Archiv für den Monat Mai 2014

Spotify stellt sich ein Bein – Sicherheitslücke wird einfach nur peinlich

WTF

 

Einfach mal die Fresse halten, so lautet die Devise, die sich viele Unternehmungen mal selbst beibringen müssten. Täglich ist von Sicherheitslücken die Rede. Dass das Sicherheitsempfinden der Menschen über den Jordan geht, liegt nicht an der Lücke, sondern eher an dem Bekanntwerden und Breittreten derselbigen.

Manchmal ist weniger einfach mehr – wie im Falle Spotifys. Spotify hat angeblich den Missbrauch eines Benutzerkontos festgestellt (eines! wohlgemerkt). Statt hier die Klappe zu halten, hat man nichts besseres zu tun als zuzugeben, dass es eine Sicherheitslücke gab, durch die jemand Zugriff auf das Benutzerkontos hatte.

Ja, Strike! Wir sind auch dabei, auch uns kann man hacken.

Klappe halten, statt sich damit zu brüsten, dass etwas passiert ist. Vor allen Dingen, wenn es nur einen einzigen Nutzer betrifft, dem nicht mal etwas „gestohlen“ wurde. Kein Datenabgriff von Zahlungsinformationen.

Also ist doch alles paletti oder nicht?

Nein, Spotify reagiert und schickt ein Update für die betroffene App (Android) ins Rennen. Statt aber einfach nur die App upzudaten bringen sie gleich eine ganz neue App in den Google Play Store.

Nicht schlimm? Doch, doch, denn:

1. Die alte App funktioniert nicht mehr!

2. Die neue App ist zwingend erforderlich.

3. Alle Offline-Playlisten müssen erneut als Offline markiert werden. Da wird die eine oder andere Downloadorgie wieder von vorne beginnen.

3.1. Wenn man den weltweiten Datenverkehr ankurbeln und künstlich Traffic generieren will, ist man hier ganz vorn dabei.

Ich vergebe hier die Preise Epic Fail, Facepalm Award und Sechs setzen.

 

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Der Gadget Gau

KGM Cover 001

 

Donnerstag war mal wieder einer dieser Tage. Kennt ihr das auch? Ihr habt irgendetwas, das normalerweise tadellos funktioniert und dann plötzlich nicht mehr?

Bei mir sind es Computer. Rechner. Technische Geräte. Wenn da mal der Wurm drin ist, etwas nicht blinkt, nicht piept, nicht druckt, nicht hochfährt, was auch immer … ich kriege dann Schweißausbrüche.

Da macht es auch keinen Unterschied, dass ich fünf Rechner habe, auf die ich zugreifen könnte, um den Ausfall von einem zu kompensieren. Die drei Tablets jetzt mal nicht mitgerechnet.

Fürchterlich.

Letzten Donnerstag rief zuerst die Sprechstundenhilfe eines Arztes an, bei dem ich nachmittags einen Untersuchungstermin hatte. Das Messgerät wäre leider ausgefallen und man müsse den Termin vorerst absagen.

Als ich gegen Mittag dann die Funktionen des Withings Pulse O2 demonstrieren wollte, stürzt der kleine Schmiergelklumpen doch beim Herzfrequenzmonitor ab, das Touchdisplay funktioniert nicht mehr, das Gerät lässt sich nicht abschalten oder neu starten.

Withings Pulse O2 Activity Tracker

Withings Pulse O2 Activity Tracker

Ich fülle bereits bei Amazon den Rücksendeantrag aus und bin gerade dabei, den „Rücksendeetikett drucken“-Button anzuvisieren, als mein Arbeitskollege meint „Jetzt ist es aus.“

Ah! Was hat er getan? In stoischer Gelassenheit den Funktionsbutton an dem Teil einfach viel, viel, viel, vieeeeel länger gedrückt gehalten, als man es für möglich halten sollte. Mehr als eine Minute war das auf jeden Fall.

Der Pulse funktionierte danach wieder tadellos. Alle Werte, die er über den Tag gesammelt hatte, waren noch erhalten.

Aber der Tag war ja noch nicht zu Ende. Am frühen Nachmittag verkündete die Pebble-App, dass ein Update vorliege. Ich entschloss mich, es herunterzuladen.

Die pfiffigen Kerlchen bei Pebble haben sich wohl gedacht, sie schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe, wenn sie den Download des Updates gleichzeitig mit dem Upload und der Installation der Firmware auf der Uhr kombinieren.

So was tut man doch nicht! *tadelnd den Zeigerfinger schwenke*

Es kam, wie es kommen musste. Wegen schwankender Internetverbindung brach der Download ab – und gleichzeitig die Firmwareinstallation. Hallelujah und heilige jiddische Gemeinde! Das war ein Schreck, als der Pebble-Bildschirm weiß wurde.

Nichts geht mehr. Wie beim Roulette. Der Einsatz gefiel mir jedoch nicht. Das Konsultieren der Pebble-Foren gab nur einen Klammeraffengriff preis, den man 30 Sekunden lang ausüben sollte, um in den Recovery Modus zu gehen und ein funktionstüchtiges Build aufzurufen.

Pustekuchen. Die Pebble reagierte nicht, warf nur eine Fehlermeldung aus, aber das war es.

Letzte Hoffnung: Den Akku entleeren und hoffen, dass das Ding wieder läuft. Vier Tage lang trug ich die Uhr in meiner Laptoptasche spazieren. Gestern Morgen holte ich sie erstmals heraus. Das Display war immer noch E-Ink-Blank. Kurz den 30-Sekunden-Griff getestet, nichts passierte. Keine Fehlermeldung mehr. Ich beschloss, dass der Akku leer war und klinkte das Ladekabel ein.

Gott sei Dank, die Pebble fuhr wieder hoch. Sie hatte natürlich ihre Einstellungen verloren, aber die waren mittels erneutem Pairing mit dem iPhone ratzfatz wieder drauf.

Pebble Smartwatch

Pebble Smartwatch

Dafür schwächelt jetzt meine Withings Körperwaage. Die Zeigt mir doch glattweg ein falsches Gewicht an!!

Oder …?

iOS vs. Android – Apple scores (Update)

20140507_182329Zwischendurch mal wieder was vom Gadget-Papst.

Update: Der Mangel bei der Textdarstellung im Display des Fahrzeugs unter Android bezieht sich auf die Apps Spotify und Audible. Ob Play Music ordentlich abspielt habe ich nicht ausprobiert, da ich sie nicht nutze.

 

Seit einem halben Jahr nutze ich iOS auch im Bereich Smartphone auf beruflicher Ebene. Zuvor war Android in diesem Segment am Start, da ich bisher zwei Faktoren hatte, die für mich persönlich für Android sprachen: Dicke Finger und darauf verlassen, dass etwas erledigt wird.

Im Klartext: Mit 4″ Display-Größe ist mir das aktuelle iPhone immer noch zu klein, um auf der Tastatur ordentlich und einigermaßen fehlerfrei tippen zu können. Des Weiteren sind die Multitasking-Fähigkeiten von iOS immer noch wenig mehr als rudimentär. Dass die Uhr des iPhones selbstständig weiter geht grenzt da fast schon an ein Wunder. Dropbox-Daten und Evernote-Sync funktionieren nur, wenn die Apps geöffnet sind, obwohl „Hintergrundaktualisierung“ im Menü gewählt wurde. Und mit geöffnet meine ich: visuell im Vordergrund. iOS schließt Apps fast im Vorbeigehen und NEIN, nochmal zum Mitschreiben an alle Apple-Jünger: Doppeltipp auf den Homebutton zeigt NICHT die aktuell geöffneten, sondern die zuletzt verwendeten Apps. Spätestens wenn ihr die dritte App gestartet habt, stellt ihr fest, dass die erste App neu starten muss und nicht dort weiter geht, wo sie aufgehört hat.

Aber das nur am Rande.

Im Tablet-Bereich bin ich seit Juni 2012 mit dem iPad 2, seit Mai 2013 mit dem iPad Mini und seit November 2013 mit dem iPad Air sehr zufrieden. Wenn ich dagegen zwischendurch ein Android-Tablet in die Hand nehme und mich mit dauernden „App“stürzen, unerlaubt ausgeworfenen SD-Karten und hängendem Bildschirm konfrontiert sehe, muss ich immer noch den Kopf schütteln. Wenn Google nicht Schuld ist, dann die Hersteller. Aber das ist wohl die Bürde, die man trägt, wenn man ein OS entwickelt, das sich dann viele Hersteller von Endgeräten teilen dürfen. Siehe Windows.

Zurück zum iPhone.

Wegen des Fingerabdruckscanners, der verbesserten Kamera und iOS 7, das mir bereits auf den iPads einige Features bietet, die ich sowohl beruflich als auch privat nutze, kam das iPhone 5S dann im November ins Haus und etablierte sich als unverzichtbares beruflich genutztes Telefon.

Im privaten Segment nutzte ich bisher das LG G2. Dank HTCs neuem Geniestreich mit dem HTC One M8 kam dann scheinbar die Wende.

Da Nano-SIM nun auch bei Android den Einzug erhält, habe ich eine Woche lang das M8 beruflich genutzt und stoße an die Grenzen und die sauren Aufstöße, die mir Android im täglichen Umgang bereitet.

Gehen wir ins Detail:

1. Hürde: Auto.

Die Kopplung des HTC One M8 mit dem VW-Bordsystem klappt hervorragend unter Android 4.4.2.  – zwar werden beim HTC One (im Gegensatz zum LG G2) nun auch die Titel, Interpreten und Alben auf dem Display des Autobordsystems angezeigt, aber eine Fortschrittanzeige bleibt aus. An welcher Stelle eines Liedes oder Hörbuchs man gerade ist, sieht man leider vergeblich. Klappt mit iOS hervorragend.

Nach einem eingehenden Anruf bleibt die Musik stumm statt an der Stelle weiter zu spielen, an der sie vom Anruf unterbrochen worden war. Klappt mit iOS hervorragend.

Das Auslesen des Telefonbuchs klappt unter Android nicht lückenlos. Habe heute einen Kontakt anrufen wollen, der im Autotelefonbuch zwar angezeigt wurde, aber nicht mit der Rufnummer, die gewählt werden sollte, obwohl diese sogar unter den Favoriten gespeichert ist.

Verzögerte Rufannahme im Auto. Da braucht das HTC noch  eine Sekunde mehr, um wirklich den Anruf durchgestellt zu haben. Beim iPhone ist der Teilnehmer sofort an der Strippe.

2. Hürde: Pebble

Die Pebble-Smartwatch ist ein kleines, feines Wunderding. Im Gegensatz zu Samsungs Versuchen, alle Smartphone-Funktionen aufs Handgelenk zu beamen, konzentriert sich die Pebble auf das Wesentliche:

– Eingehende Anrufe anzeigen (sehr Vorteilhaft in lauter Umgebung, wenn das Telefon in der Tasche steckt, die Vibration am Handgelenk merkt man sofort, man sieht wer anruft und kann noch am Handgelenk entscheiden, ob man sich die Mühe macht, das Telefon hervorzuholen oder den Anrufer gleich vom Handgelenk aus abweist.

– Eingehende Nachrichten wie E-Mails, SMS oder What’s App Mitteilungen anzuzeigen.

Klappt unter iOS hervorragend.

Unter Android eine Katastrophe: Anrufe werden korrekt angezeigt. E-Mails werden mit „New E-Mail received“ angezeigt, kein Hinweis auf Abenser, Betreff oder Inhalt der Mail. What’s App Messages werden zumindest mit Absender angezeigt, den Inhalt bekommt man auf der Pebble unter Android nicht zu sehen.

Ich kann keine 30 Benachrichtigungen gebrauchen, die alle lauten „New E-Mail received“. Was soll der Quatsch?

3. Hürde: Spezielle Features.

Von jeher funktionieren Apps wie Flipboard unter iOS wesentlich flüssiger und funktionieller als unter Android.

Als Power-Anwender von Evernote weiß ich die zusätzlichen Scanmöglichkeiten mit der Smartphone-Kamera mehr als zu schätzen. iOS bietet hier nicht nur den Dokumenten- und den Post-it-Scan, sondern auch noch den Visitenkartenscan.

Du fotografierst eine Visitenkarte ab, Evernote scannt sie ein, als hättest du sie auf einen Scanner oder Kopierer gelegt und liest gleichzeitig die Daten darauf in Klartext aus und verschiebt die Karte in ein von dir vorher festgelegtes Notizbuch.

Geht androidisch noch nicht.

Auch die Möglichkeit unter Android in Evernote Notizbücher als Offline-Notizen zu kennzeichnen ist eine reine Katastrophe. Jedes Notizbuch muss einzeln angefasst werden und wenn man endlich „Aktiviere Offline Sync“ getroffen hat, kommt ein Pop-Up, das verhindert, dass man sich gleich um das nächste Notizbuch kümmern kann.

Unter iOS geht man fix die Regler durch und setzt die Bücher auf offline.

 

4. Hürde: Performance

Die Bluetooth-Verbindung des HTC One M8 hat heute so viel Strom gezogen, dass das frisch geladene Telefon bereits um 15:30 Uhr nur noch 26 % Saft hatte. Dabei war das Display so gut wie aus, ich habe nur einmal Mails abgerufen und eine beantwortet und ansonsten war das Gerät via BT mit dem Bordsystem des Autos verbunden (für ca. 5 Stunden Autofahrt).

Da lässt iOS deutlich weniger Federn bei deutlich geringerem Akku.

Ein Sync mit dem Up-Activity-Tracker geht über das iPhone ratzfatz, dank aktueller Prozessorleistung. Der Sync unter Android dauert dreimal so lange. Möglicherweise ist die App aber auch einfach nur schlecht programmiert.

 

5. Hürde: Handlose Bedienung.

Wie gesagt war ursprünglich ein K.O. Kriterium des iPhones der kleine Bildschirm. Allerdings kann man dieses Manko mit dicken Fingern ausgleichen, indem die Siri-Diktierfunktion genutzt wird, um längere Nachrichten zu verfassen, auch oder gerade dann, wenn man keine Hand frei hat – beispielsweise im Auto, wo beide Patschehändchen ans Lenkrad gehören.

Siri gehorcht aufs Wort, versteht das Diktat ausgezeichnet, solange man nicht nuschelt und setzt auch alle gesprochenen Satzzeichen.

Was fehlt ist ein Wake-Up-Befehl. Um diktieren zu können, muss man zumindest in der Displaytastatur einmal auf das Mikrofonsymbol tippen.

Unter Android sieht die Sache wieder anders aus. Gesprochene Wörter werden genauso gut erkannt wie unter iOS, allerdings werden Satzzeichen als Wörter erkannt, sodass im Text dann mal schnell Worte wie Komma und Punkt auftauchen, statt „,“ oder „.“.

Um Diktieren zu können fehlt auch hier ein Wake-Up-Befehl. Man muss ebenso das Mikrosymbol auf der Bildschirmtastatur drücken.

Zwar ist Google schon einen Schritt weiter und bietet ein Hotword für die Spracherkennung von Google Now, doch was hilft das, wenn das nicht systemweit installiert ist.

Das Sprachkommando „Ok, Google“ funktioniert nur, wenn man sich in der App „Google Now“ befindet. Eine Systemintegration wie bei Android Wear oder Google Glass wäre hier absolut notwendig.

 

Die fünf Punkte haben mich veranlasst, die Nano-SIM wieder ins iPhone zu stecken und das M8 privat zu nutzen, wo es weniger gebraucht wird.

Ich möchte hierbei betonen, dass ich aktuelles Android mit iOS verglichen habe, nicht das iPhone mit dem M8. Das M8 ist zweifelsohne das derzeitige Top-Smartphone unter den Androiden, was Design, Haptik und Performance anbelangt.

Von Apple wünsche ich mir für Oktober 2014: iOS 8 mit echtem MULTItasking und ein Display des iPhone, das mindestens 4,7″ groß ist.

 

 

 

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