Erste Berührung: MacOS X Lion

Da wurde es dann heute geliefert.

Das neue MacBook Air.

Die Einsteigerversion.

Reicht erstmal, denn abgesehen vom iPod Touch liegen meine letzten Berührungen mit Apple sage und schreibe 15 Jahre zurück. Damals gab es zwar schon den Macintosh, aber alles, worauf ich klimpern durfte, war ein Apple II mit DOS und Pascal. Und das auch nur für kurze Zeit, denn die Schule stellte damals auf IBM PC10 um, die dann um einiges komfortabler waren, als die Apple-Möhren.

Erster Blick auf Mac OS X Lion (keine Ahnung, ob’s beim Schneeleoparden schon ähnlich war): Sieht ja aus wie GNOME. Tatsächlich finden sich Statusleiste, Statussymbole und auch die Fensterschaltflächen allesamt dort wieder, wo ich sie unter GNOME oder auch Unity auf meinem Netbook finde. Ich wusste zwar, dass MacOS einen Linux Kernel besitzt, aber dass dann alles zumindest vom Design her doch fast gleich aussieht, kommt für mich überraschend.

Mehrere Desktops erinnern auch an Unity. Wischgesten auf dem Trackpad an iOS. Ja, so könnte iOS Spaß machen, indem man geöffnete Apps auf die Dockbar ablegt und Fenster über verschiedene Homescreens (Desktops) ansteuert, in den Hintergrund rückt, andere in den Vordergrund bringt. Das wäre dann auch ein angenehmes Multitasking und erinnert ein wenig an WebOS.

Sicherlich wurde andernorts schon genug über das Gerät gesagt. Es ist ein schönes, elegantes Stück Metall, das vor allen Dingen nicht mit irgendwelchen Aufklebern zugekleistert ist, wie ein Windows Gerät. Ultraflach und leichter als mein Netbook (das aus Plastik besteht). Bootzeit dank SSD ca. 13 Sekunden bis zum Anmeldeschirm. Die beleuchtete Tastatur macht sich gut.

MacOS X Lion läuft wahnsinnig flüssig (trotz aufwändiger Effekte) und das bei nur 2 GB RAM. Ich kenne jemanden, der behauptete, man müsse mindestens 8 GB RAM investieren, um es flüssig zum Laufen zu bringen. Gut, dem Typen glaub ich jetzt gar nichts mehr 😉

Was ist nicht ganz so überragend: Die Chiclet-Tastatur (eigentlich eine aufgesetzte Gummitastatur, heute synonym verwendet für jedwede Art aufgesetzter und nicht versenkbarer Tasten) ist zwar schön, aber es gibt mittlerweile bessere. Auch wenn Apple ein Fullkeyboard auch bei der 11,6″ Variante spendiert hat, ist der Anschlag der leicht minimierten Tastatur meines Samsung Netbooks wesentlich schöner.

Was ist irritierend: Die Akkulaufzeit wird mit „bis zu 5 Stunden“ im WLAN-Betrieb angegeben. Gut, Akkus reagieren unterschiedlich, sollen ihre volle Kapazität erst nach mehreren Ladezyklen erhalten, aber dass mir bei voll geladenem Akku doch nur 2 Stunden und 20 Minuten Betriebszeit angegeben haben, wirkt etwas befremdlich.

Was stört mich total: Die Powertaste. Sie hat keinen Druckpunkt und lässt sich so bedienen wie jede andere Taste auf dem Gerät. Da hab ich irgendwie Angst, dass sich der kleine Schotte doch mal im geschlossenen Zustand einfach einschaltet.

Mitbeschaffungsgrund war, dass alle notwendigen Arbeitsprogramme für den Mac verfügbar sind. Firefox und Thunderbird zum Surfen und Mailen (Safari und Apple Mail braucht eigentlich kein Mensch, das ist flüssiger als das Ei einer Wasserschlange), Evernote und Dropbox für umfangreiche Notiz und Datei-Sharing Verwaltung und eine funktionierende Office Lösung (Libre Office funzt genauso hervorragend wie unter Linux).

 

Was mich persönlich wundert, ist mein Verhalten im Umgang mit einer Taskleiste (auch wenn Apple sie Dock nennt und sie in Unity „fälltmirgradnichtein“ heißt). Unter Windows, selbst bei der aktuellen Version 7, habe ich mehrere Versuche unternehmen, mit automatisch ausgeblendeter Taskleiste zu arbeiten. Ich komme damit einfach nicht klar. Möglicherweise liegt es daran, dass Statusinformationen in dieser Taskleiste verankert sind.

Anders bei Unity oder Lion: Ich lasse die Seitenleiste oder das Dock automatisch ausblenden. Statusinformationen wie Datum, Uhrzeit, W-LAN-Trichter, Bluetooth, Evernote und Dropbox sind frei zugänglich und jederzeit im Blick, ohne die „Taskleiste“ einblenden zu müssen.

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