Archiv für den Monat April 2014

MwSt-Satz für Ebooks endlich gesenkt! Na und?

Die Große Koalition senkt den Mehrwertsteuersatz für Ebooks von derzeit 19% auf den reduzierten Satz von 7%, wie er bereits für gedruckte Bücher besteht. Völlig unverständlich ist in dem Zusammenhang, warum der Steuersatz überhaupt höher lag, zwar redet man sich gerne mit „neuen Medien“ heraus, doch das Produkt ist ein Buch ist ein Buch ist ein Buch.

Genau genommen müsste auch der Steuersatz für Audiobooks auf 7% reduziert werden. Denn auch das ist ein Buch ist ein Buch ist ein Buch und keine „Schallplatte“.

Aber gut, bevor jetzt alle Hurra! schreien, erstmal ganz ruhig bleiben, denn ihr glaubt doch nicht wirklich, dass jetzt die Verlage hergehen und den Verkaufspreis um 12% reduziert anpassen oder?

Nee, das passt nicht. Diese Gerechtigkeit gibt es nicht. Gab es schon nicht, als der Mehrwertsteuersatz von 16 auf 19 Prozent angehoben wurde.

Alles wurde teurer – aber viel teurer, als euch im ersten Moment bewusst wurde. Gerade im Bereich Einzelhandel (und da meine ich die Alleinunterhalter, wie Friseure, Imbiss-Besitzer etc.) wurde der neue Steuersatz einfach angepasst, indem man auf den bisherigen Verkaufspreis 19% rechnete.

Ja, wie? Das wusstet ihr nicht? Wieso ist denn wohl der Frittenpreis damals von 1 Euro pro Schale auf 1,20 Euro gestiegen?

Na? 1 Euro * 19% = 0,19 Euro + 1 Euro = 1,19 Euro – sieht doof aus, also gleich mal auf 1,20 Euro aufgerundet.

Dass 1 Euro Verkaufspreis aber bereits 16% MwSt beinhalteten hat dabei niemand berücksichtigt.

Und Fast Food ketten mogeln sich ohnehin schön and der Steuer vorbei und betreiben  die Steuerlüge schlechthin.

Was passiert, wenn du bei McDonald’s, Burger King & Co. etwas am Schalter bestellst? Man stellt dir die Frage, ob du es hier essen oder mitnehmen willst. Für statistische Erhebungen, ob das Restaurant ausgelastet ist oder nur Food to takeaway veräußert?

Weit gefehlt, hier geht es um die Steuertaste auf der Kasse und damit meine ich nicht die STRG-Taste. 19% für die Fritten und den Burger, wenn du ihn im Laden verspeist. 7% muss Ronald von McDonald jedoch nur an Vater Staat abführen, wenn du das Essen mitnimmst.

Ach, jetzt fällt dir auf, dass du den gleichen Preis bezahlst, egal ob du im Laden oder zu Hause isst? Tja, bleibt nur die Frage, wem du das Geld mehr gönnst, McD oder dem Staat  – der Geprellte bleibst du.

Also, mach dir keine Hoffnungen, dass Ebooks günstiger werden. Da ändert sich nichts.

Googe Drive muss noch lernen

Ich Wahnwitziger habe auf einem meiner Rechner meinen Dropbox-Speicherort in den Google Drive Ordner gepackt, um Drive auch mit Dropbox zu synchronisieren.

Der Vorteil von G-Drive: Kostet wesentlich weniger als Dropbox bei mehr freiem Speicher.

Der Nachteil: Google Drive ist in der Synchronisation immer noch arschlahm.

Seit zwei Wochen schaufelt mein iMac nun schon Daten zum Google-Speicherplatz hoch und hat gerade mal 10 GB geschafft.

Ich habe inzwischen ein halbes Dutzend Dropbox-Rechner synchronisiert, aber Google lädt im Schneckentempo. Das Schlimme aber: Trotz des offensichtlich langsam Upload legt mir G-Drive dabei meine Internetverbindung lahm.

Zwar lassen einige Geräte noch eine Verbindung zu (am selben iMac kann ich zumindest noch im Browser surfen; das Chromebook läuft auch noch), andere hingegen verweigern den Internetdienst.

Das fängt damit an, dass Thunderbird am selben iMac partout keine Verbindungen mehr aufbauen will, weder zum IMAP von 1und1 oder GMAIL noch zu einem der SMTP-Server. Mailen ist also nicht.

Und wehe ich komme auf die Idee, die XBOX anzuwerfen, das haut nämlich auch nicht hin, die verbindet sich dann gar nicht erst mit XBox-Live.

Also lässt sich die Aktion nur des Nachts durchführen. Vielleicht habe ich Glück und die 80 GB aus der Dropbox sind bis Weihnachten hochgeladen.

Google, mach was!

Schlemmerbericht Connie’s Diner

Was waren das noch für Zeiten, als das American Restaurant Bonnie’s Diner in Kamen einer Art Kette angehörte. Riesige Burgerportionen, tolle Home Fries, eine wahnsinnige Auswahl an Schnitzeln und Steaks.

Dann löste man sich aus der Kette und gab dem Kind einen neuen Namen: Connie’s Diner.

Zunächst veränderte sich außer dem Namen nicht viel, doch in der Zeit strickte man vieles neu.

Die Burgerportionen wurden kleiner, aus den Home Fries wurden olle Long Fries, die Ketchup- und Majonäse-Flasche verschwand vom Tisch ebenso wie Salz und Pfeffer.

Zwischenzeitlich führte mein ein elektronisches Bestellsystem ein: Die Kellner und Kellnerinnen liefen mit kleinen PDAs durch die Gegend und tippten die Bestellungen in die Geräte ein.

Nun der gestrige Besuch nach etwas über einem Jahr mal wieder.

Alles hatte sich verändert, nur eines nicht: Der Laden war wie immer randvoll.

Erste Überraschung: Keine Platzdeckchen aus Papier mehr auf den Tischen, als Unterlage. Die hatte ich gewöhnlich missbraucht um mein „Martin Kay was here“ im Autogrammstil zu hinterlassen.

Als die Bedienung meinte: „Sie bekommen von mir auch eine Nummer.“ schwankte ich zwischen freudiger Erwartung und Skepsis. Wenn die mich anbaggert, wieso siezt die mich dann? Und wieso wird hier überhaupt gesiezt?

Die Nummer war dann mit Kuli auf einem Abrisskellnerblock mit Schweppes-Werbelogo geschrieben.

„Wasn das für ’ne neue Nummer mit der Nummer?“

„Darüber läuft Ihre Bestellung?“

„Ja, wie jetzt? Wo sind denn die PDAs?“

„Ich arbeite seit einem Jahr hier. Habe ich nie gesehen.“

Hmpf. Ab ins Mittelalter. Ich bestellte eine Coke.

Nach 20 Minuten kehrte die Bedienung zurück und fragte, ob wir uns entschieden haben. Ich fragte nach meiner Coke.

„Die ist bestellt.“

„Rührt ihr die erst noch an?“

„Nein, aber es ist momentan sehr voll, auch da hinten am Tresen.“

Mein Blick schweift zum Tresen. Ich klemme mir die Antwort, ob ich kurz zu meinem Auto gehen soll, um die Pepsi-Flasche reinzuholen, die ich noch im Kofferraum habe.

Nach fünf Minuten steht die Tante wieder bei uns am Tisch und will unsere Bestellung aufnehmen. Mann! Ich hab mich noch gar nicht entschieden. Eigentlich wollte ich ein Steak, doch die Auswahl war auf drei magere Sorten beschränkt. Ich hatte nicht mal Gelegenheit, die Burgersorten zu studieren, also entschied ich mich in aller Eile und Drängelei für einen Cheeseburger mit Fritten.

Die Coke kam nach 30 Minuten. Das Getränkespielchen wiederholte sich auch bei meinen Freunden am Tisch.

Beim Essen gab es dann die nächste Überraschung: Eine Bestellung wurde falsch geliefert. Und zu spät.

Erster Anstich des Burgerbrötchens: Zäh wie Leder. Zumindest das Brötchen. Der Burger selbst war okay. Aber für das Geld, was man hier lässt, hätte man auch eben nach nebenan zu Burger King huschen können, um einen ordentlichen Whopper zu kauen.

Tja, ich hatte mal geplant, wenn ich furchtbar reich bin, mein Quartier im Hotel gegenüber von Connie’s Diner zu beziehen und in dem American Diner morgens Frühstücken, mittags Lunchen und abends Dinieren zu können. Aus die Maus.

Mächtig, aber dröge. Der Cheeseburger.

Mächtig, aber dröge. Der Cheeseburger.

Die Sache mit der Nummer. Ich hatte die 3 und bezahlte die 7.

Die Sache mit der Nummer. Ich hatte die 3 und bezahlte die 7.

Wearables werden der ganz große Hit

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen man einem Fremden über die Schulter schielte, um zu sehen, mit welchem Smartphone er da hantierte. Inzwischen gibts das Gefühl nicht mehr „Boah, der hat dies und das, das hätte ich auch gerne oder habe ich auch.“

Dafür sind Smartphones im Alltag schon zu gewöhnlich geworden. Interessiert niemanden mehr, ob das „Ah, guck an ein iPhone“ oder „Na hör mal, ein Galaxy S Sowieso“ ist.

Ganz anders beim neuen Trend. Niemand spricht mich an, was für ein Telefon ich in der Hand aber, aber jeder fragt sowohl nach dem UP!-Activity-Tracker an meinem rechten Handgelenk als auch nach der Pebble Smartwatch an meinem linken Handgelenk.

Und die Gleichgesinnten sind direkt unter uns. Neulich zeigte ich einem Bekannten den Funktionsumfang der Pebble, da klopfte es hinter uns an der Scheibe und ein Arbeitskollege meines Bekannten hielt sein Handgelenk hoch: Er grinste breit, denn er trug ebenfalls eine Pebble.

Heute an der Kasse der Tankstelle sprach mich der Kassierer an: „Sie tragen eine Pebble?“

Als ich mit einem Ja bestätigte, seufzte er. Er hat das Pebble Kickstarter Projekt unterstützt und seine Pebble hängt im deutschen Zoll fest, weil sie kein gültiges CE-Zeichen trägt. Die Vorabversionen, die an die Kickstarter-Unterstützer geliefert wurden, hatten die Kennzeichnung noch nicht.

Armer Mann. Die Kohle dafür sieht er nie wieder.

Aber die Begegnungen zeigen mir, dass das Interesse an Wearables stark in der Bevölkerung ist. Und auch wenn Samsung vorschnell sein eigenes Ding abzieht, stehen die Zeichen für Android Wear sehr gut, denn die Möglichkeiten, die sich über verbale Kommandos ergeben, bieten eine ganz andere Vielfalt, als ein Smartphone bisher abdecken konnte.

Die Spracherkennung an sich funktioniert dabei hervorragend, das merke ich, wenn ich mit Siri oder Google Now arbeite oder SMS, What’s App oder längere E-Mails diktiere, statt sie auf der kleinen Smartphone-Tastatur zu tippen.

Nun, seien wir mal gespannt auf die Google Watch von LG und die Smartwatch von Motorola – und sicherlich hat Apple für den Herbst auch noch etwas in der Trickkiste, denn die Gerüchte über eine iWatch verdichten sich langsam.

 

Tintenhain

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