Archiv für den Monat April 2011

Nicht alles glänzt, wo „pearl“ draufsteht – hastiges Amazon?

Möglicherweise hat Amazon seinen deutschen Kindlestore doch etwas überhastet auf den Markt gebracht.

Der Start einen Tag vor den Osterfeiertagen als Versandhandel ist mehr als unglücklich, denn kaum jemand wird noch im Osternest seinen Kindle finden können, zumal sicherlich Ostergeschenke schon vorher gekauft wurden.

Darüber hinaus erhält der deutsche Leser den Kindle, den er auch aus den USA bekommen hat. Das ist die internationale Edition mit QWERTY-Tastatur und englischer Benutzerführung. Wer sich auf ein deutsches Gerät gefreut hat, wird (vorerst) nicht bedient.

So imposant sich das Startpotenzial der Bücher auch liest, die auf der Startseite beworbenen 650.000 Bücher umfassen auch das weit größere englische Sortiment. Von deutschen Ausgaben findet man ca. 20.000 Exemplare.

Nicht alle als Ebook erhältliche Bücher, sind auch automatisch als Kindle Edition zu haben, wir mir gestern ein Direktvergleich aus meiner libri.de Merkliste mit den Amazontiteln zeigte.

Trotz Buchpreisbindung sind erste Bücher aufgetaucht, die bei Amazon teurer sind als die regulären Ebook-Preise. Ob es sich hierbei um versehentliche Preisangaben handelt, bleibt abzuwarten.

Die Kindle Edition stellt streng genommen eine Sonderausgabe des gängigen Ebooks dar. Mit klugem Schachzug könnte Amazon aus der Preisbindungsnummer herauskommen und Bücher günstiger vermarkten, ähnlich wie es Versandhändler wie Weltbild und Der Club in ihren Sonderausgaben tun, die meist 4 oder bis zu 10 Euro günstiger sind, als die Originalausgaben. Allerdings erscheinen dieses Sonderausgaben frühestens ein Dreivierteljahr nach dem Start der Originalausgaben – hin und wieder gibt es aber auch exklusive Vorabveröffentlichungen (ich erinnere mich da an Hohlbeins Avalon Projekt, das im Club einige Zeit vor der regulären Buchhandelsausgabe erschien und dazu noch günstiger war).

Wer derzeit einen Sony Reader PRS 650 sein eigen nennt (der kann sich zunächst glücklich schätzen, denn als meistbegehrtes Lesegerät ist der 650 in allen Shops dauervergriffen und kann nur vorbestellt werden) oder auch dessen kleineren Bruder PRS 350, für den ist ein Umstieg auf Amazon sicherlich nicht erforderlich, denn er bekommt seine Literatur wie gewohnt zum gleichen Preis und mit dem gleichen Sortimentsumfang (wenn nicht sogar größerem!) bei den bisherigen Anbietern Libri.de, Buch.de (und deren angeschlossene Stores wie BOL.de und Thalia).

Wer Ebooks jetzt entdecken will und bisher einen Bogen um elektronische Literatur gemacht hat, ist mit Amazon dagegen bestens bedient, denn einen hochqualitativen E-Reader gibt es nirgends günstiger.

Ebook Offensive in Deutschland gestartet – Amazon Kindle ist da!

Und schwupps, einen Tag vor den Osterfeiertagen bringt Amazon Deutschland sein Kindle-Programm nebst verfügbaren Geräten auf den Markt.

Wer heute noch mit Amazon PRIME bestellt, kann seinen deutschen Kindle noch am Oster/Karsamstag in den Händen halten und fleißig via WiFi oder 3G mit Lesestoff in deutscher Sprache bestücken.

Erwartungsgemäß hat Amazon für die deutsche Ausgabe lediglich das Währungsvorzeichen geändert. Bestellte man bisher seinen Kindle 3 in USA für 139 Dollar, so kam man inkl. Versandkosten und Einfuhrabgaben auf den gleichen Preis in Euro. Für 139 Euro inkl. Versand erhält man die WiFi Variante des Kindle 3.

Das Programm wird bereits jetzt mit 650.000 verfügbaren deutschen Büchern im Kindle Format beworben.

Die Zugpferde der deutschen fantastischen Kleinverlagsliteratur, der Atlantis Verlag und auch Story2Go sind bereits im Kindle Shop vertreten.

Aus meiner Feder finden Sie die drei DUST-Titel »Die Legion von Scardeen«, »Die Gegner Scardeens« und »Der Scardeen Krieg« in der Kindle Edition vor sowie meine Rettungskreuzer Ikarus Romane aus dem Atlantis Verlag.

Durch den günstigen Preis des Kindles und des umfangreichen Sortiments, dürfte der Ebook Verkauf in Deutschland den erwarteten neuen Impuls zum echten Durchbruch erhalten, denn Amazon ist in Deutschland der größte Versandhandel in Sachen Bücher. Da Konkurrenz bekanntlich das Geschäft belebt, werden auch andere Anbieter wie Libri und die Buch.de International AG von Amazons Startschuss profitieren – allerdings sollte sich zumindest Buch.de darum kümmern, nicht nur den Oyo im Programm zu haben (der bei gleichem Preis um Längen schlechter ist, als der Amazon Kindle mit neuester Pearl E-Ink Display Technologie). Konkurrenzgeräte, wie beispielsweise der Sony Reader könnten in den nächsten Wochen einem Preisverfall unterliegen. Der PRS-350 wurde jüngst schon für 159 Euro bei Saturn angeboten.

Martin Kay - Die Legion von Scardeen

Fragen und Antworten – als Papa immer auf Zack sein

Mein Sohn ist wissbegierig genug, dass man nicht nur in seinem Beisein tausend Fragen an den Kopf geworfen bekommt, sondern bei dieser Salve auch noch die passenden Antworten bereit halten sollte, denn ein „weiß ich nicht“ und „müssen wir nachschlagen, wenn wir wieder zu Hause sind“ zieht vielleicht zwei oder dreimal – zumal der Spross weiß, dass ich auch unterwegs im Internet nachsehen kann.

Auf dem Rückweg von Wuppertal nach Dortmund kam wieder die berühmte Frage nach der Geschwindigkeit des Zuges auf. Meine lahme Antwort „geh doch zum Fahrer und frag ihn“ half hier leider nicht weiter.

Gut, dass es Android und GPS gibt. Ich habe mir fix die App „EV Speedo“ aus dem Android Market besorgt, ist kostenlos und lässt sich auf den externen Speicher verschieben. Zusammen mit dem GPS Signal hat Speedo dann während der Fahrt unsere exakte Geschwindigkeit ermittelt.

120 km/h.

Sohn war zufrieden. Was will man als Papa mehr?

Tolle Sache – Ticket per Handy

Technik, die begeistert.

Ich war heute mit der Bahn in Wuppertal. Mein Monatsticket ist nur bis Hagen gültig, sodass ich normalerweise ein Zusatzticket am Automaten lösen muss.

Sie kennen das sicherlich. Versiffte Touchscreens, kein Kleingeld im Portemonnaie und bis Sie sich durchs Menü gewühlt haben ist wieder so viel Eile geboten, da der Zug schon am Bahnsteig einfährt.

Die Website des VRR machte mich jedoch letzte Woche auf das Handyticket aufmerksam. Und siehe da, es ist einfach perfekt.

Sie können nach Anmeldung ihr Ticket bequem per Telefon, SMS oder online bestellen (oder per iOS-App, demnächst auch per AndroidApp).

Ich habe mich für die Online Variante entschieden. Nach dem Login ist nur die Auswahl der Ticketart und des Startpunkts erforderlich, anschließend kann man das Ticket direkt kaufen. Die Abbuchung erfolgt entweder per Lastschrift vom Konto, per Kreditkarte oder per Prepaidguthaben. Nach dem Kauf bei der Online Variante erhält man im Browser das Ticket angezeigt und kann es vorsichtshalber als Bilddatei abspeichern, um es bei Bedarf dem Kontrolleur vorzuzeigen.

Fantastische Sache.

Das Handyticket

Zusatzticket zur Erweiterung des Geltungsbereiches der Monatsfahrkarte

Man kann nicht immer besser werden, Frau Vogel!

Jessica Bird ist ihren Fans besser bekannt als J.R. Ward.

Jüngst ist der zweite Teil des 8. Buches ihrer Black Dagger Reihe in Deutschland unter dem Titel »Mondschwur« erschienen. Zusammen mit dem Vorband »Vampirseele« bildet er im Original unter dem Titel »Lover Mine« einen kompletten Roman, der in Deutschland wie die Vorbände offensichtlich aus verkaufstechnischen Aspekten gesplittet wurde.

Auch wenn die in der Regel deutsche Titel meist völlig daneben sind und auch bei Black Dagger nicht wirklich den Kern treffen (von wenigen Ausnahmen abgesehen), so wirken sie dennoch nicht so schnulzig, wie die amerikanischen Original Titel der Romane. Diese implizieren irrtümlich, dass es sich bei Black Dagger um schmachtende Liebesromane handelt, doch die Serie hat sich von diesem Klischee längst abgehoben und zu einer komplexen Storyline weiter entwickelt.

Diese bietet so viel Platz für Nebenhandlungen, die für die Haupthandlung wichtig sind oder werden, dass man schon den Hut davor ziehen muss, dass sich Frau Ward nicht verzettelt, sondern stets zu unterhalten weiß.

Im 8. Roman (dem 15. und 16. der deutschen Ausgabe, mit insgesamt immerhin 678 Seiten in der Epub-Ausgabe, im TB dürften es um die 800 Seiten sein) widmet sich J.R. Ward nun endlich John Matthew.

John ist stumm und wuchs als Waise auf. Er wurde in seiner Jugend vergewaltigt und trägt die Last dieser Erinnerung als Pein und Scham mit sich herum. Erst als bekannt wird, dass er ein Vampir, ein sogenannter Prättrans ist und offenbar der Sohn von dem verstorbenen Black Dagger Bruder Darius, nimmt ihn König Wrath in seine Obhut und stellt ihm Quhinn als Beschützer zur Seite.

Gemeinsam mit Quhinn, Blaylock und einigen anderen Prätransvampiren trainieren die Jungs bei der Bruderschaft der Black Dagger für den Ernstfall. Johns Geheimnis über die Vergewaltigung kommt ans Tageslicht, und sein Busenfeind, der adelige Lash (quasi der Draco Malfoy im Black Dagger Universum) zieht John damit auf. Nachdem beide ihre Transition zu Vampiren durchlaufen haben, eskaliert die Situation und John tötet Lash – doch Lash ist nicht tot, sondern entpuppt sich als Sohn des bösen Omega, dem Bruder der Jungfrau der Schrift, der seiner Schwester mit der Gesellschaft der Lesser schwer zu schaffen macht, indem er mit einem Heer Untoter versucht, ihre vampirischen Nachkommen zu vernichten.

Bereits im Roman davor wird Johns Flamme Xhex(ania), die Leibwächterin von Rehvenge, von Lash entführt. So konzentriert sich das erste Drittel des Romans auf die Suche nach Xhex, während es im Anschluss darum geht, Lash zu finden und zur Strecke zu bringen.

 

Wo fange ich nur an?  Keine Frage. Der Roman ist ein echter Black Dagger. Es geht actionreich zu Beginn und am Ende her.  In der Mitte haben wir den üblichen leichten Abfall. Der Sex ist diesmal sogar zweitrangig, was bei all den Ausschweifungen Frau Wards in den Vorromanen begrüßenswert ist.

Aber nach der Rettung Xhex stellt sich die Frage: Was kommt denn jetzt noch? Dabei hat man noch gut 400 Seiten vor der Brust. Die werden stelleneweise mit einem Vergangenheitsabenteuer Darius und Tohrments ausgefüllt, doch die Erkenntnis des Lesers, dass John nicht nur Sohn von Darius, sondern seine Wiedergeburt ist, stellt sich für die Protagonisten nicht wirklich ein. Sie haben Verdachtsmomente, doch die Tatsache wird nie ausgesprochen. Dabei wäre es gerade in diesem Roman angebracht gewesen.

Die Nebenhandlung um Lash ist sehr interessant, wenn auch befremdlich geworden. Spätestens, als dieser mächtige Gegner von seinem Daddy Omeag verstoßen und als Freiwild gejagt wird, fragt man sich, was das jetzt soll – denn gerade Lash als weiterer Gegner der Black Dagger hätte das Potenzial, den Vampiren die Stirn zu bieten. Die Lesser an sich sind eher schwach auf der Brust und bei all ihren Nöten, was Personal und Finanzen anbelangt, ein nicht ernstzunehmender Feind.

Bleiben wir gleich bei Nebenhandlungen. Sehr schön die Story um Payne, der Sparringspartnerin von Wrath auf der Anderen Seite, die bereits im letzten Roman in Erscheinung trat. Diese Handlung ist, soviel sei verraten, auch Wegebereiterin für den Folgeband, in dem sich Ward Payne widmet.

Völlig unverständlich und absolut überflüssig ist die Handlung um das Reporterteam Gregg und Holly, die in Lousiana in einem Vampiranwesen Aufnahmen für eine Paranormal Actitivies Show machen wollen. Erst am Ende des Romans wird die Bedeutung der Storyline bekannt, aber sie wird einfach zu schwach erklärt, als dass man sie als etwas anderes ansehen könnte, als das, was sie wirklich darstellte: Zeilenschinderei.

Der Leerraum zwischen der Haupthandlung, der Teil in dem John und Xhex zueinander finden ist diesmal zu lang geraten. Die beiden waren sich die ganze Zeit über sicher, dass sie zusammengehören, darüber konnten auch ihre Worte „Wenn Lash gestellt ist, trennen wir uns“ hinwegtäuschen. Hier gab es keine Überraschungen.

Ob nun auch die Handlung um den homosexuellen Blaylock und seine Liebe zu Quhinn und seine sexuelle Beziehung zu dessen Cousin Saxton mit in das Buch gemusst hätte – das alles hat dem Ganzen irgendwie den Drive herausgenommen, auch wenn es sich interessant las.

Ich stelle hier leichte Ermüdungserscheinungen fest, bin aber guter Dinge, dass der nächste Roman wieder besser ist, da ich das bereits aus zuverlässiger Quelle weiß (danke für den Tipp, Madame!).

Noch ein Wort zur Übersetzung. Die neue Übersetzerin Frau Corinna Vierkant (oder Vierkant-Enßlin, steht stellenweise geschrieben) hat diesmal etwas sauberer gearbeitet, auch wenn sie immer noch einen Hang zur Steigerung des Wortes „kein“ hat. Dafür stellt sich aber spätestens an einer Textstelle heraus, dass sie mit dem Stoff von Black Dagger überhaupt nicht vertraut ist (was auch meine anfängliche Befürchtung der Übersetung war.

In der deutschen Übersetung heißt es:

John hob langsam die Hände und gestikulierte: Hör zu, ich weiß nicht, ob du dich dem stellen willst, doch da ist eine Vampirin in diesem Haus, Rhages Shellan.

Leser wissen, dass hiermit Mary gemeint ist. Allerdings ist Mary keine Vampirin, sondern ein Mensch. Ich hatte erst Frau Ward in Verdacht, doch das konnte ich mir dann doch nicht vorstellen, dass sie solch einen Fehler in ihren Text packt. Und siehe da, es lag in der Tat an Frau Vierkant, denn im Original lautet die Textstelle:

John lifted his hands and slowly signed, Listen, I don’t know whether you’d be up for this, but there’s a female in this house, Rhage’s Shellan?

Female, nicht Vampirin, Frau Vierkant, female. Könnten Sie bitte das Zepter wieder an Frau Finke abgeben?

Danke!

 

J.R. Ward - Black Dagger 15 "Vampirseele"

J.R. Ward - Black Dagger 16 "Mondschwur"

 

Und jetzt zum anderen Star Wars

Zumindest durch die zuvor genannten The Clone Wars auf den Geschmack gekommen, wollte ich dann doch mehr über die Klonsoldaten erfahren und dachte mir, dazu käme ein Roman von Karen Traviss ganz gut. Zumindest wurde der erste Roman der »Republic Commandos« hoch gelobt.

Der erste Roman der Republic Commando Reihe »Feindkontakt« setzt bei der Schlacht um Geonosis, bekannt aus dem zweiten Star Wars Film, ein. Versprengte Commandos werden zu neuen Kampfgruppen zusammen geführt und sollen Spezialaufträge für die Jedi übernehmen. Der Commando-Trooper ist ein speziell ausgebildeter Klonsoldat, der für den Einsatz hinter feindlichen Linien eingesetzt wird. Überlicherweise operieren Commandos im Viererteam.

Die so neu zusammen gefundenen Klone Fi, Niner, Darman und Atin werden zum Omega Squad formiert und damit beauftragt auf einem abgeschiedenen Planeten eine Wissenschaftlerin ausfindig und Dingfest zu machen, die mit biologischen Kampfstoffen experimentiert und offenbar ein Virus gezüchtet hat, das gezielt Klone tötet.

Die vier Commandos treffen auf die Jedi Padawan Etain und schließen sich mit ihr zusammen, um gegen den mandalorianischen Wächter Hokan vorzugehen, der angeheuert wurde, die Einrichtung der Virenzucht zu schützen.

 

»Feindkontakt« liest sich flüssig und unterhaltsam, bietet inhaltlich jedoch nicht viel neues. Stories mit versprengten Commandos gibt es wie Sand am Meer und durch die Spezialrüstungen der Commandos liest sich der Roman eher wie ein HALO-Verschnitt, als ein Star Wars Roman. Weder Star Wars noch Klonfeeling will aufkommen, dafür unterscheiden sich die Commandos zu sehr von dem, was man bisher von den Klonsoldaten der Alten Republik kennt. Vergeudete Lesezeit ist der Roman dennoch nicht, immerhin weiß er zu unterhalten, ohne langweilig zu werden.

 

Karen Traviss - Rebublic Commando 1 - Feindkontakt

 

Was war nochmal Star Wars?

Heutzutage dreht sich alles um die ersten drei Star Wars Filme und mangels Material mit realen Darstellern natürlich um die CGI-Serie The Clone Wars, die eigentlich gar nicht so unübel ist, trotz der mangahaften Gesichtskarikaturen der handelnden Personen.

Aber vor den Clone Wars, bzw. zeitlich weit danach, gab es schon Star Wars – und das nicht zu knapp. Zwar habe ich lange Zeit nichts mehr aus dem Bereich gelesen, doch die Bücher stapeln sich weiterhin in meinen Regalen. So wurde es langsam mal wieder Zeit, zu einem Star Wars Roman zu greifen.

Aus der Reihe X-Wing stand noch ein ungelesenes Werk von Aaron Allston herum, also griff ich zu dem. X-Wing »Das letzte Gefecht«. Der deutsche Titel scheint eine Anspielung auf den letzten Band der Serie zu sein. Allerdings habe ich gerüchteweise gehört, dass doch wieder demnächst ein X-Wing Roman herauskommen soll.

Der Originaltitel ist da etwas griffiger, denn er trifft mit »Starfighters of Adumar« den Nagel des Inhalts auf den Kopf. Auf Adumar herrschen Piloten. Wer fliegt und Abschüsse einheimst, bekommt die größte Ehre. Kein Wunder, dass sowohl die Neue Republik als auch das zersplitterte Imperium großes Interesse daran haben, die Welt für sich zu gewinnen.

So entsendet der Geheimdienst der Neuen Republik die besten Kampfpiloten, weil man glaubt, dass sie mehr erreichen können, als Diplomaten. Wedge Antilles, Wes Janson, Tycho Celchu und Hobbie – alles allseits beliebte Bekannte im Star Wars Universum – zeigen den Piloten von Adumar ihr Können. Doch auch das Imperium hat vier Jägerpiloten entsandt und bald beginnt ein verbissener Wettkampf um die Gunst der Adumar.

Abgesehen von der Mission bietet »Das letzte Gewicht« keine echten Neuheiten. Wie in den vorhergehenden Bänden sind die Beschreibungen der Flugkünste und die entsprechenden Pilotendialoge ermüdend ähnlich und werden schnell langweilig. Allerdings hat der Roman durch das Mitwirken bekannter Filmfiguren wie Wes und Hobbie und dem Veteranen Celchu einige amüsante Momente, die man nicht missen möchte.

Für Star Wars Fans ein netter, wenn auch nicht nötiger Zeitvertreib, für Leute, die Star Wars nicht kennen, auch nicht zu empfehlen.

Das Buch ist offiziell nicht mehr lieferbar, wird im Amazon Antiquariat für unglaubliche 38 Euro aufwärts gehandelt.

Aaron Allston - X Wing - Das letzte Gefecht

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