Etwas hiervon, ein wenig davon

Mal wieder ein kleiner Rundumschlag. Von jedem etwas. Für jeden etwas.

 

Fangen wir mit meinem Nachttisch an. Mein Kindle sagt mir, ich hab noch knapp 20% von Eschbachs Roman „Herr aller Dinge“ zu lesen. Eigentlich kann nicht mehr viel gravierendes passieren, ich hab so langsam die Befürchtung, die Luft ist raus. Der deutlich schlechteste Eschbach, den ich bisher gelesen habe. Wie verschieden die Geschmäcker sind, zeichnet sich dadurch aus, dass Oliver Naujoks den Roman mit 9/10 Punkten bewertet hat. Ich könnte an dieser Stelle maximal nur 4 Punkte erübrigen. Dazu später mehr.

 

Thema Fernsehen: Angesehen habe ich mir die Serie Spartacus: Blood and Sand und das Spin-off Gods of the Arena. Als ich anfänglich nach zwei Folgen der Serie keine Chance geben wollte, weil mir zu viel CGI-Blut vergossen wurde und mich die Story nicht interessierte, begnügte ich mich zumindest mit Einblicken in nackter Haut von Lucy Lawless. Doch nach der dritten Folge fesselte mich die Handlung dann doch. Bedauerlicherweise ist Spartacus Darsteller Andy Whitfield verstorben und eigentlich ist nach den 13 Folgen auch die Geschichte erzählt. Ich lasse mich dennoch mal überraschen, was eine geplante zweite Staffel bringen wird.

 

Thema Spiel: Nachdem ich bei der Open Beta zu Battlefield 3 einen mittelschweren Schock ob der schlechten Grafik erlitt, wurde mein Herz wieder beruhigt, als dann vor drei Wochen das Spiel bei mir eintraf. Ein 1,5 GB großes HD-Paket, dass auf der XBox-DVD mitgeliefert wird, sorgt für die richtigen Texturen auf Objekten, sodass der Spieler das Gefühl hat, durch eine fotorealistische Landschaft zu gehen. Einzig umherfliegende Objekte wie Blätter oder Schneeflocken werden wie bei Battlefield Bad Company 2 auch innerhalb von Gebäuden dargestellt. Das Wasser könnte etwas realistischer sein. Und von Destruction 2.0 ist nicht mehr viel übrig geblieben. Zwar zerspringen Mörtel und Putz unter Beschuss hervorragend und prasseln auf den Spieler nieder, dafür lassen sich Gebäude nur noch marginal zerstören. Schade. Obwohl der Multiplayermodus ordentlich gelungen ist (da lässt man die Solokampagne einfach mal links liegen), ist es nervig, Waffenupgrades nicht nur für Klassen zu erwerben, sondern wirklich für jede olle Knarre selbst. Schaltet man also endlich mal die MP7 frei, müssen diverse Visierarten, Haltegriffe, Schalldämpfer, Läufe durch Können im Umgang mit der Waffe erst mühsam freigeschaltet werden.

 

Thema Technik: Gestern traf der 2000 mAh Akku für mein SG2 ein. Ich hatte ihn bei Amazon vor einiger Zeit vorbestellt, allerdings war er nur über Drittanbieter zu überteuerten Preisen zu beziehen. Im Vorfeld gab es zu diesem Akku einige negative Kritiken, die darauf hinwiesen, dass er kaum mehr Leistung als der Standardakku mit 1650 mAh liefert. Das kann ich bisher nicht bestätigen. Der neue war gestern Abend um 22 Uhr voll geladen und hatte heute Morgen um 7 Uhr noch 99% Leistung (der mitglieferte Standard war bei so einem Nachtsprung morgens schon auf 94 – 92% gefallen, für Nichtstun).  Gegen Mittag lag der Akku noch immer bei 92%. Den Rest des Tages hatte ich die mobile Netzwerkverbindung aktiv, Mails abgerufen, beantwortet, dreimal telefoniert, News nachgeschlagen. Nach 24 Stunden vom Netz liegt der Akku noch immer bei 71%. Der andere hätte an dieser Stelle maximal noch 25-30% übrig gehabt.

Da der Akku (ein original Samsung übrigens) etwas dicker als der Standardakku ist, wird eine neue Rückenabdeckung für das SG2 mitgeliefert. Diese ist a) stabiler als die ursprüngliche und b) trägt sie nicht dicker auf, da die Wölbung am Ende des Smartphones die dickste Stelle kennzeichnet (ein Knackpunkt im Kampf gegen Apple um das dünnste Handy, durch die Wölbung verlor Samsung diesen Status vor Gericht).

 

Thema Spritpreis: Faszinierend die Preisfindung von Treibstoff bei Tankstellen, vor allen Dingen, wenn sie unter dem gleichen Label firmieren. Vor zwei Wochen tankte ich Superbenzin für 1,48 Euro bei Esso. Etwa 2,5 km weiter steht eine Aral Tankstelle, die Super zum gleichen Preis anbot. Noch einmal 2,5 km weiter auf der gleichen Straße im nächsten Vorort gibt es eine weitere Aral Tankstelle, die zu exakt der gleichen Zeit den Liter Superbenzin für 1,56 Euro im Angebot hatte.

 

Thema Android 4.0: Unter dem Codenamen Icecream Sandwich (die müssen jetzt bei ausgefallenen Namen bleiben. Für den Buchstaben I hätte ja auch Icecream gereicht, das Sandwich hätte Google ruhig weglassen können, aber bei Frozen Yoghurt hatte man mit dieser seltsamen Namensgebung schon vorgelegt. Da waren Gingerbread und Honeycomb ja noch einfach und goldig gegen) ist die Version 4 von Google mobilem Betriebssystem erschienen. Derzeit offiziell nur für das neue Google Samsung Nexus i9250 zu haben, allerdings schon auf andere Geräte portiert. ICS kommt zunächst ohne Flash-Support daher, allerdings versprach Adobe, auch für ICS Flash zu entwickeln. Alles andere wäre auch Kappes. Selbst wenn man über kurz oder lang auf Flash verzichten wollte, das Web ist randvoll mit Flashinhalten. Bis die alle durch einen neuen HTML-Standard ersetzt wären, wäre vergleichbar mit der Einführung der Blu-ray statt der DVD statt neben ihr.

 

Thema Technik: In den Techblogs ist derzeit der Amazon Kindle Fire Gesprächsthema Nr. 1. Doch der ist in Deutschland noch lange nicht erhältlich. Und mal ehrlich: Ist das ein Gerät für euch? Wenn ja, was gedenkt ihr damit zu tun? Klar, Amazon bietet ein reichhaltiges Angebot an Musik, Apps, Filmen und Büchern, aber letztendlich ist ein 7″ Gerät für all das weder Fisch noch Fleisch. Ich merke es an meinem Iconia A100. Mit den 7″ lässt sich mal fix was nachschlagen, Termine kontrollieren, ein YouTube Video gucken oder die Nachrichten zu lesen. Aber:  Beim Tippen von E-Mails häufen sich die Vertipper, Spielfilme auf 7″ Displays zu gucken – wie verzweifelt muss man da sein. In einer eingeschneiten Berghütte, ja, aber so? Musik hören? Zu groß, dafür gibt es handliche mp3-Player oder Smartphones mit mp3-Funktionen. Bücher lesen? Auf einem Bildschirm mit Hintergrundbeleuchtung bei geringer Auflösung. Schönen Gruß von den Augen, aber elektronische Bücher liest man lieber auf eInk Displays. Magazine lesen? Im PDF Format? Wie oft will man denn da hin und her wischen oder die Pinch-to-zoom Funktion nutzen? 7″ sind für Magazine einfach zu klein. Spiele spielen? Ja, das dürfte einigermaßen gehen.

Ihr seht, der Formfaktor 7″ mag handlich sein, etwas leichter als ein 10″ Gerät, aber letztendlich ist ein 7″er nur eine Übergangslösung, ein Zweitgerät. Da sollte Amazon rasch mit einem 10″er nachlegen. Erschrocken habe ich mich beim Vergleich Kindle Fire gegen Barnes & Nobles neuem Nook Tablet. Der Nook ist leichter, wesentlich dünner, formschöner und das Display hat kontrastreichere Farben.

 

Nochmal Thema Amazon: Die Kindle Coverhülle ist endlich erschienen, doch dazu ausgiebig in einem anderen Beitrag mehr.

 

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