Was macht eigentlich Adam?

Baustelle Nr. 1 momentan.

Adam ist da. Aber ähnlich wie beim deutschen WeTab kommt er als Produkt ziemlich unfertig auf den Markt. Im Gegensatz zum WeTab arbeitet der Hersteller NotionInk kontinuierlich an Verbesserungen durch Updates (seit dem Erscheinen Adams sind bereits drei Major Updates veröffentlicht worden). Doch das Gefühl, dass der Käufer als Beta-Tester benutzt wird, bleibt.

Hardwareseitig ist Adam ein tolles Gerät und wirkt solide und gut verarbeitet. Anschlüsse, Handlichkeit, Lautsprecher, alles schön. Nur das LCD Display lässt zu wünschen übrig.

– es spiegelt stark (soll bei kapazitiven Displays bisher unumgänglich sein)

– der Blickwinkel ist ähnlich stark eingeschränkt wie beim Toshiba Folio

– Es gibt Pixelfehler in meinem Display (kein Grund zum Umtausch, ein gewisser Prozentsatz ist erlaubt), mit denen ich aber leben kann.

– die maximale Helligkeit kommt nicht annähernd an die meines Samsung NC10 Netbooks heran.

 

Softwareseitig ist Adam bisher ein Desaster. In dem Versuch, statt einer Standardoberfläche etwas Innovatives auf das Tablet zu bringen, hat sich Notion Ink übernommen.

Die Panel-Oberläche, die im Video immer schön aussah, ist wenig effizient und bringt keinen praktischen Nutzen. Außerdem stürzt sie regelmäßig ab, sodass alle Panels wieder geschlossen werden. Die in einem Notion Ink Video erwähnte Android-Oberfläche existiert nicht, denn beim Ausblenden der Panels bekommt man nur eine Icon-Auswahl der installierten Apps auf einem Hintergrundbild angezeigt. Das hat nichts mit Android GUIs zu tun, sondern ist nur eine andere Auswahl der Programme.

Die minimalistische Vorinstallation schränkt den Spaß mit Adam stark ein. E-Mail und Internet funktionieren. Musik und Video auch. PDF-Dateien lassen sich mit QuickOffice schön anzeigen und DOCs bearbeiten.

Aber das war es auch schon. Hilfreiche Apps, die auf anderen Androidgeräten zum Standard gehören (Gmail, Google Maps, Social Networks etc.) sucht man vergebens. Der Zugang zum Market bleibt bisher verwehrt und der Notion Ink App Store Genesis ist bisher noch nicht freigegeben.

Für mich bleibt momentan die Frage: Warten bis Genesis kommt und hoffen, dass Honeycomb rasch nachzieht und dass die Benutzeroberfläche Eden dem Honeycombschirm weicht oder zumindest ausgewählt werden kann, welche GUI man benutzen möchte oder das Gerät Rooten und EdenX oder ein anderes Custom ROM aufspielen.

Nun, ich werde noch ein paar Nächte drüber schlafen.

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