2.500 mAh für das Samsung Galaxy Note – und ein Vergleich zum Galaxy S2

Beim Samsung Galaxy S2 habe ich nach dem Austausch des Standardakkus (1.650 mAh) durch einen 2.000 mAh Samsung Akku eine erhebliche Leistungssteigerung festgestellt.

Wie sieht das denn beim Galaxy Note aus? In den Foren wird gleich als erstes immer ein Thread zur Akkuleistung gestartet, sobald ein neues Gerät auf dem Markt erscheint. Das war beim G Note nicht anders.

Samsung hat hier einen 2.500 mAh-LiIon-Akku verbaut. Das sollte einem schon mal einen inneren Reichsparteitag bescheren, doch Achtung, für die 500 mAh mehr als beim GS2-Akku muss das Note auch mehr tun.

Zunächst einmal ist das Display in der Diagonalen um 1 Zoll größer. Der größte Energiefaktor ist nun mal das bleuchtete Display. Trotz Super-Aktivmatrix mit organischen Lichtemittern (man muss sich die ausgeschriebene Form von Super-AMOLED in der deutschen Übersetzung mal auf der Zunge zergehen lassen, vor allen Dingen den Teil mit „organisch“ 😉 ) benötigen auch die winzigen Leuchtdioden eine Portion Energie, die sie veranlasst, Licht abzustrahlen. Dazu ist der DualCore-Prozessor des Note um 0,2 GHz schneller als der des S2 und verbraucht ergo nochmals mehr Strom. Ziehen wir also die zusätzlichen 500 mAh für diese beiden Extras ab und vergleichen dann die Leistung der beiden auf Basis eines 2000 mAh Akkus, komme ich nach empirischen Beobachtungen zum gleichen Ergebnis wie beim S2.

Bei Nutzung von 10 Stunden mobiler Internetverbindung, Mails checken, kurzes Surfen, halbe Stunde morgens Nachrichten lesen, mittags noch mit der Kindle App den Focus durchblättern, zwischendurch Fotos mit LED Blitz schießen und diese zur Dropbox hochladen, drei Telefonate führen, zehn Minuten bei YouTube reingucken, Termine abgleichen, Kontakte heraussuchen, Notizen in Evernote anlegen und erweitern, Notizen mit dem Stift machen und der Tatsache, dass ich das Display Timeout diesmal mit großzügigen 2 Minuten eingestellt habe (bei automatischer Leuchtstärkeregulierung), hält der Akku des Galaxy Note auch locker seine 48 Stunden (mit einem Mobilfunkstandby only in den Abendstunden und der Nacht, denn nachts schlafe ich, da muss ich kein aktives WLAN haben und zu Hause nutze ich Tablet oder PC zum Arbeiten).

Wohlgemerkt: Keine Spiele gespielt. Sicherlich sinkt die Akkuleistung rapide wenn CPU-hungrige 3D-Shooter wie Shadowgun erstmal rennen.

Eine erstaunliche Sache beschäftigt mich aber doch: Zwar besitzt das Note einen schnelleren Prozessor als das S2, jedoch habe ich festgestellt, dass das Note wesentlich träger reagiert. Das Betätigen des Homebuttons, um zum Homescreen zurückzugelangen scheint die App im Vordergrund erst nach zwei Sekunden zu minimieren, während es beim S2 fast ohne Verzögerung klappt.

Zwar ist der gleiche Launcher (ADW Ex) auf beiden Geräten installiert, allerdings sind unterschiedliche Betriebssystemversionen an Bord (Gingerbread 2.3.6 beim Note, 2.3.4 beim S2). Mal sehen, ob das Ice Cream Sandwich Update mehr Power aus dem Note herauszaubert, sobald es ausgerollt wird.

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Ein Kommentar zu “2.500 mAh für das Samsung Galaxy Note – und ein Vergleich zum Galaxy S2

  1. Anonymous 12. Januar 2012 um 20:31 Reply

    […] […]

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