Archiv für den Monat Oktober 2014

Late Nite Unboxing für Dirk van den Boom

Ich hatte Geburtstag. Das ist nicht so gut, denn das bedeutet, dass es wieder in großen Schritten auf das Spielende zugeht.

157,3 Menschen haben mich neben dem stressigen Alltag mit ihren Glückwünschen überhäuft. Ausgerechnet meiner Mutter und meinem Schwager hat die Frischzellenkur weniger gut getan, denn sie haben meinen Ehrentag schlicht vergessen.

In meinem Alter liege ich eigentlich jenseits des Wunsches nach Geschenken, umso länger wird hinterher die Liste für das Testament.

Aber kleine Freuden versüßen das Leben, zaubern ein Lächeln auf meine Lippen, steigern die Endorphinproduktion, erzeugen ein Glücksgefühl und … ihr wisst schon, es macht irre Spaß.

Gefreut habe ich mich über ein Schnitzelbrötchen mit Kerze (mal was ganz Originelles anstelle eines Törtchens. Nur wer mich wirklich kennt, weiß, dass ich ein Freund von Kinkerlitzchen und kleinen Schnitzelchen bin!), einer Flasche Dimple (Dimple man, dass ich dich nicht vergessen känn – ein Insider, den nur fünf oder sechs Menschen auf diesem Planeten verstehen) und …

… nun, das seht ihr euch am besten selbst an:

Meinen herzlichsten Dank an Dirk van den Boom, Horst und den Loddar!

Advertisements

A tribute to Alex G

Wer ist Alex G?, werdet ihr jetzt fragen.

Die junge Dame ist Kanadierin und Sängerin – ihr YouTube Channel hat momentan über 1.297.000 Abonnenten.

Was bei Ebooks Selfpublishing ist, ist für Musiker schon lange eine Plattform: YouTube. Du machst Musik und willst an die Öffentlichkeit? Es ist aber genauso schwierig an ein Plattenlabel zu kommen wie an einen Verlag?

Youtube und auch diverse Streamingdienste schaffen hier Abhilfe. Mach was draus, mach dich öffentlich.

Alex G gehört zu einer ganzen Gruppe von YouTube-Künstlern, die sich um Kurt Hugo Schneider ranken und nicht nur allein, sondern auch zusammen musizieren.

Auf KHS und Alex G wurde ich durch Zufall aufmerksam, als jemand auf Facebook eine grandiose Version von CUPS postete. Aus dem Schnipsel ging leider nicht hervor, wer da singt. Ich googelte mich durch und fand das Video dann auf YouTube, die Musik sogar in bester Qualität auf Spotify.

Alex G, Kina Grannis, Sam Tsui und Kurz Hugo Schneider sind die vier am Tisch:

Ich verfolgte deren Playlisten auf YouTube, viele Cover-Versionen, aber auch selbst geschriebene Stücke.

Alex G hat im September diesen Jahres ihr Debütalbum exklusiv bei iTunes veröffentlicht.

Das Album ist jeden Cent wert. Grandiose Stimme, tolle Musik, macht einfach Spaß.

Einen der besten Titel möchte ich auch als Appetizer nicht vorenthalten, der läuft momentan bei mir rauf und runter: Make your move.

Dazu gibt es ein schönes Video:

Have fun und vergesst nicht, das Album auf iTunes zu kaufen, um Alex G zu unterstützen und den Weg für weitere Alben zu ebnen.

Neues Setup am Schreibtisch

Die Geschichte beginnt so: Ich habe zu wenig Informationen im Blick.

Da ist direkt vor mir das Fenster mit Word und dem Manuskript. Links sind drei Fenster mit Informationsnotizen aus Evernote geöffnet, so gestreckt und angeordnet, dass ich sie alle im Blick habe.

Namen. Szenarien. Zeichnungen. Landkarten. Und dann hört es auf. Ich habe da noch drei Notizen, die ich geöffnet haben will, um nicht immer mit der Maus die Notizen hin und her zu schieben.

Irgendwann wird es mir zu bunt. Vor mit auf dem Bildschirm sind vier bis fünf weitere Notizfenster angeordnet und was steht direkt vor dem Bildschirm? Mein Laptop, auf dem Word mit dem Manuskript geöffnet ist.

So kann das nicht weiter gehen. Wie wäre es mit drei Bildschirmen am PC?

Leichter gesagt als getan, die meisten Rechner haben nicht mal zwei Anschlüsse für Bildschirme und wenn doch, dann ist oft einer Analog und der andere Digital. Das Ergebnis habe ich im Büro gesehen: das digitale Bild ist in Ordnung, das analoge weist Störungen auf.

Mein iMac Baujahr Mitte 2011 hat einen einzigen Thunderbolt-Anschluss (für die Birnen unter euch: Mini-Displayport-Anschlüsse). Es gibt tolle Adapter dafür, so auch MDP auf DVI. Daran hing mein zweiter Bildschirm. Den dritten habe ich versucht über ein Elgato-Thunderbolt-Hub anzusteuern. Das Hub bietet immerhin zwei Thunderbolt-Anschlüsse und noch einen HDMI Ausgang.

Perfekt, sollte man meinen. Einen Bildschirm über das Hub via Displayport und DVI-Adapter angeschlossen, den zweiten über HDMI.

Apple bestätigt mir im Chat, dass das möglich ist.

Die Ernüchterung folgt, als das Hub von Elgato angekommen ist. Der über HDMI angeschlossene Bildschirm zeigt … nun, ein Bild. Der Display-Port bleibt dunkel. Als ich das HDMI-Kabel entferne, erwacht der zweite Bildschirm zum Leben.

Ich stöbere auf der Website von Elgato und stoße in den FAQ auf die Frage, ob es möglich ist auf die von mir gewünschte Art und Weise zwei Bildschirme ans Hub zu hängen.

Nein, HDMI schaltet sich über Display-Port. Es ist nicht möglich.

In dem Moment fielen mit ob des unqualifizierten Apple-Mitarbeiters so ziemlich viele Schimpfwörter ein, wie Delicious, Braeburn, Granny Smith, Pink Lady und Gala Royal. So richtig schmutzig.

Nun war guter Rat teuer, das Elgato Dock immerhin auch. Zwei Thunderbolt-Displays zu kaufen und sie in Reihe zu schalten (wenn das überhaupt möglich ist) kam jetzt nicht direkt in Frage, nicht bei dem Preis, den die Dinger kosten. Außerdem sind mir die auch mit 27″ für den Schreibtisch zu groß.

Dann kam die verheerend zündende Idee. Der Mac ist fast drei Jahre alt, wird eigentlich Zeit für was Neues.

Ehe ich mich selbst zurückhalten konnte, einen 21,5″ iMac Baujahr Ende 2013 geordert. Der Vorteil von den Neuen: Ultraflach. Der Nachteil: Kein optisches Laufwerk mehr vorhanden. Aber in den letzten drei Jahren habe ich vielleicht zweimal eine DVD ins Laufwerk geschoben. Also zu vernachlässigen.

Wenn ich schon dabei bin, kann ich mein System auch gleich aufrüsten. Es darf etwas mehr sein: Statt eines Intel i5 nun ein i7 mit 3,1 GHz. Die 12 GB RAM sind bei meiner alten Konfiguration auch rasch an ihre Grenzen gestoßen, gerade wenn Chrome mit 20 Tabs geöffnet ist, Spotify und Evernote laufen, in Word ein Manuskript bearbeitet wird und Photoshop noch mit sieben PSD-Dateien geöffnet ist, weil ich zu faul war, die Arbeitsdateien zu speichern.

Die 500 GB HDD war mit nur noch 23 freien GB auch schon fast voll, also gleich einmal ein 1 TB Fusion-Drive einbauen lassen. Die Grafikeinheit verdoppelte ihren Speicher auf 1 GB RAM.

Das klingt alles sehr nett und da der 2013er Mac auch USB 3.0 an Bord hat, im Gegensatz zu meinem alten Schätzchen, durfte ein ANKER 13-fach-USB-Hub nicht fehlen, um die Peripherie anzuschließen.

Nun steht alles. Und statt Shendria auf dem Notebook zu bearbeiten oder Eileen Hannigan durch Costa Rica auf 13″ zu jagen, passiert das alles jetzt wieder direkt vor mir auf dem iMac, während die Bildschirme rechts und links davon die wichtigsten Informationen auf einen Blick liefern – und hin und wieder liefern sie auch einfach nur hübsche Hintergrundbilder 🙂

Übersicht pur, sogar im Gebirge. Die Logitech Solartastatur habe ich wieder gegen die mitgelieferte Wireless Magic Tastatur von Apple getauscht - spart einen USB-Platz, kostet allerdings Akku-Energie.

Übersicht pur, sogar im Gebirge. Die Logitech Solartastatur habe ich wieder gegen die mitgelieferte Wireless Magic Tastatur von Apple getauscht – spart einen USB-Platz, kostet allerdings Akku-Energie.

Neues Schreibtisch-Setup mit aktuellerem iMac auf dem gerade Yosemite installiert wird.

Neues Schreibtisch-Setup mit aktuellerem iMac auf dem gerade Yosemite installiert wird.

Hin und wieder einfach mal zurücklehnen und ein Triple-Wallpaper genießen.

Hin und wieder einfach mal zurücklehnen und ein Triple-Wallpaper genießen.

Neue Rubrik: In Planung

Nach einer kleinen experimentellen Designänderung hier im Weblog, habe ich mich kurzerhand entschlossen auch eine neue Seite einzurichten.

Neben der Bibliografie für bereits veröffentlichte Romane gibt es nun auch eine Seite „In Planung“ in der ihr sehen könnt, an welchen Romanen ich aktuell arbeite.

Von meinem Schreibtisch: Shendria wächst

Seite 122 von 485 war der aktuelle Bearbeitungsstand von DAS BUCH SHEN.

Zeit euch mal einen unlektorierten Blick riskieren zu lassen:

Aus dem Unterholz neben der Wegstraße sprangen plötzlich zwei Bewaffnete. Die Läufe ihrer Armbrüste waren direkt auf Bryan und Skye gerichtet und ihre Finger krümmten sich bedrohlich weit um die Abzüge. Bryan hielt vor Schreck inne.

Skye zog ihr Krummschwert so schnell, dass weder Bryan noch die beiden Wegelagerer es wirklich registrierten. Sie nahm eine leicht geduckte Haltung ein.

Bryan wurde flau im Magen. Er beobachtete, wie sich Skyes Muskeln anspannten. Sie war bereit für einen Angriff. Er selbst dachte nicht daran, sein Schwert zu ziehen. Die ganze Situation kam ihm trotz der Gefahr, in der er schwebte, unwirklich vor.

Hinter ihnen ertönte ein Rascheln. Bryans Starre löste sich, getrieben vom Selbsterhaltungstrieb und einem plötzlichen Adrenalinschub, der zuvor ausgeblieben war. Er fuhr herum, griff hinter den Kopf und bekam den in Leder gewickelten Griff des Breitschwertes zu fassen. So schnell er konnte zog er es aus der Scheide. Zwei weitere Räuber waren in seinem Rücken erschienen und hatten ihn und Skye damit eingekreist. Nun stand es vier gegen zwei!

Als wenn es eine Rolle spielt, dass ich ein Schwert halte, dachte Bryan. Es ist eher vier gegen eine.

„Steckt die Waffen weg, Leute, dann geschieht euch nichts“, rief einer der Männer. Seine Worte klangen eher wie ein Bellen. „Wir wollen nur euer Geld.“

Bryan spürte Skyes Schulter in seinem Rücken. Sie drängte sich dicht an ihn heran und flüsterte: „Auf mein Kommando erledigst du deine beiden!“

Was? Wie stellt sie sich das vor? Ich?

Er konnte doch nicht einfach diese beiden Männer töten, ganz abgesehen davon, dass er vermutlich überhaupt keine Chance gegen sie hatte. Immerhin zielten noch immer zwei Armbrüste auf ihn. Doch Skye schien sich ihrer Sache sicher zu sein. Rauben und Morden stand in Shendria anscheinend an der Tagesordnung. Die Kriegerin war auf die Situation vorbereitet. Er indes …

„Jetzt!“, hörte Bryan den Ruf Skyes.

Ein Fauchen ertönte, gefolgt von einem dumpfen Aufprall. Das Scheppern von Metall lag in der Luft. Dann der Aufschrei einer der Männer.

Bryan machte einen Schritt vorwärts. Wieder ein Fauchgeräusch und unmittelbar darauf spürte er den stechenden Schmerz in der Schulter. Er stoppte jäh und taumelte rückwärts. Das Brennen breitetete sich über den ganzen Arm aus und trieb ihm schlagartig die Luft aus den Lungen. Da sah er den Bolzen, der in seiner Schulter steckte.

Noch ein Fauchen. Bryan knickte in den Knien ein und hatte Glück, dass ihn der zweite Bolzen, der auf seinen Kopf gezielt war, so verfehlte. Die Schmerzen strahlten, erreichten seinen Hals und lähmten die linke Körperhälfte. Er stand auf und stützte sich mit dem Schwert ab. Nur verschwommen nahm er wahr wie die beiden Schützen ihre Armbrüste nachluden. Er durfte ihnen keine zweite Chance geben. Diesmal würden sie ihn töten.

Zwei Schritte nach vorn. Er packte den Griff des Schwertes mit beiden Händen und hob die Klinge weit über den Kopf – viel zu weit, viel zu langsam!

Der erste Schütze hob die Waffe, zog den Abzug. Mit einem Fletschen wurde die Sehne aus der Halterung gelöst und katapultierte den kleinen Bolzen in Bryans Richtung. Als das Geschoss in seine Kehle eindrang, sah er nur eine grelle Explosion die mitten in seinem Kopf ihr Zentrum zu haben schien. Er gurgelte, rang nach Atem, spuckte Blut. Wieder knickte er ein, hatte diesmal jedoch nicht mehr die Kraft, sich aufzurichten. Er fiel der Länge nach auf den Boden, ließ das Schwert los, prallte mit dem Kopf auf und röchelte. Noch immer sprudelte das Blut aus der Halsschlagader, die durch den Bolzen getroffen worden war. Bryan war nicht mehr fähig, die wahnsinnigen Schmerzen zu spüren. Ihm schwanden die Sinne. Die Welt drehte sich um ihn. Seine Augenlider flatterten.

Dann nur noch tiefschwarze Nacht.

Das ist also der Tod, war sein letzter Gedanke.

Irgendwo in der weiten, unendlichen Ferne gab es ein schwaches Licht, und ihm war, als treibe er durch einen ewig währenden Tunnel auf diesen Funken zu.

*

Skye stürmte ohne Vorwarnung vorwärts und trennte dem ihr am nächsten stehenden Räuber den Schußarm mit einem einzigen, sauberen Schwertstreich ab. Er schrie nur kurz auf, denn die Kämpferin setzte sofort mit einem Schnitt gegen seine Kehle nach. Noch während er rückwärts umkippte, hechtete Skye nach vorn, rollte sich über die Schulter ab und entging nur knapp dem abgefeuerten Bolzen. Sie hörte zwei weitere Armbrüste sirren und hoffte, dass sie nicht den Jungen erwischt hatten. Skye kam hoch und stieß ihrem Gegner die Stahlklinge in den Unterleib. Dem Mann quollen die Augen gefährlich weit hervor, und er öffnete den Mund zu einem Todesschrei, der jedoch nie über seine Lippen kam. Die Kriegerin zog die Klinge aus dem Leib und wirbelte herum.

Noch ein Schuss.

Nein!

Skye sah wie der Bolzen Bryan an der Schulter erwischte. Sie rannte los. Einer der Angreifer merkte, dass er nicht mehr rechtzeitig nachladen konnte, ließ die Armbrust fallen, zog dafür ein Kurzschwert aus seinem Gürtel und stellte sich Skye in den Weg. Derweil konnte der andere Schütze mühelos einen weiteren Bolzen abfeuern, der Bryans Kehle durchtrennte. Mit einem Wutschrei federte Skye vom Boden ab und sprang den ersten Räuber an. Die Attacke kam für ihn viel zu schnell. Mit seiner kurzen Klinge hatte er eine weitaus geringere Reichweite, als Skye mit ihrem gekrümmten, einschneidigen Schwert. Metall klirrte aneinander. Es folgte ein kurzer Schlagabtausch, ehe die Waffe des Räubers in hohem Bogen durch die Luft wirbelte. Skye holte aus und hätte ihm fast den Kopf von den Schultern geschlagen, als sie mitten im Hieb plötzlich erstarrte. Erstaunt blickte der Gegner sie an und schaute dann in die Richtung, in der sie gerade sah.

Brüllend jagte eine Manticore auf die Kämpfenden zu – vermutlich dasselbe Ungeheuer, das Bryan und sie noch einen Tag zuvor beobachtet hatten.

Der Räuber, der Bryan die Kehle aufgeschossen hatte, wandte sich panisch um und wollte fliehen, doch schon traf ihn die Pranke des Löwenleibs und warf ihn zu Boden. Gnadenlos trieb das Wesen seinen Skorpionstachel in den Mann und tötete ihn.

Skye warf sich zur Seite in Bryans Richtung, während die Manticore sich auf den zweiten Räuber stürzte und ihre Reißzähne, die wie Fänge eines Tigers aus dem Mund ihres menschlichen Gesichts ragten, in seinen Hals rammte. Die Kriegerin zerrte Bryan hoch. Sie hatte Mühe ihn über ihre Schulter zu hieven, doch die das Fauchen und Schmatzen der Manticore gab ihr zusätzliche Kraft. Lange würde sie Bryans Gesicht jedoch nicht halten können.

Drei, vier Schritte ins Unterholz.

Weiter!, sagte ihr Verstand, doch die Kraft verließ sie. Sie stolperte, ließ Bryan fallen und landete im Moos neben ihm. Hastig langte sie nach seinem Rucksack und zog die Phiole mit Heiltrank hervor. Sie entkorkte das Fläschchen und vergeudete die Hälfte der Tinktur damit, Bryans Kehle von außen zu durchtränken. Mit einem Zischen und aufsteigendem Qualm schloss sich die Wunde, verkrustete erst und verschwand dann fast ganz. Nur eine kleine Narbe vom Einstich des Bolzens blieb zurück.

Skye öffnete Bryans Mund, indem sie ihre Finger gegen die Wangen drückte, dort, wo die Kiefergelenke saßen. Dann flößte sie ihm den Rest des Heiltranks ein. Er schluckte, trank die Tinktur und schlug die Augenlider auf. Aufatmend ließ sich Skye zurück auf den Boden fallen. Mit seiner Schulterwunde musste er so auskommen, denn sie dachte nicht im Traum daran, dafür ihre Phiole anzubrechen.

„Tot“, murmelte Bryan, „ich bin tot.“

Skye legte einen Zeigefinger auf seine Lippen. „Noch nicht. Aber wenn du nicht gleich ruhig bist, schon bald.“

Apple Event – iPad & Co.

*** Update 19.10.2014 ***

Korrektur: Phil Schiller lügt!
Leider habe ich mich von den Specs des Dell Venue 8 7000 von nur einer Blogseite täuschen lassen. Da Dell bisher offziell noch keine Angaben auf deren Webseite macht, musste ich mir die Information woanders herholen.

Fakt ist jedoch, dass das Venue 8 7000 mit nur 6 mm Dünne dann doch das derzeit dünnste Tablet der Welt ist und das neue iPad Air 2 um glatt 1 mm übertrifft.

Pfui, Schiller, pfui!

—-
Und schon wieder ist Apple-Time.
Die Waren doch im September schon dran und haben schon wieder was Neues vorzustellen.

Natürlich wissen wir, dass heute neue iPads vorgestellt werden. Aber eigentlich kann man sich das Geld für solche Präsentationen sparen, indem man Informationen bündelt, gerade wenn man sie knapp fünf Wochen hintereinander rausschießt.

Zunächst einmal gibt es ein Update. Selbstbeweihräucherung pur. iOS 8 ist natürlich das beste mobile OS – man sollte Joanna Stern vom Wall Street Journal steinigen für diese Aussage. Vergessen sind die Schwächen von iOS 8.0 und die peinliche Schlappe, die man mit iOS 8.0.1 geleistet hat.

Schade, dass die Zuschauer bei so einem Event nicht mal dazwischenrufen und peinliche Fragen stellen.

Seit einer halben Stunde läuft das Event und zunächst gibt es eigentlich nur ein Wiedergekaue von Dingen, die längst bekannt sind:

– Funktionen von iOS 8 (Pay kommt Montag in den USA) und natürlich funktioniert alles bestens und Funktionen, die man jetzt implementiert hat, sind so neu und grandios, ganz gleich ob Android die schon seit zwei Jahren an Bord hat. Dass die Health App bis gestern nicht korrekt funktioniert hat, wird hier natürlich verschwiegen.

– Das Update zu OS X Yosemite bringt nur noch mal das in Erinnerung, was wir aus der letzten Präsentation von Yosemite wissen. Vertane Zeit.

Nach 36 Minuten schreie ich den Bildschirm an: Bringt endlich mal Fakten auf die wir warten!

Nun gut, immerhin wissen wir, das iOS 8.1 am Montag und Yosemite ab heute im Store zur Verfügung steht. Und Yosemite gibts natürlich wieder umsonst, wie die letzten beiden Male auch.

Kommen wir zum iPad, von dem wir wirklich nichs Neues erwarten, da waren schon wieder zu viele Dinge im Vorfeld geleakt.

Das iPad Air 2 soll laut Phil Schiller das weltweit dünnste Tablet sein. Und das stimmt sogar. Jetzt muss sich DELL warm anziehen, denn die werben aktuell mit dem Dell Venue 8 7000 als weltweit dünstem Tablet bei 6,4 mm. Schade, Dell.

Das iPad Air 2 wird nur 6,1 mm „dick“ sein.

Wie erwartet kommt es mit Touch-ID. Die Kamera ist nun verbessert worden und macht grandiose Fotos mit Zeitraffer und Zeitlupenvideo-Funktion, wie man sie bereits vom iPhone kennt.

Mal ehrlich: Wer von euch nutzt eine Tablet-Kamera zum Fotografieren oder um Videos zu drehen. Die Frontkamera ja, aber die Rückkamera?

Keine großen Neuerungen beim iPad Mini 3, das nur die kleinere Version des iPad Air 2 darstellt.

Die Preise sind reduziert worden und die Vorgängermodelle sind weiterhin für 100 Dollar weniger erhältlich.

Widmen wir uns dem Mac. Der iMac macht die logische Entwicklung zu einem „Retina“-Display durch. 5120 x 2880 Pixel auf dem 27″ iMac. Schiller nennt es das Retina 5K Display – warum applaudiert niemand?

Fragen wir uns, wie die Icons und Schriften bei einer so hohen Auflösung aussehen. Entweder muss man ein Fernglas benutzen, die Nase direkt vor der Scheibe haben oder Apple bietet wie beim MacBook eine „angepasste Auflösung“ an.

Ab 2.499 Dollar soll der Spaß kosten. Die 21,5″ und der ursprüngliche 27″ iMac bleiben weiterhin im Programm.

Der Mac Mini erfährt ebenfalls ein Update und hat verbesserte Grafik und Prozessor und zwei Thunderbolt 2 Ports. Für 499 Dollar zu haben und damit 100 Dollar günstiger, als der vorherige Einstiegspreis.

Und das war es auch schon.

Gab es was Neues, das wir bisher noch nicht wussten? Nein.

Ein MacBook Air Retina ist ja letzte Woche schon vom Tisch gefegt worden. Vielleicht im März. Schauen wir mal.


Dieser Beitrag wurde an einem Samsung Galaxy Note Pro 12.2 in der WordPress-App mit Samsung Bluetooth Keyboard und Maus verfasst und veröffentlicht.

Der Eschbach-Deal: Die ersten 99 Seiten vom neuen Jesus-Buch

Kaum war es da, musste ich es haben und fing auch sofort an zu lesen. Dafür habe ich sogar ein bereits angefangenes Buch zur Seite gelegt.

Die Rede ist von Andreas Eschbachs neuem Roman „Der Jesus-Deal“, dem direkten Nachfolger des vor dreizehn Jahren erschienenen „Das Jesus Video“, das ich persönlich für einen der besten je geschriebenen Romane halte.

Nach dreizehn Jahren mit einer Fortsetzung aufzuwarten, wo man sich vielleicht nur noch mit Mühe und Not an den Vorgänger erinnert, ist schon mutig.

Die Fortsetzung aber auf dem Stand der Technik von damals stehen zu lassen und vollmundig zu behaupten, der neue Roman spiele in der Gegenwart, ist faktisch falsch und sehr nervend.

Angeblich spielt der Jesus-Deal drei Jahre nach den Ereignissen von Das Jesus-Video. Vor 13 Jahren verkaufte uns Eschbach eine Zeitreise mit einem Sony-Camcorder, der noch gar nicht auf dem Markt war und dessen Videokassette (!) 2000 Jahre Erdgeschichte überdauert hatte und dann noch ein brauchbares Bild oder Video von Jesus Christus lieferte.

Drei Jahre später ist die Kamera noch immer nicht entwickelt und gebaut worden.

Wir haben mittlerweile bei uns 2014 und niemand benutzt mehr Camcorder mit Videokassetten. Full-HD Videoaufnahmen und sogar 4K-Videoaufnahmen werden auf ultraschnellen Flashmedien gespeichert, nicht auf Bandkassetten.

Wasn‘ da los, Herr Eschbach? Sie haben doch wohl nicht das letzte Jahrzehnt technischer Errungenschaften verschlafen, oder?

Ich muss mich zwingen das Buch als „Vergangenheit“ zu lesen, doch das wird asynchron, wenn der Protagonist plötzlich googelt. Vor dreizehn Jahren haben wir den Metacrawler oder Spider benutzt, wenn wir was auf uns hielten und die T-Online-Suche als Normaluser. Von Googeln war da noch nicht die Rede.

Passt dann auch nicht wirklich, da sich der Protagonist zu Recherchen über die Darwinsche Evolutionstheorie in eine Buchhandlung aufmacht, um dort heimlich zu lesen. Wenn die Story heute spielen würde, hätte er sein Smartphone rausgeholt und … nun eben gegoogelt.

Was mich vor 13 Jahren an Spannung und Sense of Wonder bei Laune und an der Stange gehalten hat, hinterlässt nach 99 Seiten einen sehr schalen Geschmack und den Wunsch, doch was anderes zu lesen.

Nun gut, ich sehe erstmal zu wie es weiter geht und lese die nächsten 99 Seiten.

ossilinchen.com - Mein persönlicher Lifestyle- Blog

Freizeit, Familie, Produktvorstellungen sowie allerhand mehr!

VB00KS

Vanessa ♀ Welches Buch lese ich als nächstes?... 🤔😶 📚 bookaholic 🍨 Leckermäulchen 🎀 Bloggerin 🖋 Hobby-Autorin

Tintenhain

Bücher, Rezensionen, Lesungen, Reviews

GOLDENDOTS

FASHION, TRAVEL & LIFESTYLE BLOG

Platincoin - Die Zukunft ist jetzt!

1+1 = 11. Mit Kryptowährung zum Erfolg

Produkttestseite

Produkttests, Dinge aus dem Leben und alles was mir sonst so einfällt...

Produkttestseite

Produkttests, Dinge aus dem Leben und alles was mir sonst so einfällt

Esst mehr Kuchen

Kuchen. Törtchen. Kekse. Mjamm

g4dg3t

Rund um Apple, Technik, Lifestyle und iNet.

The Häxler - Rezensionen aller Art

Rezesensionen zu Büchern, Filmen und vielem mehr...

alishabionda

A great WordPress.com site

Timo Kümmel

Illustrator und Schmierfink

catveldmaus

Ölmalerei, Acrylmalerei und Fotografie.

Roe Rainrunner

Rainrunning at its finest

Atlantis Verlag

Das Phantastische Buchprogramm

%d Bloggern gefällt das: