Tethern via Smartphone

Nie war es leichter und günstiger eine Verbindung mit dem Internet aufzubauen. Sogar unterwegs.

Die heutigen Flattarife sogar im Prepaid-Bereich lassen den Gegelenheits- und auch Vielmobilsurfer bequem und zu moderaten Preisen ins Internet gelangen. Für 9,90 Euro im Monat bekommt man schon eine attraktive Flat inkl. 1 GB HighSpeed-Dowloadvolumen (bei Drosselung auf GPRS-Geschwindigkeit, sobald der Traffic in dem Monat überschritten wurde).

Umso schneller traut sich der Neugierige heute auch, eine Datenoption für sein Smartphone dazu zu buchen, ohne Angst haben zu müssen, durch Internetverbindungen eine horrende Monatsrechnung zu bekommen. Und ja, ab einem 3,7″ Display (ich schreibe jetzt bewusst 3,7) lohnt es sich auch, mal mobil zu surfen (mindestens eine Pinch-to-zoom-Funktion am Gerät vorausgesetzt).

Aber manchmal braucht man es doch etwas größer. Du besitzt ein Netbook? Einen Laptop? Oder gar einen Tablet-PC und willst nicht auf dem kleinen Handydisplay herumfrickeln? Oder brauchst einfach für einige Eingaben eine Tastatur und Internetverbindung?

Sowohl die neuesten iOS-Versionen als auch Android ab Version 2.2 bieten das sogenannte Tethering an (HTC hat die entsprechende Applikation in seine Sense-Oberfläche gleich mit integriert, während man beispielsweise bei Samsung eine App aus dem Market benötigt), das das Handy zu einem W-LAN Hotspot umfunktioniert.

Das funktioniert so gut, dass du dich mit deinem Laptop via W-LAN ganz einfach über dein Handy ins Internet einklinken kannst. Dazu ist weder Kabel, noch Infrarot oder anderweitige Schnittstelle nötig.

Die Sache hat allerdings mindestens zwei Haken, derer man sich bewusst sein sollte.

1. Das Aussenden des W-LAN-Signals kostet sehr viel Strom. Der Akku des Smartphones leidet erheblich darunter. Innerhalb einer Stunde Surfvergnügen kann er um 20% Leistung oder mehr abgefallen sein.

2. Die optimale Bandbreite erreicht das ins W-LAN eingebundene Gerät nicht immer und permanent. Das liegt daran, dass das Smartphone bei bestehender Internetverbindung natürlich auch sich selbst versorgt. Je nach installierten Apps greifen diese permanent auf das Internet zu, um sich zu aktualisieren. Die dadurch beanspruchte Bandbreite geht zu Lasten der Daten, die das via W-LAN angeschlossene Gerät anfordert und sendet.

Dank der günstigen Prepaid Tarife für Internetflatrates lohnt es sich für den Powermobilsurfer sogar ein MiFi UMTS Modum zum Einsatz zu bringen. Dabei handelt es sich um einen mobilen Accesspoint, in den einfach eine SIM-Karte gesteckt wird. Solche Geräte versorgen andere Internetgeräte ca. 5 – 8 Stunden mit Daten und falls der Akku schlapp macht lässt sich das MiFi Modum via USB direkt am Port des Netbooks/Laptops oder Tablets aufladen. Da das MiFi Modum keine eigenen Daten saugt, stehen den Endgeräten die vollen Bandbreiten zur Verfügung. Für entsprechende Sicherheit ist auch gesorgt. Das MiFi Modem wird über eine Web-Applikation konfiguriert und mit WPA-2 verschlüsselt.

Auch im Hinblick auf die entsprechende Flatrate, die man bucht, sollte man sich vorher überlegen, was Datenstrom bedeutet.

„Ich surf nicht viel. Ein paar E-Maiks, mal nach den Sportergebnissen, Nachrichten und Wetter gucken, ein bisschen Facebook und ICQ“ – Jeder Anforderung von Daten geht ein Senden voraus, das natürlich auch dem Traffic zugerechnet werden muss, und das ist mitunter nicht gerade wenig. Heutige Webseiten sind (wenn man nicht gerade eine mobile Ansicht für Smartphones erwischt) in der Regel nicht speicheroptimiert. Du kannst beim Aufruf der iGoogle-Seite, deines MSN-Portals, der Yahoo-Nachrichten schon einige MByte an Daten herunterladen (nicht zu vergessen, die Daten, die an die Websites übertragen werden).

Ein GB ist heutzutage innerhalb eines Monats schnell verbraten, auch im mobilen Bereich, je nachdem wie man sein Telefon im Internet nutzt.

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3 Kommentare zu “Tethern via Smartphone

  1. 360hcopa 4. Juli 2011 um 20:30 Reply

    Es besteht ja auch die Möglichkeit, die automatischen updates des Phones auszuschalten.

  2. Martin Kay 4. Juli 2011 um 20:41 Reply

    Das ist richtig, das hindert aber nicht einen einzigen Pushdienst daran, trotzdem nach Neuigkeiten zu suchen. Zwar aktualisiert sich das Wetter nicht mehr und auch der Android Market hält die Füße still, aber E-Mails laufen dennoch auf, ebenso Pushnachrichten diverser Apps wie n-tv oder PULSE oder was immer man noch so installiert haben mag.

  3. 360hcopa 5. Juli 2011 um 20:22 Reply

    n-tv „Breaking news“ gänge in den Einstellungen aus, wenn du bei gmx bist, kann man auch dort das pushen ausschalten, ich rufe z.B. nur ganz gezielt meine Mails ab.
    Schönen Abend

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