Archiv für den Monat Oktober 2011

Netter Versuch, kläglich gescheitert – Thier Galerie Dortmund

Ich weiß schon, warum ich Amazon zu meinem Stammeinkaufshaus erkoren habe. Bequemlichkeit, Sorglosigkeit, Entspannung.

Zur Abwechslung hab ich mich nach langer Zeit mal wieder in die Dortmunder City gewagt. Vor nicht allzu langer Zeit wurde das Projekt Thier Galerie der Öffentlichkeit Preis gegeben und zumindest einmal dagewesen wollte ich sein. Der Hinweg war mörderisch. Alle Straßen verstopft. Stau über Stau. Dann die Parkplatzsuche.

Als wir endlich dieses neue meisterliche Bauwerk betraten … aber der Reihe nach. Die Thier Galerie ist ein Einkaufszentrum, das den amerikanischen Malls nachempfunden wurde. Ähnlich wie das Centro in Oberhausen oder das Hassenichgesehen in Berlin (mir ist der Name entfallen). Über mehrere Ebenen in Galeriebauweise reiht sich Laden an Laden, vornehmlich Bekleidungsshops, ein paar Schuhgeschäfte, Parfümerien, Friseure, Nagelstudios, Handyläden usw. usw.

Was in Oberhausen noch wie eine gelungene Miniaturausgaben amerikanischer Malls wirkt, erscheint in Dortmund allerdings nicht über das Versuchsstadium hinausgelangt zu sein. Okay, ich muss dazu sagen, dass ich in der Beziehung etwas verwöhnt wurde, da ich die weltgrößte Mall, die Sawgrass Mills Mall in Florida, besucht habe, bei denen eine der zwei „Fressmeilen“ bereits den doppelten Umfang jener des Centros hat. Das Ding ist einfach gigantisch und es reicht ein Tag nicht aus, um alles gesehen zu haben.

In Dortmund f0lgt nach dem Betreten erst einmal die Ernüchterung. Wegweiser? Gibt es, allerdings in eher plakativer Form. Wo sind denn die kleinen elektronischen Helfer geblieben? Die Infobildschirme, auf denen man eine Suchanfrage starten kann, um dann zum gewünschten Shop gelotst zu werden? Etwas archaisch im Thier Haus. Und was ist mit der Bepflanzung? Sitzoasen im Grünen, die zum gemütlichen Verweilen einladen? Tja, sucht man ehrlich gesagt vergebens. Zwar gibt es couchähnliche Sitzgelegenheiten mitten im Gang, doch was da an Pflanzenkübeln aufgetischt wird, ist eher lachhaft. Drei Säulchen mit drei Pflänzchen, während man in Oberhausen gigantische Pötte mit Kleingärten und Farnwedeln wiederfindet. Liegt aber wohl auch daran, dass die Gänge in Oberhausen komplett licht sind und nicht von einer Decke begrenzt werden, sondern das Hallendach gläsern ist. Dies findet man in Dortmund nur in bestimmten Bereichen.

Und wie bekommt man Besucher dazu, länger verweilen zu lassen, um mehr  einzukaufen? Richtig, Einkäufe gehen wie Liebe durch den Magen. Wer Hunger hat und bedient wird, der bleibt. Daher gehören Food Oasen ins Erdgeschoss, gleich irgendwo, wo man leichten Zugang zu ihnen hat. Die Amerikaner wissen das. Die Oberhausener haben es nachgemacht. Nur in Dortmund verbannt man die kullinarischen Genüsse nach ganz oben in das zweite Obergeschoss, in das man sich nur vom vorderen Eingangsbereich aus hin verirren kann.

Die Bekannten, die ich fragte, ob sie schon in der Thier Galerie waren, wussten nicht mal etwas von der Fressmeile im Obergeschoss, bis dahin waren sie gar nicht vorgedrungen.

Und was bitteschön ist an so einer Mall mitten in der City jetzt anders? Ob ich nun Apollo Optik, den New Yorker oder die Parfümerie Douglas auf dem Westenhellweg aufsuche oder nun ein paar Schritte weiter in der Thier Galerie? Da bevorzuge ich doch lieber den Hellweg, denn der ist leerer, als das dichte Gedränge im neuen Shopping Center.

Nun ja, muss jeder selbst wissen, wo er einkauft. Mir haben 1 1/2 Stunden Dortmund City jedenfalls drei erholsame Urlaubstage wieder ruiniert. Das ist Stress pur. Nix für mich alten Mann 😉

 

 

Advertisements

Tentakelsex

Es gibt eine grandiose Military SF Trilogie meines Freundes Dirk van den Boom, die unter dem einschlägigen Titel TENTAKELKRIEG im Atlantis Verlag veröffentlicht wurde. Die Romane haben alles, was ein guter SF-Plot haben sollte (zumindest nach Ansicht von Dirk): Raumschiffe, Titten, Aliens/Tentakel (letzteres ist beliebig auszutauschen).

Doch an eine Sache hat sich Dirk nicht herangetraut: Feuchten, schlüpfrigen, ekeligen, hirnverbrannten und kranken Tentakelsex.

Das hole ich jetzt nach.

Wo? Wann? Wobei? Die Fragen beantworte ich morgen … 🙂

Fertig: Cover zu »Das Vigilante Prinzip«

Ich bin richtig in Coverstimmung. Auch das Titebild für das Amazon Kindle Experiment »Das Vigilante Prinzip« ist jetzt fertig und unter Dach und Fach.

Meinen herzlichen Dank an Thomas Knip. Ich musste ihm … äh Tentakelsex dafür versprechen. Was es mit dieser ominösen Andeutung auf sich hat, dazu später mehr … 😉

Vigilante 1

Das Vigilante Prinzip

Fertig: Cover zu »Kalte Spuren«

Holladiewaldfee!

Endlich kann und darf ich es euch präsentieren. Das Cover zu meinem Actionthriller, der im Frühjahr 2012 im Atlantis Verlag erscheint.

Wie bereits zuvor erwähnt, zeichnet Mark Freier für das Bild und die Gestaltung verantwortlich. Die Stimmung des Szenarios auf Devon Island wird hier hervorragend eingefangen, ein Bild, das mir auf Anhieb gleich in der ersten Entwurfsfassung sehr gefallen hat. Ich erinnere mich noch, als mir mein Verleger Guido Latz den ersten Entwurf zuschickte und die Worte „Du darfst dich jetzt nicht erschrecken“ voranstellte.

Vorab für euch:

Kalte Spuren

Kalte Spuren

Künstler gefunden! – Vigilante freut sich

Dankeschön, dankeschön und dankeschön.

Mein Aufruf nach einem Illustrator und Grafiker hat großen Anklang gefunden. Ein Vorteil des Internets und der sozialen Netzwerke. Herzlichen Dank an alle, die sich gemeldet haben, die Ideen beisteuerten und die bei der Auswahl geholfen haben.

Inzwischen ist ein Cover für »Das Vigilante Prinzip« gefunden und sogar schon fertig. Verantwortlich zeichnet dafür Thomas Knip. Ich werde es demnächst hier veröffentlichen, sobald die Formalitäten geklärt sind.

Dann fehlt nur noch der Roman. Zwei Korrektoren haben bereits ihre Fehlersuche abgeschlossen. Fehlt noch die meiner Schwester, die aber noch bis zum Ende in Schottland weilt und vermutlich erst danach ihre Arbeit wieder aufnehmen wird.

Ich halte euch informiert, denn Vigilante soll noch vor Weihnachten auf dem Kindle erscheinen.

Vorfreude = schönste Freude: Cover zu »Kalte Spuren« im Feinschliff

Es ist schon ziemlich aufregend für mich zu wissen, dass gerade Mark Freier an meinem Cover den letzten Feinschliff ansetzt und das Titelbild zu »Kalte Spuren« bald fertig sein wird.

Gerade erhielt ich eine E-Mail von meinem Verleger mit dem Betreff »Kalte Spuren« – mein Herz erwachte aus dem Standby von 40 Schlägen die Minute in den Supersprintmodus mit geschätzten 290 Beats per Second. In Erwartung, das fertige Cover zu sehen, ließ sich alles stehen und liegen und öffnete sofort die Mail.

Pech gehabt, lieber Kay, es war nur noch einmal die Vergewisserung, ob wir Variante A oder B des Covers nehmen.

Nun gut, ich über mich in Geduld.

Ich habe mir ein Buch gekauft

Ich habe mir ein Buch gekauft. Ich! ICH! Man stelle sich das mal vor.

Ein Buch aus totem Holz, schändlich gebleicht und mit allerlei Chemie behandelt. Ein gedrucktes Buch, so richtig zum Anfassen.

Ich! Unglaublich, aber wahr. Und das, obwohl ich gar kein Platz mehr in meinen Bücherregalen habe, obwohl es sperrig und unhandlich ist und schwerer als ein elektronisches Lesegerät.

Aber, was will man machen: Die Taschenbuchversion ist aus dem Jahr 2008. Eine Ebook Variante gibt es nicht. Ich habe dafür Verständnis, aber wofür ich kein Verständnis habe ist, dass aktuelle Bücher nicht als Ebooks erhältlich sind.

Gayle Lynds „Buch des Verrats“ ist im Juni 2011 herausgekommen. Kein Ebook in Sicht.

J.R. Wards „Dämon“ ist schon seit Frühjahr auf dem Markt. Kein Ebook in Sicht, obwohl der Vorband als Ebook erhältlich ist. Was ist denn da los bei Heyne?

Gleiches könnte ich aber auch Bastei Lübbe fragen. Während Eschbachs „Der Herr aller Dinge“ parallel zum Hardcover als auch (5 Euro günstigeres!) Ebook auf den Markt kam, ist von einer Ebook Variante des neuen Tom Cain Thrillers „Collateral“ nichts in Sicht.

Das ist nicht schön.

Tut bitte was! Füttert mir die Lesegeräte und belegt nicht meine überfüllten Regale!

Dankeschön.

pwrsabina.wordpress.com/

hier findet ihr Rezepte & vieles mehr

Tintenhain

Bücher, Rezensionen, Lesungen, Reviews

GOLDENDOTS

FASHION, TRAVEL & LIFESTYLE BLOG

Platincoin - Die Zukunft ist jetzt!

1+1 = 11. Mit Kryptowährung zum Erfolg

Produkttestseite

Produkttests, Dinge aus dem Leben und alles was mir sonst so einfällt...

Produkttestseite

Produkttests, Dinge aus dem Leben und alles was mir sonst so einfällt

Esst mehr Kuchen

Kuchen. Törtchen. Kekse. Mjamm

g4dg3t

Rund um Apple, Technik, Lifestyle und iNet.

The Häxler - Rezensionen aller Art

Rezesensionen zu Büchern, Filmen und vielem mehr...

alishabionda

A great WordPress.com site

Timo Kümmel

Illustrator und Schmierfink

catveldmaus

Ölmalerei, Acrylmalerei und Fotografie.

Roe Rainrunner

Rainrunning at its finest

Atlantis Verlag

Das Phantastische Buchprogramm

die Kuchenbäckerin

Herz. Hirn. Charme. Schnauze.

Der Honigmann sagt...

Der etwas andere weblog...

%d Bloggern gefällt das: