Archiv für den Monat Februar 2012

Wie lange hält dein Akku? Am Beispiel vom Samsung Galaxy Note

In jedem Mobilfunkforum gibt es mittlerweile einen Standardthread der da lautet „Wie lange hält eigentlich euer Akku?“.

Früher war das einfach, da konnte man sich auf die Herstellerangaben verlassen. So ein Nokia 3210 Mobiltelefon hat eben nur in bestimmten Etappen Energie verbraucht. War es ausgeschaltet, wenig, war es im Standby, etwas mehr, hat man Telefoniert, am meisten (das Display spielte da meist eine untergeordnete Rolle).

Heute auf der Bühne der Smartphone ist das völlig anders, denn hier lässt sich keine generelle Aussage treffen. Beim iPhone vielleicht noch, aber das iPhone tut ja nicht viel mehr, als man ihm sagt, oder seit iOS 5 etwas mehr, als man ihm sagt. Anders sieht das bei Android-Smartphones aus bei denen sich nicht nur Newspushdienste ständig aktualisieren, sondern auch Widgets und diverse andere installierte Programme. Nach dem Befüllen eines Smartphone mit Apps, gleicht keines mehr dem anderen und somit ist eine Aussage „mein Akku hält soundsolange, dann muss deiner das auch tun, sonst ist der Akku kaputt“ ohne jegliche Gültigkeit zu verstehen.

In der Regel kann man davon ausgehen, dass eine schlechtere Akkuleistung von anderen Einstellungen (Autosynchronisation, Hintergrundsynchronisation, Bildschirm-Timeout, Bildschirmhelligkeit), falschem Verständnis („Das Gerät lag nur rum, nur einmal ist eine E-Mail reingekommen“, aha, also war WLAN aktiviert oder die mobile Netzwerkverbindung, es lag also nicht einfach nur rum, wenn eine Internetverbindung besteht) oder installierten Apps, die mehr Akkuleistung aufgrund höher bemessener CPU-Anforderungen und ständigen Synchronisierungsversuchen resultiert.

Was davon jetzt den Akku schwächt muss jeder selbst herausfinden.

Im Gegensatz zu vielen Nutzern, die sich kräftig über einen „schwachen“ Akku des Galaxy Notes beschweren, bin ich völlig zufrieden damit. Manch Nutzer kommt nicht mal einen Tag mit dem Akku hin, bei Nutzung des Note als Arbeitsgerät. Ist mir Schleierhaft, denn ich bin eigentlich regelmäßig mit zwei Tagen dabei und da hat der große 5,3Zöller auch einiges geleistet. Während er über Nacht nur im Mobilfunkstandby weilt (telefonische Erreichbarkeit), wecke ich ihn morgens mit WLAN auf, anschließend wandert er ins mobile Netzwerk und hat bis abends eine ständige Internetverbindung. Mindestens ein halbes Dutzend Anwendungen von denen ich weiß und eine sicherlich doppelt so hohe Dunkelziffer von denen ich nicht weiß, es aber vielleicht ahne, synchronisieren ihre Daten mit dem Internet. Ich rufe E-Mails ab, beantworte welche, schieße Fotos mit Blitz, lade sie zur Dropbox hoch, habe parallel den Sofortupload von Google aktiviert, sprich die Fotos werden auch noch einmal zu Picasa hochgeladen, lese mittags in der Kindle-App oder einen Newsreader, mache mir zwischendurch Notizen in Evernote und lade diese hoch oder fertige handschriftliche Notizen mit dem Digitizer an und checke abends via WLAN nochmals die Updates des Markets.

Das an zwei Tagen. No sweat.

„Mein Note lag nur herum, ungenutzt und hat über 20% Energie über Nacht verloren“, schreibt jemand anderes.

Kann ich so überhaupt nicht bestätigen, denn das Note verhält sich bei Nichtnutzung tatsächlich wie man es früher von normalen Mobiltelefonen ohne Schnickschnack gewohnt war: Es hält eine komplette Woche ohne Stromnetz durch.

Dazu hänge ich unten mal einen Beweisscreenshot an. Tatsächlich war mein Note vor fast sechs Tagen das letzte Mal an der Steckdose und hatte heute sogar noch 17% seiner Akkuleistung vorrätig. Dabei befand es sich für sechs Tage nur im Mobilfunkstandby (und war somit für Gespräche erreichbar und fuhr durch die Gegend, sprich es musste auch von Sendemast zu Sendemast mithopsen und lag nicht nur einfach an ein und demselben Ort herum). Zwei oder dreimal hatte ich das Display eingeschaltet, sonst nichts.

Kann da irgendwer meckern? Ich finde nicht.

Wichtig wäre noch zu erwähnen: Stock ROM, nicht gerootet mit aktueller Gingerbreadversion 2.3.6 – bei all den Custom ROMS im Umlauf mag dabei natürlich auch das eine oder andere sein, das Energiemanagement völlig anders auslegt, als die offizielle Samsung Version.

Ausgesteckt seit 142 Stunden und noch 17% Restenergie - das Samsung Galaxy Note

 

Was macht ASUS eigentlich sonst noch? Sie revolutionieren wieder, diesmal mit dem Padfone

Bereits letztes Jahr hat ASUS das Padfone angekündigt, ein Hybrid aus Smartphone und Tablet. Der Clou daran ist, dass die komplette Technik im Smartphone steckt und das Tablet quasi nur aus Bildschirmdisplay und zusätzlichem Akku besteht.

Ein Gerät, zwei Komponenten. Man schleppt nur noch eine Einheit mit sich herum. Und wenn man eine SIM fürs Smartphone hat, braucht man das Tablet nicht extra via WiFi zu tethern oder eine zweite SIM zu kaufen. Soweit hört sich das sinnvoll an. Doch ich fragte mich immer wieder, wie oft würde ich wohl das Telefon aus dem Tablet ziehen und wieder reinstecken, weil ich doch hier mal telefoniere und Fotos aus der Hand schieße und dort wieder mit dem Tablet agiere.

Da zählt auch der Punkt nicht, dass man bei eingelegtem Smartphone dennoch mit Bluetooth Headset telefonieren kann.

Als ich vorhin mit meinem Schwager über das Padfone sprach, philosophierten wir über eine Art Miniaturtelefonhörer, den man vielleicht integrieren könnte. Na ja, Zukunftsmusik, oder?

Nachdem ich zu Hause war, beschloss ich, mir endlich mal das Netbooknews-Präsentationsvideo des Padfones anzusehen und … ihr könnt gar nicht glauben, wie doof ich geguckt habe, als der Moderator tatsächlich den Bluetooth-Telefonhörer hervorzaubert, mit dem man telefonieren kann, wenn sich das Telefon im Pad befindet.

Jetzt ergibt das Padfone sogar für mich Sinn. Wer einen Vorgeschmack auf die nächste ASUS-Revolution (1. der Transformer, ein Tablet-Netbook-Hybride, 2. der Transformer Prime, erstes Quadcore Tablet) bekommen möchte, schaut sich das Video am besten selbst an und klatscht enthusiastisch bei dem Ausruf „9 times battery life“ in die Hände.

DUST: Erstes Drittel geschafft

Der erste von drei großen Abschnitten im vierten DUST-Roman ist beendet. Schon mal gut. Weniger gut ist, dass dabei wieder der Bodycount extrem hoch ist und ich bereits auf Seite 71 Verluste in Millionenhöhe hinnehmen musste.

Gestern hörte ich bereits die bösen Zungen, die davor warnten, was geschehe, wenn Frau Schwarz davon erführe. Nun, behauptete ich mehr oder weniger standhaft, es wird ja ein Ebook und Frau Schwarz würde das gar nicht lesen. Doch heute beschlich mich ein schlechtes Gewissen und ich beichtete Frau Schwarz am Telefon, dass alles den Bach runtergegangen ist und ich nach langer Zeit mal wieder zugeschlagen habe.

Kommentar von Frau Schwarz: Mir ist jetzt schlecht, ich gehe nach Hause.

Puh, ich sollte mir vielleicht eine andere Beichtmutter suchen.

Kommen und gehen: Farewell Transformer

Früher habe ich Geräte so lange benutzt bis sie wirklich kaputt waren. Heute sieht es eher so aus, dass ich Geräte ein Jahr benutze, verkaufe und den Erlös in neue Hardware investiere.

Da ich mit dem Transformer Prime mein bisher optimales Tablet gefunden habe, macht dieses den ursprünglichen Transformer so gut wie überflüssig. Zwar rennt dieser seit Freitagabend mit ICS, doch ich greife dennoch eher zum Prime, als zu dem 8 Monate (!) älterem Gerät. Der Quadcore, das geringere Gewicht und die Griffigkeit tragen dazu bei. Obwohl auch der Prime gegenüber seinem älteren Bruder einen Nachteil besitzt: Die Lautsprecher. Während ASUS beim ursprünglichen Gerät seitlich neben dem Display Stereolautsprecher verbaut hat, gibt’s beim Prime nur einen Monolautsprecher auf der Rückseite, ungefähr in Höhe der Finger, wenn man das Tablet im Querformat hält. Da geschieht es nicht allzu selten, dass man den Finger über dem Lautsprecher liegen hat und der  Ton dumpf daher kommt. Ohnehin ist die Erfahrung mit Tablet in der Hand Ton zu hören eher schlecht, da man deutlich hört, dass die Tonquelle sich nur auf einer Seite befindet. Bei einem Smartphone wie dem Galaxy S2 oder dem Galaxy Note fällt das kaum ins Gewicht, beim 10″-Faktor schon eher.

Nichtsdestotrotz wechselt nun auch mein „alter“ Transformer den Besitzer. Ich habe heute Morgen den letzten Schliff an die Displayreinigung gelegt, Tablet und Tastatur in die Kartons verstaut, alle Taschen zusammen gelegt und Taschentücher bereit gelegt, falls die Tränen zum Abschied kommen sollten.

Farewell, Bumble Bee.

ASUS Eeepad Transformer TF-101 - au repertoire ...

Asus legt nach: Android 4.0 für Eeepad Transformer TF-101

Die Fangemeinde und Käufer meckern. Zurecht? Eher nicht.

ASUS hat bis jetzt stets bewiesen, dass es mit seiner hervorragenden Updatepolitik für mobile Geräte weit vorne liegt, vor allen anderen Herstellern. Das erste Transformer Tablet ist stets in den Genuss der allerneusten Android Firmware gekommen. Genauso macht ASUS es auch für das neue Tablet, den Transformer Prime. Seit Erscheinen kamen bereits mehrere Updates zur Stütze der Systemstabilität und neuer Anwendungen heraus. Des Weiteren hat ASUS auf ganzer Linie überzeugt, indem es als erster Hersteller überhaupt ein offizielles Android 4.0-Update für Tablets herausgegeben hat.

Gemeinsam mit dem Galaxy Nexus Smartphone von Samsung ist der TF Prime das einzige von zwei Geräten überhaupt, die derzeit mit Ice Cream Sandwich laufen.

Trotzdem mault jeder Besitzer des ersten Transformers, dass es für diesen noch kein OS-Update auf die aktuellste Androidversion gegeben hat. ASUS kündigte diese allerdings bereits an, hat den Termin allerdings zweimal verschoben. Die Quängelmäuler sollten sich aber wieder in ihre Ecken trollen, denn wenn jemand ein Update herausbringt, dann ist es doch wohl ASUS vor allen anderen Smartphone und Tablet-Herstellern, die ihre Android-4 Versionen bis weit in den März und darüber hinaus verschoben haben (so weit, dass es schon bald Jelly Bean Zeit ist).

ASUS hat dennoch auf die ungeduldigen Besitzer gehört und reagiert prompt. Heute ist in USA das Upgrade auf Android 4.0 für den ersten Transformer erschienen. Bis Ende Februar soll auch der Rollout für alle anderen Versionen folgen.

Und wer statt eines DE-Gerätes, eines besitzt, dass auf WW hört, wird heute beim Prüfen eines Firmwareupdates sicherlich mehr als überrascht worden sein, denn:

ICE CREAM SANDWICH wird offiziell OTA für den Transformer TF-101 verteilt!

 

Wer jetzt noch meckert, soll sich doch so ein olles iPad kaufen.

Vorbildlich: Goldmann macht Ebooks vorbestellbar

Einige Verlage hinken in Sachen Ebooks immer noch hinterher. Es kann passieren, dass die elektronische Variante eines Romans erst Monate, mitunter ein halbes Jahr nach dem Erscheinen des Hardcovers oder der Taschenbucherstausgabe erscheinen (Heyne ist da besonders gut im Rennen und wirft Ebooks zu Neuveröffentlichungen leider erst sehr viel später auf den Markt).

Vorbildlich macht es jetzt der Goldmann-Verlag. Der neue Thriller von Tom Wood „Zero Option“ erscheint als Taschenbuch am 19.03.2012. Wie üblich ist das Taschenbuch bereits vorbestellbar.

Aber auch das um einen Euro günstigere Ebook ist mittlerweile ebenfalls vorbestellbar. Allerdings nur die Kindle Edition. An der Stelle zeigt sich die Bedeutung von Amazons einzigartigem Vertriebssystem. Denn vorbestellte Ebooks werden am Veröffentlichungstag ganz einfach drahtlos auf den Kindle „gebeamt“. Die Epub-Variante hinkt da definitiv hinterher. Hier muss sich der geneigte Leser den VÖ-Termin selbst hinter die Löffel schreiben, um ihn nicht zu verpassen, denn Epubs sind (bisher) nicht vorbestellbar. Technisch möglich wäre es. Man bestellt jetzt und bekommt am VÖ-Tag einfach den Downloadlink zugemailt und erst nach Bestätigung des Downloads würde der Kaufvertrag zustande kommen und der Kaufbetrag v0m Konto abgebucht werden.

Mal sehen, wann die schlauen Köpfe der Epub-Fraktion auf diesen Trichter kommen, denn Vorbestellungen sind potentielle Kaufbestellungen. Was man hat, hat man. Worauf man warten muss, verliert man eventuell aus den Augen.

R.F., T.O. und F.A.

Was macht der Kay eigentlich so 2012 und darüber hinaus? Eigentlich ist es ja ruhig um ihn geworden, oder nicht?

Ich kann euch beruhigen (oder vielleicht auch enttäuschen, je nachdem ;-)), ich arbeite an verschiedenen Sachen.

Zunächst einmal jene, die euch schon bekannt sind und die ich namentlich im Weblog erwähnt habe.

Im Frühjahr (April/Mai) erscheint endlich der Action Thriller »Kalte Spuren« im Atlantis Verlag. Unter dem Arbeitstitel „Logfiles“ eröffnet sich euch hier ein vollständiger Serienkosmos mit mindestens sechs Folgeromanen und zwei Spin-Offs. Bereits geschrieben ist der zweite Roman, der dritte steht mit 43 Seiten am Anfang.

Im Sommer wird der neue DUST-Roman „Scardeens Erben“ exklusiv bei story2go in allen gängigen Ebook-Formaten herauskommen. Treue DUST-Fans erhalten von mir vorab den Prolog, um anzutesten, ob dieser als „Wiedereinstieg“ ausreichend ist.

Der Rettungskreuzer-Ikarus-Kurzgeschichtenband wird zum Jubiläum des 50. Ikarus-Romans 2013 erscheinen. Darin enthalten ist meine Kurzgeschichte „Am Rande der Ewigkeit“, die einen Prolog zu der geplanten „Schöpfer-Trilogie“ darstellt.

Ich arbeite weiterhin an „Überrannt“, komme aber momentan nicht recht voran, weil ich mehr als genug mit DUST zu tun habe.

Auf der To-Do-Liste stehen in jedem Fall noch die Überarbeitung des Military-SF-Spektakels „Kampf um Thardos“ sowie des zweiten Eileen-Hannigan-Romans und dem Weiterschreiben am dritten Buch. Darüber hinaus soll es einen weiteren Spin-off-Roman aus dem Hannigan-Universum um Mark Jedediah Vigilante geben.

R.F. ist das Kürzel für einen Jugend-SF-Roman, den ich bereits angefangen habe und der noch immer darauf wartet, weitergeschrieben zu werden.

T.O. ist das Konzept eines zweiten Spin-Offs aus dem Eileen-Hannigan-Universum. Zeitlich ist diese Idee vor „Kalte Spuren“ angesiedelt.

F.A. ist eine neue Idee. Ein Serienkonzept, dem beliebig viele Romane folgen können und das vor allen Dingen Thriller-Fans ansprechen wird.

In der Schublade befindet sich noch immer mein Fantasy-Zyklus „Shendria“ und zwei weitere Konzepte zu SF-Romanen.

 

Wann ich das alles schreiben will? Sagt ihr es mir 😉

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