Archiv für den Monat Juli 2014

My 2 Cents: Mediamarkt ist doch blöd

twocent

 

Heute und morgen gibt es fetten Preisnachlass bei Mediamarkt. Geworben wird mit dem Slogan, wir sparen die Mehrwertsteuer.

Dass Mediamarkt diesbezüglich beim letzten Mal einen Maulkorb verpasst bekommen hat, scheint die Werbestrategen des „Ich bin anscheinend doch blöd“-Kaufhauskonzerns nicht zu jucken.

Denn de facto darf nicht steuerfrei in Deutschland verkauft werden. Selbstverständlich kann man einen Preisnachlass gewähren, der der Höhe der Mehrwertsteuer entspricht, aber zu werben, man würde die Steuer sparen, ist da nicht rechtens.

Zumal die Experten von Mediamarkt dann hier doch zum Vorteil des Konsumenten agieren. Statt 19% Märchensteuer aus der Ware rauszurechnen werden 19% vom besteuerten Produkt Rabatt gewährt. Das bedeutet, der Abzug ist tatsächlich höher, als würde steuerfrei verkauft werden, so es denn gestattet wäre.

Macht aber alles nichts, denn Mediamarkt vergrault seine Kunden dann damit, dass man Produkte einfach von der Aktion ausschließt. Nicht wie seinerzeit Praktika, die Tiernahrung nicht berücksichtigten, sondern hier sind gerade im Online-Shop Artikel einfach „derzeit nicht lieferbar“ und ein ursprünglicher „Vorbestell“-Button fehlt plötzlich genauso wie ein voraussichtlicher Preis.

Behaltet eure 19%.

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My 2 cents: Etwas mehr Pebble

twocent

 

Blöd ist, wenn man nur ein Gerät zum Ausprobieren hat und nicht weiß, ob man damit allgemein gültige Gesetze aufstellen kann oder hier von Ausnahmen spricht.

Welche Androiden habt ihr denn mit der Pebble verbunden?

Bisher lief das schmucke Teile nur mit dem HTC One und versagte für Informationsbeschaffungen gnadenlos. E-Mails ohne Inhalt sind so wertlos wie Bananen ohne B.

Spaßeshalber habe ich die Pebble gerade mit dem LG G3 verbunden und ein paar Testnachrichten durchlaufen lassen. Es sieht etwas besser aus, als auf dem HTC.

Folgende Beobachtungen:

– SMS wird als Hangout (ich nutze die Hangout-Funktion für SMS) angezeigt, enthält aber den sichtbaren Text.

– E-Mails (zumindest von Gmail) werden mit Absender und Nachrichteninhalt angezeigt (Halleluja!)

– What’s App Nachrichten: Hier läuft es leider nicht. Es wird angezeigt, dass eine neue What’s App hereingekommen ist und auch wer der Absender ist, vom Inhalt zeigt die Pebble jedoch nichts an.

Ihr müsst noch kräftig nachbesser, Leute!

Just my two cents.

 

LG G Watch: Fazit nach 1 1/2 Wochen

KGM Cover 001

 

Die LG G Watch ist die erste Smartwatch mit Android Wear auf dem Markt, knapp gefolgt von der Samsung Gear Live, die erst ein paar Tage später verfügbar war.

Letzte Woche Dienstag kam sie an. Inzwischen habe ich sie ein paar Tage am Arm und kann für mich ein Fazit ziehen.

Erster Eindruck: Starkes Verbesserungspotenzial

Während sich die Geeks und Nerds noch immer die Kopf über den Sinn und Nutzen einer Smartwatch zerbrechen, ist er für mich ganz klar: Man greift weniger zum Telefon, man überhört keine Anrufe und man ist etwas dezenter mit einer Smartwatch.

Warum?

Statt das Smartphone aus der Tasche zu holen, um kurz zu checken: Wetter? E-Mails? Uhrzeit? Termine? – reicht ein Blick auf die Uhr.

Ihr kennt das: Telefon in der Jackentasche, draußen im Stadtverkehr, in der Menschenmenge, gerne überhört man das Klingeln des Telefons bei entsprechender Geräuschkulisse und auch der Vibrationsalarm ist nicht immer zuverlässig, wenn man eine dicke Jacke trägt oder sich das Telefon bei den Damen in einer Handtasche befindet.

Vibriert die Uhr am Handgelenk, merkt man sofort was Ambach ist und hat dann die Entscheidungsfreiheit, ob man sich die Mühe macht, das Telefon aus der Tasche zu kramen oder den Anrufer gleich mit einem Wischen über das Display der Uhr abwimmelt.

In Meetings, in Restaurants, im geselligen Gespräch … was ist nerviger, wenn jede Nase lang ein Handy schräpt und piept und alle sofort danach greifen um zu prüfen, welche Mail oder What’s App da nun reingekommen ist?

Bei der Smartwatch vibriert nur das Handgelenk, ein Blick darauf und ihr kennt die Geschichte vom Ambach von etwas weiter oben.

Was unterscheidet nun eine Android Wear Uhr von der Pebble? Die Pebble ist Informationsempfänger des Smartphones, der „Rückkanal“ funktioniert hier nur beim Abweisen oder Annehmen eines Anrufs.

Im Gegensatz zur Pebble lässt sich mit einem Android Wear Gerät direkt ins Geschehen eingreifen, indem über die Google Suchfunktion und dem Sprachkommando „Okay Google“ direkt Informationen angefordert und abgerufen werden können.

– Ruf Hans Franz an.

– Sende SMS an Karl Napp

– Sende E-Mail an Tante Gisela

– Wie ist das Wetter in …

– Zeige meine Termine

– Meine Schritte

und und und …

Was nicht direkt von der Smart Watch beantwortet werden kann, gibt sie als Suche im Internet auf und bietet die Option, die Webseite direkt auf dem Smartphone zu öffnen.

Vorteile der Pebble:

– Sie sieht etwas eleganter aus als die G Watch

– Der Akku hält Dank des Monochromdisplays ca. 5 Tage

Und hier kommen wir auch schon zum großen Verbesserungspotenzial der G Watch. Alle Welt spricht momentan von Wearables. Es gibt sie in klein, in groß, fürs Handgelenk, fürs den Hals, für den Tag, für die Nacht, das eine zählt Schritte, das andere misst die Herzfrequenz (den Puls), das andere überwacht den Schlaf, eines berücksichtigt Höhenmeter, das andere zählt auch Schritte, wenn man auf der Couch liegt.

Der Hase im Pfeffer: Es dürfen sich nicht 100 verschiedene Geräte auf dem Markt tummeln, die Funktionen müssen konsolidiert werden, damit wir EINE Wearable-Kategorie haben, auf die sich Hersteller und Konsumenten konzentrieren können.

Eine Smartwatch ist da schon goldrichtig, doch auch die G Watch von LG bietet hier leider nur ein begrenztes Spektrum: Schritte zählen und die Kommunikation mit dem Smartphone für Informationsbeschaffung.

Eine Pulsmessung ist ebensowenig möglich wie eine Schlafüberwachung. Letzteres wäre wegen des Akkus auch gar nicht möglich. Die Batterie eines Withings Pulse O2 hält beispielsweise eine Woche vor, da kann man das Gerät wunderbar tagsüber und nachts tragen.

Die G Watch jedoch muss zwingend vor dem Zubettgehen auf die Ladeschale. Sicher hält der Akku der G Watch auch 1 1/2 Tage, doch davon hat niemand etwas. Lädt man abends nicht, weil der Akku noch 60% hat, steht die Uhr morgens bei 20% und ist spätestens um 10 Uhr leer.  Und da sie wegen der IP67-Spezifikation (Wasserdicht und staubgeschützt) nicht an herkömmlichen Micro-USB-Kabeln geladen werden kann, sondern einer Kontaktladeschale benötigt, hat man dann eben nur noch einen schwarzen Bildschirm am Handgelenk baumeln.

Ganz gleich wie viel Prozent der Akku am Abend zeigt, die Uhr gehört in die Ladeschale. Ich hatte mal den Fehler begangen, sie abends zu laden und vor dem Zubettgehen noch herunterzunehmen, da sie zu 100% geladen war. Am Morgen waren es dann nur noch 73% – der Akku zieht, nicht nur wegen der Bluetooth-Verbindung, sondern auch weil die G Watch mit dem Slogan „always on“ wirbt.

Die Funktion lässt sich im Einstellungsmenü deaktvieren, wie viel mehr man dadurch aus dem Akku herausquetschen kann, ist allerdings fragwürdig.

LG Watch "inaktiv" mit abgedunkeltem Bildschirm. Aktuell gespielter Song von Spotify wird angezeigt und kann pausiert werden.

LG Watch „inaktiv“ mit abgedunkeltem Bildschirm.
Aktuell gespielter Song von Spotify wird angezeigt und kann pausiert werden.

Da schlägt das Star Trek Next Gen Herz höher: LCARS-Design als Watchface fpr Android Wear

Da schlägt das Star Trek Next Gen Herz höher: LCARS-Design als Watchface fpr Android Wear.

 

Vergleich: Pebble (links) und LG G Watch.

Vergleich: Pebble (links) und LG G Watch. Die Armbänder bestehen bei beiden Uhren aus einem Gummimaterial. Wer mehr Qualität will, muss zum Uhrmacher seines Vertrauens und ein Lederarmband dazu kaufen.

Von Leichen, Explosivstoffen und Verwirrung – DHL macht es möglich

Auf meinen Tweet an DHL, ob man möchte, dass ich mich aufrege, reagierte der Dienstleister schnell mit einem „Auf keinen Fall. Wir kümmern uns umgehend darum“.

Vielleicht heißt „umgehend“ ja nicht sofort, sondern hat was damit zu tun, wie man miteinander umgeht?

Fakt ist, dass ein Amazon-Paket mal wieder nicht den Empfänger (das bin in diesem wie in jedem anderen Fall ich) erreicht hat. Die Lieferung sollte an meine Packstationsadresse gehen.

Status von Dienstag 8:23 Uhr: Paket auf dem Weg zur Packstation.

Um 17 Uhr (sic!) zeigte die Sendungsverfolgung von DHL noch immer denselben Status an.

Um 17:30 Uhr dann endlich eine Änderung. Allerdings schon von 9:43 Uhr (!) – darin heißt es „Sendung entspricht nicht den Versandbedingungen und wird an den Absender retourniert.“

Hallo?!

Das fällt DHL dann erst in Dorsten im Verteilungszentrum auf? Nicht den Versandbedingungen? Ein Amazon-Paket?

Was könnte da passiert sein? Leichenteile im Paket entdeckt? Sprengstoff oder Farbe dazu gepackt? Oder war das Paket zerfleddert und für den Weitertransport nicht mehr geeignet?

Was auch immer die „Versandbedingungen“ von DHL sind und auf welche Art und Weise dieses Paket denen widersprochen hat, werde ich wohl nie erfahren, denn die „umgehende“ Kümmerung von DHL bleibt nachwievor aus.

Nur für euch vom rotgelben Riesen: Amazon hat die Ersatzlieferung über Hermes verschickt und die ist heute eingetroffen, obwohl ich gestern um 23:44 Uhr erst die Versandbenachrichtigung bekommen habe.

My 2 cents: Microsoft sagt Google Chromebooks den Kampf an

twocent

 

Microsoft geht in die Offensive und will mit radikalen Notebookpreisen gegen die Chromebooks aus Mountain View vorgehen.

269 Euro soll ein 11,6″ Notebook mit Windows 8 Betriebssystem kosten. Für den Preis bekommt man ein Toshiba-Gerät mit 32 GB Flash-Speicher.

Das hört sich zunächst nach einem Schnapp an, ganz gleich welcher Prozessor unter der Haube steckt oder wie gut die Auflösung des Displays ist. Immerhin kosten aktuelle Chromebooks von ACER knapp 269 Euro oder  darunter und das neue Toshiba-Chromebook schlägt mit 289 Euro zu Buche.

Chromebooks haben nur 16 GB Flashspeicher.

Nun kommt aber der Knackpunkt, den viele Windowskäufer mit Dollarzeichen in den Augen nicht beachten werden: Die 16 GB Flashspeicher beim CB dienen dem Nutzer zur Speicherung von Daten auf dem CB.

Die 32 GB Flashspeicher auf einem Windows-Gerät enthalten aber den Speicherplatz für das komplette Betriebssystem, sprich: davon wird der Nutzer nur noch knapp 8 GB zu seiner freien Verfügung haben. Und mit jedem Windowsupdate schwinden diese 8 GB.

Ich hatte auf einem Windows 8 Tablett gerade mal Chrome, Thunderbird und das MS Office Paket installiert und nur noch 6 GB frei.

So wird das nichts, Redmond. So nicht.

Just my two cents.

Microsoft als Spielverderber – ausgerechnet an der XBox One

WTF

Eigentlich sollte Microsoft für Spielspaß an der XBox One sorgen. Doch was heute passiert ist, hat nicht mal was mit Spielverderbertum zu tun, es ist schlichtweg hirnrissig.

Bei Windows PCs lässt sich zumindest einstellen, dass man bei Updates benachrichtigt werden kann, diese aber nicht sofort installiert werden sollen. Früher gab es bei Windows XP und Windows Vista keine nennenswerte Möglichkeit ein Update zu verschieben. „Ihr Computer muss heruntergefahren werden, um Updates zu installieren.“ Und dann hatte man, wenn ich mich recht erinnere 10 Minuten Verschiebemöglichkeit.

Diese hat sich bei Windows 7 und 8 zumindest auf bis zu 4 Stunden erweitert, ehe man wieder von der Systemmeldung genervt wird, dass jetzt Updates installiert werden sollten. MacOS ist da etwas großzügiger, da gibt es die Möglichkeiten „In der Nacht versuchen“ oder „Morgen erinnern“.

Ganz anders bei der X Box One. Hier werden Updates erzwungen.

Aus einer laufenden Online-Partie mit gar nicht mal so üblem Zwischenstand wurde ich plötzlich herausgekickt. Bildschirm schwarz. Dann das XBox Logo „Es ist Zeit für ein Update.“

WTF? JETZT?!

Also wirklich, gibt’s eigentlich ein Kernkraftwerk in der Nähe von Redmond? Ist da mal ein Meteorit runtergekommen? Geheime wissenschaftliche Experimente an der dort arbeitenden Bevölkerung?

Die XBox One lässt sich nicht in Betrieb nehmen, ohne dieses 275 MB große Update zu installieren – mal abgesehen von der verpatzten Online-Partie.

Was soll der Müll?

So long, iPhone

KGM Cover 001

Das war es, iPhone 5S. Weg. Adieu. Ciao. Verkauft.

Entgegen meiner kühnen Jahresanfangsbehauptung, 2014 wäre kein Jahr für ein neues Smartphone, wenn man in diesem Bereich bestens ausgestattet ist, ließ sich das Gadgetherz doch zweimal erweichen.

Nach dem HTC One M8 hat nun auch das LG G3 Einzug ins Kaysche Heim erhalten.

Getreu dem Motto drei Smartphones sind eines zu viel geht nun das iPhone weg.

Ein Fazit nach 8 Monaten Nutzung. Was ist besser am iPhone gewesen gegenüber einem Androiden?

1. Touch ID hat hervorragend funtkioniert. Entsperren und gleichzeitig entsichern ist wirklich eine tolle Sache.

2. Siri kann auch Satzzeichen beim Diktat erkennen und setzen, also „!“ statt „Ausrufungszeichen“ schreiben.

3. Evernote für iPhone scannt zusätzlich zu Dokumenten und Post-it-Notizen auch Visitenkarten ein. Hervorragendes Feature, das ich nun übergangsweise mit einem iPad nutzen muss, solange bis Evernote hier auch für Android nachbessert.

Mehr als diese drei Punkte vermisse ich beim iPhone nicht. Die Pebble-Funktionalität wäre noch zu erwähnen, doch da die G Watch nun ebenfalls eingetrudelt ist, ist das nicht mehr notwendig.

Was begrüße ich beim Einsatz eines Androiden in erster Linie: Die Displaygröße.

Sicherlich wird ein iPhone im Oktober mit 4,7″ Display wieder an meine Tür klopfen … 😉

 

 

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