Archiv für den Monat April 2012

Und weil es so viel Spaß gemacht hat …

… gleich noch eines hinterher:

Hochspannung pur

Hochspannung pur gibt es ab Ende Mai nicht nur in meinem Thriller KALTE SPUREN, sondern auch privat.

Während meines samstäglichen Spaziergangs erlebte ich hochelektrische Spannung … aua!

Internet erschossen – regt sich noch, Not-OP

Tscha, nach meinem letzten Blogeintrag am Samstag verließ es mich. Das Internet. Okay, so ganz ist das natürlich nicht richtig, der WLAN-Router und darin integrierte VOIP-Modul nebst DSL Modem hat nach 4 1/2 Jahren beschlossen, einfach zu sterben. Sagt keinen Ton mehr. Nicht mal mehr eine LED blinkt.

Der Anruf bei meinem Telefon- und Internetanbieter brachte schnell Erleichterung. Das defekte Gerät wird kostenlos (bis auf die Versandkosten in Höhe von 9,90 Euro) ausgetauscht. Gleich am Montag sollte es auf den Weg gebracht werden und Dienstag oder Mittwoch bei mir eintreffen. Da ich tagsüber nicht zu Hause in der Bathöhle bin, sondern meinen Geschäften bei Kayne-Enterprises nachgehe (ich sollte die roten Pillen weglassen, ehrlich), habe ich eine alternative Lieferadresse angegeben.

Leider verriet mir die gute Dame vom Provider nicht, dass ich das defekte Gerät bei Anlieferung des neuen direkt tauschen müsse. So klingelte zwar der Zusteller heute an, zog aber wieder unverrichteter Dinge von dannen.

Also wird es erst morgen etwas mit dem Austausch, aber dann klappt’s hoffentlich auf Anhieb mit meinem Netz.

In der Zwischenzeit offline zu sein ist nicht mein Ding, wie ihr euch sicherlich denken könnt. Also mussten meine mobilen Geräte mein Weg ins Netz sein und brav als WLAN-Hotspot für PC, MacBook und Tablet fungieren – das hat auch sehr schön und dank HSPA recht flott geklappt. Leider sind die meisten Flats nach einem bestimmten übertragenen Volumen erschöpft und kriechen dann nur noch im GPRS-Tempo dahin, was zwar kurzes Mailen möglich macht, aber oft schon am Aufbau heutiger Webseiten hakt (niemand rechnet mit einer langsamen Verbindung, so werden die Sites doch ausschweifend voluminös gestrickt).

3,71 GB hat mein ICS Handy mobil auf dem Buckel, obwohl es nach 1 GB schon auf GPRS hätte drosseln müssen. Aber nun ist endgültig Schluss und das LAS-Antrieb (Langsamer Als Schnecke) ist aktiv. Eine andere Prepaid-Option gewährte mir zumindest 3 GB Highspeed-Zugang, von denen allerdings schon 2,17 wieder verbraucht sind. Bis morgen Abend wird es wohl noch reichen.

Normalerweise fällt das Netz ja nicht mehr aus, Störungen habe ich in den letzten 8 Jahren vielleicht zwei oder dreimal gehabt, nie musste ich irgendwo anrufen, sondern die Störungen behoben sich nach kurzer Zeit von selbst. Da fällt es einem leicht, sich von dem Netz abhängig zu machen, und tatsächlich läuft bei mir so gut wie alles online. Bis auf den Kühlschrank. Aber der wird sicherlich auch bald …

Samsung Galaxy S2 mit Android 4.0.3. – Ice Cream Sandwich

Ja, scheiß die Wand an, was haben sich alle aufgeregt, dass Samsung die Nutzer so lange auf ein Ice Cream Sandwich Update warten ließ. Vor einigen Wochen war schließlich auch eine Aktualisierung via KIES (dem Samsung internen Vermittlungsprogramm zwischen PC und Telefon) möglich, seit dieser Woche wird das Firmware-Update auf das Current  Generation OS OTA (Over The Air) ausgerollt.

Nachdem ich letzte Woche auf „in 7 Tagen erneut erinnern“ verschoben habe, entschloss ich mich gerade eben doch dazu, auf den kalten Leckerbissen zu steigen, obwohl Gingerbread 2.3.6. eigentlich sehr ordentlich und stabil auf dem S2 läuft.

Das Firmware-Update kommt mit ca. 216 MB her, das Herunterladen hat etwas weniger als 20 Minuten gedauert (trotz freier WLAN-Leitung), die Installation ging dann in gefühlten weiteren 10 Minuten recht zügig.

Natürlich war wieder das Geschrei groß, als Samsung das Ice Cream Sandwich mit seiner nicht gerade beliebten Touch Whiz Oberfläche auf den Markt warf und somit ein echtes Android 4.0-Feeling den Nutzern verwehrt bleibt.

Aber hallo, Leute, denkt doch mal nach: Android 4.0 beschneidet euren Bildschirm normalerweise um neue In-Screen-Funktions-Tasten (Home, Back und Taskmanager) und ersetzt somit die Hardwaretasten von Smartphones. Ice Cream Sandwich hätte die S2-Hardwaretasten überflüssig gemacht und euch Miniatursymbole auf den unteren Bildschirmrand gebracht, die sicherlich eine ordentliche Bedienung zu wünschen übrig lassen.

Ergo musste Samsung sich etwas einfallen lassen, hat Touch Whiz erneut auf das Gerät geknallt und nutzt die vorhandenen Hardwaretasten. Back bleibt Back, das Optionenmenü bleibt ebenso vorhanden und durch Druck auf die mittlere Taste erscheint der von ICS bekannte Taskmanager mit Voransichten der geöffneten Anwendungen, die dann durch Wischen aus dem Speicher gekickt werden können.

Insofern eigentlich gar nicht so verkehrt. Allerdings sind die unter Gingerbread eingerichteten Homescreens nach dem Update nicht mehr vorhanden, sodass man seine Bildschirme neu mit Widgets und App-Symbolen bestücken muss.

Für Nutzer alternativer Launcher ist das jedoch kein großes Ding, denn hier wurden alle Einstellungen nach dem Update gespeichert und mit übernommen. Mein SPB3D-Shell ist noch genauso eingerichtet, wie ich ihn verlassen habe. Insofern bietet ICS für mich keinen nennenswerten optischen Unterschied. Lediglich der Taskmanager sieht anders aus und es lässt sich nun die Gesichtserkennung zum Entsperren des Bildschirms einrichten.

Wie es mit der Stabilität aussieht, werden die nächsten Wochen zeigen. Die Spotify-App funktionierte beim ersten Start nicht (schloss sich selbstständig wieder), beim zweiten Start lief sie einwandfrei (im Gegensatz zum Transformer, wo sie einfach hängen bleibt).

Ein Feature vermisse ich aber bereits: Wie sieht die Screenshot-Funktion jetzt aus? Bei Samsung-Geräten drückte man die Hardwaretaste und gleichzeitig den Power-Button. Das funktioniert nicht mehr. Unter ICS lässt man normalerweise die Taskmanagertaste etwas länger gedrückt, die aber beim S2 nicht vorhanden ist. Mal schauen, vielleicht finde ich das ja noch heraus.

 

Wettrennen um die Gunst der Leser: kostenlose Kindle eBooks

Amazon bietet in seinem virtuellen Versandhaus kostenlose Kindle Ebooks an. Das ist nicht neu. Zum Start des Kindles war dieser Gratisladen ausgestattet mit Büchern, deren Lizenzen längst erloschen sind und die zum allgemeinen Kulturgut gehören. Werke von Karl May, Gustav Meyrink, Jules Verne u.a. waren dort zu finden.

Mit der Eröffnung von KDP (Kindle Direct Publishing) für Autoren bringen immer mehr bisher unveröffentlichte Autoren ihre Werke bei Amazon unter. Stellenweise auch kostenlos (seit Start des Dienstes Kindle Select, mit Dank an Thomas Knip für den Hinweis).

Der nächste Schritt im Angebot von Amazon war vor zwei Monaten die Möglichkeit, dass Neuerscheinungen, die eigentlich zum Verkauf stehen, für eine Einstiegszeit von fünf Tagen kostenlos ins Programm gebracht werden. Als Leser könnt ihr  euch da natürlich freuen, wenn ihr auf solche Angebote stößt, doch sicherlich bleibt die Frage, warum ein Verlag ein brandneues Buch im elektronischen Format für eine Woche kostenlos auf den Markt wirft.

Die Antwort ist recht simpel, wie bei allen Dingen, die kurzfristig günstiger, kostenlos oder mit Extrabeilage zu erstehen sind: Popularitätsmarketing.

Mach genug potenzielle Käufer auf ein Produkt aufmerksam, damit es nach der Aktion an der Spitze der Aufmerksamkeitsliste steht und so überhaupt erst von anderen potenziellen Käufern wahrgenommen wird.

Das Einstellen eines Kindle Ebooks bei Amazon bringt zunächst erst einmal gar nichts, solange die Käufer nicht davon erfahren. Das Buch verschwindet in der schwindelerregenden Masse aller Ebooks. Doch den Hinweis auf kostenlose Aktionen schnell die Downloadrate an und der Titel steigt in der Top 100 der Gratisdownloads rasch nach oben. Befindet er sich unter den Top 10, sieht man ihn auch gleich auf der Kindle-Startseite. Die Wahrscheinlichkeit, dass nach der Gratisaktion das Buch immer noch auf der Startseite steht, mag andere Käufer dazu veranlassen, das Buch überhaupt erst einmal wahrzunehmen und sich dann zum Kauf zu entscheiden.

Das ist eine Form der Werbung, die in der Praxis bisher sehr gut funktioniert.

Und damit ihr nicht nur meine öden Erklärungen hier lest, geb ich euch auch gleich ein Leckerchen an die Hand, denn an diesem Wochenende ist das brandneue Buch »Niemand« von Nicole Rensmann als kostenloses Amazon Kindle eBook zu haben. Freut euch!

Das stimmungsvolle Titelbild stammt von Timo Kümmel

Für mich entdeckt: Spotify

Es ist nicht so, dass ich alles mitmachen muss, was neu ist, auch wenn es oft den Anschein hat. Ich schaue mir die Sachen an, prüfe, betrachte sie kritisch, lasse sie manchmal links liegen und komme dann irgendwann doch auf den Trichter etwas zu benutzen. Wenn ich das also hier kundtue, haben Produkte gleich welcher Art bereits einen langen Abwägeweg der Pro und Cons und Brauchichdasüberhaupt hinter sich.

So geschehen bei Evernote und Dropbox. Beide Programme liefen zunächst in der Free-Version bei mir und ich nutzte sie nur sporadisch. Bis ich immer mehr Dinge fand, die ich verwalten konnte. Heute bin ich Evernote Premium Nutzer und habe 50 GB Cloudspace bei Dropbox gebucht, von denen ich immerhin schon 15 GB permanent nutze.

Genauso ging es mir mit Spotify. Als die Meldung durchs Netz geisterte, dass der schwedische Dienst nun auch seine Pforten in Deutschland öffnete, las ich das nur mit halbem Interesse. Musik hören. Na und? Als das Gerede über Spotify nicht nachließ, schaute ich mir die Webseite an und dachte darüber nach, was für Vorteile mir dieser Dienst bringen könnte. Nun muss ich erwähnen, dass ich schon seit mindestens 2005 keine CD mehr gekauft habe und Alben oder Singles ausschließlich im mp3-Format (bzw. MPEG) bei Apple iTunes und heute bei Amazon kaufe.

Auf Booklets lege ich keinen Wert. Mangels Pinch-to-zoom kann ich die kleingedruckte, farbige Schrift darin auch nicht lesen (man wird halt älter). Jewel Cases gehen bei mir ständig kaputt, CDs verstapel oder verlege ich und verliere sie aus den Augen und aus dem Sinn. Und wenn man sich dann erinnert, dass man mal eine CD XY besaß, dann findet man sie nicht wieder. Ich habe lieber meine komplette Musik an einem Ort, wo ich sie jederzeit abrufen kann, entweder nach Alben, einzelnen Stücken oder neu arrangiert zu einer Playlist.

Was kann mir also Spotify bieten. Die Lösung war greifbar nahe, als ich mir die Funktionen des Dienstes näher anschaute. Dass weder der kostenlose Zugang (beschränkt auf 10 Stunden Musik im Monat, inkl. Werbeunterbrechung und nur auf dem PC nutzbar) als auch der Ultimate Account (4,99 im Monat, grenzenlos Musik, aber auf den Desktop PC beschränkt) in Frage kamen, war mir klar. Mich interessierte hier eher der Premium-Zugang für 9,99 Euro im Monat. Für einen knappen 10er im Monat soviel Musik hören, wie nur geht. Kauft man im Monat 2 CDs hat man den Beitrag schon wieder raus. Und bei Spotify geht es nicht darum, nur zwei CDs im Monat zu kaufen, sondern man kann wahllos aus über 16 Mio. Songs wählen, jede Musikrichtung inklusive.

Der Clou noch dazu: Die Musik lässt sich in Playlists arrangieren, diese lassen sich offline nutzen (von Vorteil, wenn man unterwegs Musik hört) und die iTunes Musikbibliothek fügt sich nahtlos in die Spotify-Anwendung ein.

Das hat mich völlig überzeugt. Einzelne Musik käuflich zu erwerben gehört für mich daher der Vergangenheit an. Ich entrichte meine monatliche Gebühr und habe meine eigene Musikflat, wohlgemerkt wo immer ich mich auch aufhalte, denn mein Smartphone nutzt den Dienst ebenfalls und hat die komplette Bibliothek verfügbar, entweder als Online-Stream oder als vorher heruntergeladene Offline-Playlist.

Die mobile Musik wird mit 160 Kbit/sec gestreamt, völlig ausreichend fürs Hören über ein Autoradio oder über In-Ear-Kopfhörer. Die Desktop-Variante streamt mit 320 Kbit/sec, also in CD-Qualität, das ist mehr, als Apple und Amazon im Downloadbereich (= 256 kbit/sec) bieten!

Leider versagt die Android-App derzeit noch unter Ice Cream Sandwich. Unter Gingerbread läuft sie tadellos. Und wer keinen Windows-PC nutzt wird auch bei Linux und MacOS fündig.

Der Premium-Zugang lässt sich zwei Tage kostenlos testen, wenn man sich anschließend mit Zahlungsdaten anmeldet, kann man noch weitere 30 Tage kostenfrei Musik unter Premium-Bedingungen hören. Erst danach wird die Zahlung der 9,99 Euro fällig, falls nicht vorher gekündigt wird.

Einziger Pferdefuß in Deutschland ist, dass man über ein Facebook-Konto verfügen muss, um Spotify zu nutzen. Das war in anderen Ländern, in denen Spotify bisher lief, nicht der Fall. Facebook ist vor dem Deutschlandstart jedoch eine Partnerschaft mit Spotify eingegangen, sodass die Registrierung via FB nun unumgänglich ist. Wem das nichts ausmacht, der sollte einfach mal reinhören und zumindest die 48 Stunden Premium nutzen, die zu nichts verpflichten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Carrie Underwood für Eileen

Da stieß ich bei Spotify (dazu in einem anderen Artikel mehr) über die neue Single von Carrie Underwood mit dem Titel „Good Girl“.

Die gute Carrie bringt ja eher New Country Sachen heraus und ihr Debütalbum von 2005 „Some Hearts“ war eher ein seichter Countrymix.

Good Girl geht dafür aber schon etwas rockiger ab, zwar sind Countryklänge noch bemerkbar und sicherlich wird man in Nashville dem Song nicht ganz abgeneigt sein, aber die rockigen Klänge scheinen auch meiner Eileen zu gefallen. Als Gwendolyn Stylez (die übrigens frappierende äußerliche Ähnlichkeit mit Carrie Underwood hat, obwohl diese nicht Pate für Gwen gestanden hat) den Song auflegte, war Eileen genauso begeistert wie ich und lässt die Scheibe momentan rauf und runter spielen, während sie in ihrem brandneuen Lamborghini mit offenem Dach über die Route 66 brettert.

Den Lamborghini wird sie rasch wieder loswerden müssen, denn für Eileen und Gwen gilt immer noch, nichts lange behalten, nie länger als zwei Tage an einem Ort aufhalten. Aber der Song von Carrie bleibt.

Hier für euch, Good Girl:

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