Archiv für den Monat November 2011

Neuer Oyo Reader – oh bitte.

Knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung des ersten Oyo Ebook Readers von der zweitgrößten deutschen Internetversandgruppe buch.de Internetstores AG, zu der auch bol.de und die Thalia Webpräsenzen gehören, bringt der Hersteller Medion das Nachfolgemodell auf den Markt.

Wir erinnern uns, dass es gerade auf Facebook als Forum eine Menge Protestrufe zum ersten Oyo gegeben hat. Für 139 Euro war das Gerät seinerzeit zu einem Spitzenpreis zu haben, kosteten andere Reader doch mindestens 50 Euro mehr bei kleinerem Display. Neben dem deutlich schlechteren SiPix Display (gegenüber dem herkömmlichen e-Ink) litt Oyo an diversen Krankheiten. Zunächst an der miserablen Verarbeitungen, die Risse im Kunststoff und Displayrisse- und Brüche nach sich zog. Dann an der unprofessionellen Firmware, die mit jedem Update die Lage nur verschlimmbesserte. Abstürze, rasantes Akkuleersaugen, lahmer Boot, extrem langes Laden einiger Bücher, verschwundene DRMs, gelöschte Bibliotheken, kein Aufwecken aus einem Deep Sleep möglich, um nur einige zu nennen.

Während andere Internetanbieter munter ihrer Flaggschiffe wechseln (Weltbild brachte nach dem Cybook Gen 3 den Cybook Opus ins Programm, wechselte dann zu TrekStor; Libri hat dagegen fast alle gängigen Epub Reader im Programm) hält Buch.de am Oyo fest und gab Medion einen Folgeauftrag.

Was bietet Oyo 2?

Zunächst hat sich beim Display wenig geändert. 6″ sind geblieben, es wird weiterhin ein SiPix Screen verbaut. Generell bieten diese Displays einen wesentlich dunkelgraueren Hintergrund, als E-Ink Panels und sind kontrastärmer als die Konkurrenz. Das hat zufolge, dass ihr dunkelblassgraue Schrift auf einem mittelgrauen Hintergrund lesen müsst. Ob das augenschonend ist, wage ich zu bezweifeln. Leider bringt hier auch das Lesen bei Tageslicht wenig Abhilfe. Wer ein aktuelles Modell mit Pearl e-Ink neben den Oyo hält, wird von dem Unterschied stark überrascht sein.

Oyo 2 hat 4 GB als internen Speicher verbaut, ist um 32 GB durch MicroSD erweiterbar. Das bringt nur etwas, wenn man Hörbücher oder Musik über das Gerät hören will. Denn 4 GB Speicher reichen locker für über 5.000 Bücher. Lasst euch die Zahl auf der Zunge zergehen und überlegt dann ganz genau wie viel 5.000 Bücher sind und wie viele Leben ihr braucht, um diese Anzahl lesen zu können.

WLAN ist an Bord, um Bücher direkt aus dem Shop (je nachdem, bei welchem das Gerät gekauft wurde, das kann also Thalia, Buch.de oder bol sein) zu kaufen und aufs Gerät zu bringen. Hat den Vorteil, dass man die Bücher nicht umständlich via USB und Adobe Digital Editions auf den Reader übertragen muss. Hat den Nachteil, dass man keine Sicherheitskopie der gekauften Bücher hat. Muss der Oyo eingeschickt werden oder geht irgendwie zu Bruch, sind die Bücher in der Regel weg. Daher sollte man nicht direkt via Reader einkaufen, sondern den konventionellen Weg wählen. Shoppen am PC/Notebook, neben der Kopie unter /my digital editions auf dem PC ruhig noch eine Kopie auf einer anderen Partition oder externen Festplatte speichern, um so effektiv und notfalls drei Kopien des Buches zu haben. Besitzt man ein zweites Epub-fähiges Gerät, gehören die Bücher natürlich auch darauf (Bei Amazon ist dieses Anlegen von Kopien übrigens nicht notwendig, da die gekauften Bücher in der Kindle Cloud bleiben und bei Bedarf jederzeit erneut abgerufen werden können, insgesamt auf 7 registrierten Endgeräten).

Da auch Oyo 2 einen kapazitiven Touchscreen mit sich bringt, ist wegen der Glasoberfläche, die auf dem eigentlichen Display liegt, wieder von Spiegelungen auszugehen, die den Lesegenuss zusätzlich zum schlechten Kontrast mindern. Anders als die Gerät von Sony oder die in den Staaten erschienenen Amazon Touchgeräte. Statt Tablettechnologie mit kapazitivem Schirm zu nutzen, verwenden diese Geräte Infrarotfelder, die Bewegungen auf dem Display registrieren und umsetzen. Die Glasplatte entfällt, die Reflexionen gehen gegen Null und schmierige Fettfinger sind kaum sichtbar. Die Infrarottechnologie ist zwar nicht so präzise und ermöglicht kein Multitouch, aber das ist bei einem Lesegerät auch nicht erforderlich. Hat darüber hinaus den Vorteil, dass man beim Warten am Bahnhof in der Kälte den Reader auch mit behandschuhten Fingern bedienen kann, was bei einem kapazitiven Display nicht möglich ist.

Ob die Firmware diesmal etwas taugt und der Oyo 2 besser verarbeitet ist, als sein Vorgänger, werden die ersten Nutzerreaktionen zeigen. De facto ist Oyo 2 aber auf jeden Fall zweierlei: Zu schwer und zu teuer. Mit 255 Gramm wiegt er 85 Gramm mehr als der neue Kindle 4 (diesen Gewichtsunterschied bemerkt man spätestens nach 20 Minuten Halten in einer Hand). Für 119 Euro bekommt man eine Displaytechnologie aufgetischt, die nicht wirklich zu einem entspannten Lesen beiträgt.

Wer sich aus welchen Gründen auch immer nicht für 99 Euro an Amazon binden will, der bekommt aber auch für Epubs und mittlerweile nur wenig Geld mehr erheblich bessere Alternativen, als den Oyo 2. Der Kobo Reader beispielsweise ist in der Weihnachtszeit für 129 Euro bei Redcoon oder Saturn zu haben. Er ist vergleichbar mit den Kindle Touch Geräten, die in Deutschland noch nicht lieferbar sind und wartet mit einem erstklassigen Pearl e-Ink Display auf. Für nochmal 20 Euro mehr gibt es sogar den aktuellen Sony Reader.

Die Preislage lag im letzten Jahr, als der erste Oyo erschien noch deutlich anders. Da war Oyo der günstigste Reader seiner Klasse. Sony wollte damals noch 230 Euro für sein aktuelles Flaggschiff haben, den Kindle gab es von amazon.de noch nicht. Den Nachfolger für 119 Euro zu offerieren ist nicht mal im Ansatz eine Kampfansage, sondern eher beschämend. Da will man die potenziellen Käufer für dumm verkaufen. Schlimm, dass doch noch genügend darauf reinfallen werden.

 

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Erschienen: Kreatur der Dunkelheit – Vampir Gothic Hörspiel 1

»Mit der würde ich gerne mal einen Film drehen«, sagte vor einigen Jahren ein Hörspielmacher, als er das Cover eine Vampir Gothic Buches mit lechzendem Blick auf Alena betrachtete. Film, wohlgemerkt.

Leider ist es bisher noch zu keinem Drehangebot gekommen. Eine Verfilmung des Stoffes, vor allen Dingen der weiteren Bücher, dürfte auch eine echte Herausforderung werden, da sich das Format von einer schlichten Vampirstory der ersten Bände zu epischer Breite im Format von Herr der Ringe und darüber hinaus auswälzt. Allein die Darstellung der Opyri-Stadt der Kaiserin Ravendra in all ihrem Detailreichtum würde Stoff für einen abendfüllenden Spielfilm bieten. Mit abendfüllend meine ich jetzt nicht 90 Minuten, sondern schon +2 1/2 Stunden.

In gespielter Form könnt ihr Alena und Elmar Fuchs sowie Lu van Horne, Jannica, Rebecca und Magnus Hyde jetzt aber doch genießen. Romantruhe-Audio hat jüngst den ersten Teil der Serie als Hörspiel herausgebracht. Alena mit der Stimme von Kate aus LOST bzw. Temperance Brennan aus der Serie Bones (Sprecherin Ranja Bonalana). Lu van Horne mit der deutschen Stimme von Nicholas Cage (Martin Kessler), und Don Johnson (Reent Reins) leiht einem Inquisitor des Ordens DARK seine Stimme.

Das Ganze ist ordentlich und spannend inszeniert und macht beim Zuhören einfach Spaß. Für Januar ist bereits der zweite Titel »Vampirkuss« avisiert.

Wer seiner Lauscherchen aufsperren und die Abenteuer von Alena noch einmal im Kopf entstehen lassen will und dazu die Spielfilmatmosphäre wünscht, ist mit den Hörspielen von Vampir Gothic bestens beraten.

Schlimm

Da war er wieder. Einer jener dieser berühmten Musenküsse, die andere als Geistesblitze bezeichnen würden. Aber ein Blitz im Geiste ist viel zu schnell vorbei, oft nicht greifbar. So ein Musenkuss aber, meine Güte, ich kann euch davon Dinge erz… ah, nee, das würde zu intim werden. Nehmt einfach mal so hin, dass ich mit einigen Musen gut kann. Und nein, ich hab hier kein „e“ vergessen 😉

Nun, da war diese Idee. Ich wünschte, ich könnte euch mehr davon erzählen, aber das geht vermutlich erst Ende 2012, denn vorher wird der zweite Eileen-Hannigan-Roman nicht erscheinen. Und der Musenkuss, war der Zündfunke zu einem weiteren Spin-off. Ich hab einfach zu viel Stoff in die Hannigan-Romane gebracht, der weiteren Stoff und wieder weiteren und weiteren produziert.

Ich weiß noch gar nicht, wann ich das alles schreiben soll. Zumindest gehen mir die Ideen bis zur Rente nicht aus 😉

Den Musen sei Dank.

Und ihren Küssen. *dahinschmelz*

Videoblog von Dirk van den Boom

Mein Kumpel und Autorenkollege Dirk van den Boom ist sehr vielseitig engagiert. Nicht nur, dass er tolle Romane schreibt, er ist auch ein Redner, dem man gerne zuhört. Sei es im Radio oder Fernsehen, bei Interviews zu politischen Veranstaltungen oder auf Con-Events. Seine Moderation zum Deutschen Phantastik Preis bleibt unvergessen.

Dirk hat nun ein Videoblog bei Youtube gestartet und widmet sich aktuell dem Thema Ebooks.

Einfach mal reinschauen.

Samsung Galaxy S2 Akku 2000mAh – läuft und läuft und läuft …

Es gab eine Zeit, in denen „normale“ Handys (also Geräte, die keine WLAN Schnittstelle besaßen, keine Internetfunktion, keine Fotokamera etc, mit denen man einfach nur telefonieren konnte) bis zu einer Woche und darüber hinaus ohne eine Steckdose auskamen.

Im Zeitalter von Smart- und Superphones sieht das anders aus. Massiv erhöhter Funktionsumfang eines Handys (das mittlerweile zu einem Microcomputer mutiert ist) erhöhen die Zeiten, mit denen man sich mit dem Computer, der auch telefonieren kann, öfter beschäftigt. Große, hochauflösende, berührungsempfindliche Displays, LED Blitz, WLAN, Mobile Netzwerkaktivitäten, GPS und energiehungrige Anwendungen, lassen den Strombedarf rasch in die Höhe schnellen. In vielen Fällen hält der Akku eines Doppelkernsuperphones nicht mal einen Arbeitstag durch, macht irgendwann auf der Zugfahrt nach Hause schlapp und lässt den Nutzer hängen. Da kommt man schon auf die Idee, ein Reiseladegerät als ständigen Begleiter dabei zu haben, um sein Gerät, wo immer man eine Steckdose findet, zwischenzuladen.

Nach Erkenntnissen der Battery University ist das auch nicht so schlimm, wie uns Hersteller oder der Volksmund immer weismachen wollen.

In der Regel konnte ich bei meinem SGS2 auch nach 24 Stunden an die Steckdose. Abends ran, morgens ausstöpseln, oder wenn es etwas heftiger lief, früh abends ran und dann vor dem Zubettgehen austöpseln. Bei letzterer Variante konnte ich davon ausgehen, dass mein SGS2 über Nacht im bloßen Standby ca. 8% Akkuladung verlor und ich morgens nur noch bei 92% lag. Je nach Einsatz des Handys schrumpfte der Energievorrat dann rapide.

Nur wenn ich das Gerät tatsächlich allein im Standby ließ und außer des Mobilfunkstandbys alle anderen drahtlosen Verbindungen trennte und nur hin und wieder mal auf das Display schaute, konnte ich knapp 36 Stunden überstehen. An volle zwei Tage war jedoch nicht zu denken.

Der neue 2000mAh-Akku von Samsung überrascht hier allerdings gravierend. Momentan zeigt der Batteriestandsindikator an: Ausgesteckt seit 56 Stunden.

Das sind Dimensionen, die meine Tablets erreichen, aber die haben auch einen größeren Akku verbaut (benötigen wegen des größeren Displays aber auch schon mehr Strom wegen des höheren Lichtbedarfs).

Dabei lag das SGS2 nicht nutzlos in der Ecke. Der Akku war am Abend voll geladen, das Handy verlor über Nacht im reinen Mobilfunkstandby nur 1%. Die Anzeige zeigte 99% nach dem Aufstehen.

Das „Nichtstun“ zog sich bis Mittag hin. Da hatte ich noch 96%, dann ging es los mit dem Einsatz. Drei Telefonate, ein paar Fotos mit aktiviertem LED Blitz geschossen, die Fotos via Mobilem Netzwerk zur Dropbox hochgeladen, von da an bis ca. 21 Uhr blieb die mobile Netzwerkverbindung aktiv, zwischendurch wurden also E-Mails abgerufen, der Autosync war aktiv, d.h. sämtliche Anwendungen, die eine Internetverbindung benötigten, aktualisierten sich ständig selbst. Wetterberichte, Pulsenewsreader, Nachrichtendienste, E-Mails und Widgets. Abends war es notwendig nochmals den Browser zu bedienen und durch zwei Webseiten zu surfen.

Zu Hause gegen 21 Uhr wechselte ich zum WLAN und aktualisierte einige Apps über den Market. Beim Zubettgehen lag der Akkustand bei 68%

Am nächsten Tag war die Verlustrate über Nacht wieder bezeichnend: Nur 1% Verlust. Ich startete gestern also mit 67% in den Tag.

Ein ähnliches Spielchen wie am Vortag. Nur dass ich am späten Vormittag bereits Fotos schießen musste, doppelter Umfang wie beim gestrigen (8 MP Auflösung), mit LED Blitz und anschließendem Hochladen der Bilddateien zur Dropbox. Von da an blieb die Mobile Netzwerkverbindung aktiviert. Zwei Telefonate, Autosync aktiv. Abends das WLAN genutzt, im Market eine App gesucht, installiert, aktualisiert. Telefon von drahtlosen Netzwerken etwa gegen 23 Uhr getrennt. Akkustand: 27%

Daran änderte sich auch über Nacht nichts. Ich startete heute gegen 10 Uhr mit 27% in den Start, unplugged for 56 hours.

Der Akku ist für mich daher ein klarer Tipp für Poweruser und Besitzer des SGS2. Da die Batterie etwas dicker daher kommt, als die Standardzelle, liefert Samsung eine neue, angepasste Rückenabdeckung für das Telefon mit. Diese ist  sogar stabiler als das dünne Plastikblättchen, mit dem das SGS2 normalerweise ausgeliefert wird. Da die Wulst am unteren Ende des Handys die dickste Stelle ist, wird das Gerät durch den Einsatz des größeren Akkus nicht aufgeblasen, sondern passt weiterhin in alle Taschen. Zwar ist es nicht mehr das dünnste Handy der Welt, aber dieser Status wurde Samsung ohnehin bereits abgesprochen, da die Wulst dicker ist als das iPhone 4.

Der Akku wird zu verschiedenen Preisen gehandelt, stellenweise über 50 Euro. Amazon selbst bietet ihn für 32,98 Euro an, hat ihn allerdings nicht immer lieferbar (ich habe ca. 1 1/2 Monate darauf gewartet, hatte es aber auch nicht eilig). Derzeit wird bei Amazon eine Lieferzeit von 2 – 4 Wochen angegeben.

Kindle: Original Lederhülle endlich lieferbar

Beim Deutschlandstart des neuen Kindle (Kindle 4) guckte man hübsch in die Röhre, als es darum ging, gleich eine geeignete Schutzhülle mitzubestellen. Zwar waren einige Drittanbieter mit am Start, doch was an Auswahl geboten wurde, war eher bescheiden und nicht wirklich praktisch. Wenn ich unterwegs ein Buch lesen will, dann sollte es schon in der Hülle bleiben. Somit fallen Neoprentaschen für einen Kindle flach. Die angebotenen Lederimitathüllen wiesen zweifelhafte Gummireifenhalterungen für den Kindle auf. Nichts erinnerte an die praktische Halterung für den Kindle Keyboard.

Amazon selbst bringt selbstverständlich eigenes Zubehör auf den Markt. Der Vorteil: passgenau. Der Nachteil: a) da man am Kindle selbst schon nichts verdient, ist das Zubehör entsprechend teurer und b) das Originalzubehör war zum Deutschlandstart gar nicht lieferbar.

Erst am 23.11.2011 sollten die Lederhüllen für den beliebten E-Reader in den Handel kommen. Vorgestern war es dann bei mir soweit. Aber leider gibt es bei den neuen Hüllen wieder Vor- und Nachteile.

Fangen wir von vorn an: Der Kindle Keyboard (Kindle 3) besitzt seitlich Schlitze, die in Scharniere der Original Lederhülle von Amazon (die es wahlweise mit oder ohne Beleuchtung gibt) eingeklinkt wurde. Somit sitzt der Kindle Keyboard fest in der Hülle, die sich wie ein Buch aufschlagen und halten lässt. Die Hülle ist durch ein angerautes Muster griffig und gut zu halten. Der Kindle wird dadurch weder sperriger noch nennenswerter schwerer. Sehr gut gemacht, Amazon.

Wie sieht es beim neuen Kindle (Kindle 4) aus? Das nur 170 Gramm leichte e-reading Gerät besitzt diesmal keine Fugen oder Schlitze. Amazon hat dafür ein gummiertes Kunststoffgehäuse konstruieren lassen, in das der Kindle passgenau eingeführt wird. Der Lederdeckel ist innen wieder mit Flies versehen, sodass das Display geschützt ist. Leider hat man es versäumt, das Leder wieder durch ein Muster anzurauen und griffig zu machen. Das Leder ist diesmal glatt und rutscht leicht in den Händen. Durch den Kunststoffeinsatz, in dem der Kindle nun hängt wird das Gerät insgesamt größer und dadurch sperriger und auch schwerer. Ohne eine Waage zur Hand zu nehmen fühlt sich der Kindle jetzt in seiner Hülle genauso schwer an wie der Kindle Keyboard in seiner Lederhülle.

Zwei Vorteile bringt die neue Hülle für den Kindle jedoch mit sich. In der Version mit LED-Leseleuchte befinden sich im Kunststoffgehäuse zwei Kontakte eingearbeitet, die sich auch auf der Rückseite des Kindle wiederfinden. Über diese Kontakte erhält die LED den nötigen Strom via Kindle-Akku. Es ist also keine zusätzliche Batterie für die Lampe erforderlich.

Des Weiteren lässt sich der Lederdeckel einmal ganz um den Kindle umklappen, so wie ein Heftroman. Damit muss der Kindle nicht ständig wie ein Buch mit zwei Händen gehalten werden.

 

Eigentlich wollte ich für euch an dieser Stelle ein Vergleichsvideo drehen und vorführen, da dies aber mit meinen bescheidenen Mitteln eher dürftig und wenig professionell geraten ist, belasse ich es bei ein paar Fotos.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Etwas hiervon, ein wenig davon

Mal wieder ein kleiner Rundumschlag. Von jedem etwas. Für jeden etwas.

 

Fangen wir mit meinem Nachttisch an. Mein Kindle sagt mir, ich hab noch knapp 20% von Eschbachs Roman „Herr aller Dinge“ zu lesen. Eigentlich kann nicht mehr viel gravierendes passieren, ich hab so langsam die Befürchtung, die Luft ist raus. Der deutlich schlechteste Eschbach, den ich bisher gelesen habe. Wie verschieden die Geschmäcker sind, zeichnet sich dadurch aus, dass Oliver Naujoks den Roman mit 9/10 Punkten bewertet hat. Ich könnte an dieser Stelle maximal nur 4 Punkte erübrigen. Dazu später mehr.

 

Thema Fernsehen: Angesehen habe ich mir die Serie Spartacus: Blood and Sand und das Spin-off Gods of the Arena. Als ich anfänglich nach zwei Folgen der Serie keine Chance geben wollte, weil mir zu viel CGI-Blut vergossen wurde und mich die Story nicht interessierte, begnügte ich mich zumindest mit Einblicken in nackter Haut von Lucy Lawless. Doch nach der dritten Folge fesselte mich die Handlung dann doch. Bedauerlicherweise ist Spartacus Darsteller Andy Whitfield verstorben und eigentlich ist nach den 13 Folgen auch die Geschichte erzählt. Ich lasse mich dennoch mal überraschen, was eine geplante zweite Staffel bringen wird.

 

Thema Spiel: Nachdem ich bei der Open Beta zu Battlefield 3 einen mittelschweren Schock ob der schlechten Grafik erlitt, wurde mein Herz wieder beruhigt, als dann vor drei Wochen das Spiel bei mir eintraf. Ein 1,5 GB großes HD-Paket, dass auf der XBox-DVD mitgeliefert wird, sorgt für die richtigen Texturen auf Objekten, sodass der Spieler das Gefühl hat, durch eine fotorealistische Landschaft zu gehen. Einzig umherfliegende Objekte wie Blätter oder Schneeflocken werden wie bei Battlefield Bad Company 2 auch innerhalb von Gebäuden dargestellt. Das Wasser könnte etwas realistischer sein. Und von Destruction 2.0 ist nicht mehr viel übrig geblieben. Zwar zerspringen Mörtel und Putz unter Beschuss hervorragend und prasseln auf den Spieler nieder, dafür lassen sich Gebäude nur noch marginal zerstören. Schade. Obwohl der Multiplayermodus ordentlich gelungen ist (da lässt man die Solokampagne einfach mal links liegen), ist es nervig, Waffenupgrades nicht nur für Klassen zu erwerben, sondern wirklich für jede olle Knarre selbst. Schaltet man also endlich mal die MP7 frei, müssen diverse Visierarten, Haltegriffe, Schalldämpfer, Läufe durch Können im Umgang mit der Waffe erst mühsam freigeschaltet werden.

 

Thema Technik: Gestern traf der 2000 mAh Akku für mein SG2 ein. Ich hatte ihn bei Amazon vor einiger Zeit vorbestellt, allerdings war er nur über Drittanbieter zu überteuerten Preisen zu beziehen. Im Vorfeld gab es zu diesem Akku einige negative Kritiken, die darauf hinwiesen, dass er kaum mehr Leistung als der Standardakku mit 1650 mAh liefert. Das kann ich bisher nicht bestätigen. Der neue war gestern Abend um 22 Uhr voll geladen und hatte heute Morgen um 7 Uhr noch 99% Leistung (der mitglieferte Standard war bei so einem Nachtsprung morgens schon auf 94 – 92% gefallen, für Nichtstun).  Gegen Mittag lag der Akku noch immer bei 92%. Den Rest des Tages hatte ich die mobile Netzwerkverbindung aktiv, Mails abgerufen, beantwortet, dreimal telefoniert, News nachgeschlagen. Nach 24 Stunden vom Netz liegt der Akku noch immer bei 71%. Der andere hätte an dieser Stelle maximal noch 25-30% übrig gehabt.

Da der Akku (ein original Samsung übrigens) etwas dicker als der Standardakku ist, wird eine neue Rückenabdeckung für das SG2 mitgeliefert. Diese ist a) stabiler als die ursprüngliche und b) trägt sie nicht dicker auf, da die Wölbung am Ende des Smartphones die dickste Stelle kennzeichnet (ein Knackpunkt im Kampf gegen Apple um das dünnste Handy, durch die Wölbung verlor Samsung diesen Status vor Gericht).

 

Thema Spritpreis: Faszinierend die Preisfindung von Treibstoff bei Tankstellen, vor allen Dingen, wenn sie unter dem gleichen Label firmieren. Vor zwei Wochen tankte ich Superbenzin für 1,48 Euro bei Esso. Etwa 2,5 km weiter steht eine Aral Tankstelle, die Super zum gleichen Preis anbot. Noch einmal 2,5 km weiter auf der gleichen Straße im nächsten Vorort gibt es eine weitere Aral Tankstelle, die zu exakt der gleichen Zeit den Liter Superbenzin für 1,56 Euro im Angebot hatte.

 

Thema Android 4.0: Unter dem Codenamen Icecream Sandwich (die müssen jetzt bei ausgefallenen Namen bleiben. Für den Buchstaben I hätte ja auch Icecream gereicht, das Sandwich hätte Google ruhig weglassen können, aber bei Frozen Yoghurt hatte man mit dieser seltsamen Namensgebung schon vorgelegt. Da waren Gingerbread und Honeycomb ja noch einfach und goldig gegen) ist die Version 4 von Google mobilem Betriebssystem erschienen. Derzeit offiziell nur für das neue Google Samsung Nexus i9250 zu haben, allerdings schon auf andere Geräte portiert. ICS kommt zunächst ohne Flash-Support daher, allerdings versprach Adobe, auch für ICS Flash zu entwickeln. Alles andere wäre auch Kappes. Selbst wenn man über kurz oder lang auf Flash verzichten wollte, das Web ist randvoll mit Flashinhalten. Bis die alle durch einen neuen HTML-Standard ersetzt wären, wäre vergleichbar mit der Einführung der Blu-ray statt der DVD statt neben ihr.

 

Thema Technik: In den Techblogs ist derzeit der Amazon Kindle Fire Gesprächsthema Nr. 1. Doch der ist in Deutschland noch lange nicht erhältlich. Und mal ehrlich: Ist das ein Gerät für euch? Wenn ja, was gedenkt ihr damit zu tun? Klar, Amazon bietet ein reichhaltiges Angebot an Musik, Apps, Filmen und Büchern, aber letztendlich ist ein 7″ Gerät für all das weder Fisch noch Fleisch. Ich merke es an meinem Iconia A100. Mit den 7″ lässt sich mal fix was nachschlagen, Termine kontrollieren, ein YouTube Video gucken oder die Nachrichten zu lesen. Aber:  Beim Tippen von E-Mails häufen sich die Vertipper, Spielfilme auf 7″ Displays zu gucken – wie verzweifelt muss man da sein. In einer eingeschneiten Berghütte, ja, aber so? Musik hören? Zu groß, dafür gibt es handliche mp3-Player oder Smartphones mit mp3-Funktionen. Bücher lesen? Auf einem Bildschirm mit Hintergrundbeleuchtung bei geringer Auflösung. Schönen Gruß von den Augen, aber elektronische Bücher liest man lieber auf eInk Displays. Magazine lesen? Im PDF Format? Wie oft will man denn da hin und her wischen oder die Pinch-to-zoom Funktion nutzen? 7″ sind für Magazine einfach zu klein. Spiele spielen? Ja, das dürfte einigermaßen gehen.

Ihr seht, der Formfaktor 7″ mag handlich sein, etwas leichter als ein 10″ Gerät, aber letztendlich ist ein 7″er nur eine Übergangslösung, ein Zweitgerät. Da sollte Amazon rasch mit einem 10″er nachlegen. Erschrocken habe ich mich beim Vergleich Kindle Fire gegen Barnes & Nobles neuem Nook Tablet. Der Nook ist leichter, wesentlich dünner, formschöner und das Display hat kontrastreichere Farben.

 

Nochmal Thema Amazon: Die Kindle Coverhülle ist endlich erschienen, doch dazu ausgiebig in einem anderen Beitrag mehr.

 

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