Ganz kurz angespielt: Battlefield 3 „Amored Kill“

Aber wirklich nur ganz kurz gestern mal.

Battlefield 3 bekommt sein drittes Kartenupdate. Neben Back to Karkand und Close Quarter starten Dice und Electronic Arts nun mit Armored Kill durch. Während Karkand ein Remap älterer Battlefield 2 Karten, übertragen in die Neuzeit, darstellt und sich Close Quarters auf Häuserkampf spezialisiert, dürfen in Armored Kill wieder die Fahrzeuge sprechen.

Neue Panzer, Artillerie, ATVs, neue Flugzeuge und die gewaltigsten Spielkarten, die man je in einem Battlefield-Spiel gesehen hat (so der Werbeton, wobei ich bezweifle, dass es einen anderen Egoshooter mit Multiplayermodus gibt, der größere Karten vorweisen kann).

AK bringt vier neue Karten, ein Schneeszenario, ein Wüstenszenario, eine Nachtszenario und ein Feldszenario. Das Update ist 1,56 GB für die XBox groß und muss entweder im Live Store gekauft werden oder ist im Preis der Premiummitgliedschaft für Battlefield 3 enthalten. Da insgesamt noch zwei weitere Map-Updates geplant sind, läuft man günstiger, wenn man sich das Premiumpaket für 49 Euro leistet und dann Close Quarters, Armored Kill, Aftermath (Dezember 2012) und End Game (März 2013) einsacken kann, statt für jedes Map-Pack einzeln zu zahlen.

Ich habe gestern kurz in die Schneelandschaft im Modus Panzerübermacht und in die Bandar-Wüste im Eroberungsmodus reingelinst. Grafisch tut sich nichts gegenüber den bisherigen Kartenpaketen. Aber es ist schön mal im Schnee zu stapfen oder bei Nacht zu spielen. Das bringt ein gewisses Battlefield Bad Company 2 Flair mit sich. Allerdings hat es sich damit auch schon. Die riesigen Karten sind so gut wie leer. Weites Land könnte man sagen. Gerade das Schneeszenario bietet für den Spieler kaum Deckungsmöglichkeiten. Ein paar Gebirgshänge auf denen man ein leichtes Ziel für Scharfschützen bildet. Also besorgt man sich hier gleich lieber einen Panzer und versucht die Vormachtstellung zu erreichen und zu halten.

Aber das ist nicht nur die hohe Zeit der Scharfschützen, sondern auch der Engineers mit ihren Panzerfäusten oder den Javelin-Zielraketen.

Die Bandarwüste scheint dagegen gewaltig zu sein. Dagegen kann nicht mal Harvest von Battlefield Bad Company 2 anstinken, die bisher die größte Karte darstellte. Von der Startbahn der eigenen Jets bis zur entferntesten Flagge habe ich 1,7 Kilometer gemessen. Aber da ist ja noch nicht Ende Gelände, denn von diesem Flaggenpunkt geht es ja noch einmal ins das gegnerische Gebiet rein. Eine Strecke von knapp 3 Kilometern dürfte hier also locker drin sein.

Die Wüste bietet auch wiederum weiteres Land. In der Nähe der Flaggenpunkte gibt es zumindest ein paar Häuser in denen man sich verschanzen kann und das ist auch bitter notwendig, denn im Eroberungsmodus sind nicht nur schwere Panzer im Einsatz, sondern auch: Artilleriefahrzeuge, Kampfhubschrauber, A10 Thunderbolts, Jets und ein fettes Gunship (wobei ich bei Gunship immer noch einen Comanche Hubschrauber im Hinterkopf habe, aber hier ist eine fliegende Festung gemeint).

Der einfache Soldat hat hier kaum eine Überlebenschance. Meine erste Fahrt auf einem ATV zu einem Flaggenpunkt endete im Kreuzfeuer von Gunship und Viper-Kampfheli. Auch das Benutzen eines Artilleriefahrzeugs wurde durch Jets und Kampfheli schnell beendet. Erst als ich mich kilometerweit zu Fuß durch die Wüste schleppte, bis an die Meeresbucht und dann am Strand durchs Wasser stapfte, gelang es mir, mich bis zu einem Flaggenpunkt durchzuschlagen an dem gnädigerweise noch ein PKW parkte, den man als Deckung nutzen konnte.

Nun, viele Punkte hab ich nicht gemacht und ich behaupte auch, das kann man bei Close Quarters wesentlich besser machen. Wer Punktehatz will, der widmet sich dem Vorherrschafts-Modus in CQ. Wer bereits den höchsten Rang erreicht hat und einfach nur strategischen Spaß haben will, wer kilometerweit durch eintönig öde Landschaften jockelt, der ist bei Armored Kill bestens bedient. Mein Ding wird das vermutlich nie, daher hoffe ich auf die letzten beiden Erweiterungen Afthermath und End Game, die hoffentlich wieder etwas für mich dabei haben. Nach den viel gelobten Karten wie Kaspische Grenze und Insel Kharg stelle ich fest, dass ich doch eher der Operation Metro Typ bin – aber erst ab Tunnel 😉

 

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