Archiv für den Monat Januar 2014

600.000 – Die Generäle

Ich wage gar nicht zurückzublicken, wann ich die 500.000 gepostet habe. Gefühlt ist das ein Jahr her.

Aber zumindest ist noch Bewegung drin. Die 600.000-Zeichen-Marke beim dritten Eileen-Hannigan-Roman ist durchbrochen. Es geht jetzt ziemlich gradlinig und spektakulär auf die Zielgerade zu. Aber so 100.000 Zeichen werden es schon noch.

 

Botgesteuertes Marketing bei Amazon

Manchmal frage ich mich, was in den Köpfen der Vertriebsleiter von Amazon vor sich geht. Wollen sie nichts verkaufen? Ich nutze doch jede Marketingchance, um mir meine Kunden zu schnappen und biete Dinge an, auch wenn ich noch nicht liefern kann. Dafür gibt es Vorbestellmöglichkeiten.

Im Falle von Amazon scheint es mir aber gar keine Vertriebsmitarbeiter zu geben, sondern eine komplett Bot-gesteuerte Verkaufsplattform. Der Verdacht drängt sich nicht erst seit dem persönlichen Kontakt mit „Kundendienstmitarbeitern“ auf, die zu 70% indisch klingende Namen haben und in Textbausteinen antworten, die gar keine Luft mehr für Rückfragen lassen.

Wie komme ich jetzt auf solche Gedanken? Bei Bestellmöglichkeit im letzten Jahr hatte ich eine Playstation 4 in den Einkaufskorb gelegt und auch bereits vorbestellt. Nachdem ich dann den Hinweis von Amazon bemerkte, dass die Konsole nicht mehr pünktlich zum Feste, sondern voraussichtlich erst Ende Januar geliefert werden würde, hatte ich die Bestellung wieder storniert.

Nun werfe ich immer wieder einen Blick in meine Wunschliste, wann das Gerät denn endlich lieferbar ist, doch Amazon hat die Playstation 4 einfach aus dem Programm genommen und verkündet kühn „erhältlich bei diesen Anbietern“ – sprich nur über Marketplace-Drittanbieter. Also also Marketingleiter setze ich da doch zumindest ein „derzeit nicht lieferbar, Sie können aber bereits vorbestellen“ herein, um mir schon mal ein paar Käufer zu sichern.

Stattdessen bietet man diesen Service nur für ein Bundle mit gleich 3 Spielen für 100 Euro Aufpreis an.

Nun gut, aus meiner Sicht lohnt sich der Kauf einer PS 4 derzeit noch gar nicht. Von 16 Spielen auf meinem Wunschzettel sind aktuell nur 5 lieferbar.

Neues Smartphone in 2014? Eher nicht!

Die CES in Las Vegas ist vorbei. Zwar folgt noch der Mobile Word Congress in Barcelone und im Herbst die IFA, aber offenbar lässt sich für mich jetzt schon absehen, dass 2014 nicht wirklich ein neues Smartphone-Jahr werden wird.

Warum? Klar hauen die Firmen ihre Geräte raus und bringen immer wieder was Neues auf den Markt. Dass es dabei auch mit sehr guten fast High-End-Geräten zu schlanken Preisen geht haben LG mit dem Nexus 4 und 5 und Motorola mit dem Moto G bewiesen.

Die Top-Ligisten mit ihren Flaggschiffen scheinen jedoch dieses Jahr nur auf ein Merkmal zu setzen: Size does matter! Größeres Display, schnellerer Prozessor, mehr Arbeitsspeicher und höher auflösende MPixel bei der verbauten Kamera.

Nur mit Größe zu klotzen ist aber kein ernsthaftes Kaufargument, um ein „veraltetes“ Smartphone aus dem letzten Jahr auszurangieren und gegen ein brandneues Gerät einzutauschen, bei dem in der Regel ja noch einmal kräftig investiert werden muss.

Was hier als echter Kaufanreiz fehlt, sind die Innovationen und die scheinen sich für 2014 erst einmal nicht abzuzeichnen. Sollte Samsung wider Erwarten doch noch einen funktionsfähigen Retina-Scanner ins Galaxy S5 einbauen, dann habe ich nichts gesagt, allerdings wage ich eher zu bezweifeln, dass die das mal eben aus dem Boden stampfen. Ansonsten bleibt nur: The bigger the better – und neue Smartphones 2014 bestechen weder durch originelle Designs noch durch innovative Features.

Letztes Jahr war dies anders. Und das blieb nicht an Samsung hängen, denn Samsung hat meiner Meinung nach mit dem S4 eher versagt. Trotz der verbauten neuen Sensoren brachten diese doch selten einen echten Nutzwert. Ein Blick aufs Smartphone um die Umgebungstemperatur „mal eben“ zu messen? Pustekuchen. Temperatursensor hin oder her, so einfach ist das nicht. Designtechnisch hob sich das S4 kaum vom S3 ab. Wer dieses hat, brauchte das S4 nicht wirklich.

Innovativ waren da eher die Kandidaten aus Cupertino und die koreanischen Kollegen von LG sowie die Fernostnachbarn in Taiwan.

Mit dem iPhone 5S brachte Apple die Touch-ID als Sicherheits- und Identifizierungsmerkmal heraus. Auch wenn Verschwörungstheortiker und Der-Presse-alles-Glauber jetzt die Augen verdrehen und sofort NSA-Skandale wittern, der Fingerabdruckscan ist ein echter Mehrwert für das iPhone. Mit einem Tastendruck ist das Gerät entsperrt, ohne noch einmal umständlich einen Code oder ein Muster einzugeben, ohne überhaupt noch einmal zusätzlich ein „Slide-to-Unlock“ anzuwenden. Es ist aus dem gesicherten Zustand entsperrt und basta.

Ich weiß nicht, ab wann Apple so gut verstehen gelernt hat, aber die Spracherkennung in Verbindung mit der Diktierfunktion aus allen Apps heraus ist mehr als hervorragend. Display zu klein zum Tippen. Keine Hand frei zum Tippen. Mal eben schnell eine Mail diktieren oder eine SMS oder eine WhatsApp oder einen Tweet – kein Problem, denn iOS versteht und interpretiert auch Satzzeichen richtig. Die Trefferquote beim Diktat ist bemerkenswert und kommt ohne Dragon Natural Speaking aus.

Im Gegensatz dazu müssen Androiden klein beigeben. Zwar ist auch hier eine ordentliche Trefferquote beim Google-eigenen-Sprachdienst gegeben (S Voice von Samsung ist hier noch stark lernbedürftig), allerdings versteht kein Google-Gerät Satzzeichen. Spricht man „Fragenzeichen“ oder „Punkt“ werden diese Wörter beim Diktat ausgeschrieben. So wird das nichts. Sechs, setzen!

LG hat mit dem LG G2 ordentlich gepunktet. Ein 5,2″ Display in einem Gehäuse verbaut, dass sich kaum von Geräten mit 4,7″ Display unterscheidet. Bravo!

Dazu punktet LG mit einem 3000mAh-Akku im G2 der wirklich sagenhaft lange hält. Selbst bei intensiver Nutzung bringt er den User nicht nur „über den Tag“, sondern mindestens über 2 Tage.

Doch damit nicht genug. Als erster Smartphone-Hersteller wagt LG einen entscheidenden Schritt: Ein- und Ausschalter sowie Lautstärkewippe werden auf die Rückseite des Gerätes verbannt. Ungewöhnlich aber effektiver als mancher sich vorzustellen vermag. Nur Nachahmer seien gleich gewarnt: Diese Maßnahme funktionierte nur gepaart mit einem weiteren innovativen Feature: Dem Knock-Knock (jetzt nur noch Knock). Ein zweimaliges Antippen des Displays bewirkt, dass sich das G2 ein- und auch wieder ausschaltet. Hervorragend, wenn man das Gerät auf dem Tisch liegen hat und nur mal kurz einen Blick auf Uhrzeit oder eingegangene E-Mails werfen will, ohne das Handy aufzuheben und umständlich auf der Rückseite den Powerbutton zu drücken.

Bravo, LG! Nun könnte man auch den Bildstabilisator der 13 MP Kamera noch als schöne Neuerung nennen, wenn denn die Kamera wirklich so gut wäre – aber sorry, nach Korea. Das iPhone 5S macht deutlich … d e u t l i c h   bessere Fotos als das G2, das muss auch mal gesagt werden.

Werfen wir noch einen Blick nach Taiwan zur High Tech Corporation, kurz HTC. Mit dem HTC One haben die Mädels und Jungs ein sehr feines und edles Gerät herausgebracht, dass sich vom Design nicht vor Apple verstecken muss und von der Wertigkeit sogar das iPhone noch übertrifft. Während so ein iPhone auf dem Tisch einfach nur wirkt wie irgendetwas, was da so rumliegt, beweist das HTC One auch Form und Kurven. Macht echt was her.

Innovativ hier in Sachen Software die Sense 5.0 Oberfläche. Man mosert als Nutzer gerne über die von Herstellern aufgezwungenen angepassten Android-Launcher. HTC hat aber einiges richtig gemacht, und damit meine ich nicht den Blinkfeed, den ich eigentlich nicht genutzt habe. Aber der App-Drawer ist eine Krönung für sich. Ein integriertes Widget zeigt Uhrzeit, Datum und Wetter. Schnellzugriff auf den Play Store. Und die Icons im Drawer sind nach eigenem Gusto frei anzuordnen und können in Ordnern gebündelt werden.

Als ich noch das HTC One besaß, hatte ich auf einer einzigen Screenseite kompletten Zugriff auf alle meine Apps. Sehr schön gelöst von HTC.

Innovation spiegelte sich auch bei der 4 MP Ultrapixelkamera wider. Schöne Bilder, die mal nicht wahnsinnig viel Speicher fressen und trotzdem aussagekräftig sind. Rasche Uploads zur Dropbox oder Google+ garantiert und endlich mal Bilder die bei 100% Darstellung auf einem 1080p-Display nicht den Rahmen des Betrachtbaren sprengen.

Statt in diesen Bereichen weiter zu entwickeln und zu forschen, bringen auch diese Hersteller jetzt erst einmal ein paar Gurkenapparate auf den Markt, die entweder abgespeckte oder aufgebohrte Versionen der Flaggschiff-Geräte darstellen. Mal ganz ehrlich, was soll ich mit einem iPhone 5C, einem HTC One Max, einem HTC One Mini oder einem LG G2 Lite anfangen? Bitte, etwas mehr Seriosität.

Adonit Jot Script Evernote Edition im Kurztest

Ach watt war ich froh und hatte ein Leuchten in den Augen, als die Kunde vom Jot Script der Firma Adonit in Kooperation mit Evernote bekannt wurde.

Rasch das Galaxy Note 10.1 und 8.0 verkauft, da Samsung ja in Sachen Displayabschaltung mit mir auf Kriegsfuß stehen und gleich den Stift bei Evernote in USA bestellt. Das war vielleicht etwas voreilig.

Im Gegensatz zu manch Tablet-Vertreter sehe ich ebenso wie für eine Tastatur auch für einen Stift einen produktiven Mehrwert. Meetingnotizen oder rasche Stichworte, die ich später für die Nachwelt nicht nur auf einem Zettel, der schnell abhanden kommt, aufbewahren will, sondern den ich auch als digitale Notiz benötige, habe ich immer wieder auf einem Tablet mit Stifteingabe notiert. Kapazitiv beim iPad oder mit dem S-Pen auf oben erwähnten Samsung-Geräten.

Für meine Mansukripte zeichne ich oft Planungsskizzen, die ich ebenfalls nicht irgendwo als Lose-Blatt-Sammlung herumfliegen haben will, sondern die in Evernote bestens aufgehoben sind. Das funktioniert auf einem Tablet hervorragend.

Nun, nach zweieinhalb Monaten hat mich der Adonit Jot Script endlich erreicht. Beim Zoll abgeholt und noch mal 12 Euro Einfuhrumsatzsteuer draufgezahlt. Damit war er insgesamt so teuer, wie man ihn mittlerweile auch bei Amazon.de direkt bestellen kann.

Erstes Gefühl: Optisch gut und modern. Haptisch: Liegt sehr gut in der Hand.

Die Verbindung zum iPad klappt in der Evernote App Penultimate hervorragend und sofort, ohne dass man erst in die Bluetooth-Einstellungen zum Paaren des Geräts wechseln muss.

Doch dann das Fiasko: Während die 1,9mm dünne Stiftspitze aus Kunststofffasern über das Glas des iPad-Displays schabt, mache ich mir Sorgen, ob dieser Art Stift auf dem iPad richtig aufgehoben ist oder nicht eher das Glas verkratzt. Das Schreiben funktioniert selbst in Penultimate eher schlecht als recht. Jeder angesetzte Buchstabe verschmiert quasi mit überflüssigen Schnörkeln und Haken. Das ist mir nicht mal mit einem kapazitiven Stift passiert.

Aus Sicherheitsgründen und dem oben erwähnten Geschmiere verwendet ich den Jot Script zunächst erstmal nur auf meinem alten iPad 2 und nur zum Anfertigen von Skizzen. Vielleicht gibts ja ein Software-Update, das Besserung bringt, ansonsten schiele ich schon in Richtung Samsung Galaxy Note Pro 12.2, obwohl ich ja von Samsung … sag niemals nie! 😉

Besprechungsnotizen wandern momentan über den Livescribe Smartpen 3 direkt in die digitale Form als PDFs in Evernote. Da muss ich keine Sorgen haben, mal etwas fester aufs Papier aufzudrücken – und wenn ich ordentlich und sauber schreibe, funktioniert die Schrifterkennung fast so gut, wie bei Samsungs S-Note; ein Jahresabo bei Adobe sorgt dafür, dass PDFs auch nachträglich noch bearbeitet werden können.

 

Der Adonit Jot Script Evernote Edition Stylus für iOS-Geräte

Der Adonit Jot Script Evernote Edition Stylus für iOS-Geräte

Statusleuchte zum Synchronisieren via Bluetooth mit dem iPad

Statusleuchte zum Synchronisieren via Bluetooth mit dem iPad

Schriftprobe. Ja, ich hab eine Sauklaue, aber das sah auf dem Samsung Galaxy Note schöner aus!

Schriftprobe. Ja, ich hab eine Sauklaue, aber das sah auf dem Samsung Galaxy Note schöner aus!

Ein Frohes Neues … Bücherjahr

Tscha, wegen Auslastung im Hauptberuf bin ich letztes Jahr irgendwie überhaupt nicht voran gekommen, Romane zu schreiben.

Die Überarbeitung von KAMPF UM THARDOS stand an, den dritten EILEEN HANNIGAN habe ich weiter geschrieben, sitze aber mittlerweile schon nahezu 1 1/2 Jahre an dem Roman und habe mich total verrannt. Hier wird nach dem Wörtchen Ende noch einmal dringende Reparatur benötigt. Geschrieben hatte ich noch eine Kurzgeschichte für RETTUNGSKREUZER IKARUS, die ich mit einem 3/4 Jahr Verspätung nun endlich auch noch korrigiert bekommen habe. Begonnen habe ich mit einer IKARUS-Trilogie, von der bisher aber nicht mehr als ein Absatz existiert und den zweiten VIGILANTE-Roman, der schon ein paar Seiten auf dem Buckel hat.

Doch der Reihe nach.

Zunächst werde ich die Hauptarbeit (das Schreiben) an DIE GENERÄLE (Hannigan Teil 3) beenden. Dann lege ich das Manuskript auf die virtuelle Halde, um erst einmal Abstand davon zu gewinnen.

Derweil schreibe ich den zweiten Vigilante-Roman unter dem Titel DER VIGILANTE EFFEKT zu Ende ,ehe ich mich an den RETTUNGSKREUZER-IKARUS-Dreiteiler begebe (bei dem mich Dirk van den Book ohnehin reingelegt hat und nein, ich habe Templeton Ash nicht sterben lassen!).

Angefangene Werke schlummern ebenfalls noch auf der Festplatte und in der Cloud herum:

ÜBERRANNT – Ein SF-Invasions-Roman bei dem sich dem Leser die Nackenhaare aufstellen werden

WINTERSTURM – Der erste Roman einer Urban Fantasy Reihe

ROBIN FLAMME UND DIE ANDRONAUTEN – Ein SF-Jugendroman

HANNIGAN – der vierte Eileen-Hannigan-Roman

 

Jetzt muss ich nur noch die Zeit finden 🙂

Frohes Neues … Technikjahr

Ein Frohes Neues Jahr wünsche ich meinen Leserinnen und Lesern!

Sicherlich gibt es wieder einiges zu berichten. Viele Leser meiner Bücher bemängeln, dass ich so viel über Technik in diesem Weblog schreibe. Erstaunlicherweise haben diese Beiträge aber die höchsten Zugriffszahlen.

Über neue Romane und Ideen wird es auch etwas zu erzählen geben, aber das in einem anderen Blogeintrag.

Widmen wir uns zunächst etwas Technischem. Es geht um Speicherplatz 🙂

Bekanntermaßen ist der Verbau eines Solid State Drives eine Pflichtkür, will man den Namen „Ultrabook“ für sein Notebook verwenden. Leider sind SSDs immer noch sehr teuer, sodass man die flachen Flundern meist nur mit 128 GB oder 256 GB Speichergrößen bekommt. Zu Zeiten der ersten Netbooks waren 120 GB sicherlich toll. Soweit ich mich erinnere, hatte mein letztes Samsung Netbook eine 200 GB Festplatte verbaut. Heute, im Zeitalter von Hybrid-Cloudlösungen wie Google Drive und Dropbox oder Skydrive stößt man aber schnell an seine Kapazitätsgrenzen, wenn man zwar alles in die Cloud schiebt für einen schnellen Zugriff aber synchron auf einem Speichermedium abgelegt hat.

Wenn man schon nicht auf eigene Faust eine größere Festplatte einbauen will, lässt sich jedoch der Speicher problemlos durch den Einbau eines zusätzlichen Laufwerks erweitern oder genauer gesagt, durch das Einbinden eines weiteren Laufwerks. Relativ ungenutzt bei solchen Geräten bleibt in der Regel der SD-Kartenslot. Will man schnell mal Daten auf ein portables Medium kopieren, nutzt man meist Flash Drives (dt: USB-Sticks) zur Weitergabe. SD-Karten bleiben Digitalkameras vorbehalten, die man dann oft auch direkt per Kabel an den Rechner anschließt, will man Fotos auf die Festplatte kopieren.

Bei einem Windows-basierten Ultrabook schiebt man sich also einfach eine 64 oder 128 GB SD-Karte ins Laufwerk et voilà hat man eine zusätzliche Partition mit mehr Speicher auf dem Rechner.

Bei einem Apple-Ultrabook wie dem MacBook Air oder dem MacBook Pro ist das nicht ganz so einfach. Apple verbaut zwar ebenfalls Kartenslots, allerdings sind die Einschübe nicht tief genug ins Gehäuse verbaut, sodass eine eingesteckte SD-Karte sehr weit aus dem Rechner herauslugt. Das ist insofern durchdacht, um Platz im Gehäuse zu sparen und nur Speicherkarten zum raschen Übertragen von Daten ins Gerät zu stecken. Wer aber permanent eine zusätzliche Laufwerkspartition an Bord haben möchte, kommt nicht umhin, etwas zu tricksen.

Auf die SD-Karte wird erst einmal verzichtet und somit kommt die Micro-SD ins Spiel. Die gibt es momentan allerdings nur in Speichergrößen bis 64 GB. Aber bei 256 GB SSD an Bord noch zusätzliche 64 GB aufzurüsten, klingt schon verlockend, wenn man alleine schon 70 GB Dropboxspeicher genutzt hat und so langsam seine Felle dahin schwimmen sieht.

Herkömmliche Micro-SD-Adapter schauen aber ebenso weit aus dem Gehäuse, denn sie sind letztendlich nur leere Hüllen in Form einer SD-Karte, in die die Micro-SD gesteckt wird.

Findige Entwickler haben sich diverse Spielereien ausgedacht, um ultrakleine Adapter zu bauen. Ich bin mittlerweile dabei den dritten Adapter zu testen. Beim ersten war es strittig, ob er überhaupt passte, denn er wurde für alle mögliche MacBook-Varianten angeboten, bis auf … das MacBook Pro 13″ Retina, mit dem ich arbeite. Und es kam wie es kommen muss, offenbar haben die Apple-Designer Schampus und harte Drogen intus gehabt, als sie die Slots für die Geräte designten. Tatsächlich stimmt die Slot-Tiefe des MBP 13″ Retina weder mit der des normalen MBP 13″ noch mit der des MacBook Air 13″ überein.

Der Adapter guckte knapp einen Zentimeter aus dem Gehäuse heraus.

Besser passte da schon der BASE QI , der nur noch halb so groß wie eine SD-Karte ist. Aber auch hier steckte der Fehler im Detail. Das Stück Plastik wollte ebenfalls nicht in das MBP 13″ Retina passen. Knapp einen halben Zentimeter stand es aus dem Gehäuse. Das sah unschön aus, war zwar noch vertretbar, aber die Angst, man könne an der herausstehenden Karte hängen bleiben, blieb. Und, erwähnte ich es schon, es sah einfach unschön aus, so einen pinkfarbenen Pinorek aus dem Alu-Unibody herausschauen zu lassen.

Es gab noch eine PTY-Variante für das MBP Pro 13″ Retina, die mit über 80 Euro aber teuer war und den Speicher gleich mitlieferte. Außerdem war sie nicht lieferbar. Amazon kündigte dann vor etwa zwei Monaten das Nifty MiniDrive an und endlich gab es hier auch eine Version für das 13″ MBP Retina. Das musste jetzt aber passen!

Also bestellte ich für knapp 35 Euro und wartete geduldig bis Ende Dezember. Heute frisch von der Post abgeholt, ausgepackt, Micro-SD rein, ab ins MacBook und siehe da, es schließt bündig ab, niemand merkt mehr, dass da etwas nicht hingehört.

Nifty liefert ein kleines Werkzeug mit, mit dem man das MiniDrive auch anschließend wieder aus dem Gehäuse bekommt, ohne sich die Fingernägel zu brechen. Und eine 2 GB Micro SD war auch noch dabei … na ja, was soll ich mit der?

 

Tintenhain

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