Archiv für den Monat Januar 2011

Kampf um Thardos wird zum Krampf mit Thardos

 

Gosh!

Ich dachte, es wäre mal eben in den Griff zu bekommen, das Thardos-Manuskript zu überarbeiten, aber wie sich heute herausstellte, sind die Schwierigkeiten weit größer als vorher angenommen.

Die vermisste Textpassage aus dem vierten Kapitel habe ich heute ganze hundert Seiten später in einem ganz anderen Teil des Manuskripts wiedergefunden. Das Schlimme ist, es kann nicht an der Dateizusammenführung der Einzelteile gelegen haben, denn die Sache taucht schon im alten Wordpad-Format auf.

So wie es aussieht, sollte ich mir jetzt jedes Kapitel einzeln vornehmen und nur diese betrachten, ganz gleich, ob etwas zusätzlich geschrieben werden muss oder nicht und dann anschließend alles in einer Datei zusammenfügen.

Die Alternative wäre, den ganzen Text einfach per Hand nochmals … nein, besser nicht.

Eine wahre Liebe braucht einen Tag zum Verlieben …

… warum nehmen wir nicht dazu den Valentinstag?

So sei es.

Am Wochenende haben zahlreiche Vorbesteller ihre Bestätigungsmail von Notion Ink erhalten. Leider war ich nicht darunter. Ehrlich gesagt habe ich auch keine der angepriesenen „Verzögerungs“-E-Mails erhalten. Nur der Status auf der Vorbestellerseite hat sich geändert – und zwar von einem geschätzten 29.01. auf den 14.02.2011. Am Valentinstag soll Adam nun verschickt werden. Gut, ich werde warten.

Trotz der stellenweise sehr erbosten Einträge in diversen Foren und Blogs habe ich immer noch Vertrauen in Notion Inks Arbeit, deren Vision und Philosophie. Startschwierigkeiten gibt es überall. Und im Gegensatz zu anderen Produkten, die zu früh auf den Markt geworfen wurden, scheint Adam zumindest so zu funktionieren, dass man damit arbeiten kann. Wie weiter unten erwähnt sprießen andernorts Windows Phone 7 aus dem Erdboden wie Pilze und sind nicht mal in der Lage ein Multitouch zu bieten oder den Klingelton individuell einstellen zu lassen. Klar, man kann mit ihnen telefonieren, aber das kann man mit einem Nokia 3210 auch.

Inzwischen erheben sich einige Notion Ink-Hasser und schießen quer, wo sie nur können. Witzigerweise sind viele dabei, die selbst gar kein Tablet bestellt haben.

Die erneute Verzögerung für die letzten 5% der Besteller schiebt Notion Ink auf Transportschäden von Displays, die im Herstellerwerk in Xiamen offenbar beim Transport beschädigt wurden.  Zwar wurden die Chinesen gebeten, ihre Neujahrsfeiertage durchzuarbeiten, aber nichtsdestotrotz legt der Rest Chinas spätestens am Mittwoch bis zum 08.02. die Arbeit nieder, sodass dort gar nichts mehr geht.

Ich gönne ihnen also die Neujahrsfeiertage und gedulde mich noch ein wenig, bis ich Adam endlich von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehe. Immerhin warte ich jetzt schon seit über einem Jahr auf ihn, da werden die zusätzlichen vierzehn Tage nicht so sehr ins Gewicht fallen.

Abwarten und Earl Grey trinken?

Es führt ja zu nichts, den ganzen Tag vor der NotionInk.com Seite zu hocken und immer wieder die Bestellnummer im »Check pre-order status«-Feld einzugeben, um zu schauen, ob sich der Status aktualisiert hat.

Nein, hat er nicht. In Xiamen ist es mittlerweile 6:51 Uhr des 30.01.2011 und bisher gibt es noch keine Änderung des Status‘ – ich kann also nur hoffen, dass mein Adam auf dem Weg ist und es bisher nur noch kein Update des Trackingstatus gegeben hat.

Den Tag habe ich mir mit netten Gesprächen bei Latte Macchiato und Café au lait versüßt und abends Avatar in der Extended Edition auf Blu-ray angeschaut.

Thardos wächst

Ich komme mit der Bearbeitung von »Kampf um Thardos« gut voran, allerdings ist ein Ende noch lange nicht in Sicht.

Einige Lückenpassagen habe ich neu geschrieben und auch zwischendurch fallen mir Textstellen auf, die insgesamt zu oberflächlich wirken und nach mehr Tiefe schreien.

Die aktuelle Wordzählung gibt mir 841.000 Zeichen an – es waren am Anfang mal etwas über 800.000 – statt weniger, wird es jetzt mehr. Aber wie sagte schon Horst Schlämmer: »Es muss alles mehr werden.« Weiß’e Bescheid, ne?

Manuskripttechnisch befinde ich mich auf Seite 97 von 740. Es fehlt aber definitiv noch ein mehrseitiger Passus vom Ende des 1. Kapitels, den ich beizeiten noch nachschreiben muss.

Nachdem ich die Technologie der Kampfjäger angepasst habe, stachen mir heute Atemmasken von Piloten ins Auge, die lose an ihren Helmen herunterbaumelten und die sie bei Druckabfall schnell vor ihr Gesicht pressten. Na, das erschien mir alles zu Top Gun-lastig, und es passte auch nicht mehr zu der State-of-the-Art Computertechnologie, die ich mittlerweile in den Roman eingebaut hatte. Damit fielen die Sauerstoffmasken raus, die entsprechenden Passagen, in denen die Helden gierig nach Luft schnappen, wurden entsprechend umgeschrieben.

Einmal werde ich noch wach …

Morgen ist es soweit. Dirks und mein Adam (zwei Geräte, wir teilen nicht) sollen verschickt werden.

Nach heutigem Blogeintrag soll die zweite und dritte Auslieferphase pünktlich wie geplant laufen – also mal sehen, wann ich eine Versandmail erhalte und sich mein Shipping Status auf der Notion Ink Website ändert.

Wichtig ist, dass der Adam vor Chinese New Year von Hongkong verschickt wird, sonst geht eine Woche lang gar nichts mehr.

Inzwischen sind weitere Unboxing Videos vornehmlich aus den Staaten online gegangen. Greg von Notioninkfan.com musste leider feststellen, dass sowohl die Umverpackung als auch ein Siegel der Adam Originalverpackung aufgebrochen waren. Vermutlich hat der Zoll hier einen Blick auf das Gerät geworfen. Fingerabdrücke waren an zwei Stellen des Adams zu erkennen gewesen.

Notion Ink hat selbst im Weblog das beschädigte Display von „Mada“ zur Sprache gebracht. Offenbar ein Transportschaden. Sowas kann passieren.

Was allerdings nicht hätte passieren können, und die Community etwas aufgeschreckt hat, ist dass das erste Update, das bereits mit dem Adam geliefert wird, einige Bugs in die Kiste haut. Es wird daher allen Käufern geraten, das Update nicht einzuspielen, sondern auf das nächste Release zu warten. Von dem hatte Rohan Shravan zwar versprochen, dass es bald fertig sei, musste aber heute zugeben, dass hier noch einige Gespräche mit NVIDIA vonnöten sind.

Hauptkritikpunkt war eine fehlerhafte Ortsbestimmung (Madas Standort wurde in China angezeigt), die nicht funktionierende Suche bei der Google-Desktop-Search und eine träge Reaktion beim Display. Allerdings war letztere wiederum darauf zurückzuführen, dass beispielsweise der User „Mada“ eine Displayschutzfolie über den Schirm geklebt hatte, die nicht der Originalschutzfolie entsprach. Allgemein schwächen Schutzfolien das elektrische Spannungsfeld, das über einem kapazitiven Touchdisplay liegt ab, was auf Kosten der Berührungsempfindlichkeit geht. Ich bin bisher bei all meinen Touchgeräten ohne Schutzfolie ausgekommen und sehe auch keine Notwendigkeit, das Adam mit einer Auszustatten, denn auf Luftblasen kann ich getrost verzichten.

Trotz der Anfangsschwierigkeiten verspricht Notion Ink schnellstens Updates zum Bugfixing bereitzustellen und wirft bereits Ideen für Adam 2 auf.

Unausgegorene Produkte sind derzeit ohnehin hip. Das iPad 2 soll demnächst das haben, was alle beim ersten iPad vermissten (bis auf den Datenkäfig natürlich, daran geht bei Apple kein Weg vorbei).

Microsoft bleibt dagegen seinem Image treu. Wie bei allen Windows Betriebssystemen wurde auch Windows Phone 7 erstmal auf den Markt geworfen, obwohl es derzeit weder Fisch noch Fleisch ist. Multitouch fehlt, ein Dateimanager ebenso, Flash und Surfen mit Tabs ist eine Qual und heute erfuhr ich von einem Bekannten, dass es nicht mal möglich ist, eigene mp3-Klingeltöne dem Anrufsignal zuzuordnen. All das wird erst beim nächsten Update (sprich Servicepack) nachgereicht. Wann das kommt, weiß bisher noch niemand. Einige sprechen von Februar, andere von „in den nächsten Monaten“.

Vielleicht sollte man auch gleich für WP 7 einen Patchday jeden ersten Dienstag im Monat einführen.

 

SFT hat übrigens in der Februar-Ausgabe einen direkten Ampelvergleich der wichtigsten mobilen Betriebssysteme gemacht und dabei die Möglichkeiten der Systeme nach Ampelfarben (grün: überdurchschnittlich, gelb: durchschnittlich; rot: unterdurchschnittlich) bewertet. Danach schneidet Android ganz vorn ab, in 9 Kategorien kein Rot, zweimal Gelb, der Rest Grün. Danach folgt erstmal lange Zeit nichts, bis WP 7 Bada mit 2 x Rot, 6 x Gelb und 1 x grün. WP 7 liegt mit 3 x Rot an dritter Stelle. Die beiden Schlusslichter bilden iOS und Symbian, wobei beim iOS die vier roten Ampeln gerade bei wichtigen Punkten wie Kommunikation und Surfen, Dateimanager und sozialen Netzwerken liegen (dafür sind Smartphones schließlich da) während es lediglich in puncto Bedienung und Appanzah (kein Wunder, die hatten ja auch einen Vorsprung)l sowie Spielen hervorhebt. Aber muss ich mein Smartphone primär zum Spielen auslegen?

Unter den verfügbaren Smartphone hat SFT mit der Note 1.0 das HTC Desire HD am besten bewertet und damit als Referenz ausgewiesen, an dem sich andere messen müssen. Das Flaggschiff von HTC stellt den Nachfolger meines Desires dar, mit mehr Arbeitsspeicher und größerem Display.

 

Der Adam ist da! (pt. 1)

Nein, noch nicht wirklich. Mein Versanddatum ist weiterhin der 29.01.2011 – aber einige Käufer haben ihre Geräte bereits erhalten, wie sie im Blog von NotionInk posten.

Erfreulich ist der schnelle Versandweg. Ein Kunde aus den Vereinigten Staaten hat seinen Shipping Status bekannt gegeben. Danach war sein Adam lediglich 3 Tage von China bis Boston unterwegs. Der inneramerikanische Transportweg hat dabei noch mit 2 Tagen am längsten gedauert.

Die verrückten Nerds (zu denen ich sicherlich auch gehöre) posten derweil en masse die ersten Bilder ihrer Auspackorgien. Videos sind ebenfalls darunter. Das finde ich unheimlich spannend, allerdings wäre mir wohler, man würde Videos erst ins Netz stellen nachdem man das Gerät in Betrieb genommen und sich mit den Funktionen vertraut gemacht hat. So wirken die Präsentationen doch alle eher unbeholfen, weil die meisten mit dem Adam noch nicht so richtig umzugehen wissen.

Mein Dank an Dirk van den Boom an dieser Stelle für den essentiellen Hinweis, dass Adam auch in Europa nur mit dem Netzstecker für USA/Hong Kong/Kanada ausgeliefert wird und ein entsprechender Adapter für deutsche Steckdosen extra besorgt werden muss. Wäre schon megapeinlich, wenn man das Objekt seiner Begierde nach langer Wartezeit endlich in den Händen hält und es dann nicht eingeschaltet bekommt, weil man den Akku nicht laden kann.

 

Die Sache mit den verschollenen Zeilen

Wenn ich zum Amoklauf neigen würde, wäre der geeignete Zeitpunkt, die Pumgun rauszuholen und aufzumunitionieren, sich mit ein paar Splitterhandgranaten zu bewaffnen und irgendwo noch die MP 7 mit ein paar Ersatzmagazinen zu verstauen.

Der Textschwund in meinem Roman »Kampf um Thardos« bezieht sich leider nicht nur auf das erste Kapitel. Auch im dritten Kapitel fehlen einige Stellen, merkwürdigerweise wird hier aber mitten im Satz abgebrochen und die Lücke bis zum nächsten Textabschnitt muss in der Urfassung noch einige Seiten betragen haben.

Die letzten drei Tage habe ich damit verbracht, eben jene Lücke zu füllen. Wie viel von den ursprünglichen Szenen davon noch übrig geblieben ist, weiß ich nicht, denn ich kann es nicht mehr nachvollziehen. Somit entpuppt sich »Kampf um Thardos« nicht nur als Manuskript, dass ich vor 15 Jahren geschrieben habe und das nun in meinen heutigen Stil umgewandelt werden muss, bzw. dessen Inhalt ich an den heutigen technologischen Stand angleichen muss (1995 war es noch hip in der SF blinkende Computer darzustellen, heute muss man sich schon etwas anderes einfallen lassen, wenn man die Zukunft schildern will), sondern auch als Roman, der stellenweise neu geschrieben werden muss, da Textfragmente fehlen.

Es wäre schön gewesen, die seinerzeit vom AMIGA übertragenen Daten in MS WRITE gegenzulesen, doch an jenem Nachmittag und Abend haben wir damals sieben Romane übertragen (unter anderem meine bisher unveröffentlichte Fantasy Saga »Shendria« und den ersten LEX GALACTICA-Roman und hatten nur stichprobenartig in die Einzeldateien geschaut. Interessanterweise bin ich bei der Bearbeitung von »Tod oder Lebendig« (LEX GALACTICA 1) nicht auf diese Schwierigkeiten gestoßen.

Nun, ich werde die Energie nicht zum Amoklauf verwenden, sondern kreativ umsetzen, indem ich die fehlenden Textstellen neu gestalte und erschaffe. Damit eröffnen sich völlig neue Perspektiven, und ich habe bisher ein gutes Gefühl bei der Schreiberei.

Tintenhain

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