Archiv für den Monat Oktober 2012

Amazons leere Versprechen – vorerst keine Zeitschriften auf dem Kindle Fire

Mit einem Versprechen hat Amazon seine Käufer gefoppt: Warb und wirbt man doch vollmundig mit großartigen Zeitschriften und Magazinen, die zum Start des Kindle Fire auch in Deutschland erhältlich sein werden.

„Zeitschriften in strahlender HD-Qualität“, schreibt Amazon und, ich zitiere weiter:

„Lesen Sie Ihre Lieblingszeitschriften so, wie man sie lesen sollte, mit glänzenden, mehrfarbigen Layouts, HD-Fotos und wunderschön detaillierten Abbildungen. Unser Angebot enthält auch beliebte Zeitschriften wie VogueConde Nast TravellerGQDer Spiegel und House&Garden. Die Liste der erhältlichen Zeitschriften finden Sie im neuen Amazon App-Shop auf Ihrem Kindle Fire HD.“

Leider befindet sich auf dem Kindle Fire weder eine Liste mit erhältlichen Zeitschriften, noch erhältliche Zeitschriften noch irgendeine App oder ein Regal zum Darstellen oder Anzeigen von Zeitschriften. Selbst die Auswahl „Bücher“ und der damit verbundene Shop lassen auf dem Kindle Fire nicht einmal den Zugang zu bereits bestehenden Magazinen, wie beispielsweise FOCUS zu.

Wie kommt’s? Klappte es nicht zeitig mit den Verträgen und Lizenzen oder den Umsetzungen?

Amazon selbst hat auf meine Nachfrage nur mit einer lapidaren Standardantwort reagiert:

 

„Der Kindle Fire und der Kindle Fire HD unterstützen in der deutschen Version derzeit keine gesonderte Bibliothek für Kindle-Abonnements und -Zeitschriften.“

Tja, dann eben nicht. Wer sich auf Magazine gefreut hat, schaut zunächst einmal in die Röhre.

Darth Vader darf röcheln! – George Lucas verrät sich selbst für Geld

Was für eine Nachricht da eben hereinflattert! Mitten beim Abendessen, da blieb mir doch glatt der Bissen im Halse stecken und ich musste einen Blick auf den Kalender werfen. Natürlich haben wir den 30.10.2012 – es ist weder der 01. April, noch der 01. Mai, noch der 31.10, noch der 11.11. – kein Termin also, an dem man Ulknachrichten präsentiert.

Also muss es wahr sein!

Disney Studios verleibt sich Lucasfilm für sage und schreibe 4 Milliarden US-Dollar ein.

Peng!

Na? Da habt ihr auch erstmal dran zu knabbern, oder?

Ganz gleich ob bei dieser stolzen Summe Geldnot oder Altersweisheit im Spiel sind, de facto bedeutet das für Fans von Star Wars nur eines: ES. GEHT. WEITER.

Die starrköpfige Spaßbremse George Lucas sorgt seit Jahrzehnten dafür, dass Fans der Kult-SF-Serie nur häppchenweise, mit längeren Pausen, in Neuauflagen und dann total verhunzt auf den Markt geworfen werden. Dabei hat Star Wars ein enormes Potenzial, eine Franchise im Rücken, die sich seit nunmehr 35 Jahren hält.

Statt uns mit neuen Abenteuern zu versorgen, werden animierte Manga-Serien auf den Markt geworfen, die in ihrer Darstellung an Kinderprogramm erinnern, inhaltlich aber zum Teil heftiges Erwachsenenmaterial bieten (man denke an den Meutereivierteiler in der 4. Staffel, das ist Military SF at stage!).

Lucas‘ Starrsinn reichte bisweilen sogar soweit, dass er nach der zweiten Trilogie (Episode I – III) vehement abstritt, jemals behauptet zu haben, er hätte ursprünglich 9 Teile geplant. So ein Tinnef. Die Fans wissen es doch besser!

Und was geschieht jetzt?

Wir dürfen uns auf Episode 7 freuen! Endlich!

Müssen wir Angst haben, dass die Filme Flops werden? Eigentlich nicht, denn es war eher verwunderlich, dass sich Episode I – III an den Kinokassen noch gut geschlagen haben, immerhin saß einer der schlechtesten Regisseure im heißen Sessel: Lucas selbst. Wie viel besser hätte die unsägliche Episode 1 werden können, wenn jemand anderer im Regiestuhl das Kommando gehabt hätte? Welche Soap-Teile aus Episode 2 wären uns erspart geblieben und hätten den Film auf das Wesentliche konzentriert, auf den Sternenkrieg?

An dieser Stelle kann man nicht nur ob des fünften Stirb Langsam Films mit Bruce Willis „Freude schöner Götterfunken“ anstimmen, sondern das ganze Orchester noch einmal aufspielen lassen, um für Episode 7 die Bühne zu öffnen.

Geplant soll der siebte Kinofilm übrigens für 2015 sein. Alle SW-Fans, die aktuell schon im Sauerstoffzelt liegen, deren Herzschrittmacher schwächeln und die mit dem Gedanken gespielt haben, Ende 2012 die Showbühne zu verlassen, sollten nochmal die Augen zukneifen und sich den Spaß 2015 nicht entgehen lassen.

Inhaltlich ist zur Episode 7 noch nichts bekannt, sodass der Spielplatz für Spekulationen eröffnet ist. Wahrscheinlich ist eine dritte Trilogie, die die Zeit nach dem Fall des Imperiums schildert. Begrüßenswert wäre hier die erste Thrawn-Trilogie von Timothy Zahn.

Lassen wir uns überraschen und freuen uns, dass Onkel George endlich zur Einsicht gekommen ist.

May the Force be with you!

 

Kein Key Lime Pie – Google bricht mit den Konventionen?

Zwar wurde das Google Event heute wegen des Hurricanes Sandy abgesagt, doch was Google der Welt vorstellen wollte ist ohnedies schon bekannt. Neues Nexus Gerät von LG, das Nexus 7 mit 32 GB Flashspeicher und das Nexus 10, eine 10″ Tablet Variante.

Anlass für die Veröffentlichung neuer Nexus-Geräte ist bei Google die Vorstellung einer OS-Erweiterung. Allerdings bricht hier Google mit den Konventionen. In der Regel erhielten nicht nur neue Versionsnummern vor dem Komma einen eigenen Namen, sondern auch Versionen, in denen sich die erste Nachkommastelle änderte.

Android 2.1 Eclair

Android 2.2 Froyo

Android 2.3 Gingerbread (in diversen Versionen mit dritter Kommastelle weitergeführt)

Android 3.x Honeycomb – hier gab es tatsächlich schon einmal einen Bruch, denn auch die Versionen 3.1 und 3.2 liefen weiterhin unter dem Namen Honeycomb. Dies erklärte sich allerdings daraus, dass Honeycomb ausschließlich ein Tablet-OS darstellte und Google ohnehin daraufhin arbeitete mit der nächsten OS-Version die Linien Smartphone und Tablet zusammenzuführen. Und das geschah dann in

Android 4.0  Ice Cream Sandwich (mit diversen Versionen der dritten Kommastelle bis 4.0.4)

Android 4.1 Jelly Bean (mit Versionen in der dritten Nachkommastelle, aktuell 4.1.2)

Somit wird auch das neu vorgestellte Android 4.2 Jelly Bean heißen. Die Änderungen im OS sollen marginal sein. Wichtigste Neuerung ist hier der Multi-User-Account, der es erlaubt, mehrere Nutzer für ein Gerät zuzulassen (in Familien sicherlich ideal). Die anderen Updates stellen Verbesserungen bisheriger Eigenschaften des Android OS dar, wie zum Beispiel die Photosphere, die ein Ausdehnen von Panoramabildern um 360 Grad ermöglicht.

An der Stelle fragt man sich natürlich, muss da überhaupt eine Vorstellung sein, oder hätte man das nicht einfach mit einem Update einwerfen können? Müssen neue Geräte vorgestellt werden, die dann schon die neue OS-Version an Bord haben, nur weil das Jahr mal wieder herum ist?

Sicherlich will man wettbewerbsfähig sein, aber angesichts der Tatsache, dass das Gros der Android Smartphones noch mit Gingerbread läuft und bisher nur drei Telefone und zwei Tablets (Galaxy Nexus, Note 2, S 3 sowie Nexus 7 und Note 10.1) überhaupt Jelly Bean intus haben, hätte man sich ruhig noch bis zur nächsten Vorstellung einer „neuen“ OS-Version Zeit lassen können, um etwas Bahnbrechendes zu präsentieren.

Viel interessanter ist die Vorstellung des Google Nexus 10. Einem 10,05″ Tablet, das zwar nur mit einem Dual-Core Prozessor aufwartet, der allerdings genug Rechenpower unter der Haube aufwartet, dass er mit dem Quad-Core Tegra 3 mühelos mithalten kann. 2 GB RAM unterstützen das Rechenhirn.

Das Besondere am Nexus 10 sind jedoch drei wesentliche Faktoren:

1. Der Hersteller ist Samsung (Samsung ist normalerweise für die eher gehobenere Preiskategorie bekannt, verspricht gute Verarbeitung und derzeit die besten Displays aus eigener Produktion)

2. Die Auflösung besticht mit 2560 x 1600 Pixeln (entspricht bei 10″ einer Dichte von 300 pixels per inch – zum Vergleich: Apples iPad 3 und 4 liegen mit 2048 x 1536 bei 9,7″ nur bei 264 ppi)

3. Der Preis ist für ein Samsung-Gerät mit dieser Auflösung schon extrem günstig angesiedelt. Die Basis-Version mit 16 GB RAM gibt es bereits für 399 Euro. Warum allerdings 32 GB gleich 100 Euro mehr kosten sollen, weiß wie immer nur der Geier.

Erwähnenswert wäre noch der Akku, der mit 9.000 mAh weit über der Kapazität anderer Tablet-Akkus liegt.

Eine 3G Variante ist bisher nicht in Sicht, aber Google ist hier immer für Überraschungen gut und könnte diese in wenigen Monaten hinterher schieben.

Sowohl das Google Nexus 10 auch das von LG produzierte neue Smartphone Nexus 4 sind bereits jetzt im deutschen Play Store gelistet und können über diesen bestellt werden.

Erwähnenswert  beim Nexus 4 wäre der unglaublich günstige Preis. Wer sein Augenmerk auf Geräte mit großem Display wie beispielsweise das Galaxy S 3 gerichtet hat, könnte im Nexus 4 eine wesentlich günstigere Variante finden, wenn … ja, wenn er nicht unbedingt sein Smartphone mit Fotos und Videos vollknallt. Denn wie üblich bieten die Nexus-Geräte keine Speichererweiterung, man muss also mit dem Systemspeicher auskommen und haushalten.

Mit 4,7″ spielt das Nexus 4 in der Liga der großen Displays. Die 8 GB Variante (von denen ca. 5,9 GB nutzbar sind) schlägt mit lockeren 299 Euro zu Buche. Günstiger ist ein Smartphone bei der Displaygröße nicht zu bekommen. Die 16 GB Variante (ca. 11,9 GB nutzbarer Speicher) ist für 50 Euro mehr zu haben.

Kindle Fire Tipp 3

Die eingebaute Kamera des Kindle Fire nutzen:

Die Frontface-Kamera des Kindle Fire HD ist eigentlich für Videogespräche, beispielsweise via Skype, gedacht. Natürlich lassen sich mit der Kamera auch Selbstportraits aufnehmen. Der Haken ist, dass Amazon (genau wie Google beim Nexus 7 übrigens auch) keine Kamera App mitliefert. Zwar findet sich im System-App-Verzeichnis des Kindle Fire eine Camera.apk, die sich allerdings nicht installieren lässt.

Im AppStore von Amazon gibt es das kostenlose Programm Photo Editor. Mit dem ist es nicht nur möglich, Fotos zu bearbeiten, sondern auch aufzunehmen.

Wer Evernote als Notizprogramm nutzt, kann auch mit der Schnappschussfunktion Fotos aufnehmen.

Viel Spaß beim Knipsen 🙂

Kindle Fire Tipp 2

In allen Review-Videos über den Kindle Fire HD wird immer wieder von den Testern betont, wie sehr Amazon ein Schaufenster ist, um Käufe anzuregen.

Das betrifft zum Einen den Lockscreen. Hier wird beim Einschalten des Geräts eine Werbeseite eingeblendet, zu der man entweder direkt springen kann oder man kann ihr auch entgehen, indem man einfach den Bildschirm entsperrt. Wen diese Werbung stört, der kann sich gegen einen Aufpreis von 15 Euro diese Werbeeinblendung für immer vom Gerät verbannen lassen. Mich stört sie nicht, denn das Einzige, das ein Lockscreen für mich tut, ist den Bildschirm zu sperren. Ich wische direkt nach dem Anspringen des Displays ohnehin über die Entsperrentaste und beachte das Bildchen nicht, ganz gleich.

Die zweite Form der Werbung sind Empfehlungen, auf denen immer wieder in den Reviews herumgeritten wird. Dabei sind die gar nicht so schlimm. Die meisten Reviewer versäumen zu erwähnen, dass die Empfehlungen zu Produkten tatsächlich nur beim Halten des Kindle Fires im Hochformat eingeblendet werden. Im Querformatmodus sieht man an der Stelle nüscht. Des Weiteren versäumen sie es ebenso zu erwähnen, dass man aus der Nummer ganz locker und kostenlos herauskommt. In den Einstellungen des Kindle lässt sich personalisierte Werbung wegblenden. Aktiviert man dies, verschwinden auch schwuppdiwupp die Empfehlungen im Hochformat.

Kindle Fire Tipp

Der Tag war sowas von positiv. Erfreuliche Nachrichten, Ruderrumgeschwenke und natürlich die Nachricht aus der Packstation, dass der Kindle-Fire da ist. Leider hat eine Hiobsbotschaft das alles wieder zunichte gemacht, sodass am Ende nur noch Bauchschmerzen übrig blieben.

So erspare ich mir das Unboxing des Kindle Fire HD. Das Wichtigste darüber schreibt mein Verleger Thomas Knip über das Standardmodell. All das kann ich auch für den größeren Bruder unterschreiben. Der Kindle Fire ist eine Contentmaschine, ein Schaufenster bei dem eingekauft werden soll. Da ich Amazon-Kunde bin, ist das genau das Gerät für mich, auf das ich gewartet habe. Wichtig ist jetzt nur, dass Lovefilm rasch nachbessert. In der Werbevorschau werden Tribute von Panem angezeigt, doch bei Lovefilm ist der gar nicht als Stream zu gucken.

Ein Versprechen hält Amazon nicht. Zeitschriften und Magazine scheint es noch nicht für den Fire zu geben. Unter Bücher findet man nur … nun, Bücher eben. Und natürlich die Magazine, die man zuvor schon für den Kindle erwerben konnte.

Das HD Display des Fire HD ist schön, hat gute Blickwinkel, satte Farben und spiegelt trotz Ani-Glare-Technologie genauso wie das Nexus 7. Der Sound klingt aus den Stereolautsprechern mit aktiviertem Dolby sehr satt und anhörbar.

Nun zum Tipp. Sowohl auf dem Nexus 7 als auch dem S 3 habe ich den Amazon AppStore installiert und schon im Vorfeld geschaut, welche meiner Standardapps ich später auf dem Fire nutzen kann. Da sind Evernote und Dropbox natürlich ein Muss.

Nun war Evernote aber im Amazon Store gar nicht auffindbar, Dropbox aber schon.

Beim Store im Kindle Fire ist es genau anders herum. Die Evernote App war da und ließ sich sofort installieren, die Suche nach Dropbox blieb jedoch ergebnislos. Auch der Trick, Dropbox über die Amazon App auf dem Nexus aufzurufen und dann aus der Cloud beim Fire zu fischen, funktionierte nicht.

Also lud ich mir auf Apkmarket.de die Dropbox APK herunter … auf dem Fire lässt sich in den Einstellungen die Option zu Installieren von Fremdsoftware aktiveren. Wie bekomme ich nun die APK auf meinen Fire? Normalerweise über die Dropbox, aber … halllloooo?!  genau um die geht es ja.

Da die APK-Datei nur 4 MB groß ist habe ich sie mir kurzerhand als E-Mail-Anhang an mich selbst gemailt und die Mail im Fire-Mailprogramm aufgerufen und von dort die APK installiert.

Funktioniert problemlos.

Apple: Mini, Mini, iMac und Retina *Update*

Update: Ein Korrektürchen. In der Keynote wurde der MacMini mit 599 Dollar angeboten. In diesem Fall wird nicht 1:1 umgerechnet, denn Apple-Deutschland bietet den neuen MacMini für 629,00 Euro an – wohlgemerkt ohne Tastatur und Maus.

Apple brachte seine Keynote heute im Livestream, der allerdings zwischen gestochen klar in HD, pixelig ohne Ton und  schwarzem Bild schwankte. Aber das Wichtigste konnte man dennoch gut mitbekommen.

Alles ist fantastic, beautiful, gorgeous und remarkable.

Was denn überhaupt?

Ach ja, Apple bringt das neue MacBook Pro mit Retina-Display nun auch in der 13,3″-Variante heraus. Total leicht usw. und natürlich total teuer. Mit 1.699 Dollar ist man dabei (der große 15″-Bruder kostet über 2.000 Dollar, da ist der kleine schon fast ein Schnapp). Wer  auf dieses Display verzichten kann, ist mit den normalen MacBook Pros oder den MacBook Airs bestens bedient. Die Geräte gibts ab 999 Dollar (bei Apple) oder bei der Konkurrenz für ein paar Tacken günstiger (mein iMac war 150 Euronen günstiger, als der Apple-Preis, mein MBA 50 Euro).

Kommen wir auch gleich zum nächsten Gerät. Der MacMini kommt neu daher, diesmal mit USB 3.0-Anschlüssen. Apple hat eingesehen, dass sie auch mal etwas Mainstream machen müssen. Zwar ist die Thunderbolt-Schnittstelle wesentlich schneller als USB 3.0, aber wer nutzt die schon wirklich bei den horrenden Preisen für Endgeräte. Den Versuch, eine günstiger externe Thunderbolt-Festplatte zu bekommen, habe ich zugunsten einer FireWire-Lösung aufgegeben. MacMini hat jetzt ab Werk 4 GB verbaut, einen schnelleren Prozessor und mehr Grafikspeicher. Damit passt der Kleine wunderbar in mein Wohnzimmer und auch der Preis von USD 589 ist okay, zumal man das Gerät bei Drittanbietern unter 560 Euro bekommt. Allerdings muss man bedenken, dass es mit dem Mini allein nicht getan ist, die Rechnung geht ja noch weiter. Selbst wenn ein Fernseher schon zur Ausstattung gehören, will der kleine Apfel auch bedient werden, so muss mindestens eine Tastatur und eine Maus her. Für die Couch die kabellose Variante, so ist man schnell mit nochmal 130 Euro für MagicKeyboard und MagicMouse bedient. Allerdings reichen die 4 GB locker für Multimediaanwendungen, sodass man sich das Geld für eine Speicheraufrüstung sparen kann, sprich, knapp 60 Euro wieder im Säckel lassen.

Auch der iMac wurde hochgepeppt. Superschmal, superleicht. Das sieht zwar klasse aus, aber mal ehrlich: Wenn er auf dem Schreibtisch steht, dann steht er dort und wird nicht mehr bewegt. Und so schmal, wie der „alte“ iMac schon ist, ist massig Platz auf dem Tisch. Für die Dünne des neuen iMacs muss man Federn lassen: Der SD-Kartenslot ist nicht mehr an der Seite, sondern auf der Rückseite zu finden. Umständlicher kommt man da nicht ran. Die USB, Thunderbolt und Firewireanschlüsse, die bedient man normalerweise nicht regelmäßig, aber so eine SD-Karte will man schon hin und wieder mal rein und ausstecken. Für USB-Geräte wie Flashdrives oder Kameras nutzt man natürlich einen der USB-Ports für ein Hub damit man schnell von vorn ein USB-Gerät anschließen kann. Doch etwas fehlt ganz: Das eingebaute DVD-CD-Combo-Drive, von Apple liebevoll Superdrive genannt. Wer DVDs oder CDs künftig auf dem neuen iMac abspielen will, muss dafür ein optionales Superdrive erwerben – und verbraucht natürlich a) zusätzlichen Platz auf dem Schreibtisch und b) einen Port auf der Rückseite des Rechners. Nee, da ist mir der alte iMac doch wesentlich lieber. Thinner is not better, meine Damen und Herren aus Cupertino.

Neue Festplatten gibts auch noch in den Rechnern. Sogenannte Fusion Drives. Anderswo werden sie Hybrid-Laufwerke genannt, stellen eine Kombination aus SSD- und HDD dar. Nichts Neues also. Durch die kombinierte Funktion eines solchen Hybridlaufwerks lassen sich Prozesse wesentlich schneller durchführen, da Betriebssystem und einige Programme auf dem schnellen SSD installiert sind.

Und dann gabs natürlich noch das, worauf alle gewartet haben: Das iPad Mini.

Das allerdings ist dann doch eine herbe Enttäuschung, denn preislich liegt es weit über den eigentlichen Schätzungen und unter der Haube ist es fast nur ein kleines iPad 2.

Zwar ist ein schnellerer Prozessor verbaut, die Auflösung kommt jedoch nur mit 1024 x 768 Pixeln daher (bei einer Bilddiagonale von 7,9″). Dafür kostet die günstigste Version (16 GB WiFi) nicht wie angedacht 249 Dollar, sondern satte 329 Dollar (mit 3G sogar noch 100 Dollar mehr).

Apple hat in seiner Keynote einen direkten Vergleich zum Nexus 7 von Google gebracht, eine Maßnahme, die zeigt, wie schwer das Nexus 7 Cupertino im Magen liegt. Unermüdlich stellte man heraus, was das iPad Mini besser kann, als das Nexus 7 (als da wäre: Es ist leichter, obwohl es größer ist; es ist größer). Es folgten einige Displayvergleiche und der Rippenstoß an Google, dass das Surferlebnis auf dem iPad wesentlich besser sei, da mehr Seiteninhalt dargestellt wird (klar, größeres Display, ne woar). Als Beispiel nannte man die bei Android stets eingeblendeten Startknöpfe, die Infozeile und die Reiter beim Browser.

Es wurden einige Internetseiten auf iPad Mini und Nexus 7 verglichen, die auf dem iPad Mini ein schöneres Surferlebnis booten. Leider verschweigt Apple, dass die Seiten auf dem Nexus 7 in der mobilen Ansicht dargestellt wurden und man mit einem einfachen Fingertipp auch die vollen Webseiten hätte aufrufen können.

Darüber hinaus hat das iPad Mini zwei Kameras verbaut, eine 5 MP auf der Rückseite (wie beim iPad 2).

Und neben den beiden o.g. Vorteilen, auf denen 10 bis 15 Minuten herumgeritten wird, werden die Vorteile des Nexus 7 gegenüber dem iPad Mini, natürlich nicht genannt.

Also, korrigieren wir das mal kurz.

Es ist günstiger. Aktuell 80 Euro. Sobald das Nexus 7 mit 32 GB für den gleichen Preis wie die bisherige 16 GB  Variante herauskommt, ist es sogar knapp 180 Euro günstiger 😉

Der NVIDA Tegra 3 Prozessor ist ein Tacken schneller.

Die Auflösung ist höher, bietet ein  schärferes Bild.

Apples Keynote hat wieder gezeigt, dass man auf dem Weg zum Erfolg mit Babyschritten ist. Immer schön einen Fuß vor den anderen setzen, aber keine bahnbrechenden Neuerungen bringen.

Oder in anderen Worten, wie Sascha Pallenberg von Mobilegeeks es treffend formulierte: Was wir von Apple sehen sind Evolutionen. Wo bleiben die Revolutionen?

Tintenhain

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