Archiv für den Monat März 2014

Tastatur? Wie rückständig – XBox One einen Schritt weiter in die Zukunft

Da steht sie nun im Wohnzimmer. Nach sieben Jahren hat wieder ein NextGen-Gerät Einzug bei mir erhalten.

Nach Online-Zwang und mangelnder Abwärtskompatibilität, lauten optischen Laufwerken des Vorgängers und permanenten Abstürzen wollte ich eigentlich back to the roots gehen und mir eine Sony Playstation 4 zulegen. Tatsächlich habe ich mit Sonys Urplaystation meine ersten Konsolenspielerfahrungen gesammelt. Von einem Telespiel mal abgesehen. Atari, Sega und Nintendo waren mir zwar bekannt, habe ich aber nie besessen.

Mit der ersten XBox wechselte ich ins Microsoft-Lager. Hauptsächlich wegen HALO. Und dabei bin ich geblieben. Die XBox-360 gab es sogar noch in einer zweiten Version mit größerer Festplatte, die allerdings ratzfatz voll war. Auf die Slim-Edition mit deutlich leiserem CD-Laufwerk bin ich dann nicht mehr gestiegen, sondern habe das NextGen-Feeling abgewartet.

Nun ist es doch nicht die PS4 geworden. Microsoft hat den Online-Zwang aufgehoben, die PS4 ist genauso wenig abwärtskompatibel und vor allen Dingen eines nicht: lieferbar. Obwohl seit Ende Oktober auf dem Markt ist es verdammt schwer zum regulären Preis eine PS4 zu bekommen. Die Titelauswahl lässt genauso zu wünschen übrig, wie die der XBox-One. Das Meiste erscheint erst noch.

Die XBox hat jedoch zwei Vorteile: Sie ist lieferbar und … HALO. Außerdem hat Microsoft auf der XBox-Seite bereits locker STAR WARS BATTLEFRONT angekündigt. ‚lujah soag i. Zumal auch einige Premium-Events auf der XO laufen, wie beispielsweise das Second Assault DLC für Battlefield 4, das Monate vor allen anderen Plattformen für XO-Spieler verfügbar war.

Da steht sie also … das eckige, kantige Gerät, das zunächst an das Design eines Videorekorders aus den frühen 80ern erinnert. Da denkt man sofort an Betamax.

Aber gestern war gestern.

Heute ist morgen.

Zumindest bei Microsoft.

Während Scotty noch eine Tastatur als rückständig bezeichnete, laufen wir langsam aber beständig in ein Zeitalter der Sprachsteuerung. Google Now, Siri, Android Wear machen es vor und Microsoft zieht mit.

Die XO lässt sich dank des Kinect-Sensors zum großen Teil über Sprache steuern. Das fängt bereits beim Einschalten an.

Du betrittst dein Spielezimmer und sagst „XBox einschalten“ – die Konsole springt aus dem Standby, gleichzeitig schaltet sich der Fernseher ein und du bist bereits mittendrin. Das ist sogar cooler als eine Gestensteuerung, die auch mit dem neuen Kinect-Sensor noch ausbaufähig ist. Da hängt noch zu viel von geradlinigen Bewegungen ab, um einen „Mausklick“ zu simulieren oder zur Startseite zurückzugehen. Fixer geht es mit „XBox Startseite“. Verbal. Die Konsole reagiert prompt.

Und sonst? Sie ist leise. Herrlich leise. Das Dashboard ist an die Metro UI von Windows 8 angelehnt und die Spielehandhabung erinnert an einen Steam-Account auf dem PC. Du kaufst online oder im Laden, das Spiel wird installiert, auch wenn du eine DVD/Blu-ray davon hast. Der Spielstand wird in der Cloud gespeichert.

Platzprobleme? Spiel deinstallieren. Wieder Lust auf ein altes Spiel? Neu installieren und dein Spielstand ist da verfügbar, wo du mit dem Spielen aufgehört hast.

Mühselige Buchstabeneingabe via Controller? Vergiss es. Pack XBox Smart Glass auf dein Tablet und tippe längere Texte und Codes einfach über die Bildschirmtastatur.

Ach ja … Tastaturen sind rückständig … aber die komplette Texteingabe versteht die Konsole noch nicht verbal.

Der Blu-ray-Player ist abgenabelt, die Scheiben spielen nun von der Konsole. Genauso wie Amazon Instant Video.

Und ja, Spiele gibts auch, darunter auch Exklusivtitel, mal abgesehen von HALO kam gleich das brandneue Titanfall mit. Ich dachte erst, in riesige Mechs steigen wäre nichts für mich – weit gefehlt. Das Spiel ist eine Klasse für sich.

Sorry, Sony, der Punkt geht an Microsoft. Ihr wolltet ja nicht.

 

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Und heute dann … der Segen: Microsoft Office für iPad

Ich hab sie alle gehabt … ähm, probiert. Textverarbeitungsprogramme für Tablets.

Polaris Office, 1A Writer, Pages, Documents to Go, Quickoffice und wie sie alle heißen. Letztendlich war nichts dabei, was mir das Arbeiten an einem längeren Text auf einem Tablet ermöglicht hätte.

Wenn demnächst der RETTUNGSKREUZER IKARUS-Sonderband mit meiner Kurzgeschichte „Am Rande der Ewigkeit“ erscheint, findet ihr im Nachwort einen Hinweis, dass die Story komplett auf einem Tablet geschrieben wurde.

Bei einer kurzen Erzählung und als Experiment war das machbar, aber die Bearbeitung des Textes erfolgte dann auf einem großen Schirm.

Am Komfortabelsten hatte ich noch Polaris Office gehalten, das Programm hatte allerdings ein Riesenmanko: Es ließ sich nicht ans Textende springen. Zwar wurde im Lesemodus eine Spalte mit verkleinerten Seiten angezeigt durch die man mit Wischbewegungen rasch durchblättern konnte, aber das macht man vielleicht noch bei 20 – 50 Seiten mit, nicht aber bei 300 bis 600 Manuskriptseiten.

So blieb dann „Am Rande der Ewigkeit“ mein bisher einziges vollendetes Manuskript auf einem Tablet-PC.

Heute hat Microsoft endlich eine abgespeckte Office-Suite für das iPad vorgestellt, nachdem das iPhone vor einiger Zeit schon bedacht worden war.

Eines muss man den Mädels und Jungs aus Redmond lassen: Sie sind schnell.

Kaum dass ich heute Abend von der Präsentation gelesen habe, waren die entsprechenden Apps auch schon online. Wer sie nicht findet, muss sich eines Tricks behelfen.

Für das Arbeiten mit MS Office für iPad ist ein Office365-Abo erforderlich. Das Gute ist: Wenn man eine 5er Lizenz für PC und Mac hat, braucht man für eine mobile Variante nicht eine der Lizenzen zu opfern. Die mobilen Lizenzen laufen außer der Reihe separat.

Wer ein 365-Abo sein eigen nennt und beim iPad im AppStore die Office-Apps nicht findet, kann sie wie folgt auf seinem iPad installieren:

Im Web die Office365-Seite aufrufen, einloggen und in den Kontoeinstellungen das Abo aufrufen. Nach der Auflistung der bisherigen Installationen gibt es einen Punkt „Mobile Versionen“. Dort Office für iPad auswählen und schon gelangt man zu einer Seite auf der die drei zur Verfügung stehenden Programme (Word, Excel und Power Point) mit Links zum iTunes-Store zu finden sind.

Im iTunes Store die iTunes App öffnen und die Programme installieren. Wer sie nicht in iTunes haben will, kann die Installation auch abbrechen, denn im AppStore des iPads wird unter „Einkäufe“ dann sofort die App mit dem Cloud-Symbol angezeigt, sodass die sie sofort auf dem Pad installieren könnt.

Leider lässt Office für iPad nur zwei Speichermöglichkeiten zu: entweder das iPad selbst oder den hauseigenen Clouddienst OneDrive (vormals SkyDrive). Eine Dropbox-Verknüpfung gibt es bedauerlicherweise (noch) nicht.

Wer Texte oder Tabellen auf dem iPad bearbeitet, wird dies sicherlich nicht oder nur in extremen Notfällen mit der Bildschirmtastatur tun. Dafür ist das Display einfach zu klein, um sinnvoll damit an längeren Texten arbeiten zu können. Microsoft hat externe Tastaturen für das iPad mit einer Reihe von Shortkeys bedacht, so lässt sich mit der CMD-Taste plus Pfeil-runter in Windeseile das Ende des Dokuments erreichen. Und das ging gerade bei einem ausgewählten 600.000 Zeichen Manuskript in weniger als einer Sekunde.

CMD+ Pfeil-oben schnellt wieder zum Textanfang zurück.

Willkommen in der Gegenwart. Wer jetzt noch mit  dem Kauf eines MS Surface Tablets spielt, ist total pläääd.

MS Word für iPad

MS Word für iPad

MS Excel für iPad

MS Excel für iPad

Menüstruktur wie in OneDrive

Menüstruktur wie in OneDrive

HTC One (M8)

Gestern hat die High Tech Computer Corporation ihr neues Smartphone Flaggschiff präsentiert.

Im Vorfeld war die Rede vom ALL NEW HTC ONE – da fällt man schnell in alte Gewohnheiten und nennt es HTC One 2 (wie seinerzeit bei Apples iPad 3, das als „Das neue iPad“ auf den Markt kam).

Dankbarerweise hat HTC sein neues Flaggschiff nun einfach nur HTC One mit der Bezeichnung M8 dahinter genannt. Der letztes Jahr erschienene Vorgänger lief unter der internen Bezeichnung M7.

Bevor ich fortfahre verweise ich noch auf meinen Artikel vom 14.01. mit Gedanken über die Notwendigkeit einer Smartphone-Anschaffung im Jahr 2014.

Mal abgesehen von allen sich in den Markt drängenden chinesischen Günstiganbietern wie Huawei, Oppo Electronics & Co. und auch von den eher als Randerscheinungen zu bezeichnenden „Großen“, die Smartphones nicht als Kerngeschäft auf den Markt werfen, wie ASUS, ACER oder demnächst auch Lenovo, so ist unter den richtig großen Namen der Branche der Drops so gut wie gelutscht.

Samsung hat das Galaxy S5 vorgestellt.

SONY das Xperia Z 2

HTC nun das One (M8).

Motorola hat mit dem Moto G im Günstigsektor und mit dem Moto X im Mittelklasse-Segment bereits sein Pulver verschossen.

Fehlt noch LG, das zwar bereits mit dem Phablet LG (Optimus) G Pro 2 von sich Reden machte, jedoch im echten Smartphone-Bereich noch das LG G 3 in der Hinterhand hat. Wenn sie in ihrem Turnus bleiben, werden wir erst im Herbst damit rechnen dürfen.

Dann aber wird wohl auch Apple im September soweit sein, das iPhone 6 zu präsentieren und auf den Markt zu werfen.

Allein die Technik und Innovationen betrachtet, stehe ich nachwievor hinter meinem oben erwähnten Artikel. So gesehen ist bisher der Kauf eines neuen Telefons nicht notwendig.

Der neue Schnappdrache 801 mag ja schneller als das Vorgängermodell sein, ob dahinter dann ein wirklicher Nutzen steht, der die generelle Bedienung flüssiger macht oder ob sich das nur bei Spielen mit Extrembelastung bemerkbar macht, muss wohl jeder für sich entscheiden.

Trotz Herzfrequenzsensor hat das das S5 von Samsung nicht wirklich viel neues gebracht. Design gleich, Plastik blieb. Ob S3, S4 oder S5 – gehoppst wie gesprungen. Jedes Jahr nur ein bisschen aufgebohrt.

Das Xperia Z spricht mich nachwievor nicht an. Das erste Z hatte ich in der Hand und habe ihm eine ultraschlechte Blickwinkelabhängigkeit attestiert. Darüber hinaus ist der „flache, aber eckige Kasten“ nun wirklich kein Handschmeichler. Trotz Spritzwasserschutz kam das Z genauso wenig für mich in Frage wie der schnell hinterher geschobene Nachfolger Z1, der zumindest das Display ausbesserte.

Allein optisch bringt mich auch das neue Z2 nicht nach vorne.

Was LG zaubert, wissen wir noch nicht. Wenn sie auch nur die gleichen Specs abliefern, wie der Wettbewerb, werden wir hier vielleicht keine nennenswerten Überraschungen erwarten dürfen.

Auch das HTC One (M8) ist ein Gerät, das einen Wechsel vom M7 oder einem anderen Flaggschiff der Konkurrenz nicht zwingend notwendig macht.

Die Doppelkamera mit dem nachträglich verstellbaren Fokus ist ein nettes Gimmik, aber wer ernsthaft erwägt Fotos zu machen, wird sicherlich nicht auf eine Smartphone oder Kompaktkamera zurückgreifen. Für Hobbyknipser ist da ein Telefon wie das M8 schon wieder viel zu teuer, wenn es man nur wegen der Kamera Features kauft.

Ganz toll: HTC verbaut als Frontkamera eine 5 MP Linse. Dürfte momentan einmalig auf dem Markt sein, bisher hörte der Spaß für Selfies bei 3 MP auf. Wenn jetzt noch ein Frontblitz an Bord wäre, hätten die 5 MP auch noch einen Sinn, da dieser aber fehlt, muss schon eine ordentliche Beleuchtung her.

Den vorne vergeblich zu suchenden Blitz findet man auf der Rückseite. Dort verbaut HTC beim M8 einen Doppelblitz mit herkömmlich kaltem (blauen) LED-Licht und einem wärmen Licht, was für satte Farben bei den Aufnahmen sorgen soll.

Drei wichtige Neuerungen gibt es dann aber doch:

1. Der auf 5″ angewachsene Bildschirm hat integrierte On-Screen-Tasten, die man es von einem Plain Android gewohnt ist. Keine Softkeys mehr, die sich unterhalb des eigentlichen Displays befinden. Damit nimmt man den 5″ gleich wieder etwas Platz weg, der für die Button-Reihe herhalten muss. Und das Display selbst lässt iPhone-Jünger in Jubelspottrufe ausbrechen. Was gab es doch für einen Aufschrei in der Android-Gemeinde, das als iPhone 5 mit 4″ Display herauskam und Apple nichts anderes getan hat, als das Display zu strecken. Im Gegensatz zu festen Formaten bei Fernsehern oder Tablets (16:9, 16:10, 4:3) folgen die Displays von Smartphones keinem sinnvollen Schema. Schon das HTC One M7 war einfach in die Länge gezogen worden, statt proportional den Bildschirm in Länge und Breite zu  strecken. Auffällig war das beim Vergleich mit dem Nexus 4, das bei gleicher Bildschirmdiagonale wesentlich breiter, dafür aber kompakter wirkte, das das HTC-Gerät.

Nun hat es HTC wieder getan. Breiter ist das M8 kaum geworden, dafür aber so ultralang, dass man fast an Phabletgröße heranreicht. 146 mm – zum Vergleich: das Display das LG G2 ist 0,2″ größer als das des HTC One M8, aber das G2 misst in seiner Länge nur 138 mm. Das Xperia Z2 ist zwar einen Millimeter länger als das HTC One, hat dafür allerdings auch eine 5,2″ Diagonale.

Grund für den langen Korpus sind die Boomsound-Stereolautsprecher, die HTC wieder auf der Vorderseite verbaut hat.

2. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger und außer Samsung allen anderen Smartphone-Herstellern, ist HTC wieder dazu übergegangen, seinen Geräten Speicherupgrades in Form eines Micro-SD-Karten-Slots zu spendieren. Und hier setzt man gegenüber den Koreanern von Samsung noch eins drauf: Während das S5 maximal mit 64GB-Karten gespeist werden kann, arbeitet das HTC One sogar schon mit den neuen 128 GB Micro-SDs.

3. Das vom LG G2 bekannte Knock-Feature, das ein Aufwecken des Smartphones aus dem Ruhezustand durch zweimaliges Tippen auf den Bildschirm ermöglicht, ohne die Ein-und-Austaste zu drücken, ist bei HTC nun ebenfalls an Bord. Darüber hinaus ermöglichen Wischgesten bei ausgeschaltetem Schirm die Aktivierung bestimmter Abläufe, zB das Aufrufen der letzten App.

Das war es im Prinzip schon. Wechsler sollten nur noch bedenken, dass HTC nun als zweiter Hersteller nach Apple eine NANO-SIM verwendet.

XFLAT Up – Wandhalterungssystem für Tablets

Man kann Tablet-PCs in der Hand halten.

Oft genug kommt man dann doch in die Verlegenheit und will es irgendwo ablegen. Diverse Ständer und Taschen gibt es dafür, doch was ist eigentlich mit einer Wandhalterung?

Tablet für eine Android/iOS-at-Home-Lösung? Kontrolle von Licht, Heizungsthermostaten, Fensterrollläden, elektrischer Fensteröffnung, als interaktive Rezeptbibliothek in der Küche oder als Multimediagerät in jedem Zimmer?

Bei Wandhalterungen scheiden sich die Geister und wenn man nach den „Einfach ohne zu bohren und schrauben“-Lösungen geht, liegen die Tablets bei nächster Gelegenheit auf dem Boden, weil saugnapfbewehrten Haltern grundsätzlich nicht zu trauen ist.

Die Firma XFLAT bietet mit seinem Up-System eine schöne Alternative. Ein runder, drehbarer Knauf wird mittels einer einzigen gedübelten Schraube an eine Wand angebracht. Das Tablet (ein 7,9″ iPad Mini passt genauso, wie der 10.1″ Androide) wird in ein Drei-Arm-Schienen-System mit einem herausziehbarem Arm eingeklemmt und dann einfach in den Knauf eingehakt.

Egal ob Hoch- oder Querformat, durch den Dreheffekt des Knaufs ist jede Variante wählbar.

Mein erstes Up hängt im Bad an einer spritzwassergeschützten Stelle, um mich morgens mit Musik aus Spotify-Playlists, dem Wetter und aktuellen Nachrichten zu versorgen.

Androidengejammer

Das sind nicht die Droiden, dir ihr sucht!

So langsam glaube ich das auch. Gibts eigentlich schon ein Android-Gerät, dass absolut flüssig läuft? Seit 2010 bin ich auf der Suche nach und in den Anfängen war ich fest davon überzeugt, dass Android besser als iOS ist.

In Sachen Aktualität und sauberes Arbeiten stoße ich aber immer wieder an die Grenzen aus Mountain View.

Werfen wir mal einen Blick zurück.

April 2010. Das HTC Desire ging an den Start. Zu der Zeit ein High End Smartphone mit dem größten Speicher, der jemals in einer mobilen Einheit dieser Größe verbaut war.

Einen Monat später hat Samsung mit dem Galaxy S HTC vom Thron gestoßen. Und einen weiteren Monat später merkte ich, dass der ach so große Speicher des HTC Desire in Nullkommanix überfüllt war. Es begann eine Zeit der Deinstallation von Apps, die man nicht unbedingt benötigt. Frustrierend.

Januar 2011: Das ambitionierte ADAM-Projekt von Notion Ink mit einer nicht funktionierenden völlig unausgereiften Eden UI. Erst ein Custom Rom machte es einigermaßen fit, allerdings zum Arbeiten nicht zu gebrauchen. Miserable Akkulaufzeit, schlechter Bildschirm und träge.

Juni 2011: ASUS EEEPad Transformer. Ja, hallo, das war schon mal eine andere Geräteklasse. Mit Honeycomb schien alles besser zu laufen … zumindest am Anfang. Aber dann mehrten sich die Abstürze von Programmen und die Ruckler. Endloses Booten, träge Bildschirmtastatur.

Juni 2011: Samsung Galaxy S2 – ein Kracher. Doch was passierte da? Das Gerät stürzte zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ab und bootete selbstständig neu oder blieb einfach aus, ohne das man es merkte, wenn man es nicht gerade aus dem Standby weckte. Und der berühmte: Ich-bleib-an-Bildschirm, nachdem mich eine Terminerinnerung … nun erinnerte.

September 2011: Acer Iconia A100 – was war das denn Acer? Der Bildschirm eine Katastrophe. Das Gewicht und die Gerätedicke eine … Katastrophe. Die Akkulaufzeit … welche Laufzeit?? Weg damit. Nur schnell weg damit.

Dezember 2011: Samsung Galaxy Note – hoppala. Irgendwie damals zu groß zum Telefonieren, auch wenn der Trend heute ein ganz anderer ist. Gleiche Probleme wie das S2. Neuboots oder Hänger oder Abstürze und diese unsägliche Terminerinnerung, die den Bildschirm einfach anließ.

Januar 2012: ASUS EeePad Transformer Prime. Hallelujah! Mittlerweile ja bei Ice Cream Sandwich angelangt. Und dann … nach ein paar Monaten wurde das Gerät irgendwie träge. Die Bildschirmtastatur wollte noch immer nicht flüssig tippen.

Mai 2012: Das Apple iPad 2. Meine Fresse, was für ein Unterschied in der Performance. Flüssig. Butterweich. Stylisch. Ansprechend. Keine Ruckler.

Meine ehemaligen Vorurteile, gerade was den Vorwurf „Datenkäfig“ anbelangte waren Dank Dropbox schnell fortgewischt.

Und mal ganz ehrlich: Bis heute hat nicht ein einziges meiner iPads oder das iPhone sich mit einem Rechner oder iTunes verbunden. Ich brauche iTunes nicht, um Daten zu tauschen.

Juni 2012: Das Samsung Galaxy S3 – Hallelujah! Geiles Gerät. Die Ruckler bei überfrachteten Homescreens habe ich ihm verziehen. Nicht aber die Selbstboots nach Abstürzen und erst recht nicht, dass der Bildschirm nach Terminerinnerungen wieder angeblieben ist.

Oktober 2012: Das Nexus 7. Das war fast, aber auch nur fast okay. Man durfte den Akku niemals unter die 3%-Marke fallen lassen, denn dann war ein Wake-up des Gerätes nur noch möglich, wenn man es gefühlte 14 Stunden an die Ladebuchse hing. Irgendwas war da nicht ganz koscher. Aber 7″ war nicht wirklich meins. Zu klein für ein Tablet.

Oktober 2012: Kindle Fire HD. Ein Androide mit extrem angepasster UI, sodass Android nicht mehr wieder zu erkennen war. Insgesamt flott. Allerdings ist die UI zu stark an Amazons „Wir wollen verkaufen“ angepasst. Ein reines Consumer-Produkt. Zum Arbeiten eher nicht zu gebrauchen. Extrem lange Akkulaufzeit!

November 2012: Samsung Galaxy Note 10.1 – Sehr schönes Arbeitsgerät. Hat echt Spaß gemacht. Nur zwei Dinge haben keinen Spaß gemacht. Wenn nach einer Terminerinnerung wieder mal der Bildschirm anblieb und der Akku leergesaugt wurde. Und das letzte Samsung Update, das einen Loopboot verursachte.

Januar 2013: Nochmal das Galaxy S2 als Firmenhandy. Als es dann unterwegs einfach abstürzte und nur durch Akku raus und wieder rein bootete, hatte ich so langsam die Nase voll von Samsung-Geräten.

März 2013: Das Nexus 4. Super Preis. Super Gerät. Aber trotz Android Jelly Bean und „Project Butter“ lief das alles andere als butterweich. Ein paar Totalabstürze hatte es auch. Ich weiß nicht, was das soll.

April 2013: Das HTC ONE. Bravo, bravo nach Taiwan. Neben dem edlen Design hat HTC hier eine Menge richtig gemacht. Die Software lief erstmals megaflüssig. Keine Abstürze, nur hin und wieder mal einen Hänger, wenn ich zu ungeduldig war. Einziger Kritikpunkt: der Powerknopf auf der Oberseite des Gerätes. Ich habe meine Geräte vor mir auf dem Tisch liegen, da ist es zu umständlich erst oben rumzufummeln und nach einem Knopf zu suchen, der auch noch tief in der Versenkung liegt. Entweder ein Homebutton mit Wake-up-Funktion ist Pflicht oder eine Wahnsinnsfunktion wie das „Knock“ von LG.

April 2013: iPad Mini – so gut wie das iPad 2, nur kleiner. Und der 8″ Faktor ist optimal für ein Kleintablet!

Juni 2013: Samsung Galaxy Note 8.0 – Klasse Gerät, genau wie der große Bruder. Für Notizen im Portraitformat wesentlich besser geeignet als ein 10.1 Tablet mit 16:9 Ratio. Allerdings: Terminerinnerung? Eingeschalteter Bildschirm? Akku leer?

Same Procedure, wie bei allen anderen Samsung-Geräten, was zunächst erst einmal bei mir zu einem Samsung-Stopp führte.

Oktober 2013: LG G2 – Erstgerät eine Katastrophe. Es bootete ständig selbst neu. Nach zwei Tagen wieder zurückgeschickt und ein Ersatzgerät bestellt. Danach war ich zu Tränen gerührt. Ein Androide zum Wohlfühlen. Schnell, flüssig, läuft. Manko: Die hochgelobte Kamera macht nicht wirklich die Bilder, die ich erwartet habe. Zu starkes Rauschen, trotz Bildstabilisator und 13MP.

Inzwischen habe ich auch beim G2 Ruckler und Hakler … allerdings benutze ich einen Launcher, der noch in der Beta-Phase ist, sodass diese Aussetzer diesem geschuldet werden können.

Allerdings habe ich seit einer Woche ein Problem mit der Standard-Android-Mail-App: Sie empfängt und sendet keine Mails mehr. Das Microsoft Exchange Konto habe ich komplett vom Gerät verbannt und meine IMAP-Mails von 1und1 rufe ich über die 1und1-Mail-App ab. Gmail und Outlook-Mail laufen problemlos.

Ich hoffe, dass das Android 4.4 Update das Problem behebt. Nur, wann kommt es? Android 4.3 hat LG mal locker ausgelassen.

November 2013: Lenovo Yoga Tablet 10.1 – meine Güte, die haben vielleicht eine UI gebastelt – da könnte man glatt den Finger in den Hals stecken. Alle App-Icons wurden direkt auf den Homescreen geklatscht (wie bei iOS). Keine App-Schublade, wie man es von Android gewöhnt ist.

Gerät läuft mit 4.2.2 einigermaßen, allerdings installieren sich Programme aus dem PlayStore oft doppelt, sprich es werden App-Icons zwei oder dreimal angezeigt. Entfernen kann man die überflüssigen Icons auch nicht, da man dann das ganze Programm deinstalliert.

Habe spaßeshalber APEX als Launcher installiert: Unzumutbar. Das Gerät reagiert mit APEX so furchtbar träge, dass der ADAM von Notion Ink eine Rennmaus dagegen war.

November 2013: LG Pad 8.3 – tja, wäre ein Träumchen geworden. Leider Lichthöfe, Ruckler und schranzige Lautsprecher. Gar nicht erst den Versuch gemacht, ein Ersatzgerät zu bestellen.

November 2013: iPad Air – der Tablettraum schlechthin. Schnell, butterweich, lange Akkulaufzeit, handlich, leicht, dünn. Perfekt!

Februar 2014: ASUS MeMo Pad 10.1 FHD LTE: Ach, komm ASUS, wo bleibt das 4.3-Update? Alle anderen MeMo Pads haben es bereits, da kann doch auch die LTE-Variante mal nachgeschoben werden, oder?

Wischen über die Homescreens: Weich und fluffig ist was anderes. Spürbare Microruckler, die ins Auge stechen. Hin und wieder ein Haken, verzögerte Start von Apps oder nicht reagieren des Displays beim Druck auf Buttons in diversen Anwendungen.

Bildschirmtastatur: Hakt genauso stark wie seinerzeit bei den Transformers. Das muss doch besser hinzukriegen sein!

Und der Clou: Die SD-Karte wird in regelmäßigen Abständen aus dem Gerät geworfen. Da hilft auch kein Herausnehmen und wieder Einführen, erst ein Neustart lässt das MeMo Pad den externen Speicher wieder erkennen.

Tja und trotz alledem liebäugle ich schon mit dem nächsten Androidgerät in Richtung Samsung Galaxy Note Pro 12.2 – was soll man davon halten?

In diesem Sinne – einen schönen Abend!

Was ist eigentlich aus dem Tegra Note 7 geworden?

So gerne ich TechBlogs lese, um mich über Neuigkeiten zu informieren, so sehr rege ich mich darüber auf, wenn sie dann als nächsten Tagesordnungspunkt Unprofessionalität aufrufen. Zum einen sind das die ständigen Gerüchte über neue Geräte. Muss man wirklich jedem noch so kleinen Fitzelchen hinterher gehen und sich damit auf BILD-Niveau begeben? Fakten wären mir lieber als Gerüchte, die sich dann doch wieder nicht bewahrheiten.

Die andere Sache ist die Nachlässigkeit, wenn es darum geht News vom Schirm zu verlieren. Da werden vollmundig Ankündigungen als Content gebracht und hinterher verfolgt niemand mehr das Resultat oder stellt etwas in Frage. Das ist Laienjournalismus, tut mir Leid.

So geschehen bei der Amazon-Ankündigung, die dann offenbar nicht stattfand.

Aber auch beim Tegra Note 7. Munter wird drauflos geplappert, dass das 7″-Tablet aus dem Hause NVIDIA ab Mitte Januar in Deutschland verfügbar ist.

Schön. Und dann? Kräht kein Hahn und keine Henne mehr danach, weil die guten Blogger ihren Displays ein Clear Screen verpasst haben und sich offenbar keine Notizen machen.

Es ist Mitte März und das Tegra Note 7 ist keineswegs seit Januar verfügbar. Der einzige Online-Shop, der das Gerät überhaupt listet ist Comtech. Zuerst für 219 Euro, mittlerweile für 239 Euro – Angebot und Nachfrage bestimmen hier den Preis. Allerdings hat es bisher keine „Auf Lager“-Meldung gegeben, sondern immer nur den Status „Vorbestellbar, lieferbar in 1 -2 Wochen“ oder „in 1 Woche“. Ob dann die Vorbestellungen abgearbeitet oder nur wieder verschoben werden, vermag ich nicht zu sagen.

Notebooksbilliger.de hatte das TN7 ebenfalls im Angebot, hat es dann aber herausgenommen, offenbar weil es doch nicht lieferbar ist.

Ist ja alles halb so wild, aber warum geht denn keiner von den selbsternannten Journalisten mal der Sache nach? Da werden dann lieber 20 Artikel über das Samsung Galaxy S5 verfasst, die sich inhaltlich drei- und vierfach wiederholen als stecke man in einem Teufelskreis und wüsste über nichts anderes zu berichten.

Wie war das mit dem Strickblog, mit dem man Geld verdienen kann, da es doch nur auf den Content ankommt.

So langsam fehlt mir aber der Content, ganz ehrlich, Leute.

Just my two cents.

Android-Standard-Mail-Client: Autsch! – Keine Nachrichten mehr

Ein seltsames Phänomen hat mich angefallen, ohne dass ich bisher eine Erklärung dafür gefunden habe.

Vor zwei Tagen stellte ich fest, dass mein LG G2 Android-Smartphone mit der Standardmail-App mein bei 1und1 gehostetes IMAP-Konto nicht mehr abruft. Das ebenfalls über diese Mail-App laufende Microsoft Exchange-Konto klappte noch hervorragend.

Nachdem ich das IMAP-Konto zweimal gelöscht und neu eingerichtet hatte, tat sich hinsichtlich Mails noch immer nichts.

Das Mailkonto selbst war erreichbar und konnte problemlos über 1und1 Webmail und auch über iPhone und iPad abgerufen werden.

Zu Hause ließ sich dann auch der Abruf über die Standard-Android-Mail-App auf dem ASUS MeMo Pad tätigen, nur auf dem G2 verweigert das Programm den Dienst. Zwar gibt es an, das Mailkonto synchronisiert zu haben, jedoch bleibt das Postfach leer.

Als Workaround habe ich dann die 1und1-Mail-App installiert und rufe seit vorgestern die Mails vom IMAP-Konto darüber ab.

Heute allerdings streikte die Standard-Mail-App auch bei den Exchange-Mails. Die letzte Mail wurde von gestern Abend angezeigt, alle Mails, die heute reinkamen nicht mehr. Auch hier ließ sich wieder aktualisieren und die App behauptete, mit dem Exchange-Server synchronisiert zu haben, doch neue Mails waren weder in der Inbox, noch ließen sich Mails verschicken (Fehlermeldung: Es gab Probleme beim Mailversand).

Ich löschte das Exchange-Konto, richtete es neu ein und für einen Moment ließen sich neue Mails abrufen. Danach lief jedoch wieder nichts mehr. Keine neuen Mails. Mailversand unmöglich.

Da alle anderen Verbindungen (Outlook-Mail, GMAIL, 1und1-Mail, generell Internet) problemlos funktionieren, bin ich etwas ratlos. Von einem Zurücksetzen des Gerätes habe ich bisher noch Abstand genommen.

Kennt jemand ein ähnliches Problem und weiß wo der Hase im Pfeffer begraben ist?

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