Archiv für den Monat Juli 2011

Mein Dank an das älteste Textadventure der Welt – DOS

Mein lieber Scholli!

Da hatte ich neulich noch eine heiße Diskussion, warum man USB Flash Drives (zu Neudeutsch: USB Sticks) nicht ohne die Option „Sicheres Entfernen“ aus einem Rechner abziehen sollte.

Im Gegensatz zu einer HDD ist so ein Flash Speicher eine tolle Sache, was Langlebigkeit angeht, wenn er denn nun auch richtig behandelt wird. Zudem sollte er als mobiles Speichergerät nie „Original“daten enthalten, sondern eigentlich nur Back-up-Kopien, die man sowieso woanders noch verwahrt.

Nun, was ist passiert, das mich in helle Aufregung versetzt? Auf meinem 16 GB Corsair Survivor FD sind Installationsdateien, die ich brauchte und diverse Fotos, die ich noch nicht auf eine Platte kopiert hatte. Als ich das Flash Drive gerade ins Netbook stöpselte, erhielt ich eine Fehlermeldung, dass Laufwerk müsse formatiert werden, um damit arbeiten zu können. Dateisystem wäre nicht lesbar.

Bitte?!

Fix den Survivor an einen anderen Rechner gehangen – mit dem gleichen Ergebnis. Unter Android und Ubuntu wurde der Stick erst gar nicht erkannt, sodass ich keine Fehleranalyse durchführen konnte. Bevor ich das Internet nach Diagnose- und Reparaturtools stöberte, kam mir noch ein altes Hausmittelchen in den Sinn, dass die Jungs und Mädels aus Redmond immer noch ihrem Fensterle OS beilegen: Disk Operating System. Kurz: DOS. Alle schon mal von gehört? Nicht? Gilt in Insiderkreisen als das älteste Textadventure der Welt. Ist natürlich nix für Mäuseschubser und Fensterheber der heutigen Generation, denn da muss noch Tipparbeit geleistet werden und ein wenig logisches Denken setzt es auch voraus.

MS-DOS und Novell DOS hatten einen tollen Befehl namens SCANDISK, der Fehler auf Datenträgern erkennen und beseitigen konnte. Der war meist effektiver als das bloße CHKDSK (Check Disk) das sich nur auf die Fehlererkennung beschränkte.

SCANDISK gibt es schon lange nicht mehr, dafür aber CHKDSK mit erweiterten Optionen, so z.B. dem Parameter /F für Fehlerbeseitigung.

Nun, lange Rede kurzer Sinn, mit der DOS-Shell unter Windows 7 und dem Befehl CHKDSK /F konnte das fehlerhafte Dateisystem des Flash Drives wieder behoben werden und das Laufwerk ist DOS sei Dank wieder les- und beschreibbar.

Jetzt wird aber fix ein Back-up gemacht.

 

 

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Was wollt ihr hören?

Ich kann eure Gedanken lesen. Ihr wollt von mir hören, dass »Kalte Spuren« endlich im Lektorat ist, damit es bald in Druck gehen kann.

Es tut mir Leid, ich muss euch leider enttäuschen. Die Korrekturanmerkungen von Thomas Folgmann sind dermaßen umfangreich, dass ich über manche Passagen erst einmal eine Nacht schlafen musste, um danach zu entscheiden:

[x] streichen

[x] umschreiben

[x] dramaturgische Freiheiten ausnutzen und auf den Showeffekt zählen

 

Immerhin bin ich nach dem vierten Korrekturdurchgang auf Seite 416 von 6o6 angelangt und hoffe, dass Sandra und Gundula mit ihren Korrekturen nur die Fehler gefunden haben, die ohnehin schon korrigiert worden sind.

Also, gebt mir noch etwas Zeit. Ein wenig. Danke 🙂

Google+ jetzt offen für alle

Es ist soweit. Google+ öffnet seine Pforten für jeden.

Die Betatestphase ist offenbar vorbei und nun darf sich jeder bei Google+ Eintritt verschaffen, ohne dass eine Einladung erforderlich wäre.

Bisher zählt Google+ zu den erfolgreichsten Netzwerken mit der höchsten Zulaufzahl in kürzester Zeit. Seit dem Start der Beta on invitation am 04.07.2011 ist das Netzwerk auf 20 Millionen Nutzer angewachsen. Jetzt, mit offenen Türen wird sich der Zuwachs vermutlich potentiell steigern.

Videochatfunktion, private Kreise und auch durchdachte mobile Applikationen sind die Stärken von Google+ gegenüber anderen sozialen Netzwerken, wie beispielsweise Facebook.

Virenproblem im »Kalte Spuren« gelöst

Einige Klopper waren in dem Manuskript schon drin. Nochmals herzlichen Dank an Anke, Thomas, Wolfgang und Guido, Gundi und Sandra, die nicht nur Rechtschreib- und Grammatikfehler aufdeckten, sondern auch etliche inhaltliche Schwächen aufzeigten.

An manchen Stellen gibt es Anmerkungen, die ich aus dramaturgischen Showgründen ignoriert habe, bei denen man aber auch ein Auge zudrücken kann.

Grobe Patzer, wie pulsierende Schlagadern nach einem Herzstillstand, mussten natürlich ausgemerzt werden.

Ebenso musste ich mir eine Verbreitungsmethode eines von mir erfundenen Virenstamms ausdenken, denn die Inkubationssituationen, die ich im Roman beschreibe, entsprechen nicht dem heutigen medizinischem Wissensstand über die Vermehrung und Verbreitung von Viren.

Das Problem habe ich gerade gelöst, die Fiktion, bzw. das Nicht-beweisen-können, ob meine Variante nicht doch existiert, waren dabei eine große Hilfe. Aber dafür ist es ja ein wissenschaftlicher Thriller mit SF-Elementen. Da darf man gerne über die Stränge schlagen.

Jetzt noch zwei Durchgänge und dann ab zum Lektor, der meine „Showgründe“ hoffentlich im Hinblick auf eine angestrebte Verfilm… okay, gut jetzt, genug geträumt. Aber man darf ja mal, oder? 😉

Sobald der Verlag grünes Licht gibt, darf ich auch mehr sagen über wann, wo, in welcher Form. Ihr erfahrt es hier in diesem Theater 🙂

Werbung im Internet – Teil 2

Ihr erinnert euch sicherlich noch an diesen Beitrag, über Werbeanzeigen und wie sie plötzlich wieder vor euch auftauchen. Die Geister, die man rief und nie loswird.

Ich war heute an einem Fremdrechner abermals auf den Seiten von Neckermann.de und schaute mir die dortigen MacBooks an.

Zu Hause wollte ich an meinem eigenen Rechner noch einmal einen Blick darauf werfen und gleich auf der Startseite von Neckermann prangten mir Vorschläge von MacBooks entgegen mit dem Hinweis: Vorschläge aufgrund der von Ihnen gesuchten Produkte.

Hoppala! Woher wissen die denn, was ich mir tagsüber unterwegs im Internet angeguckt habe? Da hilft doch Cookies setzen auch nicht. Oder gibt es bereits einen Braincookie, von dem wir noch nichts wissen?

Des Rätsels Lösung ist allerdings wesentlich einfacher. Ich war am Fremdrechner mit meinem Google-Account eingeloggt. Google registriert mein Surfverhalten und speichert es für spätere Werbezwecke. Als ich zu Hause dann erneut die gleiche Website aufrief, wurden mir meine zuletzt angeschauten Produkte gleich auf dem Silbertablett serviert.

Noch Fragen zur Arbeitsweise von Google?

Für manch einen jetzt wieder ein Grund, den Datenkraken als Vetter von Darth Vader darzustellen und in puncto Suchmaschine auf Yahoo! auszuweichen (die sich in der Hinsicht allerdings nicht von Google unterscheidet, wer das glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann).

Mir persönlich ist das doch völlig schnuppe. 😉

Google Chrome: Übertriebene Sicherheit oder ist nichts mehr sicher?

Heutzutage muss man ja vorsichtig sein, wenn man Google Chrome erwähnt, weil damit nicht mehr nur der Internetbrowser gemeint ist, sondern auch das Betriebssystem Chrome OS, das auf den speziellen Chromebooks (Subnotebooks mit Chrome OS) auch in Deutschland verkauft wird.

Ich beziehe mich aber auf Google Chrome, den Browser. Google beansprucht von sich, den sichersten Browser auf den Markt zu bringen und verschärft die Sicherheitsbestimmungen mit jeder neuen Version des Programms.

Das führt allerdings so weit, dass der Anwender nicht mehr weiß, wie ihm geschieht. In der aktuellen Chrome-Version 12.0.742.122 und auch schon einige Versionen davor, werden HTTPS-Seiten oft mit einem roten Querstrich dargestellt, davor erscheint ein durchgestrichenes Schlosssymbol.

Hoppla. Die Seite ist nicht sicher. Nein, da kaufe ich jetzt bestimmt nichts mehr ein. Dieser Panik machende Gedanke könnte tatsächlich aufkommen. Aber was ist das, in Firefox wird die Seite als sicher angezeigt? Ja, was denn nun.

Ganz gleich welchen Onlineshop Sie aufsuchen, ich habe bisher keine Seite erlebt, bei der das HTTPS nicht durchgestrichen ist. Das betrifft sogar den Login meiner Banken.

Und, man höre und staune, Googles eigene HTTPS-Seiten wie Google+ ebenso.

Aber was bedeutet das jetzt? Den Stecker ziehen, Geld nur noch am Schalter abholen (wo man es eh nicht mehr bekommt, weil alle Kassen der Banken auf Automatenausgabe umgestellt werden) und statt den Fernseher bequem bei Amazon bestellen, extra zum Saturn oder Bindochnichtblöd fahren und ein bisschen mehr ausgeben, weil es sicherer ist (von der Unsicherheit im Straßenverkehr mal abgesehen)?

Mumpitz. Ein Klick auf das durchgestrichene Schloss verschafft hier etwas Klarheit. Die Website hat ihre Verschlüsselung (128 Bit oder bei Banken 256 Bit oder höher) mitgeteilt, der Chrome Browser stellt jedoch fest, dass nicht die komplette Website dieser Verschlüsselung unterliegt. Na, was ist das denn da am Rand? Eine Werbeeinblendung? Die wird sicherlich nicht verschlüsselt sein. Sondern nur die aktiven Eingabefenster- und Applets innerhalb des Browserfensters.

Also, keine Panik. Erst wenn das Konto leergeräumt ist, dann Panik 😉

Beste Tasche für den ASUS Transformer

… wenn man nichts gegen zu dick auftragen hat.

Bisheriges Manko aller Taschen für das Asus EeePad Transformer war, dass man zwar das Tablet selbst bequem in Taschen verstaut bekommt, aber sobald man die Tastatur anschließen will, den Transformer doch wieder umständlich aus der Tasche herausfriemeln muss.

Eine Lösung bietet die Kombitasche von Tuff Luv aus England, die in verschiedenen Varianten erhältlich ist. Da mir eine Lederausführung zu gewöhnlich war, habe ich mich diesmal für eine Stoffvariante entschieden (gefertigt aus Hanf). Der Braunton, der eher an Indiana Jones Tagebuch erinnert, mag nicht jedermanns Sache sein, aber in Verbindung zu dem Bronze des Transformers und des Tastaturdocks macht das ganze einen archaischen und steampunkmäßigen Eindruck auf mich.

Die Tuff Luv Tasche wird in einem Papiercase geliefert.

Erster Eindruck: Hat was Archaisches. Dr. Jones wäre entzückt.

Aufgeklappt bietet die Tasche einen schicken Anblick. Bei den Innenrahmen und Taschen handelt es sich um Lederimitat in dunklem Braun. Fächer für SD und MicroSD Karte, Stift, Visitenkarten und Mikrofasertuch sind vorhanden.

Auf der Rückseite sind Tasche für den Transformer und die Tasche für das Tastaturdock mittels zwei Druckknöpfen aneinander befestigt. Dies gibt zusätzlich zum Dockinglock noch Sicherheit.

Der Druckkopfanschluss für die Docktasche ist auch gleich Aufsteller für die TF-Tasche

Der Transformer wird unten durch zwei Lederimitatlaschen des Rahmens festgehalten. Ein Herausrutschen ist unmöglich. Oben im Einschub gibt es einen Klettverschluss mit Riemen aus Lederimitat.

Alle Anschlüsse und Tasten sind frei zugänglich. Ein weiterer Vorteil des Sleeves: Der Deckel wird im Querformat nach oben weggeklappt, so wie man es von einem Notizbuch gewohnt ist und nicht nach unten, wie es bei vielen anderen Transformertaschen der Fall ist.

Durch den Stoff trägt die Tasche natürlich dick auf. Somit wird das Transformer Paket etwas aufgebauscht. Kein Vergleich zu der ultradünnen Originaltasche oder einem Lederimitat aus Hongkong. Aber immer noch transportabel, gut zu halten und schützt das Tablet optimal.

Perfekt eingepasst.

Gedockt und geschlossen bekommt man schon den Eindruck, einen Aktenordner vor sich zu haben. Die Konstruktion ist in jedem Fall wesentlich dicker, als würde man den TF und Dock zusammegeklappt in einem herkömmlichen Netbooksleeve transportieren. Hat aber, wie oben erwähnt, den Vorteil, dass der TF in seiner Hülle bleiben kann und nicht jedes Mal herausgeholt werden muss.

Die Tasche kostet in dieser Ausführung knapp 45 GBP zggl. 4 GBP Versandkosten. Durch einen Trick lassen sich auf der Tuff Luv Seite noch einmal 10% sparen. Produkt in den Warenkorb legen und Bestellvorgang vor der Bezahlung abbrechen. Nach etwa zwei Stunden bekommt man eine E-Mail mit dem Hinweis, dass der Bestellvorgang abgebrochen wurde. Wenn man ihn wieder aufnimmt, kann man mittels Gutscheincode 10% des Preises einsparen. Der Gutscheincode ist 24 Stunden gültig.

Fazit: Wem die Angelegenheit nicht zu dick aufgetragen ist und wer seinen Transformer optimal geschützt wissen will und das Tastaturduck regelmäßig im Einsatz hat, aber durchaus genauso oft das Tablet standalone nutzt, ist mit dieser Tasche bestens bedient.

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