Archiv für den Monat Mai 2011

Tech-term des Jahres 2011

Menschen erfinden stets was Neues. Das ist auch gut so.

Ob alles aber auch wirklich von Nutzen ist, sei dahin gestellt. Durch das Internet ist die menschliche Gemeinschaft enger zusammengewachsen. Communities, Foren, Social Networks und Videos vereinen sich, um sich global miteinander auszutauschen.

Was liegt näher, als seine Gefühle jedem mitzuteilen oder gar miteinander zu teilen. Sei es in Live Video Sessions oder auf Youtube. Ganz populär wurde Ende letzten Jahres das „Unboxing“ von neuen Produkten.

Was tun Sie, wenn Sie etwas haben wollen, es endlich geliefert bekommen? Sie können kaum erwarten, es auszupacken und zu bestaunen. Würden Sie aber die Geduld aufbringen, zuerst eine Videokamera aufzubauen, in Position zu bringen und dann tatsächlich das Auspacken als Videomitschnitt zu dokumentieren?

Die Geduld dieser Leute ist an der Stelle bemerkenswert. Hat jemand den Karton schon vorher geöffnet und packt anschließend wieder alles zusammen, um dann nochmal ein Öffnen zu „simulieren“ spricht man bereits von einem Fake-Unboxing.

Na, ich bin froh, dass ich nicht auf den Gedanken komme, Videos vom Öffnen meiner Kartons zu drehen. Da ist meine Ungeduld doch größer, zunächst selbst das Produkt zu bestaunen und den Moment für mich zu genießen, ehe ich es vor Begeisterung in die Welt hinaus posaune.

Und läuft und läuft – Kindle sollte den Energiesparpreis bekommen

Als Wunderwerk in Sachen Stromverbrauch erweist sich der Amazon Kindle 3.

Ich habe das Gerät am Karsamstag bekommen und zu 100% geladen. Zwar habe ich nicht jeden Tag in den letzten fünf Wochen gelesen, doch WiFi waren ständig aktiviert und das Gerät befand sich in Leseauszeiten lediglich im Standby. Es waren lange Lesezeiten dabei, kurze, gar keine. Zwischendurch hatte ich per WiFi neue Bücher auf das Gerät geladen und mich mit allen Funktionen vertraut gemacht. Eigene Dateien aufs Gerät gepackt, um zu sehen, wie sie dargestellt werden.

Erst heute, nach fast fünf Wochen meldet sich Kindle, dass es so langsam an der Zeit wäre, den Akku aufzuladen.

Bravo!

Adé Adam und danke für den Fisch – gefrorener Joghurt weicht Honigwabe

Passend zum Handtuchtag bedanke ich mich bei Adam Kay für den Fisch und sage tschüss.

Trotz aller Modifikationen konnte das NotionInk Adam Tablet mir nicht annähernd das bieten, was ich mir unter einem Tablet PC vorgestellt habe. Und beim Stichwort Tablet rede ich jetzt nicht vom iPad, denn Tablet PCs sind schon mein Wunschobjekt, seit Geordi LaForge darauf rumgetippt hat.

Adam wird verkauft, dafür muss Ersatz her. Da ich bereits letztes Jahr seit der Ankündigung mit dem Asus EeePad Transformer liebäugelte und auch die Tests von Netbooknews.de und Carrpad mich glücklich stimmten, habe ich Adam kurzentschlossen gegen das Asus TF getauscht – und nicht bereut.

Die Android Oberfläche 3.0.1 Honeycomb läuft flüssig und rund. Obwohl sich nur einige Kleinigkeiten augenscheinlich gegenüber 2.2 Froyo geändert haben, wirkt Honeycomb besser in das Tablet integriert, als eine vorherige Froyo Oberfläche. Die hohe Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten schlägt nicht nur das iPad 2 (1024 x 768), sondern auch das Standardnetbook (bei 1024 x 600) und das macht sich auch auf dem Bildschirm bemerkbar. Schrift ist kristallklar, Bilder kommen mit schöner Schärfe herüber.

Ein Nachteil des Adam war die starke Blickwinkelabhängigkeit des Displays. Auf dem Schoß liegend konnte man so gut wie nichts mehr erkennen. Beim Asus TF wurde ein IPS Display wie beim iPad verbaut, das einen hervorragenden Blick von fast jedem Blickwinkel auf das Display zulässt. Insgesamt ist das TF leichter und schlanker als Adam, liegt sehr schön in der Hand.

Einziger Wermutstropfen: Das Tastaturdock, denn das ist a) noch nicht erhältlich und b) wird es nicht im Bundle sondern separat verkauft.

Zumindest in Deutschland. Asus Deutschland argumentiert, es gäbe eine Käuferschicht nur für das Tablet und daher wolle man diesen Käufern nicht die Tastatur mit aufschwatzen? Hallo? In England erscheint das TF sowohl einzeln, als auch mit Tastatur im Bundle. Warum geht sowas nicht auch hier?

Im Übrigen führt Asus die 32 GB Variante für 499 Euro als erstes in Deutschland ein, wohl, um sich an der Konkurrenz von Acer zu orientieren, die mit dem Iconia A500 ebenfalls bei 499 Euro gestartet sind. Dass man für zwanzig Euro weniger bereits die günstigste Variante des iPad 2 erhält, scheinen weder Asus noch Acer realisiert zu haben. Und dass deutsche Käufer eigentlich nach günstigeren Alternativen als dem iPad Ausschau halten wollten, ebensowenig. Wer hier auf den Preis guckt, greift zum Apple-Variant und lässt die Taiwaner links liegen.

In England war man pfiffiger und hat zunächst die 16 GB WiFi Variante auf den Markt gebracht. Die habe ich mir auch bei Amazon.uk bestellt. Mal ganz ehrlich, ein Tablet ist kein Rechner, den man sich bis zur Unterkante mit Daten vollknallt. Spiele nehmen nicht gigabyteweise Speicher in Anspruch, wie es bei PCs der Fall ist und niemand wird sich ganze DVDs oder Blu-rays auf ein Tablet rippen wollen, nur um dann auf einem 10″ Bildschirm Filmchen zu gucken.

Da sowohl das TF als auch das Iconia A500 (das A ist wichtig, da es auch ein Iconia W500 gibt, das mit … jetzt festhalten … Microsoft Windows 7 läuft (ja, da hat wohl jemand gemeint, wenn der große Apfel einfach Icons auf ein Display klatschen kann, könne man Windows 7 auch als TouchOS verkaufen, Grundgütiger!)) über MicroSD Kartenslots verfügen, die mit 32 GB Karten versorgt werden können, ist auch beim 16 GB Variant ein Gesamtspeicher von 48 GB möglich. Das sollte nun wirklich für Anwendungen, Dokumenten, Musik, Filmen und Fotos ausreichen.

Leider fehlt dem TF ein USB-Anschluss am Gerät, sodass man Daten nicht via Flash Drive oder externer USB Platte mit dem TF austauschen kann. Es sollen aber von Drittanbietern SD-Adapter auf USB in Arbeit sein, die man für solche Zwecke verwenden können soll.

Die USB-Anschlüsse gibt es dafür beim Transformer am Tastaturdock, das in Deutschland optional für UVP 149 Euro erhältlich sein soll. Ein stolzer Preis für eine Tastatur, aber bei genauerem Hinsehen entpuppt sich das Dock als weit mehr, denn nur Tastatur. Neben den USB-Anschlüssen ist das TF in die Tastatur integriert worden und dadurch voll klapp- und schließbar. So ist man nicht gezwungen Tablet und Tastatur separat zu transportieren, sondern stopft sie wie ein Netbook einfach in ein Sleeve und kann, wenn genügend Platz vorhanden ist und man ohnehin viel Tipparbeit hat, das Transformer auch wie ein Netbook nutzen. Der Clou allerdings ist der Akku, der im Dock verbaut ist. Dieser soll nämlich noch einmal für die gleiche Kapazität sorgen, wie der im Tablet integrierte Akku.

Damit käme das TF bei angschlossenem Dock auf eine Gesamtlaufzeit von ca. 16 Stunden ohne an die Steckdose zu müssen. Reine Betriebszeit, versteht sich.

Im Gegensatz zu Tablets, die unter Android 2.x laufen, ist das für Tablets konzipierte Android 3.x ohnehin batterieschonender. Android 2.x bringt eine Datei namens phone.apk mit sich, die eigentlich für den Mobilfunkstandby von Smartphones gedacht ist und ziemlich viel Saft verschlingt. Dadurch ist beispielsweise Adam innerhalb eines Tages leer gewesen, wenn er auf Standby stand, ohne ihn auch nur genutzt zu haben.

Mein Transformer hat nach der Erstladung ca. 7 Stunden Nutzung mit W-LAN hinter sich sowie ca. 16 Stunden im Standby bei abgeschalteten W-Lan (ohne das Gerät herunterzufahren) und lag noch bei 14% Akkuleistung als es sich meldete, ich solle mal so langsam daran denken, die Saftschnur zu suchen und bereit zu legen.

Statt Android pur liefert Asus das Transformer mit einer angepassten Oberfläche aus, die, soweit ich weiß, jedoch nur in einigen Widgets besteht, die es allerdings in sich haben. Von Anfang an (als es noch hieß, das Transformer käme mit Windows Embedded 7 Compact) hatte man bereits das Wetter, E-Mail und Datums Widget auf allen Präsentationsscreens gezeigt – und gerade diese drei Widgets sind auch ausgesprochen schön geworden und werden sicherlich ein Markenzeichen des Transformers werden.

Weiters gibt es drei cloudbasierte Asusdienste, die ich aber Dank Dropbox und Evernote nicht zu nutzen gedenke. Der Browser unter Honeycomb arbeitet schnell und tabbasiert, sodass ich vorerst nicht Dolphin HD installieren werde. Auch das E-Mailprogramm ist mit seiner Seitenansicht schön und bedienungsfreundlich geworden. Es basiert auf der App von Google-Mail, die genauso aufgebaut ist.

GPS und Navigation funktionieren, Google Earth auf dem Tablet kann sich sehen lassen und die Nvidia 3D Spiele wie Dungeon Defenders: First Wave oder Pinball HD for Tegra laufen auf dem Tegra 250 hervorragend flüssig und beinahe schwindelerregend.

Es gibt allerdings auch Apps, die nicht so recht unter Honeycomb laufen wollen. Zwar arbeitet beispielsweise die Facebook App, sobald man aber das Facebook Widget auf seinen Homescreen klatscht, stürzt die komplette Anwendung regelmäßig ab.

Das von mir bevorzugte Musikprogramm PowerAmp, das ich für mein Android Smartphone nutze, scheint ebenfalls nicht zu laufen. Es will partout keinen Ton von sich geben, sodass ich vorerst auf die Standardmusikanwendung ausweiche.

Was habe ich zuerst vermisst?

– 2 Homescreens. Standardmäßig kommt auch Honeycomb nur mit 5 Bildschirmen daher.

– Vorschaufenster aller Homescreens – die erscheint für gewöhnlich, wenn man die Starttaste eines Androidgerätes etwas länger gedrückt hält. Ich bin aber mittlerweile dahinter gestiegen, dass ein längeres Berühren des Bildschirms ein Funktionsmenü aufruft, um Hintergrundbild, Widgets, Livewallpaper oder App-Verknüpfungen für die Homescreens zu verwalten. In dem Zusammenhang werden auch die fünf Screens als Vorschaufenster angezeigt, sodass man mit Fingertap darauf direkt zu ihnen wechseln kann.

– die Android Energiesteuerung als Widget. Die gibt es wohl nicht mehr, sodass ich mir die am meisten gebrauchten Funktionen aus der App Beautiful Widgets gezogen habe.

Nun denn, auch wenn er mangels Tastaturdock noch nicht so richtig transformiert, fühlt sich der Kleine hier schon ganz heimisch 🙂

Madame Dunoire und Belle Aire

„Frau Schwaaaaarz!“

„Was ist denn jetzt schon wieder?“

„Hausaufgabe! Ich brauch drei bis vier weibliche Vornamen, die ich Damen des gewissen Etablissements zuordnen muss. Bis morgen früh müssen die vorliegen.“

„Zabette“, sagte Frau Schwarz wie aus der Pistole geschossen.

Gut, dass ich kugelsicher bin. „Wer geht ins Bett?“

„Zabette!“, wiederholt sie.

„Ja, was soll das denn sein? Nie gehört.“

„Das ist die Koseform von Elizabeth.“ Frau Schwarz schaut mich ganz bestimmt an. Ich runzel die Stirn.

Früher hab ich nach Namen gegoogelt. Heute erleichtert Facebook die Suche ungemein, da ich aufgrund des Profilbilds auch gleich zuordnen kann, ob der Name hauptsächlich männlich oder weiblich ist.

„Na gut, Zabette … klingt irgendwie gut. Rote Haare, kurz, Pagenschnitt, braungebrannt, ellenlange Beine … ich hab das Szenario schon vor mir.“

„Carla!“, ruft Frau Schwarz.

Ich verdrehe die Augen. „Jetzt ist aber gut. Carla oder Karla hört sich nach 70 aufwärts an, aber nicht wie eine Edelprostituierte.“

„Doch, doch. 20 Jahre, ganz jung.“

„Nein, keine Carla!“ Diesmal bin ich sehr bestimmt.

„Priscilla“, versucht es Frau Schwarz noch einmal.

Ich hebe eine Braue. „Bingo. Braune, glatte Haare, aufregende Kurven, ist gebongt.“

Bevor das Gespräch entgleisen konnte und ich die Zeit der Mittagspause völlig verschenkte, grübelte ich selber nach, doch immerhin konnte mir Frau Schwarz noch eine Lydie aus dem Kreuz leiern.

Aber ich bleibe dabei: Eine Nacht in der „Belle Aire“ kostet 30.000 US-Dollar. Ohne Extras, versteht sich.

MJV schreitet voran.

Mein Dank an Kristina Kellner

Ein herzliches Dankeschön an Kristina Kellner, ehemals Praktikantin der Konrad Adenauer Stiftung, für ihr Referat über den Beraterstab des amerikanischen Präsidenten.

Der Artikel enthält einige wichtige und wertvolle Informationen, die ich aktuell bei „MJV“ nutzen kann.

Herr der Betriebssysteme

Der GAU vieler Computerbenutzer ist die Neuinstallation des Betriebssystems. Manchmal lässt sich das nicht vermeiden und ich musste bei Freunden und Bekannten schon des öfteren diese Notlösung vorschlagen und habe ihnen Windows neu aufgesetzt.

Aber wer macht sowas schon freiwillig.

Nun *räusper* ich … irgendwie.

In der letzten Woche habe ich sage und schreibe 6 x Linux an Rechnern installiert. Zunächst wollte ich mich mit der neuen Ubuntu Version anfreunden und packte sie mittels Windows Installer auf mein Notebook. Weil mir das ganze so gut gefiel, rüstete ich mein altes Netbook ebenfalls nach.

Leider merkte ich bald, dass ich nicht mehr an die Daten kam, die auf der Windowspartition lagen, da der Windows Installer eine virtuelle Partition erstellt hat.

Da mir die Arbeit mit Ubuntu 11.04 und der Desktopoberfläche Unity Spaß machte und ich gegenüber Windows XP auf dem Netbook deutliche Performancezunahmen bemerkte, installierte ich beide Versionen noch einmal, doch diesmal richtig in eigener Linux-Partition. Spaßeshalber setzte ich auf dem Notebook nebenher noch Linux Mint mit der KDE-Desktopvariante auf.

Da ich gestern mein Netbook verkaufte und mir mein neues abholte, zögerte ich auch hier nicht, neben der mitgelieferten ollen Windows 7 Starter Edition noch Ubuntu 11.04 aufzusetzen. Das macht die 6 x innerhalb einer Woche komplett.

Betriebssystem neu installieren? Kein Problem.

Wenn Sie mal ein Problem haben. Wenn Ihnen niemand anders helfen kann? Und wenn Sie es finden können, dann heuern Sie doch das KAY-TEAM an 😉

Victoria Kay’s Secret bewährt sich

Vor einiger Zeit berichtete ich über ein Notizbuch, dass ich in Anlehnung an den berühmten Dessousladen Victoria Kay’s Secret nannte. Vicky Kay sollte ein Ideenpool werden, aus dem ich immer wieder schöpfen kann.

Inzwischen macht sich dieses Egobrainstorming bezahlt, denn die ersten Früchte aus Vicky Kays Pool lassen sich direkt für mein nächstes Projekt verwenden. In erster Linie geht es um Romananfänge (die berühmten ersten Sätze), um Protagonistennamen und um Kurzideen für Handlungsabschnitte.

Aus Vickys Geheimtresor stammt beispielsweise ein berühmter „aus dem Ruder laufen“- Satz, der sich im Freundeskreis seit seiner Geburt schon längst zu einem Running Gag entwickelt hat. In MJV findet dieser Satz nun erstmals Verwendung in einem meiner Romane.

Tintenhain

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