/h durch die Landschaft bretterte. Gott sei Dank war nicht viel los. Der Gegenverkehr hatte seine eigene Spur und der mitziehende Verkehr hielt sich zu später Stunde in Grenzen.

Nach knapp 90 Kilometern Fahrt klarte der Himmel auf. Die Wolken zerstoben und schufen einen schönen Anblick zum Sternenfirmament. Das war, als ich Barbeau Lighthouse erreichte. Das Musem im Leuchtturm hatte allerdings schon geschlossen, sodass ich an der Küste entlang nach Hause fuhr und noch ein schönes Feuerwerk bei Mondschein in der Nähe des Seacrest Funparks erleben durfte.

Barbeau Lighthouse seit 1880, nebst Museum

Der Leuchtturm in seiner Gänze

An der Küstenstraße entlang. Mit Mondschein und Feuerwerk über dem Seacrest Funpark

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