Frohes Neues … Technikjahr

Ein Frohes Neues Jahr wünsche ich meinen Leserinnen und Lesern!

Sicherlich gibt es wieder einiges zu berichten. Viele Leser meiner Bücher bemängeln, dass ich so viel über Technik in diesem Weblog schreibe. Erstaunlicherweise haben diese Beiträge aber die höchsten Zugriffszahlen.

Über neue Romane und Ideen wird es auch etwas zu erzählen geben, aber das in einem anderen Blogeintrag.

Widmen wir uns zunächst etwas Technischem. Es geht um Speicherplatz 🙂

Bekanntermaßen ist der Verbau eines Solid State Drives eine Pflichtkür, will man den Namen „Ultrabook“ für sein Notebook verwenden. Leider sind SSDs immer noch sehr teuer, sodass man die flachen Flundern meist nur mit 128 GB oder 256 GB Speichergrößen bekommt. Zu Zeiten der ersten Netbooks waren 120 GB sicherlich toll. Soweit ich mich erinnere, hatte mein letztes Samsung Netbook eine 200 GB Festplatte verbaut. Heute, im Zeitalter von Hybrid-Cloudlösungen wie Google Drive und Dropbox oder Skydrive stößt man aber schnell an seine Kapazitätsgrenzen, wenn man zwar alles in die Cloud schiebt für einen schnellen Zugriff aber synchron auf einem Speichermedium abgelegt hat.

Wenn man schon nicht auf eigene Faust eine größere Festplatte einbauen will, lässt sich jedoch der Speicher problemlos durch den Einbau eines zusätzlichen Laufwerks erweitern oder genauer gesagt, durch das Einbinden eines weiteren Laufwerks. Relativ ungenutzt bei solchen Geräten bleibt in der Regel der SD-Kartenslot. Will man schnell mal Daten auf ein portables Medium kopieren, nutzt man meist Flash Drives (dt: USB-Sticks) zur Weitergabe. SD-Karten bleiben Digitalkameras vorbehalten, die man dann oft auch direkt per Kabel an den Rechner anschließt, will man Fotos auf die Festplatte kopieren.

Bei einem Windows-basierten Ultrabook schiebt man sich also einfach eine 64 oder 128 GB SD-Karte ins Laufwerk et voilà hat man eine zusätzliche Partition mit mehr Speicher auf dem Rechner.

Bei einem Apple-Ultrabook wie dem MacBook Air oder dem MacBook Pro ist das nicht ganz so einfach. Apple verbaut zwar ebenfalls Kartenslots, allerdings sind die Einschübe nicht tief genug ins Gehäuse verbaut, sodass eine eingesteckte SD-Karte sehr weit aus dem Rechner herauslugt. Das ist insofern durchdacht, um Platz im Gehäuse zu sparen und nur Speicherkarten zum raschen Übertragen von Daten ins Gerät zu stecken. Wer aber permanent eine zusätzliche Laufwerkspartition an Bord haben möchte, kommt nicht umhin, etwas zu tricksen.

Auf die SD-Karte wird erst einmal verzichtet und somit kommt die Micro-SD ins Spiel. Die gibt es momentan allerdings nur in Speichergrößen bis 64 GB. Aber bei 256 GB SSD an Bord noch zusätzliche 64 GB aufzurüsten, klingt schon verlockend, wenn man alleine schon 70 GB Dropboxspeicher genutzt hat und so langsam seine Felle dahin schwimmen sieht.

Herkömmliche Micro-SD-Adapter schauen aber ebenso weit aus dem Gehäuse, denn sie sind letztendlich nur leere Hüllen in Form einer SD-Karte, in die die Micro-SD gesteckt wird.

Findige Entwickler haben sich diverse Spielereien ausgedacht, um ultrakleine Adapter zu bauen. Ich bin mittlerweile dabei den dritten Adapter zu testen. Beim ersten war es strittig, ob er überhaupt passte, denn er wurde für alle mögliche MacBook-Varianten angeboten, bis auf … das MacBook Pro 13″ Retina, mit dem ich arbeite. Und es kam wie es kommen muss, offenbar haben die Apple-Designer Schampus und harte Drogen intus gehabt, als sie die Slots für die Geräte designten. Tatsächlich stimmt die Slot-Tiefe des MBP 13″ Retina weder mit der des normalen MBP 13″ noch mit der des MacBook Air 13″ überein.

Der Adapter guckte knapp einen Zentimeter aus dem Gehäuse heraus.

Besser passte da schon der BASE QI , der nur noch halb so groß wie eine SD-Karte ist. Aber auch hier steckte der Fehler im Detail. Das Stück Plastik wollte ebenfalls nicht in das MBP 13″ Retina passen. Knapp einen halben Zentimeter stand es aus dem Gehäuse. Das sah unschön aus, war zwar noch vertretbar, aber die Angst, man könne an der herausstehenden Karte hängen bleiben, blieb. Und, erwähnte ich es schon, es sah einfach unschön aus, so einen pinkfarbenen Pinorek aus dem Alu-Unibody herausschauen zu lassen.

Es gab noch eine PTY-Variante für das MBP Pro 13″ Retina, die mit über 80 Euro aber teuer war und den Speicher gleich mitlieferte. Außerdem war sie nicht lieferbar. Amazon kündigte dann vor etwa zwei Monaten das Nifty MiniDrive an und endlich gab es hier auch eine Version für das 13″ MBP Retina. Das musste jetzt aber passen!

Also bestellte ich für knapp 35 Euro und wartete geduldig bis Ende Dezember. Heute frisch von der Post abgeholt, ausgepackt, Micro-SD rein, ab ins MacBook und siehe da, es schließt bündig ab, niemand merkt mehr, dass da etwas nicht hingehört.

Nifty liefert ein kleines Werkzeug mit, mit dem man das MiniDrive auch anschließend wieder aus dem Gehäuse bekommt, ohne sich die Fingernägel zu brechen. Und eine 2 GB Micro SD war auch noch dabei … na ja, was soll ich mit der?

 

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