Ein paar Gedanken über …

… Elektroautos.

Unsere Bundesregierung ist immer wieder für eine Überraschung gut, wenn es um das Thema Energie geht. E10, Kernkraft, nun wird das Elektroauto unterstützt. Ich bin dafür. Keine Frage. Aber ich halte es für zu früh. Jedermann schreit nach Umweltaspekten. Es ist schön und gut, wenn Öl nicht raffiniert werden muss, wenn der Kohlenmonoxid-Pegel in der Luft reduziert werden kann und wenn die Erderwärmung gestoppt wird. Aber auf der einen Seite muss abgewägt werden, ob der erhöhte Bedarf an elektrischer Energie, je nach ihrer Erzeugungsform, nicht die Umwelt genauso stark oder gar stärker belastet als Verbrennungsmotoren. Auf der anderen Seite stellt man sich die Frage, ob man sich wirklich für ca. 30 Minuten an eine „Zapf“-Säule stellen will, um seinen Wagen zu tanken. Kennen Sie das Chaos, das zuweilen an Benzintankstellen herrscht? So ein Tankvorgang ist im Gegensatz zu einem 30-Minuten-Aufenthalt nur ein Augenzwinkern. Nun stelle man sich vor, dass 500 E-Autos eine Tankstelle ansteuern und tanken wollen. Bei geschätzten 6 E-Zapfsäulen.  Um diese 500 Autos zu „befüllen“ benötigt man fast zwei Tage. Das soll die Zukunft des E-Autos sein? Oh, bitte.

Ein Recharging muss so einfach funktionieren, wie das Tanken. Oder sogar noch schneller gehen. Seinen Tank mit 50 Litern zuzuknallen dauert ein paar Minuten, inkl. Bezahlvorgang. In dieser Zeit könnte man eine Energiezelle aus dem Wagen holen und gegen eine frische an der Kasse eintauschen. So simpel wie der Austausch eines Gaszylinders bei einem Sodastream. Das wäre meiner Meinung nach der Weg, um E-Autos wirklich salonfähig und für den Massenmarkt einsatzfähig zu machen. Tankstellen müssen geladene Energiezellen auf Vorrat haben, statt Zapfsäulen. Leere Zellen werden zum Ladewerk zurückgegeben und neue Zellen werden im Gegenzug vom entsprechenden Ladewerk wieder geliefert.

… Google Chrome OS

Ich gestehe, ich habe mit dem Gedanken gespielt. Ab 15. Juni ist das Samsung Chromebook Series 5 bei Amazon erhältlich. Dabei handelt es sich um ein 12,1″ Notebook mit geringem Gewicht und einer Akkulaufzeit von über 8 Stunden. Der Clou ist, das Gerät benutzt als Betriebssystem Google Chrome OS und arbeitet damit nur in der Google Cloud im Online-Modus. Eine Internetverbindung ist damit (fast) zwingend nötig, um überhaupt mit dem Gerät arbeiten zu können, denn das ganze Leben von Chrome OS findet im Browser Google Chrome statt. Es werden keine Programme installiert, der interne SSD-Speicher dient lediglich zum pre-chaching von Streams oder um Cookies und Links, bzw. Einstellungen von Websites oder WebApps zu speichern.

Sie bekommen also ein Notebook, das Ihnen nichts persönliches gibt. Sie können keinen Desktop gestaltet, keine Widgets platzieren, Sie sind gezwungen den Chrome Browser zu benutzen, können keinen anderen Browser installieren, müssen Googlemail nutzen und andere Mailadressen entweder über den Googlemail-Postsammeleingang verwalten oder über die entsprechende Webmail-Applikation Ihres Anbieters. Braucht man sowas?

Als SF-Fan und -Autor sehe ich eine Zukunft in einer globalen Vernetzung und dass sich irgendwann das Leben im Netz abspielen wird. Doch mit Chrome wagt Google IMHO einen Schritt, der zu früh kommt. Eye-candy spielt noch eine große Rolle bei der Nutzung. Um sich vom Einheitsbrei abzuheben, gestaltet der Mensch gerne selbst. Eine Option, die Chrome OS nicht bietet. Sie können allerdings auch ohne Chromebook ausprobieren, wie es sich „anfühlt“ ausschließlich in der Cloud zu arbeiten. Installieren Sie den Chrome Browser und zwingen Sie sich einfach dazu, nur mit ihm zu arbeiten. Nutzen Sie Google Texte & Tabellen, hören Sie keine Musik von der Festplatte, sondern in einem Radiolivestream, bearbeiten Sie Ihre Fotos online ausschließlich mit Picasa, mailen Sie nur mit Googlemail … wenn Ihnen das Spaß macht, wäre Chrome OS eine Überlegung wert.

… DHL

Seit Freitag warte ich auf eine Lieferung. Diese hängt laut DHL-Trackk & Trace in der Zustellbasis fest. Nichts bewegt sich. Eine Anfrage bei DHL ergab, dass es ihnen leid täte und ich einen Nachforschungsantrag stellen könne. Ja, sind die meschigge? Wieso rufen die nicht mal in der Zustellbasis an und fragen nach, ob mein Paket irgendwo unter einen Tisch oder hinter einen Schrank gefallen ist oder der Zusteller es noch immer im Wagen spazieren fährt. Kann doch alles nicht wahr sein!

… Kampf um Thardos

Leider bin ich noch immer 14 Seiten vom Wörtchen Ende entfernt. Heute habe ich eine mir schier endlos erscheinende Actionszene bearbeitet und mir am Ende die Frage gestellt, ob diese nicht zu lang und detailliert geraten ist. Auf der anderen Seite war die längste Actionszene, die ich gelesen habe, knapp 300 Seiten lang (Charity Band 12, von Wolfgang Hohlbein, wenn ich mich richtig erinnere). Ich warte mal das Testlesen ab, ob diese Szene unangenehm auffällt und eventuell gekürzt werden muss.

… MJV

Mein neues Projekt verzögert sich etwas durch die Verspätung bei Kampf um Thardos. Allerdings konnte ich in einem Brainstorming mit meiner Kollegin Frau Schwarz einige neue Ideen gewinnen und Pläne schmieden, was alles geschehen kann. Ich glaube, Frau Schwarz hat sich als Madame Dunoire (sie wird Hilfe schreien, wenn Sie das hier liest!) eine Rolle in dem Romanprojekt verdient. Auf den britischen Inseln spricht man von ihr als Sister Black 😉

… Game of Thrones

So lautet der Titel der neuen HBO-Fernsehserie zu der Romansage „Ein Lied von Eis und Feuer“ aus der Feder von George R.R. Martin. Ich habe die ersten Episoden mitverfolgt und mich davon so fesseln lassen, dass ich das Ganze jetzt auch in Buchform nachlesen will. Die Herren von Winterfell landeten daher auch zügig auf meinem Kindle.

… Amazon Preissprünge

Ich nutze den Service von preismitteilung.de, um einige interessante Artikel bei Amazon im Auge zu behalten und zu gegebener Zeit beim Kauf zuzuschlagen. So habe ich schon einige Schnäppchen machen können. Interessant ist, wie die Preise bei Amazon springen. So bekomme ich beispielsweise fünfmal am Tag eine Mitteilung, dass die fünfte Staffel der Krimiserie The Closer um 19 Euro gefallen ist. Das bedeutet fünfmal am Tag ist der Preis auf 41 Euro geklettert, um innerhalb einer kurzenen Zeitspanne auf 22 Euro zu sinken. Rauf und runter, rauf und runter, wie eine Karussellfahrt. Dabei kann einem echt schwindelig werden. Und The Closer ist weiß Gott nicht das einzige Produkt, dass extremen Preisschwankungen am Tag unterliegt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Tintenhain

Bücher, Rezensionen, Lesungen, Reviews

GOLDENDOTS

FASHION, TRAVEL & LIFESTYLE BLOG

Platincoin - Die Zukunft ist jetzt!

1+1 = 11. Mit Kryptowährung zum Erfolg

Produkttestseite

Produkttests, Dinge aus dem Leben und alles was mir sonst so einfällt...

Produkttestseite

Produkttests, Dinge aus dem Leben und alles was mir sonst so einfällt

JOSEFINE ENGEL

WRITER | TRAVELER

Esst mehr Kuchen

Kuchen. Törtchen. Kekse. Mjamm

g4dg3t

Rund um Apple, Technik, Lifestyle und iNet.

The Häxler - Rezensionen aller Art

Rezesensionen zu Büchern, Filmen und vielem mehr...

alishabionda

A great WordPress.com site

Timo Kümmel

Illustrator und Schmierfink

catveldmaus

Ölmalerei, Acrylmalerei und Fotografie.

Roe Rainrunner

Rainrunning at its finest

Atlantis Verlag

Das Phantastische Buchprogramm

die Kuchenbäckerin

Herz. Hirn. Charme. Schnauze.

Der Honigmann sagt...

Der etwas andere weblog...

%d Bloggern gefällt das: