Der neue Kindle Paperwhite

… ist heute bei mir eingetroffen.

Es lohnt vermutlich nicht, ein Foto oder Video davon zu machen, weil das ohnehin nur verfälscht.

Ich hab es dennoch mal versucht. Auf dem Foto kommen die Unterschiede allerdings nicht so krass herüber, wie bei der Betrachtung mit dem Auge. Bei gleicher Helligkeitseinstellung sorgt der neue Paperwhite zunächst einmal dafür, dass die vom alten bekannten Lichthöfe im unteren Bereich (durch die LEDs erzeugt) nicht mehr zu sehen sind und die Ausleuchtung wesentlich gleichmäßiger ist. Dennoch handelt es sich weiterhin um 4 LEDs, die das entsprechende Flächenlicht spendieren.

Bei eingeschaltetem Licht wirkt der Hintergrund wesentlich weißer als beim Vorserienmodell. Hier haben wir im Tageslicht einen graueren Ton, in schwach beleuchteten Räumen, in denen mehr Beleuchtungseffekt hervortritt einen feinen Blaustich. Dagegen zeigt der neue PW ein schönes, fast lupenreines Weiß und schlägt damit in Sachen Kontrast erstmalig ein belletristisches, gedrucktes Buch, die in der Regel auf Umweltpapier gedruckt werden. An das weiß des Papieres von Sachbüchern reicht der PW noch nicht heran, kommt dem aber verdammt nahe, gerade bei Betrachtung im Tageslicht.

Der PW 2 reagiert wesentlich schneller beim Aufrufen eines Buches mit gefühlt weniger als einer halben Sekunde. Das ältere Modell dagegen liegt gefühlt knapp unterhalb einer Sekunde beim Blättern. Genau messen kann ich mit meinen Mitteln nicht, da hilft nur kurz „21“ anzählen.

Von der Software hat sich nicht viel verändert, da auch der alte KindlePW mit der gleichen Firmware versorgt werden wird, wie der neue.

Schwarz ist schwärzer. Das Schriftbild nochmal ein Tick schärfer, als beim vorherigen Modell.

Neu ist: Während der alte PW in einem Buch mit Seitenzahlen neben dem prozentualen Lesefortschritt wahlweise die Option „Buchposition“; „verbleibende Minuten bis Kapitelende“ und „verbleibende Zeit im Buch“ angibt, zeigt der neue PW auf Wunsch auch die aktuelle Seitenzahl an. Das konnte der alte PW nur, wenn man innerhalb des Buches die Menüzeile aufrief. Die neuen Suchfunktionen habe ich noch nicht getestet, ebensowenig wie das Vorblättern innerhalb eines Buches. Vom Menü und der UI her hat sich nicht viel geändert, sodass Umsteiger schnell mit dem Gerät zurecht kommen werden.

Das geringere Gewicht fällt im Grunde nicht in… äh selbiges. Da ich aber für den bisherigen PW eine original Amazonschutzhülle besaß und für den neuen eine wesentlich günstigere Ledervariante, die den gleichen Komfort bietet, ist der neue PW gut 40 Gramm leichter geworden (der Unterschied liegt tatsächlich in den Hüllen; PW mit Amazon Kunststoffhülle 341 Gramm, PW 2 mit Ledercase eines Drittanbieters, mit gleichem Komfort wie dem Magneten zum Aufwecken des PW, nur 301 Gramm).

Fazit: Wer bisher noch mit dem Basismodell gelesen hat, sollte jetzt umsteigen. Der augenfreundliche Lesekomfort hat sich enorm erhöht, denn nur der Weiße Riese wäscht weißer als weiß, aber der PW 2 bringt schon ein schönes Weiß hervor mit gestochen scharfem Schriftbild, das jeden Offsetdruck vor Neid (v)erblassen lässt. Wer den PW eins besitzt und das Geld investieren möchte, sollte ebenfalls wechseln, denn das neue Display, die bessere Ausleuchtung und die wesentlich schnelleren Reaktionen des PW 2 machen das Gerät jetzt so richtig zu einem wahren Lesevergnügen.

Amazon, alles richtig gemacht. Danke!

Für PRIME-Kunden von Amazon ist der Kindle Paperwhite jetzt besonders günstig und kostet statt der veranschlagten 129 Euro nur 99 Euro. Nicht-PRIME-Kunden können bei Abschluss eines PRIME-Abos ebenfalls von dem heruntergesetzten Preis profitieren.

Links im Bild der Kindle Paperwhite 2012, rechts im Bild der neue Paperwhite. Mehr Weiß, mehr Schwarz, bessere Ausleuchtung, schärferes Schriftbild, schnellere Reaktion.

Links im Bild der Kindle Paperwhite 2012, rechts im Bild der neue Paperwhite. Mehr Weiß, mehr Schwarz, bessere Ausleuchtung, schärferes Schriftbild, schnellere Reaktion.

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Ein Kommentar zu “Der neue Kindle Paperwhite

  1. Gregor 10. Oktober 2013 um 15:15 Reply

    Es lohnt sich immer ein Bild und/oder ein Video zu machen.
    Sieht ja nicht schlecht aus, nur die fetten Rändern find ich nicht so toll.
    Liebe Grüße, Gregor

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